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  Sun, 06 Jul 2008 12:13:00 +0200


Video: "Dolmens in the netherlands" von "SjpielseWolf" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=dJr_sa6nBck

Beschreibung des Videoclips:

A slideshow of my own pictures of dolmens and gravehills here in my area, and a couple of places in nature which also are quite important to me
:-)

The music is by Mari Boine

*

Dolmen (bretonisch: Steintisch) heißt ein aus großen Steinblöcken errichtetes vorgeschichtliches Bauwerk, das u. a. den „Megalithkulturen“ der europäischen Jungsteinzeit und der Bronzezeit zugerechnet wird.
  Sun, 06 Jul 2008 12:09:00 +0200


Video: "Spirit Songs - Walking in the forest" von "SjpielseWolf" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=wz-AjD13PzU

Beschreibung des Videoclips:

This is an outdoor recording of me "singing" - I've made a couple of recordings like this, I used to have them on putfile... But putfile seems to have deleted some files for no reason lol. The bastards!

So now I'm going to upload them all here in a series, with as visual all the dolmens etc here in my direct surroundings. These pictures allways fit well, because they represent the ancestors. Since most of my inspiration omes from them, it should be as a unity.
  Mon, 23 Jun 2008 20:04:00 +0200


Video: "P.M. Neandertal heute" von "pmmagazin" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=r7KnZeLm-Cw

Beschreibung des Videoclips:

Entspannung für Ihre Mittagspause: Reisen Sie mit uns ins Neandertal, schauen Sie, wie es dort heute aussieht und besuchen sie überlebende Tiere aus der Zeit des Neandertalers.
  Mon, 26 May 2008 11:11:00 +0200


Video: "Kum Kum" von "exvildead" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=ycwhzCx-_Jo

Beschreibung des Videoclips:

Kum Kum ist ein kleiner Junge und lebt in der Steinzeit. Wenn er frech ist, und er ist öfters frech, sperrt ihn sein Vater Pal Pal in die Vorratshöhle ein. Ansonsten lebt er ein unbeschwertes Leben mit seinen Freunden. Unter ihnen ist auch der friedliche Brontosaurus Sauro. Er ist der einzige Saurier weit und breit. Dann gibt es da noch die Rotlinge. Das sind kleine, rote Wesen von undefinierbarer Gestalt. Wenn man sie erschreckt, sind sie aber schnell wieder verschwunden.







Mammutjäger aus der Altsteinzeit - Zeichnung von Fritz Wendler aus: PROBST, Ernst: Deutschland in der Steinzeit (1991)

Krems an der Donau (welt-der-steinzeit) - Neugeborene galten bereits in der Altsteinzeit vor nahezu 30000 Jahren Jahren als volle Mitglieder der Gemeinschaft. Dies belegt die Doppelbestattung von zwei Säuglingen aus jener Zeit, die 2005 in Krems-Wachtberg in Niederösterreich in etwa 5 Meter Tiefe entdeckt worden ist.

Die Säuglinge sind unter dem Schulterblatt eines erwachsenen Mammuts bestattet worden. Sie waren dicht mit Rötel bedeckt. Rot galt damals vermutlich als "Farbe des Lebens". Außerdem hatte man die Säuglinge mit einer feinen Perlenkette versehen.

Bei den Säuglingen könnte es sich vielleicht um Zwillinge handeln. Ob ihre Mutter bei der Geburt ebenfalls gestorben und nur wenige Meter von den Kindern entfernt bestattet worden ist, weiß man noch nicht.

In Krems-Wachtberg erforscht seit April 2005 ein Team der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften akribisch eine altsteinzeitliche Siedlungsstelle. In einer etwa 8 bis 15 Zentimeter starken Kulturschicht wurden Tausende von Kleinstfunden dokumentiert: Steinabsplisse, Holzkohlenreste und Knochensplitter. Sie weisen auf einen alten Unterstand mit Feuerstelle hin, in dem Knochengeräte geschnitzt und Steingeräte zurechtgehauen wurden.

Das Forschungsprojekt "Gravettienzeitliche Besiedlungsmuster an der forschungsgeschichtlich bedeutenden Position Krems-Wachtberg, Niederösterreich" wird von Univ.-Lekt. Dr. Christine Neugebauer-Maresch geleitet. Die Grabungsleitung hat Mag. Thomas Einwögerer. Beide sind Mitarbeiter der Prähistorischen Kommission (Leitung: Univ. Prof. Dr. Herwig Friesinger).













Neuwied-Segendorf (welt-der-steinzeit) - Ein "Tempel der Wissenschaft" in Deutschland, der sich ausschließlich mit der Altsteinzeit befasst, hat am Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, einen "runden Geburtstag": Das "Museum für die Archäologie des Eiszeitalters - Forschungsbereich Altsteinzeit des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums Mainz" im Schloss Monrepos in Neuwied-Segendorf (Rheinland-Pfalz) feiert sein 20-jähriges Bestehen.

Auf der Webseite des Museums mit der Internetadresse http://www.museum-monrepos.de heißt es: "Die Altsteinzeit ist der längste und dabei prägendste Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Sie ist die Geschichte und Entwicklungphase des modernen Menschen von ca. 2,5 Millionen bis vor 7.500 Jahren. Während dieser Zeit entwickelten sich die biologischen, geistigen und kulturellen Grundlagen, die den heutigen Menschen charakterisieren. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Jäger und Sammler bis zum Übergang zur produzierenden Wirtschaftsweise der ersten Ackerbauern und Viehzüchter."

Auf etwa 1000 Quadratmeter Fläche präsentiert das "Museum für die Archäologie des Eiszeitalters" die Entwicklung des Menschen in der Altsteinzeit. Im Mittelpunkt stehen dabei Ausgrabungsergebnisse des Forschungsbereiches Altsteinzeit des RGZM. Besonders durch Exponate der weltbekannten archäologischen Fundplätze Gönnersdorf und Andernach gewährt das Museum einzigartige Einblicke in die große Zeit der Eiszeitjäger vor mehr als 15.000 Jahren.

Träger des Museums sind die "Prinz Maximilian zu Wied-Stiftung" und das "Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz" (RGZM).

Öffnungszeiten:
Von April bis Oktober:
Dienstags bis Sonntags und an Feiertagen 10.00-17.00 Uhr
Von November bis März:
Mittwoch, Sonntag und an Feiertagen 10.00-17.00 Uhr
Informationen über Veranstaltungen, Anfahrt und Eintrittspreise: http://www.museum-monrepos.de
  Sun, 13 Apr 2008 19:35:00 +0200

















Wiesbaden (welt-der-steinzeit) - Das Weblog "Anthropologie-Welt" informiert mit Texten, Bildern und Videos über die Welt der Anthropologie. Es ist unter der Adresse http://anthropologie-welt.blogspot.com im Internet zu finden. Die Beiträge befassen sich mit neuen Entdeckungen, Erkenntnissen, Museen, Ausstellungen, Vorträgen, Personalien, Büchern, Zeitschriften, Videos, CD-ROMS, DVDs und Webseiten.

Beschreibung Anthropologie aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropologie

Anthropologie (von griechisch: ἄνθρωπος ánthropos „Mensch“ und λόγος lógos „Lehre“), ist frei übersetzt „die Wissenschaft vom Menschen“. Der Begriff geht auf den Leipziger Philosophen, Arzt und Theologen Magnus Hundt zurück. Zusammenfassend wird unter diesem Oberbegriff die wissenschaftliche Erklärung dessen verstanden, was der Mensch ist. Charakteristisch für die Anthropologie ist ihre (auf I. Kant zurückgehende) Spaltung in einen materialistisch-physischen Zweig und einen idealistisch-pragmatischen Zweig: die Naturwissenschaften beschreiben den Menschen aus der Evolutionstheorie heraus als ein zwar hoch entwickeltes, sich aber höchstens quantitativ vom Tier unterscheidendes Wesen, während die Geisteswissenschaften in der Freiheit der Entscheidung und der Selbstbestimmung, d. h. in der Personalität, das spezifisch menschliche Wesen entdecken, welches sich qualitativ vom Tier unterscheidet. In Deutschland wird unter dem Universitätsfach „Anthropologie“ im Unterschied zu den angelsächsischen Ländern ausschließlich die biologische oder physische Anthropologie verstanden.
  Sun, 13 Apr 2008 16:59:00 +0200


Video: "La disparition du Néandertal" von "" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=V8d7ICPf0EY

Beschreibung des Videoclips:

Depuis que le premier corps d'un homme de Neandertal a été découvert, les scientifiques n'ont cessé de se poser des questions fondamentales. Qui sont-ils ? Auraient-ils pu rivaliser avec l'homme moderne? En voir plus sur: http://www.vodeo.tv/5-67-5384-la-disparition-du-neandertal.html?PARTID=9085
  Sun, 13 Apr 2008 16:44:00 +0200

10,000 B.C. - Celebrity bloopers here

Video: "10,000 B.C." von "redragonx" bei "metacafe.com"
http://www.metacafe.com/watch/929164/10_000_b_c/

It was a time when man and beast were untamed and the mighty mammoth roamed the earth. A time when ideas and beliefs were born that forever shaped mankind. 10,000 B.C. ... More» follows a young hunter (Steven Strait) on his quest to lead an army across a vast desert, battling saber tooth tigers and prehistoric predators as he unearths a lost civilization and attempts to rescue the woman he loves (Camilla Belle) from an evil warlord determined to possess her.

Beschreibung von "10.000 B.C" aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/10.000_B.C.

10.000 B.C. (auf dt.: „10.000 vor Christus“) ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Roland Emmerich aus dem Jahr 2008, der in den ersten vier Monaten des Jahres der weltweit erfolgreichste Film war. In diesem prähistorischen Abenteuerfilm mit Elementen des Actionfilms und des Märchens befreit der Hauptdarsteller D’leh Mitglieder seines primitiven Stammes, darunter auch seine Jugendliebe, aus den Händen fortschrittlicher, „dämonischer“ Sklaventreiber.
  Sun, 13 Apr 2008 14:29:00 +0200
Who Killed the Woolly Mammoth?
Who Killed the Woolly Mammoth?


Video: "Who Killed the Woolly Mammoth?" bei "NationalGeographic"
http://video.msn.com/video.aspx?mkt=en-US&brand=&vid=3bb1849c-4ef0-4b11-8e12-f4db54f970d3

Beschreibung des Videoclips:

Scientists investigate whether a meteor could have killed the woolly mammoth.
  Sun, 13 Apr 2008 14:18:00 +0200
'10,000 B.C.' Clip: "Run!"
'10,000 B.C.' Clip: "Run!"


Video: "10,000 B.C. - Clip: Mammoth Hunt" bei "msn video"
http://video.msn.com/video.aspx?mkt=en-US&brand=&vid=e41e08bf-75e7-4eb6-a36e-6556f558066f

Beschreibung des Videoclips:

In this fast-paced adventure film from Roland Emmerich ("Independence Day"), a young outcast (Steven Strait) longing for a beautiful princess (Camilla Belle) tries to save the future of his tribe -- and the princess -- from powerful invaders.
  Sat, 12 Apr 2008 20:09:00 +0200

- The best bloopers are a click away

Video: "Why The Mammoth Disappeared" von "Ghis1964" bei "metacafe.com"
http://www.metacafe.com/watch/1066265//
  Fri, 04 Apr 2008 08:42:00 +0200

















Wiesbaden (welt-der-steinzeit) - In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind viele bedeutende Funde von frühen Kunstwerken aus der jüngeren Altsteinzeit entdeckt worden. Nachzulesen ist dies im Weblog "Rekorde der Urzeit", das unter der Adresse http://rekorde-der-urzeit.blogspot.com im Internet zu finden ist:

Als die ältesten Darstellungen menschlicher Gedanken werden von manchen Prähistorikem die etwa 300000 Jahre alten rätselhaften Ritzmuster auf polierten Tierknochen von Bilzingsleben in Thüringen gedeutet. Sie sind von Frühmenschen so regelmäßig angebracht worden, daß sie nach Ansicht einiger Experten nicht bei alltäglichen Arbeiten entstanden sein können. Beispielsweise ist auf einem 40 Zentimeter langen Schienbeinrest eines Elefanten ein Bündel von sieben genau zusammenlaufenden Linien sichtbar. Auf einem anderen Knochen sind 14 solcher Linien in gleichmäßigem Abstand erkennbar und bei einem weiteren Knochenfragment sieben Linien. Der Fußwurzelknochen eines Elefanten wurde mit Ritzlinien in Gestalt eines doppelten Rechtecks mit feiner Schraffierung versehen. Diese rhythmische Folge von Strichen und geometrischen Mustern ist vielleicht ein erster Schritt auf dem Weg zu früher bildlicher Darstellung abstrakter Figuren. Auf einem Tierknochen wollen ostdeutsche Prähistoriker sogar eine Gravierung erkannt haben, die einen Löwen zeigen soll. Die Ritzzeichnungen von Bilzingsleben werden jedoch in der Fachwelt nicht als Kunstwerk anerkannt.

Die ältesten Kunstwerke sind in der Zeit zwischen etwa 35000 und 29000 Jahren vor heute entstanden. Sie stammen von Jägern und Sammlern aus der Kulturstufe des Aurignacien. Die damaligen Künstler schufen realistische Felsritzungen und -zeichnungen an Höhlenwänden oder auf Felsblöcken und schnitzten mit Hilfe von scharfkantigen Feuersteinwerkzeugen formvollendete Tier- und Menschenfiguren. Kunstwerke aus dem Aurignacien kennt man aus Frankreich, Deutschland, Österreich und Rußland.

Die ältesten figürlichen Kunstwerke Deutschlands wurden in drei baden-württembergischen Höhlen entdeckt: in der Geißenklösterlehöhle bei Blaubeuren-Weiler im Achtal, in der Vogelherdhöhle bei Heidenheim und in der Höhle Hohlenstein-Stadel bei Asselfingen. beide im Lonetal gelegen. Diese Funde sind mindestens 30000 Jahre alt und das Werk von Aurignacien-Leuten. Bei den Kunstwerken aus den süddeutschen Höhlen handelt es sich ausnahmslos um aus Mammutelfenbein geschnitzte Tier- und Menschenfiguren. Die Funde aus der Geißenklösterlehöhle stellen das Mammut (zwei Funde), den Wisent, den Höhlenbär in Angriffshaltung und einen Menschen mit hoch erhobenen Armen und gespreizten Beinen dar. Die Menschendarstellung wird als Betender gedeutet. Die meisten Kunstwerke aus dem Aurignacien in Deutschland kamen in der Vogelherdhöhle zum Vorschein. Dort barg man die Plastik von drei Mammuten, einem Fellnashorn, einem Wisent, einem Wildpferd und fünf Raubkatzen sowie eine plumpe Menschenfigur mit knopfartigem Kopf. Das rätselhafteste Kunstwerk wurde in der Höhle Hohlenstein-Stadel entdeckt: ein fast 30 Zentimeter hohes Wesen mit dem Kopf einer Höhlenlöwin, dem Körper eines Menschen und tierischen Füßen.Vielleicht verkörperte die Figur eine Gottheit.

Als das früheste Kunstwerk Österreichs gilt eine 7,2 Zentimeter hohe Frauenfigur aus Stein, die am Galgenberg von Stratzing bei Krems in Niederösterreich entdeckt wurde. Sie ist mehr als 31000 Jahre alt. Das ergab eine Altersdatierung von Holzkohlenresten aus der Fundschicht. Die Kremser Frauenfigur wirkt mit ihrem erhobenen linken Arm, dem seitlich abgestemmten rechten Arm, dem gedrehten Körper und den getrennten Beinen grazil und tänzerisch. Deshalb wurde sie von der Ausgräberin als "Fanny - die tanzende Venus vom Galgenberg" bezeichnet. Der Name Fanny erinnert an die berühmteste Tänzerin Österreichs, Fanny Elßler. Nach einer anderen Deutung handelt es sich um einen Jäger mit geschulterter Keule.

Zu den berühmtesten Frauenfiguren Österreichs aus dem Gravettien vor etwa 25000 Jahren zählt die "Venus von Willendorf". Die schon 1908 bei Ausgrabungen entdeckte "Venus" ist 10,3 Zentimeter hoch und besteht aus Kalkstein. Es ist eine nackte Frau ohne Füße. Farbreste deuteten darauf hin, daß die Figur einst rot bemalt war. Die "Venus von Willendorf" wird im Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrt. Eine plumpere "Venus" wurde 1926 am selben Fundort geborgen. Man hat sie aus Mammutelfenbein geschnitzt. Ursprünglich war sie wohl 30 Zentimeter lang.

Die ältesten Kunstwerke der Schweiz stammen aus dem Magdalénien vor mehr als 11500 Jahren. Die schönsten und meisten Kunstwerke aus dieser Zelt wurden in der Höhle Kesslerloch bei Thayngen (Kanton Schaffhausen) gefunden. Bekannt ist vor allem die Gravierung des sogenannten "Suchenden Rentiers" (früher "Weidendes Rentier" genannt) auf einem Lochstab aus Rentiergeweih. Mit Hilfe solcher Lochstäbe hat man damals krumme Holz- oder Elfenbeinstäbe über Wasserdampf gerade gebogen. Weitere Kunstwerke aus dem Magdalénien in der Schweiz wurden in der Höhle Schweizersbild, in der Rislisberghöhle, am Hollenberg bei Arlesheim und bei Baar geborgen.

















Die früheste Darstellung von Schneeschuhläufern befindet sich unter den etwa 1200 Felsbildern der Kamm- und Grübchenkeramischen Kultur aus der Zeit um 3000 v. Chr. am Salawruga-Bach nördöstlich von Petrosawodka in der Karelischen Republik. Darauf ist eine kleine Gruppe von Schneeschuhläufern zu erkennen. Nachzulesen ist dies im Weblog "Rekorde der Urzeit" unter der Internetadresse http://www.rekorde-der-urzeit.blogspto.com
  Thu, 27 Mar 2008 11:11:00 +0100


Video: "IMÁGENES DE ATAPUERCA" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=3PX9dnO0_3M

Burgos (welt-der-steinzeit) - Ein sensationeller Fund ist in der Atapuerca-Grotte nahe der spanischen Stadt Burgos geglückt: Dort haben Forscher - nach eigenen Angaben - die bisher ältesten Fossilien der ersten Westeuropäer entdeckt. Das Team um den spanischen Paläontologen Eudald Carbonell hat in der Atapuerca-Grotte den Unterkiefer und Zähne eines frühen Menschen geborgen, der vor rund 1,2 Millionen Jahren in dieser Region lebte und starb. Zum Fundgut gehören auch Steinwerkzeuge zur Herstellung von Feuersteinen und Tierknochen.

Der aufsehenerregende Fund aus Nordostspanien unterstütze die These, dass die aus Afrika zugewanderten Menschen früher als bislang angenommen nach Westeuropa kamen, heisst es. Spanische Wissenschaftler rechnen den Unterkiefer und die Zähne der Art "Homo antecessor" zu, die als gemeinsamer Vorfahr des modernen Menschen und der Neandertaler gilt. Sie vertreten die These, dass "Homo antecessor" aus Afrika stammt und von dort nach Europa eingewandert ist. Ein rund 800.000 Jahre altes Fossil dieser Art war 1994 in einer benachbarten Grotte entdeckt worden.


Video: "Prehistoric Art, Part One by Victoria Taylor-Gore" von "vtg60" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=e4JiJdG4UOE

Beschreibung des Videoclips:

This is the first part of a two part video (see my channel for part two) that I made as an introduction to Prehistoric Art in an online art history class. I used MemoriesOnTV4 and Crazytalk software to make this video, and the narrator's voice is a Cepstral text-to-speech voice (I can't afford to hire talent to narrate my videos!). My website is http://www.victoriataylorgore.com.

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Video: "Prehistoric Art, Part Two by Victoria Taylor-Gore" von "vtg60" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=oCU_SgsgvNU

Beschreibung des Videoclips:

This is the second part of a two part video (see my channel for part one) that I made as an introduction to Prehistoric Art in an online art history class. I used MemoriesOnTV4 and Crazytalk software to make this video, and the narrator's voice is a Cepstral text-to-speech voice (I can't afford to hire talent to narrate my videos!). My website is http://www.victoriataylorgore.com.
  Mon, 10 Mar 2008 09:26:00 +0100












Ackerbauern der Linienbandkeramischen Kultur (etwa 5500-4900 v. Chr.) - Ausschnitt aus einem Ölgemälde, das der Künstler Fritz Wendler eigens für Buch "Deutschland in der Steinzeit" (1991) von Ernst Probst geschaffen hat.

Talheim / Mettmann (welt-der-steinzeit) - "Steinzeit-Massaker. Tatort Talheim" heißt eine ungewöhnliche Ausstellung, die 2008 von Februar bis Juni im Neanderthal-Museum in Mettmann zu sehen ist. Thema der Schau ist ein brutaler Massenmord, bei dem im der Jungsteinzeit vor etwa 7000 Jahren insgesamt 34 Menschen (darunter 16 Kinder und Jugendliche) ihr Leben verloren.

Im Frühjahr 1983 entdeckte der Landwirt Erhard Schoch auf dem Areal seines Aussiedlerhofes in Talheim bei Heilbronn (Baden-Württemberg) beim Ausheben eines Frühbeetes zahlreiche menschliche Knochen. In der Folgezeit bargen Archäologen des Landesdenkmalamtes Stuttgart insgesamt 34 Skelette. Die Tatzeit konnte auf 5.000 v. Chr. datiert werden.

Nach den Funden zu schließen wurde vor rund 7000 Jahren ein ganzes Dorf massakriert: aus dem Hinterhalt überfallen, mit Pfeilen erschossen oder mit Steinbeilen erschlagen. Bei den Opfern handelte es sich um Angehörige der Linienbandkeramischen Kultur (etwa 5500 bis 4900 v. Chr.), die nach den bänderartigen Verzierungen ihrer Tongefäße benannt ist.

Jeder der 34 Ermordeten aus Talheim hat in der Ausstellung einen persönlichen Steckbrief. Eine außergewöhnliche Momentaufnahme lässt teilhaben am Schicksal von Kindern, Frauen und Männern aus der jüngeren Steinzeit vor mehr 7000 Jahren, die bereits Ackerbau, Viehzucht und Töpferei betrieben.

"Steinzeit-Massaker. Tatort Talheim" ist eine Ausstellung des "Archäologie-Museums Heilbronn". Zur Schau im "Neanderthal Museum" erschien ein Begleitbuch für 8 Euro.

Das umfangreiche Rahmenprogramm der Ausstellung bietet Führungen, kriminalhistorische und technische Vorträgen, ein gruseliges Live-Hörspiel sowie für Kinder und Jugendliche eine Kriminacht mit detektivischem Programm. Für Schulklassen sind Forensik-Workshops, in denen es ein fiktiver Mordfall aufgeklärt werden soll, im Angebot.
  Tue, 26 Feb 2008 17:02:00 +0100
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Video: "Skelett Pötzi im Museum" von "MaerkischVideo" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=fuPNx1xHde4

Beschreibung des Videoclips:

Potsdam, 16.01.2008 - Fünf Tage lang liegt er nun im Museum, nachdem er 4200 Jahre seine Ruhe hatte. Der Star aus dem Sand, auch Pötzi genannt, darf im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte besichtigt werden. Nach der Reinigung durch märkische Restauratoren fällt jetzt eine tiefe Delle an seiner Stirn auf. Wurde Pötzi etwa ermordet?
  Thu, 21 Feb 2008 11:43:00 +0100
Als die ältesten bekannten Trinkgefäße gelten die von späten Neandertalern in der Zeit zwischen etwa 115000 und 35000 Jahren aus menschlichen Schädeldächern geschaffenen Schädelbecher. Durch den Trunk aus einem solchen Gefäß ehrte man offensichtlich das Andenken des Toten und erhoffte sich davon, dessen besondere Eigenschaften zu erlangen. Ein solcher Schädelbecher wurde im Neandertal bei Düsseldorf-Mettmann entdeckt.
  Wed, 20 Feb 2008 08:03:00 +0100


Stimme eines Mammut

Beschreibung Mammut aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mammuts

Als Mammuts (Mammuthus) (von frz. mammouth, russ.: mamont, vermutlich aus dem Jakutischen) bezeichnet man eine Gattung von ausgestorbenen Elefanten, die im Pliozän und Pleistozän in zahlreichen Formen in Nordamerika, Europa, Asien und Afrika vorkam. Die letzten Vertreter der Gattung starben erst vor rund 4000 Jahren auf der Wrangel-Insel im sibirischen Eismeer aus. ... Im Allgemeinen meint man mit „Mammut“ das während der letzten Eiszeit in Europa und Nordasien verbreitete Wollhaarmammut; die meisten Mammutarten waren aber wahrscheinlich weitgehend unbehaart. ... Für den Nichtfachmann verwirrend ist die Tatsache, dass der Gattungsname Mammut nicht etwa die Mammuts bezeichnet, sondern eine nur entfernt verwandte Gattung der Echten Mastodonten (Mammutidae), Rüsseltiere mit vier Stoßzähnen, die in der letzten Eiszeit ebenfalls behaarte Formen entwickelten.
  Mon, 11 Feb 2008 11:19:00 +0100
Die ältesten Schussverletzungen kennt man bei Angehörigen der Chamer Grup­pe und der Walternienburg-Bernburger Kultur. Diese beiden Kulturen der Jungsteinzeit dauerten etwa von 3500 bis 2700 v. Chr. Die Schussverletzung aus der Chamer Gruppe wurde auf dem Scheitelbein eines erwachsenen Mannes aus Moosham bei Regensburg in Bayern festgestellt. Dabei handelt es sich um ein spitzovales Loch von 1,2 x 0,8 Zen­timeter Größe. Die Schussverletzung aus der Walternienburg-Bernburger Kultur ließ sich am Oberarm eines Mannes aus Niederbösa in Thüringen nachweisen. Im Knochen steckte noch die Pfeilspitze aus Feuerstein, trotzdem ist die Wunde verheilt.
  Sat, 09 Feb 2008 23:34:00 +0100


Video: "Beer" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=x03WN-OjeLQ

Beschreibung des Videoclips:

Das erste menschliche Wort


Video: "Fussball aus der Steinzeit - Lektion 1" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=GdwgtoHhLBY












Videos: "Steinzeit-Survival 1989 Schweizer Fernsehen" bei Youtube

Beschreibung des Videoclips:

Im Spätsommer 1989 schickte das Schweizer Fernsehen sechs Menschen und einen Moderator in die Wildnis, um zu filmen, wie sie im Jura oben ohne Hilfsmittel überleben, nur mit Kleidern und gutem Schuhwerk ausgerüstet. Schaffen sie es, Feuer zu machen? Essen sie Würmer und Heuschrecken? Die Sendung war - zu Zeiten, wo man kaum Privatsender empfangen konnte und zehn Jahre vor Big Brother & Co - ein voller Erfolg. Hier ist die Zusammenfassung, die 3Sat wenige Tage nach "Eins zu Eins: Steinzeit-Survival" ausstrahlte.
  Sat, 09 Feb 2008 23:20:00 +0100