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Nachrichten, Bilder und Videoclips über Pflanzen, Tiere und Landschaften
 













Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Vom Adlerschrei bis zum Zitronenfalter reichen die Gedichte über zahme, wilde, existente, ausgestorbene und fiktive Tiere, die in dem gleichnamigen Buch veröffentlicht werden. Herausgeberin ist Doris Probst aus Mainz-Kostheim, von der auch die Buchreihe "Weisheiten und Torheiten" stammt. Der Titel "Adlerschrei und Zitronenfalter" erhebt nicht den Anspruch, alle Gedichte, die jemals über Tiere geschrieben wurden, zu präsentieren. Er soll lediglich unterhalten und das Augenmerk von Literatur-, Natur- und Tierfreunden auf eine wenig bekannte Gattung der Lyrik lenken, nämlich Gedichte über Tiere.

Das Buch "Adlerschrei und Zitronenfalter" ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" http://www.grin.de erschienen und für 14,99 Euro beim "Buchgroßhändler" Libri unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7618987/doris_probst_hrsg_adlerschrei_und_zitronenfalter_gedichte_ueber_tiere_3640134524.html sowie bei rund 100 Online-Buchshops (Amazon usw.) erhältlich.

Weitere von Doris Probst herausgegebene Bücher:

Weisheiten und Torheiten über das Alter
Weisheiten und Torheiten über die Arbeit
Weisheiten und Torheiten über die Ehe
Weisheiten und Torheiten über Frauen
Weisheiten und Torheiten über die Liebe
Weisheiten und Torheiten über Kinder
Weisheiten und Torheiten Männer
Weisheiten und Torheiten über Mütter
Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien
Auch diese 10 Titel sind bei http://www.libri.de erhältlich.















Wer pfeift denn da?
4 Audio-CDs stellen die 100 wichtigsten heimischen Vogelarten vor

Sie wecken uns am Morgen mit ihrem Gesang, sie sitzen vor dem Haus in den Bäumen und picken im Winter unsere Körner. Aber wer ist der kleine Geselle mit der roten Brust und den trillernden "zik"-Rufen? Und wer singt da immerzu "pink, pink"?

Lernen Sie die gefiederten Zeitgenossen in Ihrem Garten kennen! Der Musikverlag Edition AMPLE hat jetzt eine Tonträger-Sammlung mit den Gesängen und Rufen der wichtigsten heimischen Vogelarten herausgebracht. Über 100 Vögel zwitschern und trällern, rufen und singen je etwa 3 Minuten lang. Die Gesamtspieldauer der 4 Audio-CDs beträgt über 5 Stunden. Die Tonträger gibt es entweder als praktische Sammelbox oder einzeln zu bestellen.

Mit etwas Übung werden Sie bald den Unterschied erkennen und wissen: "Das ist der Grünfink, der mich heute mit seinem fröhlichen "dschwüid" und "gigigi"-Rufen aus den Federn lockt!". Erleben Sie unsere heimische Vogelwelt!

4 Audio-CDs "Unsere heimische Vogelwelt" im Umkarton von Karl-Heinz Dingler.
Gesamtspieldauer ca. 5 Stunden
ISBN 978-3-938147-10-8
Preis: 29,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE -
http://www.tierstimmen.de


Video: "Made in Germany | Öko-Mode: Tue Gutes und sehe gut dabei aus" von "deutschewelle" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=WarH0AcHfhE

Beschreibung des Videoclips:

Öko-Mode ist dabei, die Laufstege zu erobern. Plötzlich scheint zusammen zu gehen was sich früher ausschloss: Konsum und Ethik. Mit sackförmigen Schlabberklamotten haben die Hersteller nichts zu tun.

Bei Trendmarken wie dem niederländischen Jeanshersteller Kuyichi gilt: Erst kommt die Coolness, dann die Moral. Mit diesem Rezept hat sich Kuyichi sowohl in den Modeboutiquen als auch in Kaufhäusern wie der Gallerie Lafayette etablieren können. Mit Hilfe eines eingenähten Etikettes erfährt der Kunde manchmal erst zu Hause, dass er ein fair gehandeltes Produkt gekauft hat. Mittels der angegebenen Daten lässt sich im Internet nachrecherchieren, wo und unter welchen Bedingungen das Kleidungsstück gefertigt wurde. Immer mehr Kunden wollen mit gutem Gewissen konsumieren. Nach einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft interessiert sich bereits jeder vierte Deutsche für naturbelassene Mode. Und Deutschland ist nach den USA bereits jetzt der größte Abnehmer von Textilien aus Bio-Baumwolle. Doch die Kleidung muss "hip" sein. Kerstin Schweizer traf Ökodesigner, Öko-Kunden und besuchte ein angesagte Modenschau in Berlin.


Video: "Eines sollte klar sein ... Ihr Gartenteich" von "NeysesGartenteiche" bei Youtubehttp://de.youtube.com/watch?v=L6xk3RFfk6k

Beschreibung des Videclips:

Klarer Gartenteich mit Koikarpfen aus unserer Musterausstellung in Oberhausen.


Video: "Floßfahrten auf der Isar" von "jonnychendssd" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=V61-Ewq5Mno

München (internet-zeitung) - Videos von der Isar werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-von-der-isar.blogspot.com gezeigt. Zu sehen sind aber nicht nur Filmbeiträge über den Fluss, sondern auch über die an seinem Ufer liegenden Landschaften und Städte. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist die 295 Kilometer lange Isar ein Fluss in Tirol (Österreich) und Bayern (Deutschland). Sie entspringt im Karwendel (Tirol), fließt bei der deutschen Grenze durch Scharnitz und Mittenwald und im Unterlauf durch die Städte Bad Tölz, München, Freising, Moosburg, Landshut, Dingolfing, Landau an der Isar, Plattling und mündet gegenüber von Deggendorf in die Donau. Die frühere Ausprägung als typischer Gebirgs- und Voralpenfluss mit breitem, sich ständig verlagerndem Flussbett, ausgedehnten Schotterbänken und verzweigten Flussarmen weist sie nur noch in einzelnen Bereichen des Oberlaufs auf. Nach der Donau, dem Inn und dem Main ist die Isar der viertlängste Fluss Bayerns. Der wichtigste Nebenfluss ist die in Moosburg zufließende Amper, gefolgt von der in Wolfratshausen mündenden Loisach und der Moosach bei Freising.

Weblinks:
http://de.wikipedia.org/wiki/Isar
http://videos-von-der-donau.blogspot.com


Video: "Sleepvaart op de Midden Rijn" von "wrijfhout" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=ym1xrdepc4Y

Wiesbaden (natur-und-umwelt) – Warum ist es am Rhein so schön? Warum ist es an der Mosel so schön? Warum ist es an der Lahn so schön? Warum ist es an der Nahe so schön? Warum ist es am Main so schön? Warum ist es am Neckar so schön? Warum ist es an der Donau so schön? Warum ist es an der Isar so schön? Warum ist es an der Elbe so schön!? Warum ist es an der Weser so schön?

Antwort auf all diese Fragen geben mehrere Weblogs, die allesamt jeweils Videos über einen deutschen Strom oder Fluss zeigen. Die Videos stammen überwiegend von Videoplattformen, aber teilweise auch aus eigener Produktion. Bisher (aktueller Stand von Mitte Juli 2008) präsentieren folgende Blogs sehenswerte Videos von deutschen Städten sowie Landschaften und Städten an ihren Ufern:

Videos von der Weser
http://videos-von-der-weser.blogspot.com

Videos von der Elbe
http://videos-von-der-elbe.blogspot.com

Videos vom Rhein
http://videos-vom-rhein.blogspot.com

Videos von der Mosel
http://videos-von-der-mosel.blogspot.com

Videos von der Lahn
http://videos-von-der-lahn.blogspot.com

Videos von der Nahe
http://videos-von-der-nahe.blogspot.com

Videos vom Main
http://videos-vom-main.blogspot.com

Videos vom Neckar
http://videos-vom-neckar.blogspot.com

Videos von der Donau
http://videos-von-der-donau.blogspot.com

Videos von der Isar
http://videos-von-der-isar.blogspot.com
  Fri, 11 Jul 2008 08:05:00 +0200


Video: "Little Bird / kleiner Vogel" von "prosepp" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=fXeHbeTOiz8

Beschreibung des Videoclips:

when i was filming some clouds this afternoon, i suddenly detected this little bird crying for its mother.

Als ich heute Wolken gefilmt habe, hab ich plötzlich diesen kleinen Vogel entdeckt der nach seiner Mutter rief
  Thu, 10 Jul 2008 21:07:00 +0200


Video: "Greenpeace: Walfleisch-Skandal" von "GreenpeaceDE" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=q1cu6SWgq4k

Beschreibung des Videoclips:

Verhaftet, weil sie die Wahrheit ans Licht gebracht haben! Die beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato and Toru Suzuki sind verhaftet worden. Sie hatten Mitte Mai in Japan einen Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt. An Stelle der wirklichen Täter wird ihnen nun Diebstahl von Walfleisch vorgeworfen. Mitmachen auf http://www.greenpeace.de
  Thu, 10 Jul 2008 14:50:00 +0200


Video: "Der Jaguar - Katze der Krieger" von " jonnychendssd" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=h6CjKSlWNuY

Beschreibung des Videoclips:

Der Jaguar hat das stärkste Gebiss aller Raubkatzen, ist ein geschickter und lautloser Jäger und wird oft als König der amerikanischen Urwälder bezeichnet. Heute macht ihn sein wertvolles Fell zu einer begehrten und ertragreichen Beute fuer Wilderer, und auch die Viehzüchter sehen den Jaguar lieber tot als lebendig. Eine Gruppe von ehemaligen Wilderern hat sich jetzt in den Dienst der Wissenschaft gestellt und jagt Jaguare nur noch, um sie mit Peilsendern auszuruesten. Diese Sender geben Aufschluss ueber die Streifzüge und Reviergrößen der gepunkteten Jäger. Zusammen mit Biologen der Universität Mexiko folgte das Kamera-Team den einstigen Wappentieren der Maja-Krieger in das Dickicht des Dschungels - bei Tag und in der Nacht.











Wiesbaden (natur-und-umwelt) - „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ Diese oft zitierten Worte werden dem weisen Indianerhäuptling Seattle (um 1786–1866) zugeschrieben, der um 1855 eine engagierte Rede gehalten haben soll, welche die Weißen zur Achtung der Natur ermahnte. In Wirklichkeit stammt der eingangs erwähnte Satz aus einer Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree.

Seattle wurde zu einem der großen Idole der Ökologie-Bewegung des 20. und 21. Jahrhunderts. Obwohl heute mehr denn je unklar ist, ob der Häuptling die berühmte Rede überhaupt und – wenn ja – so gehalten hat, werden seine Weisheiten tausendfach in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, im Film, Fernsehen und Internet verbreitet.

Wer aber war dieser Mann, der bereits zu seinen Lebzeiten „der Große“ oder „Sokrates des Nordwestens“ genannt wurde und dessen Worte – mehr als ein Jahrhundert nach seinem Tod – immer noch so viel Eindruck auf die Menschen in aller Welt machen? War er tatsächlich ein tapferer Krieger, ein bedeutender Häuptling, ein weiser Seher, ein charismatischer Prophet?

Seattle kam an einem nicht mehr eruierbaren Tag um 1786 zur Welt. Gegenüber weißen Siedlern erwähnte er später, er sei auf Blake Island im zentralen Puget Sound (auch Pugetsund genannt) zur Welt gekommen. Der etwa 150 Kilometer lange, stark verzweigte und inselreiche Puget Sound, etwa 200 Kilometer südlich der kanadischen Grenze, ist eine Bucht an der Pazifikküste des heutigen Bundesstaates Washington.

Die Geburt von Seattle fiel in eine für die Geschichte seines Volkes apokalyptische Zeit. Damals dezimierten verheerende Seuchen die indianische Bevölkerung. Außerdem trugen neuartige Waren und Schusswaffen zur Unruhe bei.

Seattles Vater Schweabe fungierte als Häuptling der Suquamish-Indianer, die auf Bainbridge Island jenseits des Puget Sound lebten, wo die Duwamish-Indianer an einem Fluss lagerten. Seine Mutter Scholitza war die Tochter eines Häuptlings der Duwamish-Indianer. Da die Abstammung bei diesen Indianern immer der weiblichen Linie folgte, galt Seattle als ein Angehöriger der Duwamish.

Der Name Seattle wurde von den Indianern auf verschiedene Weise ausgesprochen. Eine Variante war „See-at-la“, die andere „See-alth“.

Im Alter von etwa sechs Jahren sah Seattle die ersten im Puget Sound ankommenden Engländer: Am 20. Mai 1792 landete dort Kapitän George Vancouver (1758–1798) mit seinem Schiff „H. M. S. Discovery“. Er ging auf Bainbridge Island vor Anker und schrieb in sein Logbuch, das Dorf sei das „schäbigste seiner Art“. Sogar die besten Hütten seien „arm und erbärmlich“. Seattle zeigte sich von dem Schiff und den Kanonen der Engländer sehr beeindruckt.

Bereits in jungen Jahren genoss Seattle unter den Indianern ein hohes Ansehen. Während einer Fragestunde über seine Zukunft wurde dem Jugendlichen großer Wohlstand prophezeit. Tatsächlich schätzte man ihn später als Stammesführer. Er brachte sechs lokale Stämme unter seine Kontrolle.

Die erste Ehefrau von Seattle starb gleich nach der Geburt der Tochter Angeline. Seine zweite Gattin schenkte ihm Söhne und Töchter. Die Ehefrauen stammten aus Tola’ltu am Westufer von Elliot Bay. Seattle verfügte über acht Sklaven, was als Zeichen für Reichtum und Status galt.

Bei einem Angriff der mächtigen Cowichans-Indianer von Vancouver Island tat sich Seattle als Krieger hervor. Während der Phase, in der sein berühmter Onkel Kitsap ein Bündnis von Kriegern gegen die Cowichans anführte, stellte Seattle einer Gruppe der Angreifer, die mit Kanus den Green River herunterfuhren, erfolgreich einen Hinterhalt.

Außerdem griff Seattle die S’Klallam, ein einflussreiches indianisches Volk an der Nordküste der Olympic Peninsula, an. Zudem soll er an Angriffen am oberen Snoqualmie River teilgenommen haben.

1833 gründete die „Hudson’s Bay Company“ am Puget Sound das „Fort Nisqually“. Francis Herron, der Chefhändler der Company, hielt Seattle für einen bedeutenden und gefährlichen Indianer. Deswegen bat er ihn um Unterzeichnung eines Vertrages, der Mord unter Eid verneinte. Das Personal der Company verlieh dem ungefähr 1,80 Meter großen Seattle den Spitznamen „Le Gros“ („der Große“).

Durch die Ermordung eines Medizinmannes der Skyomish-Indianer verursachte Seattle 1837 so viel Ärger, dass William Kittson von der „Hudson’s Bay Company“ hoffte, die Suquamish würden diesen töten. Doch jene wussten seine Führung zu schätzen.

Aus Rache für den Mord an einem Gefolgsmann überfiel Seattle 1841 das Dorf Yila’lgos am Zusammenfluss von Green River und White River. Sechs Jahre später unterstützte er die Suquamish bei einem Überfall auf den Hauptsitz der Chemakum-Indianer, wobei diese rivalisierende Gruppe ausgelöscht wurde.

Der Tod eines seiner Söhne erschütterte Seattle so sehr, dass er den katholischen Glauben annahm und sich auf den Namen „Noah“ taufen ließ. Die Taufe erfolgte vermutlich in der „St. Joseph of Newmarket Mission“. Auch Seattles Kinder wurden getauft und christlich erzogen.

Der Übertritt zum katholischen Glauben markierte das Ende der kämpferischen Zeit von Seattle. Nun entwickelte er sich zum Anführer, der nach Zusammenarbeit mit den ankommenden weißen Siedlern strebte. Mit den Weißen führte er nie Krieg.

Die Stimme von Seattle war angeblich so gewaltig, dass man ihn eine halbe Meile weit hörte. Es hieß, von seinen Lippen seien gewichtige Sätze gekommen wie der unaufhörliche Donner von Wasserfällen, die von unerschöpflichen Quellen gespeist würden.

1846 erreichten weiße Siedler den Puget-Sound. Die herzliche Begrüßung und die Hilfe, die Seattle ihnen zuteil werden ließ, brachten ihm den Ruf eines Freundes der Weißen ein. In einer Rede, mit der Seattle die Besucher Isaac N. Ebey und B. F. Shaw im Sommer 1850 begrüßte, bat er sie, sich unter seinem Volk anzusiedeln. Diese Rede wurde von Shaw aufgezeichnet, bald danach im „Oregon Spectator“ veröffentlicht und ermutigte zur Besiedlung im Tal des Duwamish-Flusses.

Seattle suchte gezielt Siedler aus, mit denen er Geschäfte machen konnte. Um solche Kontakte zu pflegen, wählte er einen Wohnsitz bei Olympia. Im Sommer 1851 organisierte er zusammen mit dem Kaufmann Charles Fay aus San Francisco einen Fischfang im Elliott Bay.

Als Charles Fay im Herbst 1851 abreiste, konnte Seattle Dr. David („Doc“) Maynard (1808–1873) dafür gewinnen, den Platz von Fay einzunehmen. Im Frühling 1852 organisierten Maynard und Seattle einen weiteren Fischfang bei Dzidzula’lich, einem Indianerdorf am Ostufer der Bucht.

Im Sommer 1852 gründete David („Doc“) Maynard einen Handelsposten am Ufer des Duwamish-Flusses. Seattle und Maynard wurden so gute Freunde, dass der Doktor die neue Siedlung nach dem Häuptling benannte.

Da die Weißen die Namen „See-at-la“ oder „See-alth“ nicht gut aussprechen konnten, sagten sie „Seattle“. Darüber war der Häuptling aber nicht sehr erfreut. Er meinte, er werde sich nach seinem Tod jedes Mal, wenn Seattle gesagt würde, im Grab umdrehen.

Seattles Bemühungen, an der Entwicklung der nach ihm benannten Siedlung nachhaltig teilzunehmen und die Zukunft seines Volkes mit dem der Siedler zu vermischen, scheiterten aus zwei Gründen: wegen des Hungers nach Land und dem Wunsch vieler einflussreicher Weißen, ihre Leute getrennt von den Indianern zu halten. Dies minderte jedoch Seattles Freundschaft und Loyalität nicht.

Ab 1854 kaufte Isaac Stevens (1818–1862), der Gouverneur des Territoriums Washington, das Land der Indianer auf oder beschlagnahmte es. Im Januar 1854 besuchte der Gouverneur Elliot Bay und kündigte Vertragsverhandlungen an, was Seattle begrüßte.

Während der Vertragsverhandlungen vom 27. Dezember 1854 bis zum 9. Januar 1855 diente Seattle als Sprecher der Indianer. Der alte Häuptling beklagte, die Tage der Indianer gingen vorüber und die Zukunft gehöre dem weißen Mann. Von Seattles Rede machte sich Dr. Henry Smith (1830–1915), ein Chirurg und Schriftsteller mit dem Pseudonym „Paul Garland“ und einem Hang für blumige viktorianische Dichtung, angeblich Notizen.

Obwohl Seattle bezweifelte, dass sein Volk Geld für sein Land erhalten werde, setzte er als Erster sein Zeichen unter das mit Gouverneur Stevens vereinbarte Vertragsdokument. Damit wurde der juristische Anspruch auf etwa 2,5 Millionen Acres Land (ein Acre = 4047 Quadratmeter) abgetreten und ein Reservat für die Suquamish garantiert, aber keines für die Duwamish.

Aus Unzufriedenheit mit den Verträgen und Ärger über die Arroganz der Weißen erkannten viele Duwamish die Führerschaft von Seattle nicht mehr an. Dies führte schließlich zum so genannten „Yakima Indianer Krieg“ von 1855 bis 1857.

Spätere Vorwürfe von Seiten der Indianer bezüglich Seattles Doppelzüngigkeit während dieses Konflikts deuteten an, dass der Häuptling einerseits versuchte, mit allen indianischen Gruppen östlich und westlich der Berge Kontakt zu halten, andererseits aber ein treuer Verbündeter der Weißen blieb, die durch seine Kontakte geheime Informationen erhielten.

Nach der Niederlage der Indianer in diesem Konflikt bemühte sich Seattle, seinem Volk zu helfen. Er bat – allerdings erfolglos – um Nachsicht für den indianischen Anführer Leschi (1808–1858), den Häuptling der Nisqually, der am 19. Februar 1858 gehenkt wurde. Außerdem ersuchte er den Gouverneur um die baldige Ratifizierung eines Vertrages.

Im „Fort Kidsap Reservat“ wollte Seattle den Einfluss von Whisky-Verkäufern einschränken und die Ritualmorde an Sklaven verhindern. Wie im Vertrag gefordert, gab Seattle seine eigenen Sklaven frei. Außerhalb des Reservats beteiligte er sich an Treffen, um Zwistigkeiten der Indianer zu lösen.

Seattle unterhielt gute Beziehungen zu William De Shaw, einem Indianer-Vertreter und Eigentümer eines Handelspostens am Agate Pass, sowie zu George Meigs, in dessen alkoholfreier Firmenstadt indianische Arbeiter einen Ort fanden, wo sie vor räuberischen Whisky-Verkäufern sicher waren.

Der mittlerweile alte und verarmte Seattle fragte 1858 in einer Rede, warum der Vertrag von 1855 nicht vom Kongress der Vereinigten Staaten unterzeichnet worden sei. Er beklagte: „Ich war den ganzen Winter sehr arm und hungrig und bin nun sehr krank. Bald werde ich sterben. Wenn dies geschieht, wird mein Volk sehr arm sein. Sie werden nichts besitzen, keinen Häuptling haben und niemanden, der für sie sprechen wird.“

1864 erhielt Seattle das heilige Sakrament der Firmung, womit er seinen christlichen Glauben bestätigte. Führer der indianisch-katholischen Gemeinde war damals nicht Seattle, sondern ein Suquamish-Anführer namens Jacob.

Eine Verordnung der Stadt Seattle von 1865 untersagte Indianern, einen ständigen Wohnsitz innerhalb der Stadtgrenzen zu haben. Dies zwang den Häuptling, den Ort zu räumen, an dem er – wie erwähnt – die Siedler Shaw und Ebey 1850 begrüßt und zur Ansiedlung eingeladen hatte.

In der Folgezeit lebte Seattle im „Port Madison Reservat“ und vermutlich nördlich der Stadtgrenzen, wo Angeline, die Tochter seiner ersten Frau, wohnte. Oft kam er in die Stadt, besuchte Freunde, kümmerte sich um Leute, die in Seattle arbeiteten, und hielt sich in zeitweiligen Zeltplätzen im Hafenviertel auf.

Von Häuptling Seattle existiert ein historisches Foto, das 1865 im hohen Alter – im Jahre vor seinem Tod – entstand und von E. M. Sammis angefertigt wurde. Dieses Bild befindet sich in der „University of Washington Special Collection“.

Am 7. Juni 1866 starb Seattle im Alter von ungefähr 80 Jahren gegen 13 Uhr in einem Altersheim. Er wurde in Suquamish im US-Bundesstaat Washington begraben. Von seinem Grab aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Puget Sound, und in der Ferne kann man gerade noch die Stadt Seattle erkennen.

Nach Ansicht von Historikern überstanden die rund 14000 Indianer des Territoriums Washington – die Suquamish, Duwamish, Nisqually, Puyallup, Makahs, S’Klallams, Quinaielts, Quilehutes, Yakamas, Chehalis, Colville, Spokanes, Couer d’Alène, Hohs und Quits – dank des Einflusses von Häuptling Seattle die Reservationspolitik der USA verhältnismäßig ungeschoren.

Bis zu den 1970-er Jahren war die Geschichte von Häuptling Seattle nur mit dem Namen der Stadt, die seinen Namen trägt, eng verbunden. Doch mit der Umweltbewegung rückte die Rede von Seattle vor Gouverneur Isaac Stevens wieder ins Bewusstsein vieler Amerikaner.

Die Redegewalt und philosophische Aussagekraft von Seattle erinnerte einige Amerikaner an große Griechen des Altertums. Bereits zu Lebzeiten bezeichneten man ihn als den „Sokrates des Nordwestens“. Mit der Rede von Seattle befassten sich unzählige Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, Beiträge im Rundfunk, Fernsehen und Internet sowie Bücher und Filme.

Moderne Versionen der Rede von Seattle beziehen sich auf Dinge, die der Häuptling nie gesehen und von denen er auch nichts gewusst haben kann. Zum Beispiel die Eisenbahn oder die Abschlachtung der Büffel, die erst nach seinem Tod stattfand. Teilweise widersprechen sich Passagen der verschiedenen Redeversionen sogar.

Seattles älteste Tochter Angeline lebte im hohen Alter in einer Hütte nördlich der Stadtgrenze von Seattle. Sie wurde von den Weißen als „Prinzessin Angeline“ bezeichnet. Ein Fotograf namens Edward S. Curtis (1868–1952) machte von ihr Aufnahmen und zahlte ihr für jedes Foto einen Dollar. Er entwickelte sich zu einem der berühmtesten Fotografen amerikanischer Indianer.

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Die Autoren Sonja Probst und Ernst Probst schildern in ihrem Taschenbuch „Meine Worte sind wie die Sterne“ (ISBN 3638957438) die Entstehungsgeschichte der Rede des Häuptlings Seattle. Das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienene Taschenbuch ist beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7514475/sonja_probst_ernst_probst_hrsg_meine_worte_sind_wie_die_sterne_die_rede_des_haeuptlings_seattle_und_andere_indianische_weisheiten_3638957438.html zum Preis von 14,99 Euro erhältlich.

















Uwe Westphal & Günther Helm
Wilde Hamburger –
Natur in der Großstadt
285 Seiten mit 158 farbigen Abb.
Murmann Verlag, Hamburg 2006
ISBN 3-938017-78-3
19,50 Euro

Möwenkolonien und Blütenpracht im Hamburger Hafen, Füchse und Uhus auf Friedhöfen, brütende Seevögel in Einkaufszentren und auf Baustellen, aber auch Kraniche und Adler, Hirsche und Wildschweine, Fledermäuse und Orchideen – die „wilden Hamburger“ leben mitten unter uns.

In keiner anderen deutschen Großstadt gibt es so viele Tier- und Pflanzenarten wie in Hamburg. Allein 160 Brutvogel- und fast 50 Säugetierarten gehören zum natürlichen Inventar, und mit mehr als 1300 wild wachsenden Pflanzenarten zählt die Hansestadt sogar zu den acht bedeutendsten „hot spots“ der floristischen Artenvielfalt in Deutschland.

Die Autoren sind ausgewiesene Kenner der Natur in der Hansestadt: Der Biologe und Fachjournalist Dr. Uwe Westphal arbeitete bis 2002 als hauptamtlicher Artenschutzreferent beim NABU Hamburg, Günther Helm war bis zu seiner Pensionierung 35 Jahre lang im Naturschutzamt Hamburg tätig, die längste Zeit davon als Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte. Sie nehmen die Leserinnen und Leser mit auf spannende Streifzüge durch den Großstadtdschungel. In zwölf Kapiteln stellen sie die typische Fauna und Flora verschiedener Hamburger Lebensräume vor – von der Innenstadt über Gärten, Parks und Friedhöfe bis an den Stadtrand mit bedeutenden Naturschutzgebieten wie der Fischbeker Heide oder dem Duvenstedter Brook. Sie folgen den Spuren wilder Tiere durch Moore, Wälder und Wiesen, entlang von Elbe und Alster und auch in das Innere unserer Häuser. Dieses Buch erzählt von oft hautnahen Begegnungen mit den „Wilden Hamburgern“, es beschreibt, wo und wie sie leben und welche verblüffenden Anpassungen ihnen helfen, das Stadtleben zu meistern. Der spannend und verständlich geschriebene Text wird illustriert durch zahlreiche Farbfotos hauptsächlich von Günther Helm, der seit vielen Jahren die Natur in der Großstadt mit der Kamera einfängt. In einem Anhang findet sich ein Serviceteil mit Verkehrsverbindungen zu den beschriebenen Gebieten, Ausflugstipps sowie Naturinformationszentren in Hamburg und Umgebung. Das in seiner Art bislang einmalige Buch ist ein Muss für Naturfreunde, aber auch all denen wärmstens zu empfehlen, die ihre Stadt einmal mit anderen Augen betrachten wollen.

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Stimmen zum Buch:

„Dass wild lebende Tiere zunehmend den Stadtraum als Lebensraum für sich entdecken, … das macht ein schön aufgemachtes Bilder- und Lehrbuch anschaulich: „Wilde Hamburger“. Der Diplombiologe und Fachjournalist Uwe Westphal beschreibt in sehr lesbarem Deutsch die erstaunliche Artenvielfalt. Vor allem weckt er im zwischen Büro, U-Bahn und Stadtwohnung pendelnden Normalhamburger eine kaum zu bändigende Neugier auf das geheime Naturleben dieser Stadt. Günther Helms Fotos sind instruktiv und bisweilen amüsant.“
(Welt am Sonntag)

„Der Naturforscher Uwe Westphal erzählt zum Beispiel von Schweinswalen vor Blankenese und Bodentermiten im Heizungssystem. In leicht verständlicher Sprache und mit anschaulichen Beispielen erklärt er das Verhalten und die Lebensweise vieler Tierarten. Westphal kombiniert Forschungsergebnisse mit persönlichen Erlebnissen und sorgt so für spannende Geschichten von unbekannten Nachbarn und Mitbewohnern.“
(Lisa Thormählen, taz Hamburg)

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Bestellungen bei Amazon:
http://www.amazon.de/Wilde-Hamburger-Gro%C3%9Fstadt-Uwe-Westphal/dp/3938017783/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1215596381&sr=8-1
  Tue, 08 Jul 2008 07:55:00 +0200













Diese Hand von Gundula Kerekes sorgt für mehr Durchblick im nachhaltigeren Leben - sie recherchiert und schreibt zusammen mit der Schattenhand die Naturtipps - Foto: www.naturtipps.de

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Oberhausen (natur-und-umwelt) - Der Umweltblog "Naturtipps" feierte seinen 200. Post. Dabei will er allen im Tier-, Natur- und Umweltschutz Aktiven die Möglichkeit geben, sich in einem eigenen Beitrag mit Bild dort zu präsentieren. An der Jubiläums-Aktion "Aktive Hände" kann jeder im Tier-, Natur- oder Umweltschutz Tätige teilnehmen. Ehrenamtlich, beruflich oder aus Passion - jede Aktion/jede Aktivität zählt. Unter allen Teilnehmern werden 2 Bücher verlost, die dazu motivieren, auch zukünftig für eine lebenswerte Welt aktiv zu sein! Mehr Informationen gibt es im 200. Post auf http://www.naturtipps.de.

Der von Gundula Kerekes geschriebene Blog "Naturtipps" gibt fast täglich eine umsetzbare Anregung zu einem nachhaltigeren Leben - sozusagen der tägliche Ökoknoten im Taschentuch. Er zeigt auf, wie und wo im Alltag bewusster gelebt werden kann und warum die Natur etwas so Besonderes ist - denn nur wer die Natur kennt, kann sie auch lieben.

Der Blog "Naturtipps" besteht seit September 2007. Die meisten Artikel bleiben aktuell, so dass er auch für Recherchen genutzt werden kann. Er hat mittlerweile ca. 100 Leser täglich - dieses Leserpotential können die Teilnehmer an der Jubiläumsaktion jetzt zum Vorstellen Ihrer Aktivitäten in einem eigenen Post auf Naturtipps nutzen!

Parallel zu dem Blog gibt es ein "Soziales Netzwerk Naturtipps". Es ist zur Vernetzung von Tier-- Natur- und Umweltschützern gedacht. Wer sich dort angemeldet hat, kann kostenlos einen eigenen Blog führen, Videos und Bilder hochladen und bei den verschiedenen Themengruppen mitmachen. Es können z. B. Termine angekündigt werden, Buch- und TV-Tipps ausgetauscht werden oder auch einfach Gleichgesinnte, z.B. für gemeinsame Aktionen, gesucht werden. Einen Link dorthin gibt es auf http://www.naturtipps.de

Das Motto von Naturtipps gilt auch für diese Jubiläumsaktion: Macht alle mit!

















Interview mit dem Dipl.-Biologen, Naturschützer, Exkursionsleiter, Vogelstimmen-Imitator, Fachredakteur, Lektor und Buchautor Dr. Uwe Westphal aus Seevetal bei Hamburg
http://www.westphal-naturerleben.de
http://www.westphal-textdienst.de

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Frage: Herr Dr. Westphal, auf der Audio-CD „Vogelexkursion mit Uwe Westphal“ des Musikverlags „Edition AMPLE“ http://www.tierstimmen.de sind 95 Vogelarten zu hören, deren Stimmen sie ausschließlich mit Stimmbändern, Zunge, Lippen und ohne jedes Hilfsmittel imitieren. Wie, wann und wo hat sich dieses außergewöhnliche Talent entwickelt?

Antwort: Ich beschäftige mich seit 40 Jahren mit der heimischen Vogelwelt und habe dabei die Vogelstimmen verinnerlicht. Allerdings hatte ich damals noch nicht daran gedacht, sie zu imitieren. Das hat sich im Laufe der Jahrzehnte einfach so ergeben. Ich hatte immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren, habe mir unterschiedlichste Techniken der Lauterzeugung beigebracht und immer wieder abgewandelt. Wenn dabei Laute entstanden, die den Rufen oder Gesängen eines bestimmten Vogels ähnelten, habe ich daran weitergearbeitet, oft über Wochen, Monate oder Jahre, aber immer zwanglos. Ich habe mir nie vorgenommen, jetzt unbedingt eine bestimmte Art oder eine bestimmte Anzahl von Vogelarten imitieren zu wollen. Mittlerweile habe ich etwa 130 heimische Vogelarten im Repertoire, dazu auch die Stimmen vieler Säugetiere, Amphibien und einiger Insekten.

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Frage: Haben Sie bereits Vögel oder andere Tiere in freier Natur mit einer von Ihnen imitierten Vogelstimme irritiert?

Antwort: Ja, das ist schon vorgekommen, in den Anfangsjahren war ich da auch noch ziemlich unbedarft. Zum Beispiel habe ich als Jugendlicher mal einen Türkentäuberich mit der Imitation seines Gesanges aus meinem Zimmerfenster heraus derart provoziert, dass er sehr erbost angeflogen kam und dabei um ein Haar gegen den verglasten Hausgiebel geflogen wäre. Vögel singen ja nicht zum Spaß, sondern sie verteidigen damit ihr Revier. Hören sie den Gesang eines Artgenossen – gleich ob als Imitation aus menschlichem Munde oder von einem Tonträger -, versuchen sie den fremden Eindringling zu finden und zu vertreiben. Sie vergeuden dabei unter Umständen viel Zeit und Energie und werden unaufmerksam gegenüber drohenden Gefahren. Deshalb setze ich Imitationen im Freiland nur zu Demonstrationszwecken bei vogelkundlichen Wanderungen ein, um den TeilnehmerInnen den Gesangsaufbau zu erklären und ihnen zu helfen, einen bestimmten Gesang aus einem vielstimmigen Vogelkonzert herauszuhören. Das ist für die Vögel in der Regel nicht provozierend, weil sie meistens weiter weg sind. Keinesfalls benutze ich meine Imitationsgabe, um Vögel anzulocken oder einem staunenden Publikum „vorzuführen“. Das verbietet allein schon der Respekt vor den gefiederten Mitgeschöpfen.
Ein triftiger Grund, Vogelstimmen im Freiland abzuspielen oder zu imitieren, ist ansonsten allenfalls bei der Bestandsaufnahme ansonsten schwierig zu erfassender Vogelarten gegeben, z.B. bei Spechten, Rallen und Eulen.

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Frage: Auf ihrer Webseite http://www.westphal-naturerleben.de ist zu lesen, dass Sie 1957 in Hamburg zur Welt kamen, als Kind von allem begeistert waren, was kreucht und fleucht, und ihre Großeltern einen kleinen Bauernhof mit zahmen und wilden tierischen Mitbewohnern besaßen. Haben die Kinder von heute weniger Chancen, Tiere in Haus, Wald und Feld zu beobachten als Sie?

Antwort: Die Antwort mutet paradox an: Auf dem Lande ist die Möglichkeit zur Naturbeobachtung heute kaum mehr gegeben, wohl aber in der Stadt. Flurbereinigung und intensive Landbewirtschaftung haben viele einst typische Tiere und Pflanzen der Äcker und Wiesen weitgehend verdrängt. Umgekehrt sind Städte in den letzten Jahrzehnten gegenüber dem Umland zu Zentren der Artenvielfalt geworden. Allein in Hamburg gibt es mehr als 160 Brutvogelarten und fast 50 Säugetierarten. Gründe sind unter anderem der Reichtum an Biotopstrukturen, eine enge Verzahnung verschiedener Biotope und ein gutes Nahrungsangebot. Empfindliche Arten, die an bestimmte Lebensräume wie etwa Moore oder Feuchtwiesen angewiesen sind, finden in der Stadt allerdings keinen Ersatzlebensraum.

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Frage: Als elfjähriger Schüler nahmen Sie zum ersten Mal an einer vogelkundlichen Wanderung im Raum Hamburg, die von Alfred Jacob geleitet wurde, teil. Was war daran so faszinierend, dass dabei Ihre Liebe zur Vogelwelt geboren wurde?

Antwort: Alfred Jacob führte uns zu einer Reiherkolonie, und die großen Vögel, die ich ohne Fernglas aus der Nähe beobachten konnte, faszinierten mich. Alfred Jacob hatte auch die große Gabe, anschaulich zu erklären und ökologische Zusammenhänge aufzuzeigen – lange bevor der Begriff „Ökologie“ überhaupt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit drang. Deshalb bin ich immer wieder bei diesen vogelkundlichen Wanderungen der örtlichen Volkshochschule mitgegangen. Schon sehr bald schenkte mein Opa mir dann sein altes Fernglas, und fortan war ich stundenlang damit beschäftigt, die Vogelwelt im Garten meiner Eltern und in der Umgebung zu studieren. Das elterliche Grundstück auf dem Lande, immerhin 1800 qm groß, wurde flankiert von doppelt so großen parkartigen Gärten mit teilweise altem Baumbestand und grenzte auf der einen Seite an Äcker und Brachen, auf der anderen an Mischwald. So konnte ich im Laufe der Jahre allein vom Garten aus rund 90 Vogelarten registrieren. Sozusagen vor der Haustür brüteten u.a. Turmfalke, Rebhuhn und Kiebitz, Schwarzspecht und Waldkauz, ich hörte Nachtigall und Wendehals, Trauerschnäpper, Girlitz und Gartenrotschwanz. Es gab damals im Garten auch noch Blindschleichen und Waldeidechsen, Hermeline, viele Wildkaninchen, Igel und Eichhörnchen sowieso, und auf den Feldern waren Rehe, Hasen und Füchse zu sehen, die nachts bis an die Gartenpforte kamen. Davon ist heute kaum noch etwas übrig – alles ist inzwischen zugebaut.

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Frage: In Marburg/Lahn (Hessen) haben Sie Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie und Ökologie studiert. Blieb damals in ihrer Freizeit auch Muße zur Beobachtung von Tieren in freier Natur?

Antwort: Tiere konnte man direkt vom Unigelände aus beobachten. Damals war auf den Lahnbergen ein ganz neuer Campus für die Naturwissenschaften entstanden. Das Biologische Institut und einige andere Institute waren mitten in ein Waldgebiet gebaut worden – eigentlich ein brutaler Eingriff in die Landschaft, zumal man wesentlich mehr abgeholzt hatte als notwendig gewesen wäre. Diese ungenutzten Flächen lagen zunächst brach und verbuschten allmählich wieder. Auf den verdichteten Böden standen oft ausgedehnte Pfützen, in denen im Frühjahr Abertausende von Molchen ablaichten. Auf dem Gang zur Mensa hörten wir regelmäßig den Wendehals und die Heidelerche. Ein sumpfiges Gelände hatten die Biologen aufgestaut, dort tummelten sich schon bald an die 30 Libellenarten und massenhaft Frösche, und auch Schwarzstorch und Bekassine schauten gelegentlich vorbei. Es gab Eidechsen und Schlangen und vieles andere mehr. Für Exkursionen brauchten wir nur aus dem Gebäude zu treten. Leider wurden die ganzen ungenutzten Freiflächen trotz heftigster Proteste von Studenten und Professoren nach den Plänen eines Landschaftsarchitekten im Sinne des Wortes zu Tode gestaltet. Aber lebende Tiere und Pflanzen im Freiland stehen heutzutage ohnehin nicht mehr auf dem Lehrplan des Biologie-Studiums…

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Frage: Von 1984 bis 2002 arbeiteten Sie hauptamtlich als Biologe an der hessischen Akademie in Wetzlar (früher. Naturschutz-Zentrum Hessen NZH) sowie beim Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg. Woran erinnern Sie sich besonders gerne aus dieser Zeit?

Antwort: Meine beste Zeit hatte ich Ende der 1980-er Jahre als Biologe an der naturkundlichen Station „Hermann-Kroll-Haus“ (heute: Carl-Zeiss-Vogelstation) in der Wedeler Marsch. Zusammen mit einem Zivildienstleistenden, der dort als Vogelwart lebte und arbeitete, habe ich vogelkundliche Bestandsaufnahmen gemacht. Dort draußen in der Elbmarsch, weitab von Telefon und Computer, konnte man das Wetter und die Jahreszeiten so richtig hautnah erleben. Einsame Deichwanderungen mit geschultertem Fernrohr bei Hitze, Sturm und Regen, der Rhythmus von Ebbe und Flut, Sonnenuntergänge im Elbwatt, die Rufe der Zugvögel und das Blöken der Schafe auf dem Deich – das zu erleben und dafür auch noch Gehalt zu bekommen, war schon ein besonderes Privileg.

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Frage: Als Mittvierziger machten Sie von 2002 bis 2003 eine Ausbildung zum zertifizierten Fachzeitschriftenredakteur. Gab es dafür einen besonderen Grund?

Antwort: Ich hatte immer schon ein besonderes Talent zum Schreiben und auch viel Spaß dabei. Beim NABU Hamburg hatte ich 12 Jahre lang das Magazin „Naturschutz in Hamburg“ redaktionell betreut und sehr viele Texte selbst geschrieben – vom Magazinartikel bis zu Broschürentexten. Als 2002 aus verschiedenen Gründen eine berufliche Veränderung unumgänglich wurde und ich als Biologe keine neue Anstellung fand, habe ich mich zu einer journalistischen Ausbildung zum Fachzeitschriftenredakteur entschlossen und es zu keiner Zeit bereut.

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Frage: Seit 2003 sind Sie freiberuflich tätig als Leiter naturkundlicher Exkursionen sowie als Fachredakteur, Texter, Lektor und Buchautor. Wohin führen Ihre Exkursionen und was kann man dabei sehen?

Antwort: Meine Exkursionen führen in interessante Gebiete in Hamburg und ins Umland. Was man im konkreten Fall sieht, ist natürlich abhängig vom besuchten Gebiet und vom Glück. Mal sind es Wildschweine oder Baummarder aus wenigen Metern Entfernung, mal sehen wir Kraniche oder Rothirsche oder eben auch nicht. Dafür sieht oder erlebt man manchmal etwas, womit man nicht gerechnet hätte. Die Natur ist nun mal kein Zoo. Auf jeden Fall sind immer eindrucksvolle Naturerlebnisse garantiert. Ein Waldspaziergang im Regen, eine Nachtwanderung oder einfach nur eine blühende Orchidee am Wegesrand. Jedenfalls habe ich in den 30 Jahren, die ich naturkundliche Exkursionen anbiete, noch keine enttäuschten TeilnehmerInnen erlebt. (Dass ich selbst mitunter enttäuscht war, weil ich nicht das zeigen konnte, was ich wollte, steht auf einem anderen Blatt.)

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Frage: Auf ihrer Webseite werden zahlreiche Angebote beschrieben wie Großstadt-Safari, Vogelkundliche Wanderungen, Vogelstimmen-Seminare, Yoga und Natur erleben, Yoga und Wandern, Themenwanderungen, Vorträge/Veranstaltungen, Spezielle Angebote. Was davon ist am beliebtesten?

Antwort: Ganz klar die vogelkundlichen Veranstaltungen und auch manche Themenwanderungen wie die zur Hirschbrunft. Mir persönlich liegen die mehrtägigen Veranstaltungen im Wendland in der Kombination mit den Yoga-Angeboten besonders am Herzen.

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Frage: Welche Ihrer Bücher mit Natur- und Umweltthemen sind derzeit im Handel erhältlich?

Antwort: Ich habe bislang drei Bücher verfasst: Das Buch „Wilde Hamburger“ (Murmann Verlag 2006) beschreibt die Natur in den verschiedenen Lebensräumen der Großstadt Hamburg – vom Hafen über Innenstadt, Parks- Gärten und Friedhöfe bis an den Stadtrand mit bedeutenden Naturschutzgebieten. Der Naturfotograf Günther Helm hat hierzu jede Menge tolle Bilder beigesteuert.
In dem Buch „Das Mühlenberger Milliardenloch – Wie ein Flugzeug die Politik beherrscht“ (Edition Nautilus 2005) habe ich gemeinsam mit der SPIEGEL-Redakteurin Renate Nimtz-Köster die teils skandalösen Hintergründe der umstrittenen Airbus-Werkserweiterung in die Elbbucht „Mühlenberger Loch“ und das angrenzende Dorf Neuenfelde dargestellt.
Das Fachbuch „Botulismus bei Vögeln“ (Aula-Verlag 1991) ist inzwischen vergriffen, in Restexemplaren aber noch bei mir erhältlich.
Außerdem habe ich an dem Buch „Naturschutz in der Elbtalaue“ mitgearbeitet, in dem die Jahrzehnte lange Naturschutzarbeit des NABU Hamburg im Bereich der mittleren Elbe vorgestellt und bilanziert wird.

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Frage: Auf Ihrer Webseite http://www.westphal-textdienst.de bieten Sie in Ihrer Eigenschaft als Fachzeitschriftenredakteur mit naturwissenschaftlichem Hintergrund vielfältige Dienstleistungen rund um Text und Buch an. Was wird am meisten nachgefragt: Schreibberatung, Lektorat, Redaktion, Werbe- und Informationsangebote, Exposés, Korrespondenz, Redemanuskripte?

Antwort: Aktuell habe ich Anfragen bzw. Aufträge für Begleittexte für zwei CDs, eine Broschüre, die Mitarbeit an einem Sachbuch und mehrere Artikel für ein Uni-Magazin. Ansonsten ist von der Vereinschronik bis zum Werbeflyer alles dabei. Für das Buch „Naturschutz in der Elbtalaue“ habe ich neben meiner Autorenschaft die gesamte Text- und Bildredaktion übernommen.

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Frage: Berichten die Medien in Deutschland – nach Ihren eigenen Erfahrungen – ausreichend und kompetent über Natur und Umwelt?

Antwort: Das ist unterschiedlich: Über Themen wie Waldsterben oder Klimawandel wird landauf, landab und meistens auch kompetent berichtet. Allerdings zeigt das Beispiel Waldsterben, dass solche Themen „hochgekocht“ werden und nach gewisser Zeit wieder in der medialen Versenkung verschwinden. Das Thema „Tiere“ geht immer, aber am besten weit weg oder niedlich (siehe den unfassbaren Medienhype um den kleinen Eisbären Knut oder andererseits um den „Problembären“ Bruno). Über Schutzmaßnahmen für Pandabären, sibirische Tiger oder afrikanische Nashörner zu berichten, funktioniert immer und kommt bei den Lesern gut an – aber: die Medien zu einer sachlichen Information über Konflikte vor der Haustür zu bewegen, bei der Artenschutz gegen Wirtschaftsinteressen steht, ist äußerst schwer bis unmöglich. Das habe ich selbst in verschiedenen Verfahren leidvoll erleben müssen. In diesem Falle berichten meist nicht die Umweltredaktionen, sondern die Lokal- oder Wirtschaftsredaktionen. Und dort fehlt nicht nur der biologische und naturschutzfachliche Sachverstand, sondern meist auch jegliches Verständnis für Löffelente oder Feldhamster. So kommt es, dass z.B. über die Bemühungen der Chinesen zum Schutz der weltweit bedrohten Pandas wohlwollend berichtet wird, während Naturschützer, die sich uneigennützig für den Erhalt des Lebensraumes des ebenso bedrohten Wachtelkönigs einsetzen, medial hingerichtet oder zumindest lächerlich gemacht werden.

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee wichtige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Sie möge bitte dafür sorgen, dass die Menschen untereinander und mit der Natur und all ihren Geschöpfen friedlich und in Harmonie leben. Gewalt, Angst, Hass, Neid und Gier, die die Welt beherrschen, mögen auf ewig der Vergangenheit angehören.

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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://interview-weblog.blogspot.com
  Tue, 01 Jul 2008 12:40:00 +0200


Video: "Untermann's Uinta landscapes" von "Ernest Untermann" von Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=8cpmCe9E0R0

Beschreibung des Videoclips:

Ernest Untermann was known as "The Artist of the Uintas" He loved those wild and beautiful mountains in northeastern Utah. Split Mountain, The Green River, The Yampa River and Stegosaurus Ridge at the Dinosaur National Monument were some of his favorite subjects, along with the high country of the Uinta Mountains. These are just a few of the hundreds of paintings he did of the area, many scenes were painted by Untermann for the first time.

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Ernest Untermann, Sr, was born in 1864, in Soldin, Brandenburg, 120 miles east of Berlin, across the Oder River, in Germany. (Soldin is now called Mysliborz, in western Poland)

He was Seaman, Author, Translator, Politician, Director of the Milwaukee Zoo from 1935-1939, and studied painting at the Chicago Institute of Art.

Ernest traveled by wooden clipper ships from Germany to West Africa, South America and finally settled in North America. He sailed the Pacific ocean from the west coast of America to the south seas of China. He lived in Illinios, Wisconsin, California, Oregon, Idaho and Utah.

Mr. Untermann translated many books on Socialism and Natural History from German to English and published several of his own books. (See webpages: Author and Translations)

Ernest Untermann, Sr. was the staff artist at the old Utah Field House of Natural History State Park in Vernal, Utah where he painted over 100 images of pre-historic life and other scenes of nature. Some of his best paintings of pre-historic life were from the 1930's and 40's before the founding of the museum.

In the high Uinta Mountains, along the state borders of Utah and Wyoming, he had both a peak, Mount Untermann and a daisy, Erigeron Untermannii, named after him.

He has paintings at the new Utah State Park Field House Museum of Natural History, Vernal, Utah, Dinosaur National Monument in Jensen, Utah, the University of Utah Museum of Natural History in Salt Lake City, the Springville Art Museum in Springville, Utah, The Lilly Library, Indiana University, Bloomington, Indiana, Milwaukee County Zoo, and elsewhere. (For more information click on webpage "Untermann's Bio".)

Ernest Untermann Sr. died in Vernal, Utah in 1956.


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http://groups.msn.com/Untermann


Video: "Painter of landscapes and prehistoric flora and fauna" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=OGHQvraFNH8

Beschreibung des Videoclips:

Ernest Untermann was a landscape artist and painted dinosaurs and fossil mammals, among other subjects. He produced over 250 paintings. Here are some of his paintings set to Charlton Heston reading from Michael Crichton's "Jurassic Park". The original paintings are at the Utah Field House of Natural History State Park Museum in Vernal, Utah. You can see more paintings and information about Ernest Untermann by clicking on his webpage beneath his photograph at http://groups.msn.com/Untermann

http://de.youtube.com/user/ErnestUntermann
  Fri, 27 Jun 2008 20:13:00 +0200


Video: "Wald-Sterben" von "norbertconzen" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=-DWY9ejns8w

Beschreibung des Videoclips:

Kurzfilm aus der DVD Wald Das Waldsterben wird zu einer Theaterinszenierung, in der runterfallende Äste sich zu einer zuckenden und sich ständig verändernden symmetrischen Skulptur arrangieren. http://www.norbertconzen.de















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wale - zu ihnen rechnet man auch die Delfine - gehören zu den beliebtesten Tieren. Schon immer hatte der Mensch zu ihnen ein besonderes Verhältnis. Sie treten in antiken Sagen, in der Bibel und in zahllosen bildlichen Darstellungen auf. Trotzdem sind ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten der akustischen Kommunikation und vor allem der Echoorientierung bis in jüngste Zeit unentdeckt geblieben. Auf der Audio-CD "Walstimmen - Gesänge und Rufe aus der Tiefe" sind die faszinierenden Lautäußerungen dieser Tiere vereint. Mit aufwendigster Technik wurden die Gesänge und Rufe von 15 Wal- und Delfinarten eingefangen. Die insgesamt 59 Tonaufnahmen stammen von Spezialisten aus mehreren Ländern. Entstanden ist eine CD von atemberaubender Qualität - ein Hörerlebnis für alle Altersgruppen!

Das 32-seitige Begleitheft enthält viele Informationen über die einzelnen Walarten. Auf neuestem wissenschaftlichen Stand werden die Lebensweisen der Tiere ausführlich erläutert. So erfährt der Leser beispielsweise, dass der Buckelwal jedes Jahr ein neues Lied komponiert. Mit unterschiedlichen Klangfolgen lockt er das Weibchen an. Ein Fachmann kann die Tonaufnahmen des Gesangs eines beliebigen Buckelwals so genau dem richtigen Jahr zuordnen. Auch der Artenschutz bildet einen Schwerpunkt des Begleitheftes. Sämtliche Texte sind leicht verständlich geschrieben.Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Wale!

Audio-CD inklusive 32-seitigem Begleitheft von Dr. Wolfgang Tins, Spieldauer 75 Minuten.
ISBN 978-3-935329-01-9, Preis: 17,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link: http://www.amazon.de/Walstimmen-Ges%C3%A4nge-Rufe-aus-Tiefe/dp/3935329016/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214481694&sr=8-1

















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wie singt die Haubenlerche, wie ruft die Wacholderdrossel, oder wie trommelt der Mittelspecht? Solche Fragen lassen sich ab sofort so präzise und zuverlässig beantworten wie noch nie: unter dem Titel "Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" kam jetzt eine Serie aus 17 Audio-CDs auf den Markt, die alle 819 Vogelarten unseres Erdteils und seiner Nachbargebiete enthält. Es ist die größte und vollständigste Vogelstimmen-Serie, die jemals zu diesem Thema hergestellt wurde.

"Wir haben Tonmaterial von weit über hundert Ornithologen aus mehr als vierzig Ländern verwendet", erzählt Andreas Schulze, der Herausgeber und Bearbeiter. "Viele Aufnahmen wurden bislang noch nie veröffentlicht und entstanden unter abenteuerlichen Bedingungen", so der Tierfilmer weiter. "Ich selbst etwa klettere mit Mikrofon und Rekorder auf über dreißig Meter hohe Baumriesen und errichtete Plattformen in unzugänglichen Sumpfgebieten. Ein großes Problem war die zunehmende akustische Umweltverschmutzung. In der ungarischen Puszta zum Beispiel - kilometerweit in jede Himmelsrichtung kein einziger Mensch - brachte mich der Flugverkehr von und nach Russland oft zum Verzweifeln."

Beim Anhören der CDs bemerkt man von all diesen Widrigkeiten absolut nichts: Die Aufnahmen sind kristallklar und mit modernster Studiotechnik zusammengestellt - ein echtes Klangerlebnis für alle Naturfreunde, rechtzeitig zum Eintreffen der Zugvögel im Frühjahr. Wer gerne draußen ist oder auch nur aus dem Fenster hört, für den sind die 17 CDs fast ein Muss. Spaziergänge, gleichgültig wo, werden künftig zu spannenden Natursafaris. Selbst mitten in Großstädten wartet eine verblüffende Vielfalt an Vogelstimmen darauf, entdeckt zu werden.

17 Audio-CDs+Begleitbuch von Dr. Andreas Schulze und Karl-Heinz Dingler - Spieldauer: 19:20 Stunden
ISBN 978-3-935329-49-1, Preis: 69,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link: http://www.amazon.de/Vogelstimmen-Nordafrikas-Vorderasiens-Vogelarten-Audio-CDs/dp/3935329490/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1214481961&sr=1-2















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Auf der Erde gibt es etwa 5.500 verschiedene Froscharten, aber nur ein kleiner Teil davon lebt in Deutschland. 14 Arten sind hier heimisch. Die meisten Frösche führen ein verstecktes und unauffälliges Leben, doch wenn zur Paarungszeit ihre Balzrufe ertönen, sind sie nicht zu überhören. Mit etwas Übung und Geduld lassen sich die Rufe der einzelnen Froscharten problemlos unterscheiden. Die im Musikverlag Edition AMPLE erschienene Audio-CD "Froschlurche" bietet hierfür eine wichtige Hilfestellung. 62 Minuten lang werden die Paarungsrufe der Froschlurche vorgestellt. Die Knoblauchkröte etwa ruft unter Wasser. Die Töne klingen dumpf und erinnern an einen mehrsilbigen Klopfton.

Die Kreuzkröte hingegen ruft hölzern knarrend und ist bis zu zwei Kilometer weit zu hören. Über die wohl schönste Stimme verfügt die Wechselkröte. Ihre Balzrufe erklingen melodisch trillernd. Bei den Tonaufzeichnungen handelt es sich ausschließlich um Originalaufnahmen. Im beigefügten 36-seitigen Begleitheft sind die einzelnen Tonaufnahmen ausführlich erläutert. Neben vielen Farbfotos finden sich dort auch informative Begleittexte sowie Oszillo- und Spektrogramme. Wichtige Besonderheiten der Arten werden genau erklärt. Der Tonträger "Froschlurche" ist also beides: unterhaltsam und lehrreich. Ein genussreiches Froschkonzert und unverzichtbare Bestimmungshilfe für alle interessierten Naturfreunde.

Audio-CD inkl. Beiheft von Immo Tetzlaff. Spieldauer 62 Minuten
ISBN 978-3-938147-02-3, Preis: 17,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link:
http://www.amazon.de/Froschlurche-Stimmen-aller-heimischen-Arten/dp/3938147024/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1214463586&sr=8-1
  Thu, 26 Jun 2008 09:53:00 +0200















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Ein Spaziergang durch den Wald ist ein besonderes Erlebnis. Wenn man ganz genau hinhört, knarrt, raschelt und zwitschert es überall. Doch woher kommen all die Töne? Welche Tiere leben eigentlich im Wald? Das Klopfen des Buntspechts ist noch leicht zu erkennen, aber singt da ein Rotkehlchen, ein Buchfink oder der Zaunkönig? Und wie hört sich ein Dachs oder ein Siebenschläfer an? Eine Antwort auf all die Fragen gibt die Audio-CD "Erlebnis Wald" vom Musikverlag Edition AMPLE.

78 Minuten lang entführt der Tonträger den Hörer in die Klangwelt des Waldes. Es ist noch früh am Morgen: Tannenmeise, Buchfink Schwarzspecht und Rotkehlchen stimmen ihr Konzert an. Währenddessen streift ein Reh auf der Suche nach Futter durch den Wald, der Wind bläst durch die Blätter. In einer anderen Tonaufnahme ist das Röhren eines Rothirschen, das Piepsen der Waldmaus und das Grunzen eines Wildschweines zu hören. Und auch die kleineren Bewohner des Waldes kommen zu Wort; die Eichenschrecke, die Waldgrille, die Ackerhummel und die fleißigen Waldameisen.

Als sinnvolle Ergänzung ist der Audio-CD ein 32-seitiges Begleitheft beigefügt. Dieses enthält viele Informationen und farbige Abbildungen zu den einzelnen Tonaufnahmen, einen Pflanzenführer sowie ein kleines Lexikon. Außerdem befindet sich in dem Begleitheft ein heraustrennbares Rätselspiel.

Die Audio-CD "Erlebnis Wald" erweitert spielerisch das Wissen zum Thema Wald. Wer Geräusche raten, ein grünes Klassenzimmer gestalten oder einen Ausflug in den Wald machen will, für den ist diese Audio-CD genau richtig. "Erlebnis Wald" ist ein vergnügliches, informatives und anspruchsvolles Klangerlebnis für alle Altersgruppen.

Audio-CD inklusive 32-seitiges Begleitheft mit Informationen, vielen farbigen Zeichnungen und Fotos, Pflanzenführer, Spurensuche und Rästelspiel von Fernand Deroussen. Spieldauer 78:53 Min.
ISBN 978-3-935329-47-7, Preis: 12,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link:
http://www.amazon.de/Erlebnis-Wald-CD-Tierstimmen-Ger%C3%A4usche/dp/3935329474/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1214463740&sr=1-2
  Wed, 25 Jun 2008 10:13:00 +0200

















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Waren es die Strophen der Nachtigall oder die der Lerche? Mit dieser Frage hatten sich bekanntlich schon Romeo und Julia auseinanderzusetzen. In der Tat lassen sich aus Vogelstimmen oft erstaunlich genaue Rückschlüsse auf die Tageszeit ziehen. Wenn beispielsweise die Feldlerche frühmorgens mit ihrem Gesang beginnt, dauert es meistens noch eine bis eineinhalb Stunden, bevor die Sonne aufgeht.

Star und Grünling dagegen gehören eher zu den Langschläfern und fangen im Durchschnitt erst eine Viertelstunde vor Sonnenaufgang an zu singen. Ausgelöst wird der Gesang übrigens durch die Helligkeit. Jede Vogelart hat ihre eigene sogenannte Gesangshelligkeit, die erreicht sein muss, ehe der Gesang einsetzt.

Eine Gruppe deutscher Vogelstimmen-Spezialisten entwickelte eine Audio-CD mit Begleitbuch, mit der sich die Lautäußerungen unserer Vögel in Rekordzeit bestimmen lassen. Das unter dem Namen Vogelstimmen-Trainer (ISBN 978-3-935329-02-6) im Buchhandel erhältliche Produkt enthält neuartige Vogelstimmen-Schnelldurchläufe zu sechs verschiedenen Lebensräumen, die zusammen ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz abdecken. Die Vogelarten sind nach abnehmender Wahrscheinlichkeit angeordnet, mit der man sie im betreffenden Lebensraum hört. Häufige Arten stehen grundsätzlich vorn, seltene kommen am Schluss.

Die Handhabung ist äußerst einfach und erfordert keinerlei Fachwissen: Wer zum Beispiel im Garten eine Vogelstimme hört, die er nicht kennt, wählt auf der CD den Lebensraum "Häuser, Gräten, Grünanlagen" an und lässt die Schnelldurchläufe so lange laufen, bis die gesuchte Vogelstimme zu hören ist. Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent wird dies innerhalb weniger Minuten der Fall sein, denn meistens handelt es sich ja um eine der vorderen Vogelarten.

Auf diesem Erfolgsprinzip basiert auch das Begleitbuch, das Steckbriefe und Farbfotos der auf dem Tonträger zu hörenden Vögel enthält und sich als selbständiges Bestimmungsbuch nutzen lässt. Insgesamt wurden für den Vogelstimmen-Trainer Zehntausende Daten zur Verbreitungsdichte von Vogelarten statistisch verwertet - ein neuer und viel versprechender Weg im Bereich der Tierbestimmung.

Audio-CD mit 175 Vogelarten + 68-seitigen Buch - Spieldauer 78 Minuten
ISBN 978-3-935329-02-6, Preis 24,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link: http://www.amazon.de/Vogelstimmen-Trainer-CD-Schnellsystem-Bild-Ton/dp/3935329024/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1214376067&sr=8-3
  Wed, 25 Jun 2008 10:00:00 +0200















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wasser ist der Quell des Lebens. In allen Kulturen wurde das Wasser einst als Symbol des Lebens und der Reinheit verehrt. In unserem modernen Industriezeitalter ist ein solch spirituelles Verhältnis zum Wasser weitgehend verloren gegangen. Durch technische Errungenschaften lernte der Mensch, die Kraft des Wassers zu zügeln. Wasserleitungen, Zisternen, Brunnen und Staudämme verwandelten das Wasser in eine nutzbare Ressource. Und dennoch üben Bäche, Flüsse, Seen und das Meer eine magische Anziehungskraft auf den Menschen aus. Das Wasser bleibt ein geheimnisvoller Ort der Stille und Kraft.

Im Musikverlag Edition AMPLE ist eine Audio-CD erschienen, welche die unterschiedlichen akustischen Klänge des Wassers vereint: Ein Gebirgsbach plätschert fröhlich die Landschaft entlang, beruhigend rauschen die Wellen an einem Seeufer, voller Kraft entlädt sich ein Gewitter auf die Erde. Die CD "Wasser Quelle des Lebens" begleitet das Wasser auf seinen vielen Wegen bis zum Meer und lässt den Hörer in die geheimnisvollen Klangwelten eintauchen. In seinen vielschichtigen Spielarten erweist sich das Wasser als ein unergründliches akustisches Phänomen.

Ein 24-seitiges Begleitheft informiert ausführlich über die verschiedenen Aspekte des Wassers. In einem kulturhistorischen Abriss werden die unterschiedlichen Beziehungen der Menschheitsgeschichte zu dem lebensnotwendigen Element erläutert. Neben chemischen und physikalischen Erklärungen, die sich mit der Zusammensetzung des Wassers und dem natürlichen Kreislauf beschäftigen, bilden Fragen des Umwelt- und Trinkwasserschutzes einen Schwerpunkt der Auseinandersetzung.

Inhalt der CD:

1 Wellen am Seeufer, 2 Platzregen in den Bergen, 3 Regentropfen an der Berghütte, 4 Sommer am Bergbach, 5 Wasserfall im Gebirge, 6 Gebirgsbach, 7 In der Höhle, 8 Das Wasser fließt zu Tal, 9 Am großen Fluss, 10 In der Schlucht, 11 Mit Booten über den Fluss, 12 Springbrunnen, 13 Vogeltränke am Bach, 14 Wellen im Sand, 15 Waldbach, 16 An einem Brunnen, 17 Gewitterregen, 18 Unter der Brücke, 19 Rehe am Bach, 20 Flusswehr, 21 Am Froschweiher, 22 Feldflurquelle, 23 Feldflurgraben, 24 Am großen Strom, 25 Quellbrunnen, 26 In der Trinkwasserversorgung, 27 Meeresbrandung

Inhalt des 24-seitigen Beiheftes:

1 Quelle des Lebens, 2 CD Wasser - Quelle des Lebens, 3 Phänomen Wasser, 4 Wasserkreislauf in der Natur, 5 Chemische und physikalische Aspekte, 6 Reinheit des Wassers, 7 Wasser als Lebensspender, 8 Badetraditionen im Wandel der Zeit, 9 Kultobjekt Brunnen, 10 Gesundheit und Wellness, 11 Kampf gegen und um das Wasser, 12 Zukunftsfrage Wasser

Audio-CD inklusive 24-seitigen Beiheft von Karl-Heinz Dingler. Spieldauer 78:39 Min.
ISBN 978-3-935329-96-5, Preis: 9,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - Audio-CD: "Wasser - Quelle des Lebens"
http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link:
http://www.amazon.de/Wasser-Quelle-Lebens-Begleiten-Audio-CD/dp/3935329962/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1214376205&sr=1-2








In etwa 7,5 Milliarden Jahren wird es heiß auf der Erde, wenn sie nur knapp über der Photosphäre der Sonne kreist, die dann zum Roten Riesen geworden ist. (Die Größe der Erde ist hier stark übertrieben dargestellt). Bild: © Sonne: SOHO, Bearbeitung: Sterne und Weltraum

Die schlechte Nachricht: Unsere Sonne wird sich dereinst zu einem Riesenstern aufblähen und dabei unseren Heimatplaneten verschlingen. Die gute Nachricht: Wir haben noch mehr als sieben Milliarden Jahre Zeit.

Aus: Sterne und Weltraum, Juli 2008

Nichts ist ewig im Universum, und so kann auch die Erde ihrem Schicksal nicht entgehen. In ferner Zukunft werden die Ozeane austrocknen und die Landmassen verglühen. Schuld daran ist ausgerechnet die Sonne, die bereits seit Jahrmilliarden für lebensfreundliche Bedingungen auf unserem Planeten sorgt. Eines Tages wird ihr Vorrat an Brennstoff weitgehend erschöpft sein. Dann hört sie nicht einfach auf zu leuchten, sondern geht in ein Entwicklungsstadium über, das wir bisher nur von den so genannten Riesensternen kennen. Diese gigantischen Glutbälle sind so groß, dass sie bis weit über die Bahn der Erde hinaus reichten, wenn man sie in die Mitte unseres Sonnensystems verpflanzen würde.

Die Sonne wird zum Riesenstern Heute befindet sich die Erde in komfortablem Abstand zur Sonne. Rund 150 Millionen Kilometer trennen uns von ihrer brodelnden Oberfläche. Gerade weit genug weg, um für angenehme Temperaturen zu sorgen, Wasser flüssig zu halten und Leben zu ermöglichen. Doch in etwa sieben Milliarden Jahren wird sich die Sonne in einen Riesenstern verwandeln und dabei ihren Durchmesser um mehr als das Zweihundertfache vergrößern. Dabei wird sie zunächst die inneren Planeten Merkur und Venus verschlingen und unserer Erde gefährlich nahe kommen.

Bereits seit Längerem nahmen die Astronomen an, dass auch unser Heimatplanet von der sich aufblähenden Sonne verschluckt wird. Aber es gab auch Gegenstimmen, die meinten, die Sonne würde in diesem Stadium so viel Masse verlieren, dass die Erde nicht mehr so stark durch die Gravitation gebunden wäre und sich deshalb die Erdbahn weiter nach außen verlagern würde. Einige der wichtigen Faktoren, die den genauen Verlauf des Szenarios bestimmen, konnten erst kürzlich genauer ermittelt werden. Klaus-Peter Schröder, ein aus Hamburg stammender Astrophysiker, der an der Universität Guanajuato in Mexiko forscht, stellt in der Juli-Ausgabe von „Sterne und Weltraum“ seine aktuellen Forschungsergebnisse vor.

Feuriger Weltuntergang Wie Schröder herausfand, wird die Sonne beim Übergang in das Riesenstadium rund ein Drittel ihrer Masse als Sonnenwind ins All hinaus blasen. Dadurch steht sie selbst unter verringerter Gravitation und wird sich noch weiter aufblähen als bisher vermutet. Den heutigen Radius der Erdbahn wird sie um zwanzig Prozent überschreiten. Aber auch die Erdbahn sollte sich wegen der verringerten Anziehungskraft der Sonne weiter nach außen verlagern, auf das 1,5-Fache des heutigen Wertes.

Auf den ersten Blick scheint damit die Erde dank des solaren Massenverlustes gerettet zu sein. Schröders Analyse zeigt jedoch, dass die Gezeitenwechselwirkung mit der nahen Sonnenoberfläche doch das Schicksal der Erde besiegelt: Dieser Effekt bremst die Erde auf ihrer Bahn und verhindert, dass sie sich weiter nach außen bewegt. Noch bevor die Sonnenoberfläche die Erdbahn erreicht hat, steigt die Bremswirkung auf unseren Planeten so stark an, dass er in den Stern hineinstürzt, den er mehr als zehn Milliarden Jahre lang in sicherem Abstand umrundet hat.

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Informationen zu Sterne und Weltraum Sterne und Weltraum, die 1962 gegründete Zeitschrift für Astronomie, berichtet umfassend, anschaulich und informativ über alle Bereiche der Himmelskunde, der Weltraumforschung und der Amateurastronomie. Fachleute präsentieren allgemeinverständlich die aktuellen Ergebnisse ihrer astronomischen Forschung und beschreiben die Entwicklung neuartiger Instrumente, Observatorien und Messverfahren. Amateurastronomen geben Tipps zum Beobachten interessanter Himmelsobjekte und -phänomene, testen Teleskope und deren reichhaltiges Zubehör und geben dem Sternfreund fundierte Anleitungen zur eigenständigen Erkundung des Sternenhimmels, zur Astrofotografie sowie zum Auswerten ihrer Beobachtungen. Produkte für die Amateurastronomie werden ebenso vorgestellt wie die schönsten Fotos von Galaxien, Sternhaufen und farbenprächtigen Nebeln. Beiträge aus der Astronomiegeschichte und zu Fragen des naturwissenschaftlichen Weltbildes runden das Themenspektrum ab.

Auf der Homepage http://www.astronomie-heute.de stellt Sterne und Weltraum täglich aktuelle Meldungen aus Astronomie und Raumfahrt zur Verfügung. Neben neuen Medienformen wie Podcasts, Blogs und RSS-Feeds, finden sich hier auch Hintergrundinformationen, Veranstaltungstermine und Kleinanzeigen.

















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Ist das die Kohlmeise, die da so fröhlich trillert? Nein, es ist Dr. Uwe Westphal, Wissenschaftler und Vogelstimmen-Imitator aus Leidenschaft. Wenn er in den Wald geht und zu zwitschern beginnt, ist sein Gesang von dem der Vögel nicht mehr zu unterscheiden.

Auf der Audio-CD "Vogelexkursion mit Uwe Westphal", die jetzt im Musikverlag Edition AMPLE erschienen ist, demonstriert der Biologe sein Ausnahmetalent: 95 Vogelarten sind auf dem unterhaltsamen und lehrreichen Tonträger zu hören. Die Vogelarten imitiert Westphal ausschließlich mit Stimmbändern, Zunge, Lippen und ohne jedes Hilfsmittel.

Westphals munterem Vogelgezwitscher zu lauschen, ist faszinierend. Wie kann ein Mensch nur wie ein Vogel klingen? Jahrelange Übung. Immer wieder ist Westphal in den Wald gegangenen, hat genau hingehört und sich dann das Gezwitscher selbst beigebracht. Mit Erfolg: Mittlerweile beherrscht er die Stimmen von über 100 Vogelarten. Und das bis zur Perfektion: So kann er die Rufe und Gesänge eines Pirols unmittelbar aufeinanderfolgen lassen und Instrumental- und Stimmlaute des Höckerschwans vergleichen.

Damit auch Unkundige die Vogelstimmen kennenlernen und voneinander unterscheiden können, trägt Westphal lautmalerische Merksätze rhytmisch vor, die dem echten Gesang ähneln. Die Goldammer beispielsweise zwitschert: "Wie, wie, wie hab´ich dich liiiieb!". Denn darum geht es Westphal: dass die Zuhörer die Vogelstimmen kennenlernen und voneinander unterscheiden können. Diese einprägsamen Erläuterungen zu den einzelnen Arten, die zusätzlich im 32-seitigen CD-Beiheft abgedruckt sind, erhöhen den Lerneffekt der Audio-CD.

Wer Westphals akustische Vogelexkursion begleitet hat, der ist nicht nur von der Stimmkunst des Mannes beeindruckt, sondern weiß auch bald, wer da draußen so alles singt und pfeift. Lassen Sie sich durch diese neue Art der Präsentation für unsere Vogelwelt begeistern!

Audio-CD inklusive 32-seitiges Beiheft - Spieldauer 75:15 Minuten
ISBN 978-3-938147-05-4, Preis: 14,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link:
http://www.amazon.de/Vogelexkursion-mit-Uwe-Westphal-Stimmen-Imitator/dp/3938147059/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214299521&sr=1-1















Rosenheim (natur-und-umwelt) - Überstunden, dichter Stadtverkehr, bis zum nächsten Urlaub ist es noch lange hin. Sie sehnen sich nach einer Auszeit? Dann holen Sie das Meer doch zu sich nach Hause. Legen Sie sich auf die Couch, schließen Sie die Augen, und lauschen Sie den beruhigenden Wogen des Meeres.

Unter dem Titel "Meeresrauschen - Seevögel im Wind" hat der Musikverlag Edition AMPLE einen Tonträger herausgebracht, der für Erholung und Entspannung im Alltag sorgt. Wissenschaftler haben bewiesen: Das gleichmäßige Rauschen des Meeres harmonisiert Körper, Geist und Seele. Auf fünf Tracks taucht der Hörer tief ein in die beruhigenden Meereswelten. Seevögel untermalen das akustische Erlebnis: In der Ferne dreht eine Lachmöwe ihre Runden, ein Eissturmvogel bezaubert mit seinem Gesang während sich der Prachttaucher auf Futtersuche begibt.

Durch keinen Straßenlärm, keine Autos und keine Musik wird das akustische Naturschauspiel gestört. Tauchen Sie ein in das tiefe Rauschen des Meeres.

Entspannen Sie mit den Seevögeln im Wind!

Audio-CD von Karl-Heinz Dingler und Alfred Werle - Spieldauer 74:14 Minuten
ISBN 978-3-938147-06-1, Preis: 9,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link:
http://www.amazon.de/Meeresrauschen-Seev%C3%B6gel-Karl-H-Dingler/dp/3938147067/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214299241&sr=8-1