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jetzt.de
Alle Texte von mediennews auf jetzt.de
 
  Fri, 25 Aug 2006 21:04:00 +0200
Macht und Reichtum
sind gute Trostpflaster
für Dummheit.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Fri, 25 Aug 2006 20:59:00 +0200
Es ist kein Wunder,
dass immer gerade so viel passiert,
wie die Zeitungen an Seiten haben.
Des Rätsels Lösung:
Die Journalisten
lassen jeden Tag
entweder viel Interessantes weg
oder veröffentlichen reichlich Mist.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Fri, 25 Aug 2006 20:54:00 +0200
Wenn ich an sonnigen Tagen
die vielen schönen Mädchen und Frauen
auf der Straße sehe,
zweifle ich,
ob alle einen passenden Mann finden werden.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Fri, 25 Aug 2006 20:50:00 +0200
Wenn ich
die Berge von Fleisch und Wurst
in manchen Läden sehe,
frage ich mich ernsthaft,
wer das alles essen soll.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Fri, 25 Aug 2006 20:47:00 +0200
Wenn ich
die Bücherberge in manchen Läden sehe,
befürchte ich,
dass es mehr Autoren als Leser gibt.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist




Wiesbaden - Die Zahl der Kurzbiografien berühmter Frauen im Weblog "superfrauen" mit der Internetadresse http://userblogs.free-radio.de/index.php/superfrauen wächst immer mehr. Ende August 2006 waren dort bereits mehr als 500 Artikel zu finden. Die Frauenbiografien stammen aus dem Bereichen Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft und Verkehr, Wissenschaft, Medizin, Film und Theater, Literatur, Malerei und Fotografie, Musik und Tanz, Feminismus und Familie, Sport, Mode und Kosmetik sowie Medien und Astrologie.
  Wed, 23 Aug 2006 12:53:00 +0200
Der Kunde ist König,
heißt es.
Oft ist er aber
auch ein Despot.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Wed, 23 Aug 2006 12:52:00 +0200
Der Charakter eines Menschen
ist auch daran zu erkennen,
worüber er lacht und worüber nicht.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Wed, 23 Aug 2006 12:51:00 +0200
Wenn man sicher wüßte,
dass beim Jüngsten Gericht
das Leben eines jeden Erdenbürgers
als Film
vor der ganzen Menschheit
gezeigt wird,
würden sich viele Leute
besser benehmen.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Wed, 23 Aug 2006 12:48:00 +0200
Jeder Mensch hat genug Zeit,
aber mancher verplempert sie
mit unwichtigen Dingen.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Wed, 23 Aug 2006 12:47:00 +0200
Das richtige Maß
ist entscheidend
für die Kunst des Lebens.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
  Tue, 06 Jun 2006 12:19:00 +0200




Wer immer nur meckert,
kommt nie dazu,
selbst etwas Sinnvolles zu tun.

Ernst Probst, Wiesbadener Publizist




*

Die Qualität einer Zeitung
kann man nicht messen,
meint mancher Verleger -
und kürzt deswegen
den Etat der Redaktion so lange,
bis er endlich recht hat.

Ernst Probst, Publizist
  Wed, 24 May 2006 22:45:00 +0200




Glosse von Ernst Probst

Ehedem gingen die Fußballfans von Borussia Dortmund ins Westfalenstadion, heute pilgern sie zum Signal-Iduna-Park. Einst marschierten die Anhänger von Bayern München ins Olympiastadion, jetzt kommen sie in die Allianz-Arena. Früher zog es die Anhänger des 1. FCN ins Frankenstadion, heute gehen sie ins EasyCredit-Stadion. Andernorts sind das Rhein-Energie-Stadion, die AOL-Arena oder die VW-Arena das Ziel der Freunde des runden Leders.

Vor allem, wenn man die Namen Rhein-Energie-Stadion, Signal-Iduna-Park oder EasyCredit-Stadion liest oder hört, reibt man sich die Augen oder traut seinen eigenen Ohren nicht mehr. Das sind doch keine Bezeichnungen für ein Fußballstadion! Viele Fans reagieren sauer auf diese Ausdrücke, die für alles werben, nur für Fußball nicht.

Es ist leider auch in Deutschland zur Mode geworden, für viel Geld vertraute Namen aufzugeben und dafür neue, ziemlich sinnlose Bezeichnungen zu verwenden. Man kann gegen diese Praxis sagen was man will, letztlich siegt doch der schnöde Mammon.

Vielleicht stehen wir erst am Anfang dieser seltsamen Modeerscheinung? Vielleicht kommen irgendwann auch die Politik, die Wirtschaft und die Kirchen auf den Geschmack. Dann heißt der "Deutsche Bundestag" möglicherweise "Deutsche Bank-Forum", der Frankfurter Rhein-Main-Flughafen "Opel-Airport" und der Kölner Dom "4711-Dom".

Unter Finanznot leidende Leute könnten künftig als Nachahmer auftreten. Man heißt dann als Werbeträger für große Firmen oder Parteien zum Beispiel Alfred AOL, Anton CDU, Bernd CSU, Christian FDP, Erich SPD, Hans Audi, Max BMW, Otto Eon, Robert Honda oder Stefan Daimler. Da man hierfür Jahresverträge abschließen könnte, wäre es möglich, dass man im Laufe eines langen Lebens sehr oft den Namen wechselt.

Manche notleidenden Zeitungen haben schon vor einigen Jahren damit angefangen, dass Firmen den Sportteil oder den Wetterbericht präsentieren, so als könnten diese Blätter dies nicht mehr selbst aus eigener Kraft. Ähnlich machen es Fernsehsender bei Sportübertragungen und Spielfilmen.

Wer weiß, welche Blüten diese Werbung mit fremden Namen noch hervorbringt?




Zitate von Ernst Probst:

Das Schicksal der Dinosaurier lehrt uns: Größe allein garantiert keinen Erfolg.

Den Namen Dinosaurier kennt fast jeder Mensch. Welcher Mensch kann das von sich behaupten?

Die Menschen fürchteten schon Drachen, als sie von Dinosauriern noch gar nichts wussten.

Die Welt ist ungerecht: Große Dinosaurier sind in aller Munde. Über kleine Tiere spricht fast niemand.

Dinosaurier erbrachten den Beweis: Selbst mit kleinem Hirn bringt man es erstaunlich weit.

Dinosaurier hatten etwas mit Menschen gemeinsam. Auch sie mussten ihresgleichen am meisten fürchten.

Dinosaurier werden oft als dumm, faul, groß und gefräßig geschildert. Trotzdem waren sie 160 Millionen Jahre lang die Herrscher der Erde.

Ein Dinosaurier im Film oder im Fernsehen interessiert viel mehr Menschen als ein Dino im Buch oder im Museum.

Gottseidank sind die Dinosaurier ausgestorben, sonst gäbe es die Menschen nicht.

In der Tierwelt rissen die Dinosaurier weit das Maul auf. Heute eifern ihnen Manager und Politiker nach.

In grauer Vorzeit brüllten die Dinosaurier am lautesten. Heute tun dies die Fußballfans.

Menschen lachen gerne über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben. Drum kichern sie oft, wenn sie das Wort Dinosaurier hören.

Selbst die gefährlichsten Dinosaurier waren nicht so böse wie manche Menschen.

Sollten jemals Insekten die Erde beherrschen, werden sie nicht so respektvoll über die Menschen sprechen wie wir von den Dinosauriern.

Viele Dinosaurier hatten die Vorfahren der Menschen zum Fressen gern.

Viele Dinosaurier verfolgten am liebsten ihresgleichen. Bei Menschen ist das ebenso.

Viele Menschen erwähnen den Begriff Dinosaurier, wissen aber eigentlich nicht, was ein Dino ist.

Vielleicht wäre mancher Dummkopf gerne ein Stegosaurier. Dieser Dino hatte ein „zweites Hirn“.

Was haben Dinosaurier und Neandertaler gemeinsam? Über beide wird viel Unsinn erzählt.

Was kann man von Dinosauriern lernen? Niemand gehört die Erde ewig.

Wenn es heute noch Dinosaurier gäbe, wären die Menschen nur Halbaffen.

Wenn Dinosaurier ein Pseudonym für Rückschrittlichkeit ist, dann gibt es heute noch viele Dinos.



Wenn heute noch Raubdinosaurier umherstapften, wären die Leute über sie nicht mehr so begeistert.

*

Lesetipp:

http://www.dinosaurier-news.blog.de

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