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Fri, 06 Jun 2008 18:03:00 +0200 ![]() München / Wiesbaden (rekorde-der-urzeit) - In rund 100 Online-Buchhandlungen ist ab sofort zum Preis von 14,99 Euro das Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst erhältlich. Das 116 Seiten umfassende Buch mit zahlreichen Abbildungen kann von Privatkunden unter anderem beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Internetadresse https://www.libri.de/shop/action/productDetails/7434624/ernst_probst_rekorde_der_urzeit_3638943275.html bestellt werden. Der Titel "Rekorde der Urzeit" erschien bei "GRIN Verlag für akademische Texte" - http://www.grin.de - als E-Book für 9,99 Euro und als Taschenbuch für 14,99 Euro und ist auch bei "Amazon" unter der Adresse http://www.amazon.de/Rekorde-Urzeit-Landschaften-Pflanzen-Tiere/dp/3638943275/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1212774465&sr=8-4 bestellbar. Ernst Probst veröffentlichte mehr als 25 Bücher. Am bekanntesten sind "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf), "Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden", "Nessie. Das Monsterbuch", "Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald", "Königinnen der Lüfte" mit Biografien berühmter Fliegerinnen, "Königinnen des Tanzes" und 14 Taschenbücher mit Hunderten von Biografien über "Superfrauen". * Inhaltsangabe von "Rekorde der Urzeit": Wann entstanden die ersten Meere, Inseln, Berge, Täler, Seen, Flüsse und Moore? Wo findet man heute noch Spuren vorzeitlicher Vulkane oder Meteorkrater? Seit wann gibt es Leben auf unserem "blauen Planeten"? In welcher Zeit wuchsen die frühesten Landpflanzen, die ersten Wälder, Nadelbäume, Laubbäume, Blumen und Gräser? Wann tauchten die ersten Dinosaurier, Flugsaurier, Vögel, Affen, Elefanten, Löwen und Pferde auf? Auf all diese und viele andere Fragen aus der Urzeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bis Christi Geburt gibt das Buch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Es schildert die Entstehung der ersten Ozeane, gibt einen Einblick in die Gebirgsbildung und die unvorstellbaren Kräfte, die hierbei auftraten, beschreibt die Eroberung des Festlands durch Pflanzen, Insekten und Lurche. Das Wissen über diese "Rekorde der Urzeit" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, da sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für dieses Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Ohne die Hilfe und Beratung von Geologen, Vulkanologen, Astronomen, Botanikern, Paläontologen, Zoologen und Ornithologen wäre diese Aufgabe nicht zu lösen gewesen. Jeder der erwähnten "Rekorde der Urzeit" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Landschaften, Pflanzen und Tieren steht nicht still. Was heute gilt, kann manchmal morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes. Der Inhalt des Buches ist weitgehend identisch mit dem Titel „Rekorde der Urzeit“ (1992) von Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung bei C. Bertelsmann. Im Gegensatz zu diesem Werk werden hier aber die Rekorde aus der Entwicklungsgeschichte vom affenähnlichen Vormenschen zum vernunftbegabten Jetztmenschen nicht behandelt. Tue, 20 May 2008 16:06:00 +0200 ![]() München (rekorde-der-urzeit) - Zum Preis von 9,99 Euro ist ab sofort bei "GRIN Verlag für akademische Texte" das E-Book "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst erhältlich. Das 116 Seiten im Großformat 19 x 27 cm umfassende Buch mit zahlreichen Abbildungen kann unter der Internetadresse http://www.grin.com/de/preview/92279.html bestellt werden. Inhaltsangabe von "Rekorde der Urzeit": Wann entstanden die ersten Meere, Inseln, Berge, Täler, Seen, Flüsse und Moore? Wo findet man heute noch Spuren vorzeitlicher Vulkane oder Meteorkrater? Seit wann gibt es Leben auf unserem "blauen Planeten"? In welcher Zeit wuchsen die frühesten Landpflanzen, die ersten Wälder, Nadelbäume, Laubbäume, Blumen und Gräser? Wann tauchten die ersten Dinosaurier, Flugsaurier, Vögel, Affen, Elefanten, Löwen und Pferde auf? Auf all diese und viele andere Fragen aus der Urzeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bis Christi Geburt gibt das Buch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Es schildert die Entstehung der ersten Ozeane, gibt einen Einblick in die Gebirgsbildung und die unvorstellbaren Kräfte, die hierbei auftraten, beschreibt die Eroberung des Festlands durch Pflanzen, Insekten und Lurche. Das Wissen über diese "Rekorde der Urzeit" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, da sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für dieses Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Ohne die Hilfe und Beratung von Geologen, Vulkanologen, Astronomen, Botanikern, Paläontologen, Zoologen und Ornithologen wäre diese Aufgabe nicht zu lösen gewesen. Jeder der erwähnten "Rekorde der Urzeit" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Landschaften, Pflanzen und Tieren steht nicht still. Was heute gilt, kann manchmal morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes. Der Inhalt des Buches ist weitgehend identisch mit dem Titel „Rekorde der Urzeit“ (1992) von Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung bei C. Bertelsmann. Im Gegensatz zu diesem Werk werden hier aber die Rekorde aus der Entwicklungsgeschichte vom affenähnlichen Vormenschen zum vernunftbegabten Jetztmenschen nicht behandelt. Mon, 05 May 2008 15:11:00 +0200 Die geringste Entfernung zwischen Mond und Erde gab es vor etwa 4,4 Milliarden Jahren. Der Erdtrabant war damals weniger als 200000 Kilometer von unserem Planeten entfernt, heute sind es etwa 384000 Kilometer. Die kürzeste Distanz zwischen Mond und Erde führte dazu, daß der Erdtrabant die Umdrehung der Erde damals stärker bremste, als dies heute der Fall ist. Durch die abnehmende Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde wurden die Tage immer länger.
Bestellungen des Taschenbuches "Rekorde der Urzeit" bei: http://www.buecher.de/shop/Buecher/Rekorde-der-Urzeit/Probst-Ernst/products_products/detail/prod_id/23849157/ Mon, 05 May 2008 15:11:00 +0200 Am schnellsten drehte sich die Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren. Damals rotierte sie mehr als doppelt so schnell wie heute um ihre Achse. Das hatte zur Folge, dass ein Erdentag nur schätzungsweise 10 bis 12 Stunden währte. Ein Jahr gegenwärtiger Dauer hatte zu dieser Zeit mehr als 730 Tage. Grund für die „Abbremsung“ der Erde ist die Anziehungskraft des Mondes.
Mon, 05 May 2008 15:10:00 +0200 Die Entstehung der Erde reicht bis vor 4,6 Milliarden Jahren zurück. Damals wurde unser Planet aus einem Gasnebel „geboren“. Unzählige winzige Gaspartikel, Elementarteilchen und Moleküle zogen sich zusammen und bildeten allmählich einen diffusen rundlichen Körper: einen Protoplaneten. Dieser „Ball“ begann sich zu drehen. Durch die fortwährende Verdichtung seiner Bestandteile wurde er immer heißer, was zur Bildung erster stabiler chemischer Elemente führte. Dabei wanderte ein großer Teil der in dem Protoplaneten vorhandenen Elemente Eisen und Nickel zum Zentrum und bildete den Erdkern.
Mon, 05 May 2008 15:10:00 +0200 Die ersten Sterne entstanden vor schätzungsweise 15 bis 20 Milliarden Jahren kurz nach dem sogenannten „Urknall“. Dieser kosmischen Explosion wird die Entstehung des Weltalls zugeschrieben. Um die Entwicklung zu veranschaulichen, haben Wissenschaftler die unvorstellbar lange Zeitspanne von der Entstehung des Weltalls bis heute in ein einziges Kalenderjahr gedrängt: den sogenannten „kosmischen Kalender“. In diesem fällt der „Urknall“ auf den 1. Januar.
Sat, 03 May 2008 21:49:00 +0200 Die größten Meeresskorpione jagten im Devon vor etwa 390 Millionen Jahren durch das Urmeer, das damals Teile von Deutschland bedeckte. Diese Urskorpione der Art Jaekelopterus rhenaniae waren bis zu 2,50 Meter lang. Fossile Reste solcher Riesenskorpione entdeckte man in einem Steinbruch von Willwerath bei Prüm in der Eifel (Rheinland-Pfalz). Besonders eindrucksvoll ist die 46 Zentimeter lange Klaue eines gigantischen Meeresskorpions. Meeresskorpione gelten als Vorfahren der Skorpione, möglicherweise sogar als Vorfahren aller Spinnentiere. Bisher ist umstritten, warum urzeitliche Gliederfüßer wesentlich größer waren als die heute lebenden Tiere. Manche Wissenschaftler meinen, daß sie infolge der höheren Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre größer werden konnten. Andere Experten vermuten, daß sie sich parallel zu ihren Beutetieren, den Panzerfischen, entwickelten.
Fri, 02 May 2008 16:01:00 +0200 Die ältesten Fossilien eines modernen Kolibris wurden in einer Tongrube bei Frauenweiler unweit von Wiesloch in Baden-Württemberg entdeckt. Dabei handelt es sich um zwei jeweils etwa 4 Zentimeter lange Skelette aus dem Oligozän vor mehr als 30 Millionen Jahren. Wie die moderne Kolibri-Gattung Trochilus besitzen sie einen langen Schnabel und Flügel, die es ihnen erlaubten, im Schwirrflug vor Blüten schwebend Nektar zu trinken. Die Fossilien aus der Gegend von Frauenweiler erhielten den Artnamen Eurotrochilus inexpectatus – zu deutsch: „unerwarteter europäischer Trochilus“. Zuvor hatte man bereits Fossilien primitiver Kolibris in der Alten Welt gefunden. Im Oligozän verfügten Kolibris noch über ein größeres Verbreitungsgebiet als in der Gegenwart. Später starben sie in Europa, Afrika und Asien aus. Heute leben sie nur noch in Nord- und Südamerika. * Bestellungen des Taschenbuches "Rekorde der Urzeit" bei: http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urzeit Fri, 02 May 2008 16:00:00 +0200 Als am besten erhaltener zweibeiniger Raubdinosaurier gilt der etwa 75 Zentimeter lange Juravenator starki („Jäger des Juragebirges“) aus der späten Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren. Dieser Sensationsfund wurde 1998 von zwei Amateur-Paläontologen im Solnhofener Plattenkalk bei Schamhaupten unweit von Eichstätt in Bayern entdeckt. Sogar Weichteile und Abdrücke der Haut sind sichtbar, aber keine Federn. Der Artname starki erinnert an den Eigentümer des Grundstückes, auf dem dieses einmalige Fossil zum Vorschein kam. Vom etwa gänsegroßen Juravenator starki kennt man bisher nur das Exemplar von Schamhaupten, bei dem es sich um ein Jungtier handelt. Man rechnet ihn zu den Coelurosauriern („Hohlknochen-Saurier“).
* Bestellungen des Taschenbuches "Rekorde der Urzeit" bei: http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urzeit Fri, 02 May 2008 15:58:00 +0200 Der erste und einzige Dinosaurier-Fund in Österreich glückte 1859 in Muthmannsdorf am Fuße der Hohen Wand nahe Wiener Neustadt. Dort wurden damals ein unvollständiges Skelett des pflanzenfressenden Panzer-Dinosauriers Struthiosaurus austriacus („Strauß-Echse“ aus Österreich) sowie ein Zahn des Raubdinosauriers Megalosaurus („Groß-Echse“) und Reste eines Flugsauriers (Ornithocheirus bunzeli) entdeckt. Struthiosaurus lebte in der späten Kreidezeit vor etwa 70 Millionen Jahren, war bis zu 3 Meter lang, 80 Zentimeter hoch und wog schätzungsweise etwa 200 Kilogramm. Er trug Knochenplatten um den Hals, kleine Knochenhöcker auf dem Rücken und dem Schwanz sowie eine Reihe von Dornen auf den Körperflanken. Funde der Gattung Struthiosaurus kennt man auch aus Frankreich, Rumänien und Ungarn.
Fri, 02 May 2008 15:57:00 +0200 Das größte Amphibium aller Zeiten war der Urlurch Mastodonsaurus gegen Ende der Triaszeit vor mehr als 210 Millionen Jahren. Dieses auf den ersten Blick wie eine riesige Kröte wirkende Monster erreichte eine Länge von mehr als 5,50 Meter. Der größte, bisher von einem Mastodonsaurus bekannte Unterkiefer misst 1,40 Meter. Er wurde 1977 bei Grabungen des Stuttgarter Naturkundemuseums unter Leitung von Rupert Wild an der Autobahn bei Kupferzell im Hohenloher Land (Baden-Württemberg) geborgen. Im Saurier-Massengrab von Kupferzell kamen auch Schädelknochen von Larven des Mastodonsaurus mit etwa 10 Zentimeter langen Schädeln zum Vorschein. Mastodonsaurus wird wegen der charakteristischen Struktur seiner Zähne auch „Zitzenzahnsaurier“ genannt. Er lauerte im Wasser oder am Ufer Beutetieren auf. Bißstellen auf Knochen von 5 Meter langen, an Land lebenden Dinosaurier-Ahnen zeigen, daß Mastodonsaurus auch diese gefährlichen Räuber angriff.
* Bestellungen des Taschenbuches "Rekorde der Urzeit" bei: http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urzeit Fri, 02 May 2008 15:50:00 +0200 Das größte Insekt aller Zeiten war die aus Nordamerika bekannte Riesenlibelle Meganeuropsis permiana aus der frühen Permzeit vor weniger als 290 Millionen Jahren. Sie erreichte eine Flügelspannweite von fast 75 Zentimeter, also mehr als viele heutige Vögel. Ähnlich groß und mit ihr verwandt ist Meganeura monyi aus der späten Karbonzeit vor etwa 300 Millionen Jahren. Ein Fund von dieser Art bei Comentry in Frankreich hat eine Flügelspannweite von mehr als 60 Zentimeter. Die größte Flügelspannweite heutiger Insekten besitzt mit bis zu 32 Zentimetern ein Nachtschmetterling, nämlich die brasilianische Rieseneule Thysania agrippina. Nur wenig kleiner sind der Atlas-Seidenspinner mit bis zu 30 Zentimeter Flügelspannweite und der Vogelfalter Ornitoptera alexandrae aus Papua-Neuguinea, der mit bis zu 28 Zentimeter Flügelspannweite der größte Tagschmetterling der Welt ist. Die allergrößte heutige Insektenart ist mit maximal 36 Zentimeter Körperlänge die südostasiatische Gespenstschrecke Pharnacia kirbyi. Den ersten Platz im Wettbewerb um das schwerste lebende Insekt hält ein „schwangeres“ Weibchen der neuseeländischen Weta-Grille Deinacrida heteracantha, das nachweislich ein Körpergewicht von 71 Gramm erreicht hat, wobei „normale“ Exemplare dieser Spezies nur 19 bis 43 Gramm wiegen. Der südamerikanische Herkuleskäfer Dynastes hercules besitzt eine Körperlänge von 16 Zentimeter und eine Flügelspannweite von 22 Zentimeter. Der Amazonas-Riesenbockkäfer Titanus giganteus wird mit maximal 16,7 Zentimeter manchmal sogar noch etwas länger (gelegentliche größere Angaben von über 20 Zentimeter beziehen die Fühler mit ein, während hier stets die Kopf-Rumpf-Länge erwähnt wird). Das gleiche gilt für die südamerikanische Bockkäferart Macrodontia cervicornis, die über 16 Zentimeter lang werden kann und zudem riesige Larven besitzt. Auch die Larven des afrikanischen Goliathkäfers Goliathus goliathus, der als erwachsenes Tier maximal 11 Zentimeter lang wird, werden mit maximal 13 bis 15 Zentimeter Länge extrem groß und angeblich bis zu 100 Gramm schwer. Die Angaben über diese „Rekord-Insekten“ verdanke ich dem Stuttgarter Wissenschaftler Dr. Günther Bechly.
Wed, 30 Apr 2008 11:58:00 +0200 Die ersten Wasserauslaufuhren wurden vor mehr als 2000 v. Chr. in Ägypten erfunden. Eine solche Wasseruhr bestand aus einem Gefäß, das mit Wasser gefüllt wurde. Während der Zeit, in der das Wasser aus einem Loch des Behälters tröpfelte, gab der sinkende Wasserstand entlang von Markierungen die Zeit an.
Wed, 30 Apr 2008 11:58:00 +0200 Die ersten einfachen Sonnenuhren gab es um 3000 v. Chr. in Babylon.
Wed, 30 Apr 2008 11:58:00 +0200 Der zweite und kürzere Abschnitt der so genannten Metallzeiten in Europa ist die Vorrömische Eisenzeit von etwa 800 v. Chr. bis Christi Geburt. In dieser Zeit hat man Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Eisen angefertigt. Der ältere Teil der Vorrömischen Eisenzeit wird im südlichen Mitteleuropa als Hallstatt-Zeit benannt. Er dauerte etwa von 800 bis 450 v. Chr. und ist nach dem Fundort Hallstatt in Oberösterreich bezeichnet. Der jüngere Teil der Vorrömischen Eisenzeit wird im südlichen Mitteleuropa als La-Tène-Zeit bezeichnet. Er währte von etwa 450 v. Chr. bis Christi Geburt und erinnert an den Fundort La-Tène am Neuenburger See in der Schweiz.
Wed, 30 Apr 2008 11:57:00 +0200 Als erste und längere der so genannten Metallzeiten in Europa gilt die Bronzezeit vor mehr als 2.000 bis etwa 800 v. Chr. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. Bronze ist eine Metalllegierung aus Kupfer und Zinn. Die Bronzezeit hatte in einigen Gebieten eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2.300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1.600 bis 500 v. Chr.
Wed, 30 Apr 2008 11:56:00 +0200 Der längste Abschnitt der Menschheitsgeschichte ist die Steinzeit. Sie begann mit der Herstellung von ersten Steinwerkzeugen und endete mit dem Aufkommen der Bronze. Steinwerkzeuge kennt man aus Afrika bereits vor mehr als 2 Millionen Jahren, in Europa und Asien jedoch erst vor 1 Million Jahren. Die Steinzeit wird in Europa in drei unterschiedlich lange Abschnitte geteilt: Die Altsteinzeit (Paläolithikum, griechisch: palaios = alt, lithos = Stein) dauerte von etwa 1 Million bis 10.000 Jahren bzw. 8.000 v. Chr. Sie fiel in das Eiszeitalter und ist das Zeitalter der Jäger und Sammler. Die Mittelsteinzeit (Mesolithikum, griechisch: mesos = mitten) währte von etwa 8.000 v. Chr. zu Beginn der Nacheiszeit bis vor 5.000 v. Chr. und ist das Zeitalter der Jäger und Fischer. Die Jungsteinzeit (Neolithikum, griechisch: neo = neu, jung) dauerte vor mehr als 5.000 bis etwa 2.000 v. Chr. und ist das Zeitalter der ersten Bauern. Als Kennzeichen der Jungsteinzeit gelten Ackerbau, Viehzucht und Töpferei. Da diese Errungenschaften in manchen Gebieten früher oder später eingeführt wurden, gelten gebietsweise andere Zahlenangaben.
Wed, 30 Apr 2008 11:55:00 +0200 Das letzte und kürzeste Zeitalter der Erdgeschichte ist die Erdneuzeit (auch Känozoikum genannt) vor etwa 65 Millionen Jahren bis heute. Es wird in drei ungleich lange Perioden eingeteilt: Paläogen (vor etwa 65 bis 23 Millionen Jahren), Neogen (vor etwa 23 bis 2,3 Millionen Jahren) und Pleistozän (vor etwa 2,3 Millionen bis 10000 Jahren). Die älteste und längste Periode der Erdneuzeit ist das Paläogen mit einer Dauer von etwa 42 Millionen Jahren. Das Paläogen umfasst die Epochen Paläozän (vor etwa 65 bis 53 Millionen Jahren), Eozän (vor etwa 53 bis 34 Millionen Jahren) und Oligozän (vor etwa 34 bis 23 Millionen Jahren).
Das Paläogen wurde früher zusammen mit dem Neogen als Tertiär (lateinisch: tertia = die dritte) bezeichnet, weil es einst als dritte Abteilung in einer heute nicht mehr üblichen Gliederung der Erdgeschichte galt. Die Internationale Union Geologischer Wissenschaften hat das Tertiär in zwei Epochen geteilt: eben in das Paläogen und Neogen. Zum Neogen gehören die Epochen Miozän (vor etwa 23 Millionen bis 5,3 Millionen Jahren) und Pliozän (vor etwa 5,3 bis 2,3 Millionen Jahren). Die Namen der Epochen Paläozän, Eozän, Oligozän, Miozän und Pliozän beziehen sich meist auf den prozentualen Anteil der heute noch lebenden Weichtiere (Mollusken). So ist das Paläozän (griechisch: palaios = alt, kainos = neu) sinngemäß der alte Teil der Erdneuzeit. Das Eozän (griechisch: eos = Morgenröte) wird als „Zeitalter der Morgenröte“ bezeichnet, weil in dieser Epoche die modernen Weichtiere am Beginn ihrer Entwicklung standen. Im Oligozän (griechisch: oligos = wenig) entsprachen erste wenige Weichtiere den heutigen Formen. Mit dem Begriff Miozän (griechisch: meion = weniger, kainos = neu) wird ausgedrückt, daß in dieser Epoche relativ wenige moderne Weichtiere existierten. Im Pliozän (griechisch: pleios = viel) gab es schon viele Weichtiere der Gegenwart. Die jüngste und kürzeste Periode der Erdneuzeit ist das Quartär vor etwa 2,3 Millionen Jahren bis heute. Der Begriff Quartär beruht als einziger noch darauf, dass dieser Zeitabschnitt als vierte und letzte Abteilung in einer heute sonst nicht mehr gültigen Gliederung der Erdgeschichte eingeführt wurde. Die damalige Reihenfolge lautete: Primär, Sekundär, Tertiär und Quartär. Zum Quartär gehören die unterschiedlich langen Epochen Pleistozän (auch Eiszeitalter genannt) vor etwa 2,3 Millionen bis 10000 Jahren und Holozän (auch Nacheiszeit geheißen) vor etwa 10000 Jahren bis heute. Der Begriff Pleistozän (griechisch: pleiston = am meisten, kainos = neu) signalisiert, daß in dieser Epoche fast alle Weichtiere den heutigen entsprachen. Zu Beginn des Holozäns (griechisch: holos = ganz, kainos = neu) entsprachen die Weichtiere mit wenigen Ausnahmen völlig den heutigen. Wed, 30 Apr 2008 11:55:00 +0200 Die kürzeste Periode des Erdmittelalters ist die Trias vor etwa 250 bis 205 Millionen Jahren. Sie währte etwa 45 Millionen Jahre.
Wed, 30 Apr 2008 11:53:00 +0200 Die längsten Perioden des Erdmittelalters sind der Jura (vor etwa 205 bis 135 Millionen Jahren) und die Kreide (vor etwa 135 bis 65 Millionen Jahren). Sie dauerten beide jeweils etwa 70 Millionen Jahre.
Wed, 30 Apr 2008 11:46:00 +0200 Das Erdmittelalter (auch Mesozoikum genannt) gilt als Zeitalter der Saurier. Denn während dieses Zeitalters vor etwa 250 bis 65 Millionen Jahren beherrschten die Saurier die Erde. Das Erdmittelalter wird in drei ungleich lange Perioden gegliedert. Dies sind die Trias (vor etwa 250 bis 205 Millionen Jahren), der Jura (vor etwa 205 bis 135 Millionen Jahren) und die Kreide (vor etwa 135 bis 65 Millionen Jahren). Der Name Trias beruht auf der ursprünglichen Dreiteilung dieser Periode in Europa in die Epochen Buntsandstein (etwa 250 bis 238 Millionen Jahre), Muschelkalk (etwa 238 bis 231 Millionen Jahre) und Keuper (etwa 231 bis 205 Millionen Jahre). Der Jura ist nach dem Juragebirge in der Schweiz und Süddeutschland benannt, dessen helle Kalksteine in der Jurazeit entstanden sind. Die Kreide wurde nach der Schreibkreide der Ostseeinsel Rügen bezeichnet, die in der Kreidezeit gebildet wurden.
Wed, 30 Apr 2008 11:46:00 +0200 Die kürzeste Periode des Erdaltertums ist das Silur vor etwa 436 bis 410 Millionen Jahre. Es währte nur etwa 26 Millionen Jahre.
Wed, 30 Apr 2008 11:45:00 +0200 Die längste Periode des Erdaltertums ist das Ordovizium vor etwa 510 bis 436 Millionen Jahren. Es dauerte etwa 74 Millionen Jahren.
Wed, 30 Apr 2008 11:44:00 +0200 Die meisten Perioden unter den Erdzeitaltern weist das Erdaltertum (auch Paläozoikum genannt) vor etwa 570 bis 250 Millionen Jahren auf. Das Erdaltertum dauerte etwa 320 Millionen Jahre. Es wird in sechs unterschiedlich lange Perioden eingeteilt. Diese heißen Kambrium (etwa 570 bis 510 Millionen Jahre), Ordovizium (etwa 510 bis 436 Millionen Jahre), Silur (etwa 436 bis 410 Millionen Jahre), Devon (etwa 410 bis 355 Millionen Jahre), Karbon (etwa 355 bis 290 Millionen Jahre) und Perm (etwa 290 bis 250 Millionen Jahre).
Das Kambrium ist nach den Vorkommen von Gesteinen dieser Periode in Großbritannien benannt (lateinisch: Cambria = Nordwales). Der Begriff Ordovizium erinnert an das Vorkommen von Gesteinen dieser Periode im Gebiet des keltischen Stammes der Ordovizer in Nordwales. Das Silur wurde nach dem keltischen Stamm der Silurer bezeichnet, in deren Verbreitungsgebiet in Großbritannien Gesteine dieser Periode bekannt sind. Das Devon ist nach dem Vorkommen von Gesteinen dieser Periode in der südwestenglischen Grafschaft Devonshire bezeichnet. Das Karbon (lateinisch: carbo, carbonis = Kohle) heißt zu deutsch „Steinkohlenzeit“. Und das Perm verdankt seinen Namen dem Vorkommen von Gesteinen dieser Periode am Westhang des Ural im ehemaligen russischen Gouvernement Perm. Wed, 30 Apr 2008 11:43:00 +0200 Das älteste und längste Zeitalter der Erdgeschichte ist das Präkambrium vor etwa 4,6 Milliarden bis 570 Millionen Jahren. Das Präkambrium währte mehr als 4 Milliarden Jahre und dauerte damit mehr als siebenmal so lange wie die übrigen Zeitalter zusammen. Es begann mit der Entstehung der Erde und endete mit dem Beginn des Erdaltertums. Präkambrium heißt zu deutsch „vor dem Kambrium“.
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