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Sun, 06 Jul 2008 09:04:00 +0200 ![]() Interview mit dem Dipl.-Biologen, Naturschützer, Exkursionsleiter, Vogelstimmen-Imitator, Fachredakteur, Lektor und Buchautor Dr. Uwe Westphal aus Seevetal bei Hamburg http://www.westphal-naturerleben.de http://www.westphal-textdienst.de * ![]() Frage: Herr Dr. Westphal, auf der Audio-CD „Vogelexkursion mit Uwe Westphal“ des Musikverlags „Edition AMPLE“ http://www.tierstimmen.de sind 95 Vogelarten zu hören, deren Stimmen sie ausschließlich mit Stimmbändern, Zunge, Lippen und ohne jedes Hilfsmittel imitieren. Wie, wann und wo hat sich dieses außergewöhnliche Talent entwickelt? Antwort: Ich beschäftige mich seit 40 Jahren mit der heimischen Vogelwelt und habe dabei die Vogelstimmen verinnerlicht. Allerdings hatte ich damals noch nicht daran gedacht, sie zu imitieren. Das hat sich im Laufe der Jahrzehnte einfach so ergeben. Ich hatte immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren, habe mir unterschiedlichste Techniken der Lauterzeugung beigebracht und immer wieder abgewandelt. Wenn dabei Laute entstanden, die den Rufen oder Gesängen eines bestimmten Vogels ähnelten, habe ich daran weitergearbeitet, oft über Wochen, Monate oder Jahre, aber immer zwanglos. Ich habe mir nie vorgenommen, jetzt unbedingt eine bestimmte Art oder eine bestimmte Anzahl von Vogelarten imitieren zu wollen. Mittlerweile habe ich etwa 130 heimische Vogelarten im Repertoire, dazu auch die Stimmen vieler Säugetiere, Amphibien und einiger Insekten. * Frage: Haben Sie bereits Vögel oder andere Tiere in freier Natur mit einer von Ihnen imitierten Vogelstimme irritiert? Antwort: Ja, das ist schon vorgekommen, in den Anfangsjahren war ich da auch noch ziemlich unbedarft. Zum Beispiel habe ich als Jugendlicher mal einen Türkentäuberich mit der Imitation seines Gesanges aus meinem Zimmerfenster heraus derart provoziert, dass er sehr erbost angeflogen kam und dabei um ein Haar gegen den verglasten Hausgiebel geflogen wäre. Vögel singen ja nicht zum Spaß, sondern sie verteidigen damit ihr Revier. Hören sie den Gesang eines Artgenossen – gleich ob als Imitation aus menschlichem Munde oder von einem Tonträger -, versuchen sie den fremden Eindringling zu finden und zu vertreiben. Sie vergeuden dabei unter Umständen viel Zeit und Energie und werden unaufmerksam gegenüber drohenden Gefahren. Deshalb setze ich Imitationen im Freiland nur zu Demonstrationszwecken bei vogelkundlichen Wanderungen ein, um den TeilnehmerInnen den Gesangsaufbau zu erklären und ihnen zu helfen, einen bestimmten Gesang aus einem vielstimmigen Vogelkonzert herauszuhören. Das ist für die Vögel in der Regel nicht provozierend, weil sie meistens weiter weg sind. Keinesfalls benutze ich meine Imitationsgabe, um Vögel anzulocken oder einem staunenden Publikum „vorzuführen“. Das verbietet allein schon der Respekt vor den gefiederten Mitgeschöpfen. Ein triftiger Grund, Vogelstimmen im Freiland abzuspielen oder zu imitieren, ist ansonsten allenfalls bei der Bestandsaufnahme ansonsten schwierig zu erfassender Vogelarten gegeben, z.B. bei Spechten, Rallen und Eulen. * Frage: Auf ihrer Webseite http://www.westphal-naturerleben.de ist zu lesen, dass Sie 1957 in Hamburg zur Welt kamen, als Kind von allem begeistert waren, was kreucht und fleucht, und ihre Großeltern einen kleinen Bauernhof mit zahmen und wilden tierischen Mitbewohnern besaßen. Haben die Kinder von heute weniger Chancen, Tiere in Haus, Wald und Feld zu beobachten als Sie? Antwort: Die Antwort mutet paradox an: Auf dem Lande ist die Möglichkeit zur Naturbeobachtung heute kaum mehr gegeben, wohl aber in der Stadt. Flurbereinigung und intensive Landbewirtschaftung haben viele einst typische Tiere und Pflanzen der Äcker und Wiesen weitgehend verdrängt. Umgekehrt sind Städte in den letzten Jahrzehnten gegenüber dem Umland zu Zentren der Artenvielfalt geworden. Allein in Hamburg gibt es mehr als 160 Brutvogelarten und fast 50 Säugetierarten. Gründe sind unter anderem der Reichtum an Biotopstrukturen, eine enge Verzahnung verschiedener Biotope und ein gutes Nahrungsangebot. Empfindliche Arten, die an bestimmte Lebensräume wie etwa Moore oder Feuchtwiesen angewiesen sind, finden in der Stadt allerdings keinen Ersatzlebensraum. * Frage: Als elfjähriger Schüler nahmen Sie zum ersten Mal an einer vogelkundlichen Wanderung im Raum Hamburg, die von Alfred Jacob geleitet wurde, teil. Was war daran so faszinierend, dass dabei Ihre Liebe zur Vogelwelt geboren wurde? Antwort: Alfred Jacob führte uns zu einer Reiherkolonie, und die großen Vögel, die ich ohne Fernglas aus der Nähe beobachten konnte, faszinierten mich. Alfred Jacob hatte auch die große Gabe, anschaulich zu erklären und ökologische Zusammenhänge aufzuzeigen – lange bevor der Begriff „Ökologie“ überhaupt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit drang. Deshalb bin ich immer wieder bei diesen vogelkundlichen Wanderungen der örtlichen Volkshochschule mitgegangen. Schon sehr bald schenkte mein Opa mir dann sein altes Fernglas, und fortan war ich stundenlang damit beschäftigt, die Vogelwelt im Garten meiner Eltern und in der Umgebung zu studieren. Das elterliche Grundstück auf dem Lande, immerhin 1800 qm groß, wurde flankiert von doppelt so großen parkartigen Gärten mit teilweise altem Baumbestand und grenzte auf der einen Seite an Äcker und Brachen, auf der anderen an Mischwald. So konnte ich im Laufe der Jahre allein vom Garten aus rund 90 Vogelarten registrieren. Sozusagen vor der Haustür brüteten u.a. Turmfalke, Rebhuhn und Kiebitz, Schwarzspecht und Waldkauz, ich hörte Nachtigall und Wendehals, Trauerschnäpper, Girlitz und Gartenrotschwanz. Es gab damals im Garten auch noch Blindschleichen und Waldeidechsen, Hermeline, viele Wildkaninchen, Igel und Eichhörnchen sowieso, und auf den Feldern waren Rehe, Hasen und Füchse zu sehen, die nachts bis an die Gartenpforte kamen. Davon ist heute kaum noch etwas übrig – alles ist inzwischen zugebaut. * Frage: In Marburg/Lahn (Hessen) haben Sie Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie und Ökologie studiert. Blieb damals in ihrer Freizeit auch Muße zur Beobachtung von Tieren in freier Natur? Antwort: Tiere konnte man direkt vom Unigelände aus beobachten. Damals war auf den Lahnbergen ein ganz neuer Campus für die Naturwissenschaften entstanden. Das Biologische Institut und einige andere Institute waren mitten in ein Waldgebiet gebaut worden – eigentlich ein brutaler Eingriff in die Landschaft, zumal man wesentlich mehr abgeholzt hatte als notwendig gewesen wäre. Diese ungenutzten Flächen lagen zunächst brach und verbuschten allmählich wieder. Auf den verdichteten Böden standen oft ausgedehnte Pfützen, in denen im Frühjahr Abertausende von Molchen ablaichten. Auf dem Gang zur Mensa hörten wir regelmäßig den Wendehals und die Heidelerche. Ein sumpfiges Gelände hatten die Biologen aufgestaut, dort tummelten sich schon bald an die 30 Libellenarten und massenhaft Frösche, und auch Schwarzstorch und Bekassine schauten gelegentlich vorbei. Es gab Eidechsen und Schlangen und vieles andere mehr. Für Exkursionen brauchten wir nur aus dem Gebäude zu treten. Leider wurden die ganzen ungenutzten Freiflächen trotz heftigster Proteste von Studenten und Professoren nach den Plänen eines Landschaftsarchitekten im Sinne des Wortes zu Tode gestaltet. Aber lebende Tiere und Pflanzen im Freiland stehen heutzutage ohnehin nicht mehr auf dem Lehrplan des Biologie-Studiums… * Frage: Von 1984 bis 2002 arbeiteten Sie hauptamtlich als Biologe an der hessischen Akademie in Wetzlar (früher. Naturschutz-Zentrum Hessen NZH) sowie beim Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg. Woran erinnern Sie sich besonders gerne aus dieser Zeit? Antwort: Meine beste Zeit hatte ich Ende der 1980-er Jahre als Biologe an der naturkundlichen Station „Hermann-Kroll-Haus“ (heute: Carl-Zeiss-Vogelstation) in der Wedeler Marsch. Zusammen mit einem Zivildienstleistenden, der dort als Vogelwart lebte und arbeitete, habe ich vogelkundliche Bestandsaufnahmen gemacht. Dort draußen in der Elbmarsch, weitab von Telefon und Computer, konnte man das Wetter und die Jahreszeiten so richtig hautnah erleben. Einsame Deichwanderungen mit geschultertem Fernrohr bei Hitze, Sturm und Regen, der Rhythmus von Ebbe und Flut, Sonnenuntergänge im Elbwatt, die Rufe der Zugvögel und das Blöken der Schafe auf dem Deich – das zu erleben und dafür auch noch Gehalt zu bekommen, war schon ein besonderes Privileg. * Frage: Als Mittvierziger machten Sie von 2002 bis 2003 eine Ausbildung zum zertifizierten Fachzeitschriftenredakteur. Gab es dafür einen besonderen Grund? Antwort: Ich hatte immer schon ein besonderes Talent zum Schreiben und auch viel Spaß dabei. Beim NABU Hamburg hatte ich 12 Jahre lang das Magazin „Naturschutz in Hamburg“ redaktionell betreut und sehr viele Texte selbst geschrieben – vom Magazinartikel bis zu Broschürentexten. Als 2002 aus verschiedenen Gründen eine berufliche Veränderung unumgänglich wurde und ich als Biologe keine neue Anstellung fand, habe ich mich zu einer journalistischen Ausbildung zum Fachzeitschriftenredakteur entschlossen und es zu keiner Zeit bereut. * Frage: Seit 2003 sind Sie freiberuflich tätig als Leiter naturkundlicher Exkursionen sowie als Fachredakteur, Texter, Lektor und Buchautor. Wohin führen Ihre Exkursionen und was kann man dabei sehen? Antwort: Meine Exkursionen führen in interessante Gebiete in Hamburg und ins Umland. Was man im konkreten Fall sieht, ist natürlich abhängig vom besuchten Gebiet und vom Glück. Mal sind es Wildschweine oder Baummarder aus wenigen Metern Entfernung, mal sehen wir Kraniche oder Rothirsche oder eben auch nicht. Dafür sieht oder erlebt man manchmal etwas, womit man nicht gerechnet hätte. Die Natur ist nun mal kein Zoo. Auf jeden Fall sind immer eindrucksvolle Naturerlebnisse garantiert. Ein Waldspaziergang im Regen, eine Nachtwanderung oder einfach nur eine blühende Orchidee am Wegesrand. Jedenfalls habe ich in den 30 Jahren, die ich naturkundliche Exkursionen anbiete, noch keine enttäuschten TeilnehmerInnen erlebt. (Dass ich selbst mitunter enttäuscht war, weil ich nicht das zeigen konnte, was ich wollte, steht auf einem anderen Blatt.) * Frage: Auf ihrer Webseite werden zahlreiche Angebote beschrieben wie Großstadt-Safari, Vogelkundliche Wanderungen, Vogelstimmen-Seminare, Yoga und Natur erleben, Yoga und Wandern, Themenwanderungen, Vorträge/Veranstaltungen, Spezielle Angebote. Was davon ist am beliebtesten? Antwort: Ganz klar die vogelkundlichen Veranstaltungen und auch manche Themenwanderungen wie die zur Hirschbrunft. Mir persönlich liegen die mehrtägigen Veranstaltungen im Wendland in der Kombination mit den Yoga-Angeboten besonders am Herzen. * ![]() Frage: Welche Ihrer Bücher mit Natur- und Umweltthemen sind derzeit im Handel erhältlich? Antwort: Ich habe bislang drei Bücher verfasst: Das Buch „Wilde Hamburger“ (Murmann Verlag 2006) beschreibt die Natur in den verschiedenen Lebensräumen der Großstadt Hamburg – vom Hafen über Innenstadt, Parks- Gärten und Friedhöfe bis an den Stadtrand mit bedeutenden Naturschutzgebieten. Der Naturfotograf Günther Helm hat hierzu jede Menge tolle Bilder beigesteuert. In dem Buch „Das Mühlenberger Milliardenloch – Wie ein Flugzeug die Politik beherrscht“ (Edition Nautilus 2005) habe ich gemeinsam mit der SPIEGEL-Redakteurin Renate Nimtz-Köster die teils skandalösen Hintergründe der umstrittenen Airbus-Werkserweiterung in die Elbbucht „Mühlenberger Loch“ und das angrenzende Dorf Neuenfelde dargestellt. Das Fachbuch „Botulismus bei Vögeln“ (Aula-Verlag 1991) ist inzwischen vergriffen, in Restexemplaren aber noch bei mir erhältlich. Außerdem habe ich an dem Buch „Naturschutz in der Elbtalaue“ mitgearbeitet, in dem die Jahrzehnte lange Naturschutzarbeit des NABU Hamburg im Bereich der mittleren Elbe vorgestellt und bilanziert wird. * Frage: Auf Ihrer Webseite http://www.westphal-textdienst.de bieten Sie in Ihrer Eigenschaft als Fachzeitschriftenredakteur mit naturwissenschaftlichem Hintergrund vielfältige Dienstleistungen rund um Text und Buch an. Was wird am meisten nachgefragt: Schreibberatung, Lektorat, Redaktion, Werbe- und Informationsangebote, Exposés, Korrespondenz, Redemanuskripte? Antwort: Aktuell habe ich Anfragen bzw. Aufträge für Begleittexte für zwei CDs, eine Broschüre, die Mitarbeit an einem Sachbuch und mehrere Artikel für ein Uni-Magazin. Ansonsten ist von der Vereinschronik bis zum Werbeflyer alles dabei. Für das Buch „Naturschutz in der Elbtalaue“ habe ich neben meiner Autorenschaft die gesamte Text- und Bildredaktion übernommen. * Frage: Berichten die Medien in Deutschland – nach Ihren eigenen Erfahrungen – ausreichend und kompetent über Natur und Umwelt? Antwort: Das ist unterschiedlich: Über Themen wie Waldsterben oder Klimawandel wird landauf, landab und meistens auch kompetent berichtet. Allerdings zeigt das Beispiel Waldsterben, dass solche Themen „hochgekocht“ werden und nach gewisser Zeit wieder in der medialen Versenkung verschwinden. Das Thema „Tiere“ geht immer, aber am besten weit weg oder niedlich (siehe den unfassbaren Medienhype um den kleinen Eisbären Knut oder andererseits um den „Problembären“ Bruno). Über Schutzmaßnahmen für Pandabären, sibirische Tiger oder afrikanische Nashörner zu berichten, funktioniert immer und kommt bei den Lesern gut an – aber: die Medien zu einer sachlichen Information über Konflikte vor der Haustür zu bewegen, bei der Artenschutz gegen Wirtschaftsinteressen steht, ist äußerst schwer bis unmöglich. Das habe ich selbst in verschiedenen Verfahren leidvoll erleben müssen. In diesem Falle berichten meist nicht die Umweltredaktionen, sondern die Lokal- oder Wirtschaftsredaktionen. Und dort fehlt nicht nur der biologische und naturschutzfachliche Sachverstand, sondern meist auch jegliches Verständnis für Löffelente oder Feldhamster. So kommt es, dass z.B. über die Bemühungen der Chinesen zum Schutz der weltweit bedrohten Pandas wohlwollend berichtet wird, während Naturschützer, die sich uneigennützig für den Erhalt des Lebensraumes des ebenso bedrohten Wachtelkönigs einsetzen, medial hingerichtet oder zumindest lächerlich gemacht werden. * Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee wichtige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen? Antwort: Sie möge bitte dafür sorgen, dass die Menschen untereinander und mit der Natur und all ihren Geschöpfen friedlich und in Harmonie leben. Gewalt, Angst, Hass, Neid und Gier, die die Welt beherrschen, mögen auf ewig der Vergangenheit angehören. * Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://interview-weblog.blogspot.com Tue, 01 Jul 2008 12:40:00 +0200 Video: "Untermann's Uinta landscapes" von "Ernest Untermann" von Youtube http://de.youtube.com/watch?v=8cpmCe9E0R0 Beschreibung des Videoclips: Ernest Untermann was known as "The Artist of the Uintas" He loved those wild and beautiful mountains in northeastern Utah. Split Mountain, The Green River, The Yampa River and Stegosaurus Ridge at the Dinosaur National Monument were some of his favorite subjects, along with the high country of the Uinta Mountains. These are just a few of the hundreds of paintings he did of the area, many scenes were painted by Untermann for the first time. * Ernest Untermann, Sr, was born in 1864, in Soldin, Brandenburg, 120 miles east of Berlin, across the Oder River, in Germany. (Soldin is now called Mysliborz, in western Poland) He was Seaman, Author, Translator, Politician, Director of the Milwaukee Zoo from 1935-1939, and studied painting at the Chicago Institute of Art. Ernest traveled by wooden clipper ships from Germany to West Africa, South America and finally settled in North America. He sailed the Pacific ocean from the west coast of America to the south seas of China. He lived in Illinios, Wisconsin, California, Oregon, Idaho and Utah. Mr. Untermann translated many books on Socialism and Natural History from German to English and published several of his own books. (See webpages: Author and Translations) Ernest Untermann, Sr. was the staff artist at the old Utah Field House of Natural History State Park in Vernal, Utah where he painted over 100 images of pre-historic life and other scenes of nature. Some of his best paintings of pre-historic life were from the 1930's and 40's before the founding of the museum. In the high Uinta Mountains, along the state borders of Utah and Wyoming, he had both a peak, Mount Untermann and a daisy, Erigeron Untermannii, named after him. He has paintings at the new Utah State Park Field House Museum of Natural History, Vernal, Utah, Dinosaur National Monument in Jensen, Utah, the University of Utah Museum of Natural History in Salt Lake City, the Springville Art Museum in Springville, Utah, The Lilly Library, Indiana University, Bloomington, Indiana, Milwaukee County Zoo, and elsewhere. (For more information click on webpage "Untermann's Bio".) Ernest Untermann Sr. died in Vernal, Utah in 1956. * http://groups.msn.com/Untermann Tue, 01 Jul 2008 12:18:00 +0200 Video: "Painter of landscapes and prehistoric flora and fauna" von "urzeit" bei Youtube http://de.youtube.com/watch?v=OGHQvraFNH8 Beschreibung des Videoclips: Ernest Untermann was a landscape artist and painted dinosaurs and fossil mammals, among other subjects. He produced over 250 paintings. Here are some of his paintings set to Charlton Heston reading from Michael Crichton's "Jurassic Park". The original paintings are at the Utah Field House of Natural History State Park Museum in Vernal, Utah. You can see more paintings and information about Ernest Untermann by clicking on his webpage beneath his photograph at http://groups.msn.com/Untermann http://de.youtube.com/user/ErnestUntermann Fri, 27 Jun 2008 20:13:00 +0200 Video: "Wald-Sterben" von "norbertconzen" bei Youtube http://de.youtube.com/watch?v=-DWY9ejns8w Beschreibung des Videoclips: Kurzfilm aus der DVD Wald Das Waldsterben wird zu einer Theaterinszenierung, in der runterfallende Äste sich zu einer zuckenden und sich ständig verändernden symmetrischen Skulptur arrangieren. http://www.norbertconzen.de Thu, 26 Jun 2008 16:58:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wale - zu ihnen rechnet man auch die Delfine - gehören zu den beliebtesten Tieren. Schon immer hatte der Mensch zu ihnen ein besonderes Verhältnis. Sie treten in antiken Sagen, in der Bibel und in zahllosen bildlichen Darstellungen auf. Trotzdem sind ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten der akustischen Kommunikation und vor allem der Echoorientierung bis in jüngste Zeit unentdeckt geblieben. Auf der Audio-CD "Walstimmen - Gesänge und Rufe aus der Tiefe" sind die faszinierenden Lautäußerungen dieser Tiere vereint. Mit aufwendigster Technik wurden die Gesänge und Rufe von 15 Wal- und Delfinarten eingefangen. Die insgesamt 59 Tonaufnahmen stammen von Spezialisten aus mehreren Ländern. Entstanden ist eine CD von atemberaubender Qualität - ein Hörerlebnis für alle Altersgruppen! Das 32-seitige Begleitheft enthält viele Informationen über die einzelnen Walarten. Auf neuestem wissenschaftlichen Stand werden die Lebensweisen der Tiere ausführlich erläutert. So erfährt der Leser beispielsweise, dass der Buckelwal jedes Jahr ein neues Lied komponiert. Mit unterschiedlichen Klangfolgen lockt er das Weibchen an. Ein Fachmann kann die Tonaufnahmen des Gesangs eines beliebigen Buckelwals so genau dem richtigen Jahr zuordnen. Auch der Artenschutz bildet einen Schwerpunkt des Begleitheftes. Sämtliche Texte sind leicht verständlich geschrieben.Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Wale! Audio-CD inklusive 32-seitigem Begleitheft von Dr. Wolfgang Tins, Spieldauer 75 Minuten. ISBN 978-3-935329-01-9, Preis: 17,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Walstimmen-Ges%C3%A4nge-Rufe-aus-Tiefe/dp/3935329016/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214481694&sr=8-1 Thu, 26 Jun 2008 16:47:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wie singt die Haubenlerche, wie ruft die Wacholderdrossel, oder wie trommelt der Mittelspecht? Solche Fragen lassen sich ab sofort so präzise und zuverlässig beantworten wie noch nie: unter dem Titel "Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" kam jetzt eine Serie aus 17 Audio-CDs auf den Markt, die alle 819 Vogelarten unseres Erdteils und seiner Nachbargebiete enthält. Es ist die größte und vollständigste Vogelstimmen-Serie, die jemals zu diesem Thema hergestellt wurde. "Wir haben Tonmaterial von weit über hundert Ornithologen aus mehr als vierzig Ländern verwendet", erzählt Andreas Schulze, der Herausgeber und Bearbeiter. "Viele Aufnahmen wurden bislang noch nie veröffentlicht und entstanden unter abenteuerlichen Bedingungen", so der Tierfilmer weiter. "Ich selbst etwa klettere mit Mikrofon und Rekorder auf über dreißig Meter hohe Baumriesen und errichtete Plattformen in unzugänglichen Sumpfgebieten. Ein großes Problem war die zunehmende akustische Umweltverschmutzung. In der ungarischen Puszta zum Beispiel - kilometerweit in jede Himmelsrichtung kein einziger Mensch - brachte mich der Flugverkehr von und nach Russland oft zum Verzweifeln." Beim Anhören der CDs bemerkt man von all diesen Widrigkeiten absolut nichts: Die Aufnahmen sind kristallklar und mit modernster Studiotechnik zusammengestellt - ein echtes Klangerlebnis für alle Naturfreunde, rechtzeitig zum Eintreffen der Zugvögel im Frühjahr. Wer gerne draußen ist oder auch nur aus dem Fenster hört, für den sind die 17 CDs fast ein Muss. Spaziergänge, gleichgültig wo, werden künftig zu spannenden Natursafaris. Selbst mitten in Großstädten wartet eine verblüffende Vielfalt an Vogelstimmen darauf, entdeckt zu werden. 17 Audio-CDs+Begleitbuch von Dr. Andreas Schulze und Karl-Heinz Dingler - Spieldauer: 19:20 Stunden ISBN 978-3-935329-49-1, Preis: 69,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Vogelstimmen-Nordafrikas-Vorderasiens-Vogelarten-Audio-CDs/dp/3935329490/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1214481961&sr=1-2 Thu, 26 Jun 2008 10:02:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Auf der Erde gibt es etwa 5.500 verschiedene Froscharten, aber nur ein kleiner Teil davon lebt in Deutschland. 14 Arten sind hier heimisch. Die meisten Frösche führen ein verstecktes und unauffälliges Leben, doch wenn zur Paarungszeit ihre Balzrufe ertönen, sind sie nicht zu überhören. Mit etwas Übung und Geduld lassen sich die Rufe der einzelnen Froscharten problemlos unterscheiden. Die im Musikverlag Edition AMPLE erschienene Audio-CD "Froschlurche" bietet hierfür eine wichtige Hilfestellung. 62 Minuten lang werden die Paarungsrufe der Froschlurche vorgestellt. Die Knoblauchkröte etwa ruft unter Wasser. Die Töne klingen dumpf und erinnern an einen mehrsilbigen Klopfton. Die Kreuzkröte hingegen ruft hölzern knarrend und ist bis zu zwei Kilometer weit zu hören. Über die wohl schönste Stimme verfügt die Wechselkröte. Ihre Balzrufe erklingen melodisch trillernd. Bei den Tonaufzeichnungen handelt es sich ausschließlich um Originalaufnahmen. Im beigefügten 36-seitigen Begleitheft sind die einzelnen Tonaufnahmen ausführlich erläutert. Neben vielen Farbfotos finden sich dort auch informative Begleittexte sowie Oszillo- und Spektrogramme. Wichtige Besonderheiten der Arten werden genau erklärt. Der Tonträger "Froschlurche" ist also beides: unterhaltsam und lehrreich. Ein genussreiches Froschkonzert und unverzichtbare Bestimmungshilfe für alle interessierten Naturfreunde. Audio-CD inkl. Beiheft von Immo Tetzlaff. Spieldauer 62 Minuten ISBN 978-3-938147-02-3, Preis: 17,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Froschlurche-Stimmen-aller-heimischen-Arten/dp/3938147024/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1214463586&sr=8-1 Thu, 26 Jun 2008 09:53:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Ein Spaziergang durch den Wald ist ein besonderes Erlebnis. Wenn man ganz genau hinhört, knarrt, raschelt und zwitschert es überall. Doch woher kommen all die Töne? Welche Tiere leben eigentlich im Wald? Das Klopfen des Buntspechts ist noch leicht zu erkennen, aber singt da ein Rotkehlchen, ein Buchfink oder der Zaunkönig? Und wie hört sich ein Dachs oder ein Siebenschläfer an? Eine Antwort auf all die Fragen gibt die Audio-CD "Erlebnis Wald" vom Musikverlag Edition AMPLE. 78 Minuten lang entführt der Tonträger den Hörer in die Klangwelt des Waldes. Es ist noch früh am Morgen: Tannenmeise, Buchfink Schwarzspecht und Rotkehlchen stimmen ihr Konzert an. Währenddessen streift ein Reh auf der Suche nach Futter durch den Wald, der Wind bläst durch die Blätter. In einer anderen Tonaufnahme ist das Röhren eines Rothirschen, das Piepsen der Waldmaus und das Grunzen eines Wildschweines zu hören. Und auch die kleineren Bewohner des Waldes kommen zu Wort; die Eichenschrecke, die Waldgrille, die Ackerhummel und die fleißigen Waldameisen. Als sinnvolle Ergänzung ist der Audio-CD ein 32-seitiges Begleitheft beigefügt. Dieses enthält viele Informationen und farbige Abbildungen zu den einzelnen Tonaufnahmen, einen Pflanzenführer sowie ein kleines Lexikon. Außerdem befindet sich in dem Begleitheft ein heraustrennbares Rätselspiel. Die Audio-CD "Erlebnis Wald" erweitert spielerisch das Wissen zum Thema Wald. Wer Geräusche raten, ein grünes Klassenzimmer gestalten oder einen Ausflug in den Wald machen will, für den ist diese Audio-CD genau richtig. "Erlebnis Wald" ist ein vergnügliches, informatives und anspruchsvolles Klangerlebnis für alle Altersgruppen. Audio-CD inklusive 32-seitiges Begleitheft mit Informationen, vielen farbigen Zeichnungen und Fotos, Pflanzenführer, Spurensuche und Rästelspiel von Fernand Deroussen. Spieldauer 78:53 Min. ISBN 978-3-935329-47-7, Preis: 12,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Erlebnis-Wald-CD-Tierstimmen-Ger%C3%A4usche/dp/3935329474/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1214463740&sr=1-2 Wed, 25 Jun 2008 10:13:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Waren es die Strophen der Nachtigall oder die der Lerche? Mit dieser Frage hatten sich bekanntlich schon Romeo und Julia auseinanderzusetzen. In der Tat lassen sich aus Vogelstimmen oft erstaunlich genaue Rückschlüsse auf die Tageszeit ziehen. Wenn beispielsweise die Feldlerche frühmorgens mit ihrem Gesang beginnt, dauert es meistens noch eine bis eineinhalb Stunden, bevor die Sonne aufgeht. Star und Grünling dagegen gehören eher zu den Langschläfern und fangen im Durchschnitt erst eine Viertelstunde vor Sonnenaufgang an zu singen. Ausgelöst wird der Gesang übrigens durch die Helligkeit. Jede Vogelart hat ihre eigene sogenannte Gesangshelligkeit, die erreicht sein muss, ehe der Gesang einsetzt. Eine Gruppe deutscher Vogelstimmen-Spezialisten entwickelte eine Audio-CD mit Begleitbuch, mit der sich die Lautäußerungen unserer Vögel in Rekordzeit bestimmen lassen. Das unter dem Namen Vogelstimmen-Trainer (ISBN 978-3-935329-02-6) im Buchhandel erhältliche Produkt enthält neuartige Vogelstimmen-Schnelldurchläufe zu sechs verschiedenen Lebensräumen, die zusammen ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz abdecken. Die Vogelarten sind nach abnehmender Wahrscheinlichkeit angeordnet, mit der man sie im betreffenden Lebensraum hört. Häufige Arten stehen grundsätzlich vorn, seltene kommen am Schluss. Die Handhabung ist äußerst einfach und erfordert keinerlei Fachwissen: Wer zum Beispiel im Garten eine Vogelstimme hört, die er nicht kennt, wählt auf der CD den Lebensraum "Häuser, Gräten, Grünanlagen" an und lässt die Schnelldurchläufe so lange laufen, bis die gesuchte Vogelstimme zu hören ist. Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent wird dies innerhalb weniger Minuten der Fall sein, denn meistens handelt es sich ja um eine der vorderen Vogelarten. Auf diesem Erfolgsprinzip basiert auch das Begleitbuch, das Steckbriefe und Farbfotos der auf dem Tonträger zu hörenden Vögel enthält und sich als selbständiges Bestimmungsbuch nutzen lässt. Insgesamt wurden für den Vogelstimmen-Trainer Zehntausende Daten zur Verbreitungsdichte von Vogelarten statistisch verwertet - ein neuer und viel versprechender Weg im Bereich der Tierbestimmung. Audio-CD mit 175 Vogelarten + 68-seitigen Buch - Spieldauer 78 Minuten ISBN 978-3-935329-02-6, Preis 24,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Vogelstimmen-Trainer-CD-Schnellsystem-Bild-Ton/dp/3935329024/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1214376067&sr=8-3 Wed, 25 Jun 2008 10:00:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wasser ist der Quell des Lebens. In allen Kulturen wurde das Wasser einst als Symbol des Lebens und der Reinheit verehrt. In unserem modernen Industriezeitalter ist ein solch spirituelles Verhältnis zum Wasser weitgehend verloren gegangen. Durch technische Errungenschaften lernte der Mensch, die Kraft des Wassers zu zügeln. Wasserleitungen, Zisternen, Brunnen und Staudämme verwandelten das Wasser in eine nutzbare Ressource. Und dennoch üben Bäche, Flüsse, Seen und das Meer eine magische Anziehungskraft auf den Menschen aus. Das Wasser bleibt ein geheimnisvoller Ort der Stille und Kraft. Im Musikverlag Edition AMPLE ist eine Audio-CD erschienen, welche die unterschiedlichen akustischen Klänge des Wassers vereint: Ein Gebirgsbach plätschert fröhlich die Landschaft entlang, beruhigend rauschen die Wellen an einem Seeufer, voller Kraft entlädt sich ein Gewitter auf die Erde. Die CD "Wasser Quelle des Lebens" begleitet das Wasser auf seinen vielen Wegen bis zum Meer und lässt den Hörer in die geheimnisvollen Klangwelten eintauchen. In seinen vielschichtigen Spielarten erweist sich das Wasser als ein unergründliches akustisches Phänomen. Ein 24-seitiges Begleitheft informiert ausführlich über die verschiedenen Aspekte des Wassers. In einem kulturhistorischen Abriss werden die unterschiedlichen Beziehungen der Menschheitsgeschichte zu dem lebensnotwendigen Element erläutert. Neben chemischen und physikalischen Erklärungen, die sich mit der Zusammensetzung des Wassers und dem natürlichen Kreislauf beschäftigen, bilden Fragen des Umwelt- und Trinkwasserschutzes einen Schwerpunkt der Auseinandersetzung. Inhalt der CD: 1 Wellen am Seeufer, 2 Platzregen in den Bergen, 3 Regentropfen an der Berghütte, 4 Sommer am Bergbach, 5 Wasserfall im Gebirge, 6 Gebirgsbach, 7 In der Höhle, 8 Das Wasser fließt zu Tal, 9 Am großen Fluss, 10 In der Schlucht, 11 Mit Booten über den Fluss, 12 Springbrunnen, 13 Vogeltränke am Bach, 14 Wellen im Sand, 15 Waldbach, 16 An einem Brunnen, 17 Gewitterregen, 18 Unter der Brücke, 19 Rehe am Bach, 20 Flusswehr, 21 Am Froschweiher, 22 Feldflurquelle, 23 Feldflurgraben, 24 Am großen Strom, 25 Quellbrunnen, 26 In der Trinkwasserversorgung, 27 Meeresbrandung Inhalt des 24-seitigen Beiheftes: 1 Quelle des Lebens, 2 CD Wasser - Quelle des Lebens, 3 Phänomen Wasser, 4 Wasserkreislauf in der Natur, 5 Chemische und physikalische Aspekte, 6 Reinheit des Wassers, 7 Wasser als Lebensspender, 8 Badetraditionen im Wandel der Zeit, 9 Kultobjekt Brunnen, 10 Gesundheit und Wellness, 11 Kampf gegen und um das Wasser, 12 Zukunftsfrage Wasser Audio-CD inklusive 24-seitigen Beiheft von Karl-Heinz Dingler. Spieldauer 78:39 Min. ISBN 978-3-935329-96-5, Preis: 9,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - Audio-CD: "Wasser - Quelle des Lebens" http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Wasser-Quelle-Lebens-Begleiten-Audio-CD/dp/3935329962/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1214376205&sr=1-2 Tue, 24 Jun 2008 15:54:00 +0200 ![]() In etwa 7,5 Milliarden Jahren wird es heiß auf der Erde, wenn sie nur knapp über der Photosphäre der Sonne kreist, die dann zum Roten Riesen geworden ist. (Die Größe der Erde ist hier stark übertrieben dargestellt). Bild: © Sonne: SOHO, Bearbeitung: Sterne und Weltraum Die schlechte Nachricht: Unsere Sonne wird sich dereinst zu einem Riesenstern aufblähen und dabei unseren Heimatplaneten verschlingen. Die gute Nachricht: Wir haben noch mehr als sieben Milliarden Jahre Zeit. Aus: Sterne und Weltraum, Juli 2008 Nichts ist ewig im Universum, und so kann auch die Erde ihrem Schicksal nicht entgehen. In ferner Zukunft werden die Ozeane austrocknen und die Landmassen verglühen. Schuld daran ist ausgerechnet die Sonne, die bereits seit Jahrmilliarden für lebensfreundliche Bedingungen auf unserem Planeten sorgt. Eines Tages wird ihr Vorrat an Brennstoff weitgehend erschöpft sein. Dann hört sie nicht einfach auf zu leuchten, sondern geht in ein Entwicklungsstadium über, das wir bisher nur von den so genannten Riesensternen kennen. Diese gigantischen Glutbälle sind so groß, dass sie bis weit über die Bahn der Erde hinaus reichten, wenn man sie in die Mitte unseres Sonnensystems verpflanzen würde. Die Sonne wird zum Riesenstern Heute befindet sich die Erde in komfortablem Abstand zur Sonne. Rund 150 Millionen Kilometer trennen uns von ihrer brodelnden Oberfläche. Gerade weit genug weg, um für angenehme Temperaturen zu sorgen, Wasser flüssig zu halten und Leben zu ermöglichen. Doch in etwa sieben Milliarden Jahren wird sich die Sonne in einen Riesenstern verwandeln und dabei ihren Durchmesser um mehr als das Zweihundertfache vergrößern. Dabei wird sie zunächst die inneren Planeten Merkur und Venus verschlingen und unserer Erde gefährlich nahe kommen. Bereits seit Längerem nahmen die Astronomen an, dass auch unser Heimatplanet von der sich aufblähenden Sonne verschluckt wird. Aber es gab auch Gegenstimmen, die meinten, die Sonne würde in diesem Stadium so viel Masse verlieren, dass die Erde nicht mehr so stark durch die Gravitation gebunden wäre und sich deshalb die Erdbahn weiter nach außen verlagern würde. Einige der wichtigen Faktoren, die den genauen Verlauf des Szenarios bestimmen, konnten erst kürzlich genauer ermittelt werden. Klaus-Peter Schröder, ein aus Hamburg stammender Astrophysiker, der an der Universität Guanajuato in Mexiko forscht, stellt in der Juli-Ausgabe von „Sterne und Weltraum“ seine aktuellen Forschungsergebnisse vor. Feuriger Weltuntergang Wie Schröder herausfand, wird die Sonne beim Übergang in das Riesenstadium rund ein Drittel ihrer Masse als Sonnenwind ins All hinaus blasen. Dadurch steht sie selbst unter verringerter Gravitation und wird sich noch weiter aufblähen als bisher vermutet. Den heutigen Radius der Erdbahn wird sie um zwanzig Prozent überschreiten. Aber auch die Erdbahn sollte sich wegen der verringerten Anziehungskraft der Sonne weiter nach außen verlagern, auf das 1,5-Fache des heutigen Wertes. Auf den ersten Blick scheint damit die Erde dank des solaren Massenverlustes gerettet zu sein. Schröders Analyse zeigt jedoch, dass die Gezeitenwechselwirkung mit der nahen Sonnenoberfläche doch das Schicksal der Erde besiegelt: Dieser Effekt bremst die Erde auf ihrer Bahn und verhindert, dass sie sich weiter nach außen bewegt. Noch bevor die Sonnenoberfläche die Erdbahn erreicht hat, steigt die Bremswirkung auf unseren Planeten so stark an, dass er in den Stern hineinstürzt, den er mehr als zehn Milliarden Jahre lang in sicherem Abstand umrundet hat. * Informationen zu Sterne und Weltraum Sterne und Weltraum, die 1962 gegründete Zeitschrift für Astronomie, berichtet umfassend, anschaulich und informativ über alle Bereiche der Himmelskunde, der Weltraumforschung und der Amateurastronomie. Fachleute präsentieren allgemeinverständlich die aktuellen Ergebnisse ihrer astronomischen Forschung und beschreiben die Entwicklung neuartiger Instrumente, Observatorien und Messverfahren. Amateurastronomen geben Tipps zum Beobachten interessanter Himmelsobjekte und -phänomene, testen Teleskope und deren reichhaltiges Zubehör und geben dem Sternfreund fundierte Anleitungen zur eigenständigen Erkundung des Sternenhimmels, zur Astrofotografie sowie zum Auswerten ihrer Beobachtungen. Produkte für die Amateurastronomie werden ebenso vorgestellt wie die schönsten Fotos von Galaxien, Sternhaufen und farbenprächtigen Nebeln. Beiträge aus der Astronomiegeschichte und zu Fragen des naturwissenschaftlichen Weltbildes runden das Themenspektrum ab. Auf der Homepage http://www.astronomie-heute.de stellt Sterne und Weltraum täglich aktuelle Meldungen aus Astronomie und Raumfahrt zur Verfügung. Neben neuen Medienformen wie Podcasts, Blogs und RSS-Feeds, finden sich hier auch Hintergrundinformationen, Veranstaltungstermine und Kleinanzeigen. Tue, 24 Jun 2008 12:44:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Ist das die Kohlmeise, die da so fröhlich trillert? Nein, es ist Dr. Uwe Westphal, Wissenschaftler und Vogelstimmen-Imitator aus Leidenschaft. Wenn er in den Wald geht und zu zwitschern beginnt, ist sein Gesang von dem der Vögel nicht mehr zu unterscheiden. Auf der Audio-CD "Vogelexkursion mit Uwe Westphal", die jetzt im Musikverlag Edition AMPLE erschienen ist, demonstriert der Biologe sein Ausnahmetalent: 95 Vogelarten sind auf dem unterhaltsamen und lehrreichen Tonträger zu hören. Die Vogelarten imitiert Westphal ausschließlich mit Stimmbändern, Zunge, Lippen und ohne jedes Hilfsmittel. Westphals munterem Vogelgezwitscher zu lauschen, ist faszinierend. Wie kann ein Mensch nur wie ein Vogel klingen? Jahrelange Übung. Immer wieder ist Westphal in den Wald gegangenen, hat genau hingehört und sich dann das Gezwitscher selbst beigebracht. Mit Erfolg: Mittlerweile beherrscht er die Stimmen von über 100 Vogelarten. Und das bis zur Perfektion: So kann er die Rufe und Gesänge eines Pirols unmittelbar aufeinanderfolgen lassen und Instrumental- und Stimmlaute des Höckerschwans vergleichen. Damit auch Unkundige die Vogelstimmen kennenlernen und voneinander unterscheiden können, trägt Westphal lautmalerische Merksätze rhytmisch vor, die dem echten Gesang ähneln. Die Goldammer beispielsweise zwitschert: "Wie, wie, wie hab´ich dich liiiieb!". Denn darum geht es Westphal: dass die Zuhörer die Vogelstimmen kennenlernen und voneinander unterscheiden können. Diese einprägsamen Erläuterungen zu den einzelnen Arten, die zusätzlich im 32-seitigen CD-Beiheft abgedruckt sind, erhöhen den Lerneffekt der Audio-CD. Wer Westphals akustische Vogelexkursion begleitet hat, der ist nicht nur von der Stimmkunst des Mannes beeindruckt, sondern weiß auch bald, wer da draußen so alles singt und pfeift. Lassen Sie sich durch diese neue Art der Präsentation für unsere Vogelwelt begeistern! Audio-CD inklusive 32-seitiges Beiheft - Spieldauer 75:15 Minuten ISBN 978-3-938147-05-4, Preis: 14,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Vogelexkursion-mit-Uwe-Westphal-Stimmen-Imitator/dp/3938147059/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214299521&sr=1-1 Tue, 24 Jun 2008 12:20:00 +0200 ![]() Rosenheim (natur-und-umwelt) - Überstunden, dichter Stadtverkehr, bis zum nächsten Urlaub ist es noch lange hin. Sie sehnen sich nach einer Auszeit? Dann holen Sie das Meer doch zu sich nach Hause. Legen Sie sich auf die Couch, schließen Sie die Augen, und lauschen Sie den beruhigenden Wogen des Meeres. Unter dem Titel "Meeresrauschen - Seevögel im Wind" hat der Musikverlag Edition AMPLE einen Tonträger herausgebracht, der für Erholung und Entspannung im Alltag sorgt. Wissenschaftler haben bewiesen: Das gleichmäßige Rauschen des Meeres harmonisiert Körper, Geist und Seele. Auf fünf Tracks taucht der Hörer tief ein in die beruhigenden Meereswelten. Seevögel untermalen das akustische Erlebnis: In der Ferne dreht eine Lachmöwe ihre Runden, ein Eissturmvogel bezaubert mit seinem Gesang während sich der Prachttaucher auf Futtersuche begibt. Durch keinen Straßenlärm, keine Autos und keine Musik wird das akustische Naturschauspiel gestört. Tauchen Sie ein in das tiefe Rauschen des Meeres. Entspannen Sie mit den Seevögeln im Wind! Audio-CD von Karl-Heinz Dingler und Alfred Werle - Spieldauer 74:14 Minuten ISBN 978-3-938147-06-1, Preis: 9,95 Euro Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de Amazon-Link: http://www.amazon.de/Meeresrauschen-Seev%C3%B6gel-Karl-H-Dingler/dp/3938147067/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214299241&sr=8-1 Sat, 07 Jun 2008 08:30:00 +0200 Video: "Per Klick in den Wald: Bäume pflanzen mit WikiWoods" von "wikiwoods" bei Youtube http://de.youtube.com/watch?v=IZGVeNKyPfg Beschreibung des Videoclips: Dokumentarfilm über die erste Waldpflanzaktion von WikiWoods.Org: Durch die Internetplattform sollen viele regionale Waldpflanzprojekte entstehen und so ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, da Wald CO2 speichert. Inklusive Interviews u.a. mit Tobi Schlegl, der mitgepflanzt hat. Sat, 31 May 2008 22:38:00 +0200 Tue, 27 May 2008 21:29:00 +0200 Die Vorfahren der modernen Katzen lebten in Asien. Viel später entstanden auch Hauskatzen dort.
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2008 Wenn Systematiker von „Katzen“ reden, meinen sie damit nicht Stubentiger, sondern Leoparden und Luchse, Pumas und Goldkatzen, Jaguare und Geparden. Sie unterscheiden in der Regel mehrere Dutzend moderne Katzenarten – vom Tiger bis zur Wildkatze. All diese Arten ordnen sie der Raubtierfamilie Feliden, eben Katzen, zu. Schon die genaue Artenzahl zu benennen fällt schwer, denn viele Katzen ähneln einander äußerlich stark, auch wenn sie verschieden leben und sich in der Natur einander nicht annähern. Noch unklarer war den Forschern bisher der Stammbaum der Katzen. Manche von deren Arten wussten sie darin nicht recht zu platzieren. Ein amerikanisches Forscherteam aus Genetikern und Ökologen konnte die Evolutionsgeschichte der modernen Katzen nun weitgehend lösen – und zwar durch umfangreiche Genvergleiche. In der Juni-Ausgabe von „Spektrum der Wissenschaft“ berichten die Hauptmitwirkenden Stephen J. O’Brien und Warren Johnson von Labor für genomische Vielfalt am amerikanischen Nationalen Krebsinstitut in Bethesda (Maryland) von diesen Studien. Es gelang den Forschern, von allen derzeitigen Katzenarten, auch von den seltensten, Genproben zu sammeln. Anschließend verglichen sie von 30 Genen längere DNA-Sequenzen. Anhand der Übereinstimmungen und Abweichungen in den Sequenzmustern bestimmten sie die Abstammungslinien und Verwandtschaftsverhältnisse. Mit Hilfe geologischer und einiger sicherer fossiler Datierungen konnten sie anschließend auch das Alter der einzelnen Verästelungen und Verzweigungen festlegen. Zum Beispiel kam heraus, dass die leopardenähnlichen Vorfahren aller heutigen Großkatzen schon vor 10,8 Millionen Jahren eine eigene Linie begründeten. Daraus gingen sieben heutige Arten hervor: der Löwe und die anderen „brüllenden“ Katzen, außerdem zwei Nebelparder. Sieben weitere Linien folgten. Erst die letzte brachte schließlich unter anderem die Wildkatze hervor, die Stammmutter der Hauskatzen. Aber O’Brien und Warren zeichnen auch Karten zur Ausbreitungsgeschichte aller Katzenarten. Offensichtlich lebten diese geschickten Räuber schon immer raumgreifend. Sobald Kontinente Landverbindungen aufwiesen, nahmen Katzen diese wahr. Wiederholt gelangten einige von ihnen von ihrer Stammheimat Asien nach Afrika und Nord-, später auch Südamerika. Meist blühten dort schnell neue Arten auf – die später den Rückweg nahmen wie etwa der Gepard, der heute zwar Afrikaner ist, aber ursprünglich aus Amerika stammt. Selbst die Urahnen unserer Hauskatzen waren Amerikaner. Doch ihre eigentlichen Stammeltern lebten neuen Studien zufolge im Nahen Osten. Die dortige Unterart der Wildkatze, Felis silvestris, ist dem Stubentiger genetisch eindeutig am ähnlichsten. Forscher vermuten, dass die kleinen Räuber schnell begriffen, wie sehr es sich lohnte, bei den ersten Getreidespeichern des Menschen Mäusen und Ratten aufzulauern. Die frühen Bauern duldeten sie darum gern. Wie lieb uns Hauskatzen immer noch sind, beweist nach O’Brien und Warren ihre Zahl von 600 Millionen weltweit. Ihr Aussterben ist nicht zu befürchten – ganz im Gegensatz zu dem der meisten ihrer wilden Verwandten. Mon, 26 May 2008 11:28:00 +0200 Video: "Libellen - Meister zweier Welten" von "sciencedocu" bei Youtube Beschreibung des Videoclips: Trailer eines TV-Dokumentarfilms über die Lebensgemeinschaft eines Teiches aus der Sicht einer Heidelibelle im Jahreslauf. http://www.sciencedocu.de Fri, 16 May 2008 07:42:00 +0200 Video: "Wasser, der Schlüssel zum kosmischen Rätsel" von "euronewsde" bei Youtube http://de.youtube.com/watch?v=5kGAppeSxpU Beschreibung des Videoclips: Ganz gleich in welcher Form, Wasser ist das entscheidende Element unseres blauen Planeten. Mit Hilfe von Weltraumteleskopen und demnächst auch dem Superauge Herschel, spüren Forscher nach Wassermolekülen im All. Auf der Suche dem Ursprung des Lebens und einer Erklärung für die Entstehung der Erde. Thu, 15 May 2008 10:47:00 +0200 Link: sevenload.com
Thu, 08 May 2008 17:27:00 +0200 Link: sevenload.com
Thu, 08 May 2008 07:27:00 +0200 Das Klima ändert sich,
seit es die Erde gibt. Nur für Leute, die keine Ahnung von Wissenschaft haben, ist das etwas Neues. Ernst Probst, Wissenschaftsautor Mon, 05 May 2008 21:03:00 +0200 Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Am schnellsten drehte sich die Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren. Damals rotierte sie mehr als doppelt so schnell wie heute um ihre Achse. Das hatte zur Folge, dass ein Erdentag nur schätzungsweise 10 bis 12 Stunden währte. Ein Jahr gegenwärtiger Dauer hatte zu dieser Zeit mehr als 730 Tage. Grund für die „Abbremsung“ der Erde ist die Anziehungskraft des Mondes. Nachzulesen ist dies im Weblog "Rekorde der Urzeit" mit der Internetadresse http://rekorde-der-urzeit.blogspot.com. Dieses Blog präsentiert Hunderte von Rekorden urzeitlicher Ereignisse, Landschaften, Pflanzen und Tiere. Der Betreiber des Blogs hat 1992 das Buch "Rekorde der Urzeit" veröffentlicht. Die geringste Entfernung zwischen Mond und Erde gab es vor etwa 4,4 Milliarden Jahren. Der Erdtrabant war damals weniger als 200000 Kilometer von unserem Planeten entfernt, heute sind es etwa 384000 Kilometer. Die kürzeste Distanz zwischen Mond und Erde führte dazu, daß der Erdtrabant die Umdrehung der Erde damals stärker bremste, als dies heute der Fall ist. Durch die abnehmende Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde wurden die Tage immer länger. Fri, 02 May 2008 21:31:00 +0200 Video: "Kohlmeise, 2007 (Great Tit)" von "birdwatchman" bei Youtube http://de.youtube.com/watch?v=Ta2_4lK10kY Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Sehenswerte Filmbeiträge über Vögel kann man im "Kanal von birdwatchman" auf der Videoplattform "Youtube" bewundern. Der Kanal dieses deutschen Users wurde Mitte März 2008 gestartet und zeigte Anfang Mai 2008 insgesamt fünf Videoclips. Zum Angebot gehören zwei Clips über jeweils ein Rotkehlchen sowie drei weitere Beiträge über einen Bergfink, eine Kohlmeise und einen Blaugenick-Sperlingpapagei. Ungewöhnlich ist vor allem das Video mit einem zutraulichen Rotkehlchen auf einer menschlichen Hand. Den bemerkenswerten Kanal findet man unter der Adresse http://de.youtube.com/user/birdwatchman im Internet. Wed, 30 Apr 2008 12:31:00 +0200 Video: "Aussaat von Sommerblumen" von "meinschoenergarten" bei "YouTube" Jürgen Wolff, Chefredakteur von "Mein schöner Garten" demonstriert, wie man Blumensamen richtig aussät und anschließend pikiert. http://de.youtube.com/watch?v=4jX5DX2CnM8 * Interview mit Jürgen Wolff, Chefredakteur der im Burda-Verlag erscheinenden Monatszeitschrift „Mein schöner Garten“ – http://www.meinschoenergarten.de * Frage, Herr Wolff, wenn man in Städten oder Dörfern spazieren geht, könnte man fast meinen, Deutschland sei ein Land der herrlichen Gärten. Kennt man die Zahl der Gärten in Deutschland? Antwort: Ja, es sind fast 20 Millionen Gärten. * Frage: Gibt es in Deutschland genug Gärten oder könnten es noch viel mehr sein? Antwort: Klar, es könnten noch viel mehr sein. Einen Garten möchten die meisten Menschen haben – auch wenn sie nicht unbedingt darin arbeiten wollen. * Frage: In einem bekannten Online-Lexikon heißt es: „Ein Garten ist ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen unter mehr oder minder intensiver Pflege mit Hilfe von Gartengeräten angebaut werden“. Wie definieren Sie den Begriff Garten? Antwort: Der Garten ist ein Ort, der durch die Beschäftigung mit Pflanzen für ein gutes Gefühl sorgt, Wohlbefinden und gute Laune verbreitet. Frage: Es gibt sehr viele Gartenarten wie Hausgarten, Nutzgarten, Gemüsegarten, Obstgarten, Baumgarten, Kräutergarten, Kleingarten, Naturgarten, Botanischer Garten, Versuchsgarten, Französischer Garten, Italienischer Garten, Englischer Garten, Rosengarten, Steingarten, Staudengarten, Wüstengarten, Tropischer Garten, Kiesgarten, Schattengarten, Wassergarten, Bibelgarten, Bauerngarten, Kreuzgarten, Barockgarten, Künstlergarten, Klostergarten, Burggarten, Landschaftsgarten, Chinesischer Garten, Zengarten, Japanischer Garten, Kräutergarten, Persischer Garten. Welche Gartenarten gibt es besonders häufig zwischen Nordseeküste und Alpenrand? Antwort: Hausgärten an erster Stelle. Dann gibt es noch unzählige Kleingärten, die sich nicht unmittelbar am Haus oder der Wohnung befinden. Die Zahl reiner Nutzgärten oder Obstgärten nimmt seit Jahren ab. Ein kleiner Kräutergarten, dazu ein Stück Gemüsegarten oder Küchengarten ist im Trend. Auch der Bauerngarten erfreut sich großer Beliebtheit. * Frage: Natur und Umwelt spielen im Leben der heutigen Menschen eine viel größere Rolle als früher, wirkt sich dies auch in Gärten aus? Antwort: Der Garten wird zunehmend zum Rückzugsort vor Bedrohungen durch die Außenwelt. Ökologisches Gärtnern ist im Vormarsch. * Frage: Halten Sie das Zitat „Die Pracht der Gärten aber hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung“ von Germaine Baronin von Stael für zutreffend? Antwort: Ja. Wer einen Garten pflegt, merkt schnell, dass er die Natur nicht zwingen kann, sondern sich nach der Natur richten muss. * Frage: Manche Gärten sehen aus wie Kunstwerke, andere wirken wie Blumenparadiese, Gemüse- oder Obstplantagen oder sogar wie Urwälder. Welchen Gartentyp mögen Sie besonders? Antwort: Ein Blumenparadies. * Frage: Was wird bei der Anlage von Gärten meistens falsch gemacht? Antwort: Wenn ein Garten neu angelegt wird, soll alles schnell blickdicht sein. Es wird häufig zu eng gepflanzt. Bei Bäumen und Sträuchern muss man beim Kauf auf die spätere Wuchshöhe achten, sonst muss nach einigen Jahren die Motorsäge ran. * Frage: Wer erledigt in Deutschland meistens die Gartenarbeit: Frauen oder Männer? Antwort: Meistens sind es die Frauen. Sie planen und gestalten und übernehmen auch den größten Teil der Pflege. Die Männer sind häufig „fürs Grobe“ zuständig: Rasen mähen, Hecken schneiden, Trittplatten verlegen. * Frage: Werden Gartenbesitzer in Film und Fernsehen sympathisch genug dargestellt? Antwort: Ich habe das Gefühl, dass sie eher als ein wenig weltfremd und versponnen dargestellt werden. * Frage: In welchem Lebensalter interessierten Sie sich erstmals für Gärten? Antwort: Mit 30 Jahren, als ich mein erstes eigenes Haus bezog – mit Garten. * Frage: Besitzen Sie einen Garten oder zumindest einen Balkon mit Blumen oder anderen Pflanzen? Antwort: Mein Garten ist 1800 Quadratmeter groß mit unzähligen Pflanzen, Stauden vor allem. * Frage: Was ist Ihre Lieblingspflanze? Antwort: Die Rose. * Frage: Welche Themen von „Mein schöner Garten“ erregen die größte Aufmerksamkeit? Antwort: Die Serie „Vorher-Nachher“, in der wir ein tristes Gartenstück und zwei detaillierte Vorschläge für verwirklichte Gartenträume zeigen. Außerdem immer wieder Ideen, wie man langweilige Gartenecken mit nicht zu großem Aufwand attraktiv gestalten kann. * Frage: Sind die Print- und Internetversion Ihrer Zeitschrift auch für Menschen interessant, die gar keinen Garten besitzen? Antwort: Durchaus. Aber die große Mehrzahl der Leser und User hat einen Garten oder zumindest einige Topfpflanzen. * Frage: Auf manchen Videoplattformen im Internet sind sehr interessante Filmbeiträge von „Mein schöner Garten“ zu sehen, welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Antwort: Wir haben bei der Produktion viel Spaß gehabt – und der kommt vielleicht auch im Video rüber. Bewegte Bilder sagen eben oft viel mehr als lange Beschreibungen im Heft, sie sollten die Erläuterungen im Heft ergänzen. * Frage: Wird der Chefredakteur von „Mein schöner Garten“ noch öfter in Videos im Internet auftreten? Antwort: Die Resonanz der User war sehr positiv, also werde ich gern weitermachen. * ![]() Frage: Können Sie Literatur zum Thema Garten empfehlen? Antwort: Ja, „Das große Kosmos Handbuch für den Garten“, das in Zusammenarbeit mit der Redaktion von „MEIN SCHÖNER GARTEN“ entstanden ist. http://www.amazon.de/sch%C3%B6ner-Garten-Kosmos-Handbuch-Garten/dp/3440109844 * Frage: Wenn Ihnen eine „gute Fee“ einige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen? Anwort: Ich wünsche mir neben dem Üblichen – Gesundheit, Glück usw. – noch mehr Zeit für den Garten! * Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Buchautor Ernst Probst, Betreiber der Weblogs http://interview-weblog.blogspot.com und http://medien-news.blog.de sowie http://natur-news.blog.de Fri, 25 Apr 2008 21:49:00 +0200 Bad Saulgau / Kirchheim unter Teck (natur-und-umwelt) - Fast eine Million Besucher/innen bewunderten von Januar 2000 bis zum April 2008 die prächtigen Fotos im sehenswerten "Portal für Schmetterlinge / Raupen". Dort präsentiert der an einem Gymnasium in Bad Saulgau - zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee - unterrichtende und in Kirchheim unter Teck wohnende Mathematiklehrer Walter Schön mehr als 550 Artenportraits und nahezu 6000 Bilder. Die Internetadresse http://www.schmetterling-raupe.de ist ein wahres Paradies für Liebhaber von Schmetterlingen und Raupen. Kaum zu glauben, dass sich der Betreiber dieser Webseite nur hobbymäßig mit diesem interessanten Thema befasst. Dankbar ist Walter Schön nicht nur für Meldungen über bestimmte Schmetterlingsarten, sondern auch für Spenden! |
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