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  Tue, 08 Jul 2008 19:47:00 +0200


Video: "Donauenge Weltenburg" von "geotramp" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=9JPPpnGuoLk

Regensburg (welt-des-wissens) - Videos von der Donau werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-von-der-donau.blogspot.com gezeigt. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist die Donau nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Je nach Definition misst sie 2845 oder 2888 Kilometer. Die Donau entspringt im Schwarzwald und mündet in einem ausgedehnten Delta ins Schwarze Meer. Sie durchquert das nördliche Alpenvorland, die Pannonische Tiefebene und das Rumänische Tiefland. Dabei entwässert sie weite Teile des südlichen Mitteleuropas und Südosteuropas.

Zahlreiche Staaten haben Anteil am Einzugsgebiet der Donau, das sich über etwa 795.686 Quadratkilometer erstreckt. Die Schweiz und Italien haben zwar keinen direkten Zugang zur Donau, aber im Oberlauf des Inn Anteil am danubischen System (Engadin, Livigno, Südtirol). Gleiches gilt für Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien mit der Drina und ihrem Nebenfluss Lim. Für die vier Staaten Kroatien, Bulgarien, Moldawien und Ukraine stellt die Donau nur einen Grenzfluss dar. Sechs Staaten – Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Serbien und Rumänien – werden von der Donau durchflossen. 1071 Kilometer oder 37 % des Donauverlaufs sind Staatsgrenzen.

Anders als bei Rhein, Weser, Elbe und Oder werden die Kilometer der Donau und ihrer Nebenflüsse flussaufwärts gezählt. Offizieller Nullpunkt ist der Leuchtturm von Sulina am Schwarzen Meer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Donau

Der Betreiber des Weblogs "Videos von der Donau" betreibt zahlreiche weitere Blogs mit Videos über deutsche Flüsse wie den Rhein, die Mosel, die Lahn, die Nahe, den Main, den Neckar und die Donau.
  Mon, 07 Jul 2008 08:16:00 +0200


Weingarten (welt-des-wissens) - Für Liebhaber von klassischer Musik ist der Kanal "Classic Music Club" auf der Videoplattform "Youtube" ein wahres Paradies. Der am 12. Januar 2006 von dem deutschen User "BPanther" gegründete Kanal mit der Internetadresse http://de.youtube.com/user/BPanther präsentierte Anfang Juli 2008 bereits 90 hörens- und sehenswerte Videoclips. Der "Classic Music Club" wird von einem 35-jährigen Hobbyfilmer aus Weingarten betrieben. Er beschreibt seinen Kanal mit den Worten: "Hier finden Sie Klassikvideoclips von Mozart, Vivaldi und vielen weiteren Musikkomponisten". Die von "BPanther" produzierten Videoclips wurden bereits von Abertausenden von Musikfreunden angesehen, die viele begeisterte Kommentare geschrieben haben.
  Mon, 07 Jul 2008 08:12:00 +0200


Video: "Im Faltboot durch eine Stromschnelle auf der Lahn" von "Maiahoi" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=o2j2c5szSek

Gießen / Marburg (welt-des-wissens) - Videos von der Lahn werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-von-der-lahn.blogspot.com gezeigt. Zu sehen sind nicht nur Filmbeiträge über den Fluss Lahn, sondern auch über die an seinem Ufer gelegenen Landschaften und Städte wie Marburg, Gießen, Wetzlar, Weilburg, Bad Ems, Limburg und Lahnstein.

Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist die Lahn ein 242 Kilometer langer, rechter bzw. östlicher Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz (Deutschland). Die Lahn entspringt im südöstlichen Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu Hessen im südöstlichen Rothaargebirge. Ihre Quelle befindet sich auf ca. 600 Meter Höhe südwestlich des Lahnkopfs bei Lahnhof, einem Ortsteil von Nenkersdorf, das wiederum ein Stadtteil von Netphen ist. In der näheren Umgebung entspringen außerdem die Eder und die Sieg. Direkt am Lahnursprung vorbei führen Abschnitte des Rothaarsteigs und der Eisenstraße.

















Interview mit dem Dipl.-Biologen, Naturschützer, Exkursionsleiter, Vogelstimmen-Imitator, Fachredakteur, Lektor und Buchautor Dr. Uwe Westphal aus Seevetal bei Hamburg
http://www.westphal-naturerleben.de
http://www.westphal-textdienst.de

*


















Frage: Herr Dr. Westphal, auf der Audio-CD „Vogelexkursion mit Uwe Westphal“ des Musikverlags „Edition AMPLE“ http://www.tierstimmen.de sind 95 Vogelarten zu hören, deren Stimmen sie ausschließlich mit Stimmbändern, Zunge, Lippen und ohne jedes Hilfsmittel imitieren. Wie, wann und wo hat sich dieses außergewöhnliche Talent entwickelt?

Antwort: Ich beschäftige mich seit 40 Jahren mit der heimischen Vogelwelt und habe dabei die Vogelstimmen verinnerlicht. Allerdings hatte ich damals noch nicht daran gedacht, sie zu imitieren. Das hat sich im Laufe der Jahrzehnte einfach so ergeben. Ich hatte immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren, habe mir unterschiedlichste Techniken der Lauterzeugung beigebracht und immer wieder abgewandelt. Wenn dabei Laute entstanden, die den Rufen oder Gesängen eines bestimmten Vogels ähnelten, habe ich daran weitergearbeitet, oft über Wochen, Monate oder Jahre, aber immer zwanglos. Ich habe mir nie vorgenommen, jetzt unbedingt eine bestimmte Art oder eine bestimmte Anzahl von Vogelarten imitieren zu wollen. Mittlerweile habe ich etwa 130 heimische Vogelarten im Repertoire, dazu auch die Stimmen vieler Säugetiere, Amphibien und einiger Insekten.

*

Frage: Haben Sie bereits Vögel oder andere Tiere in freier Natur mit einer von Ihnen imitierten Vogelstimme irritiert?

Antwort: Ja, das ist schon vorgekommen, in den Anfangsjahren war ich da auch noch ziemlich unbedarft. Zum Beispiel habe ich als Jugendlicher mal einen Türkentäuberich mit der Imitation seines Gesanges aus meinem Zimmerfenster heraus derart provoziert, dass er sehr erbost angeflogen kam und dabei um ein Haar gegen den verglasten Hausgiebel geflogen wäre. Vögel singen ja nicht zum Spaß, sondern sie verteidigen damit ihr Revier. Hören sie den Gesang eines Artgenossen – gleich ob als Imitation aus menschlichem Munde oder von einem Tonträger -, versuchen sie den fremden Eindringling zu finden und zu vertreiben. Sie vergeuden dabei unter Umständen viel Zeit und Energie und werden unaufmerksam gegenüber drohenden Gefahren. Deshalb setze ich Imitationen im Freiland nur zu Demonstrationszwecken bei vogelkundlichen Wanderungen ein, um den TeilnehmerInnen den Gesangsaufbau zu erklären und ihnen zu helfen, einen bestimmten Gesang aus einem vielstimmigen Vogelkonzert herauszuhören. Das ist für die Vögel in der Regel nicht provozierend, weil sie meistens weiter weg sind. Keinesfalls benutze ich meine Imitationsgabe, um Vögel anzulocken oder einem staunenden Publikum „vorzuführen“. Das verbietet allein schon der Respekt vor den gefiederten Mitgeschöpfen.
Ein triftiger Grund, Vogelstimmen im Freiland abzuspielen oder zu imitieren, ist ansonsten allenfalls bei der Bestandsaufnahme ansonsten schwierig zu erfassender Vogelarten gegeben, z.B. bei Spechten, Rallen und Eulen.

*














Frage: Auf ihrer Webseite http://www.westphal-naturerleben.de ist zu lesen, dass Sie 1957 in Hamburg zur Welt kamen, als Kind von allem begeistert waren, was kreucht und fleucht, und ihre Großeltern einen kleinen Bauernhof mit zahmen und wilden tierischen Mitbewohnern besaßen. Haben die Kinder von heute weniger Chancen, Tiere in Haus, Wald und Feld zu beobachten als Sie?

Antwort: Die Antwort mutet paradox an: Auf dem Lande ist die Möglichkeit zur Naturbeobachtung heute kaum mehr gegeben, wohl aber in der Stadt. Flurbereinigung und intensive Landbewirtschaftung haben viele einst typische Tiere und Pflanzen der Äcker und Wiesen weitgehend verdrängt. Umgekehrt sind Städte in den letzten Jahrzehnten gegenüber dem Umland zu Zentren der Artenvielfalt geworden. Allein in Hamburg gibt es mehr als 160 Brutvogelarten und fast 50 Säugetierarten. Gründe sind unter anderem der Reichtum an Biotopstrukturen, eine enge Verzahnung verschiedener Biotope und ein gutes Nahrungsangebot. Empfindliche Arten, die an bestimmte Lebensräume wie etwa Moore oder Feuchtwiesen angewiesen sind, finden in der Stadt allerdings keinen Ersatzlebensraum.

*

Frage: Als elfjähriger Schüler nahmen Sie zum ersten Mal an einer vogelkundlichen Wanderung im Raum Hamburg, die von Alfred Jacob geleitet wurde, teil. Was war daran so faszinierend, dass dabei Ihre Liebe zur Vogelwelt geboren wurde?

Antwort: Alfred Jacob führte uns zu einer Reiherkolonie, und die großen Vögel, die ich ohne Fernglas aus der Nähe beobachten konnte, faszinierten mich. Alfred Jacob hatte auch die große Gabe, anschaulich zu erklären und ökologische Zusammenhänge aufzuzeigen – lange bevor der Begriff „Ökologie“ überhaupt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit drang. Deshalb bin ich immer wieder bei diesen vogelkundlichen Wanderungen der örtlichen Volkshochschule mitgegangen. Schon sehr bald schenkte mein Opa mir dann sein altes Fernglas, und fortan war ich stundenlang damit beschäftigt, die Vogelwelt im Garten meiner Eltern und in der Umgebung zu studieren. Das elterliche Grundstück auf dem Lande, immerhin 1800 qm groß, wurde flankiert von doppelt so großen parkartigen Gärten mit teilweise altem Baumbestand und grenzte auf der einen Seite an Äcker und Brachen, auf der anderen an Mischwald. So konnte ich im Laufe der Jahre allein vom Garten aus rund 90 Vogelarten registrieren. Sozusagen vor der Haustür brüteten u.a. Turmfalke, Rebhuhn und Kiebitz, Schwarzspecht und Waldkauz, ich hörte Nachtigall und Wendehals, Trauerschnäpper, Girlitz und Gartenrotschwanz. Es gab damals im Garten auch noch Blindschleichen und Waldeidechsen, Hermeline, viele Wildkaninchen, Igel und Eichhörnchen sowieso, und auf den Feldern waren Rehe, Hasen und Füchse zu sehen, die nachts bis an die Gartenpforte kamen. Davon ist heute kaum noch etwas übrig – alles ist inzwischen zugebaut.

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Frage: In Marburg/Lahn (Hessen) haben Sie Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie und Ökologie studiert. Blieb damals in ihrer Freizeit auch Muße zur Beobachtung von Tieren in freier Natur?

Antwort: Tiere konnte man direkt vom Unigelände aus beobachten. Damals war auf den Lahnbergen ein ganz neuer Campus für die Naturwissenschaften entstanden. Das Biologische Institut und einige andere Institute waren mitten in ein Waldgebiet gebaut worden – eigentlich ein brutaler Eingriff in die Landschaft, zumal man wesentlich mehr abgeholzt hatte als notwendig gewesen wäre. Diese ungenutzten Flächen lagen zunächst brach und verbuschten allmählich wieder. Auf den verdichteten Böden standen oft ausgedehnte Pfützen, in denen im Frühjahr Abertausende von Molchen ablaichten. Auf dem Gang zur Mensa hörten wir regelmäßig den Wendehals und die Heidelerche. Ein sumpfiges Gelände hatten die Biologen aufgestaut, dort tummelten sich schon bald an die 30 Libellenarten und massenhaft Frösche, und auch Schwarzstorch und Bekassine schauten gelegentlich vorbei. Es gab Eidechsen und Schlangen und vieles andere mehr. Für Exkursionen brauchten wir nur aus dem Gebäude zu treten. Leider wurden die ganzen ungenutzten Freiflächen trotz heftigster Proteste von Studenten und Professoren nach den Plänen eines Landschaftsarchitekten im Sinne des Wortes zu Tode gestaltet. Aber lebende Tiere und Pflanzen im Freiland stehen heutzutage ohnehin nicht mehr auf dem Lehrplan des Biologie-Studiums…

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Frage: Von 1984 bis 2002 arbeiteten Sie hauptamtlich als Biologe an der hessischen Akademie in Wetzlar (früher. Naturschutz-Zentrum Hessen NZH) sowie beim Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg. Woran erinnern Sie sich besonders gerne aus dieser Zeit?

Antwort: Meine beste Zeit hatte ich Ende der 1980-er Jahre als Biologe an der naturkundlichen Station „Hermann-Kroll-Haus“ (heute: Carl-Zeiss-Vogelstation) in der Wedeler Marsch. Zusammen mit einem Zivildienstleistenden, der dort als Vogelwart lebte und arbeitete, habe ich vogelkundliche Bestandsaufnahmen gemacht. Dort draußen in der Elbmarsch, weitab von Telefon und Computer, konnte man das Wetter und die Jahreszeiten so richtig hautnah erleben. Einsame Deichwanderungen mit geschultertem Fernrohr bei Hitze, Sturm und Regen, der Rhythmus von Ebbe und Flut, Sonnenuntergänge im Elbwatt, die Rufe der Zugvögel und das Blöken der Schafe auf dem Deich – das zu erleben und dafür auch noch Gehalt zu bekommen, war schon ein besonderes Privileg.

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Frage: Als Mittvierziger machten Sie von 2002 bis 2003 eine Ausbildung zum zertifizierten Fachzeitschriftenredakteur. Gab es dafür einen besonderen Grund?

Antwort: Ich hatte immer schon ein besonderes Talent zum Schreiben und auch viel Spaß dabei. Beim NABU Hamburg hatte ich 12 Jahre lang das Magazin „Naturschutz in Hamburg“ redaktionell betreut und sehr viele Texte selbst geschrieben – vom Magazinartikel bis zu Broschürentexten. Als 2002 aus verschiedenen Gründen eine berufliche Veränderung unumgänglich wurde und ich als Biologe keine neue Anstellung fand, habe ich mich zu einer journalistischen Ausbildung zum Fachzeitschriftenredakteur entschlossen und es zu keiner Zeit bereut.

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Frage: Seit 2003 sind Sie freiberuflich tätig als Leiter naturkundlicher Exkursionen sowie als Fachredakteur, Texter, Lektor und Buchautor. Wohin führen Ihre Exkursionen und was kann man dabei sehen?

Antwort: Meine Exkursionen führen in interessante Gebiete in Hamburg und ins Umland. Was man im konkreten Fall sieht, ist natürlich abhängig vom besuchten Gebiet und vom Glück. Mal sind es Wildschweine oder Baummarder aus wenigen Metern Entfernung, mal sehen wir Kraniche oder Rothirsche oder eben auch nicht. Dafür sieht oder erlebt man manchmal etwas, womit man nicht gerechnet hätte. Die Natur ist nun mal kein Zoo. Auf jeden Fall sind immer eindrucksvolle Naturerlebnisse garantiert. Ein Waldspaziergang im Regen, eine Nachtwanderung oder einfach nur eine blühende Orchidee am Wegesrand. Jedenfalls habe ich in den 30 Jahren, die ich naturkundliche Exkursionen anbiete, noch keine enttäuschten TeilnehmerInnen erlebt. (Dass ich selbst mitunter enttäuscht war, weil ich nicht das zeigen konnte, was ich wollte, steht auf einem anderen Blatt.)

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Frage: Auf ihrer Webseite werden zahlreiche Angebote beschrieben wie Großstadt-Safari, Vogelkundliche Wanderungen, Vogelstimmen-Seminare, Yoga und Natur erleben, Yoga und Wandern, Themenwanderungen, Vorträge/Veranstaltungen, Spezielle Angebote. Was davon ist am beliebtesten?

Antwort: Ganz klar die vogelkundlichen Veranstaltungen und auch manche Themenwanderungen wie die zur Hirschbrunft. Mir persönlich liegen die mehrtägigen Veranstaltungen im Wendland in der Kombination mit den Yoga-Angeboten besonders am Herzen.

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Frage: Welche Ihrer Bücher mit Natur- und Umweltthemen sind derzeit im Handel erhältlich?

Antwort: Ich habe bislang drei Bücher verfasst: Das Buch „Wilde Hamburger“ (Murmann Verlag 2006) beschreibt die Natur in den verschiedenen Lebensräumen der Großstadt Hamburg – vom Hafen über Innenstadt, Parks- Gärten und Friedhöfe bis an den Stadtrand mit bedeutenden Naturschutzgebieten. Der Naturfotograf Günther Helm hat hierzu jede Menge tolle Bilder beigesteuert.
In dem Buch „Das Mühlenberger Milliardenloch – Wie ein Flugzeug die Politik beherrscht“ (Edition Nautilus 2005) habe ich gemeinsam mit der SPIEGEL-Redakteurin Renate Nimtz-Köster die teils skandalösen Hintergründe der umstrittenen Airbus-Werkserweiterung in die Elbbucht „Mühlenberger Loch“ und das angrenzende Dorf Neuenfelde dargestellt.
Das Fachbuch „Botulismus bei Vögeln“ (Aula-Verlag 1991) ist inzwischen vergriffen, in Restexemplaren aber noch bei mir erhältlich.
Außerdem habe ich an dem Buch „Naturschutz in der Elbtalaue“ mitgearbeitet, in dem die Jahrzehnte lange Naturschutzarbeit des NABU Hamburg im Bereich der mittleren Elbe vorgestellt und bilanziert wird.

*














Frage: Auf Ihrer Webseite http://www.westphal-textdienst.de bieten Sie in Ihrer Eigenschaft als Fachzeitschriftenredakteur mit naturwissenschaftlichem Hintergrund vielfältige Dienstleistungen rund um Text und Buch an. Was wird am meisten nachgefragt: Schreibberatung, Lektorat, Redaktion, Werbe- und Informationsangebote, Exposés, Korrespondenz, Redemanuskripte?

Antwort: Aktuell habe ich Anfragen bzw. Aufträge für Begleittexte für zwei CDs, eine Broschüre, die Mitarbeit an einem Sachbuch und mehrere Artikel für ein Uni-Magazin. Ansonsten ist von der Vereinschronik bis zum Werbeflyer alles dabei. Für das Buch „Naturschutz in der Elbtalaue“ habe ich neben meiner Autorenschaft die gesamte Text- und Bildredaktion übernommen.

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Frage: Berichten die Medien in Deutschland – nach Ihren eigenen Erfahrungen – ausreichend und kompetent über Natur und Umwelt?

Antwort: Das ist unterschiedlich: Über Themen wie Waldsterben oder Klimawandel wird landauf, landab und meistens auch kompetent berichtet. Allerdings zeigt das Beispiel Waldsterben, dass solche Themen „hochgekocht“ werden und nach gewisser Zeit wieder in der medialen Versenkung verschwinden. Das Thema „Tiere“ geht immer, aber am besten weit weg oder niedlich (siehe den unfassbaren Medienhype um den kleinen Eisbären Knut oder andererseits um den „Problembären“ Bruno). Über Schutzmaßnahmen für Pandabären, sibirische Tiger oder afrikanische Nashörner zu berichten, funktioniert immer und kommt bei den Lesern gut an – aber: die Medien zu einer sachlichen Information über Konflikte vor der Haustür zu bewegen, bei der Artenschutz gegen Wirtschaftsinteressen steht, ist äußerst schwer bis unmöglich. Das habe ich selbst in verschiedenen Verfahren leidvoll erleben müssen. In diesem Falle berichten meist nicht die Umweltredaktionen, sondern die Lokal- oder Wirtschaftsredaktionen. Und dort fehlt nicht nur der biologische und naturschutzfachliche Sachverstand, sondern meist auch jegliches Verständnis für Löffelente oder Feldhamster. So kommt es, dass z.B. über die Bemühungen der Chinesen zum Schutz der weltweit bedrohten Pandas wohlwollend berichtet wird, während Naturschützer, die sich uneigennützig für den Erhalt des Lebensraumes des ebenso bedrohten Wachtelkönigs einsetzen, medial hingerichtet oder zumindest lächerlich gemacht werden.

*

Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee wichtige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Sie möge bitte dafür sorgen, dass die Menschen untereinander und mit der Natur und all ihren Geschöpfen friedlich und in Harmonie leben. Gewalt, Angst, Hass, Neid und Gier, die die Welt beherrschen, mögen auf ewig der Vergangenheit angehören.

*

Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://interview-weblog.blogspot.com
  Wed, 02 Jul 2008 15:14:00 +0200


Videos: "Frankfurt Skyline" von "audi2drive" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=poLqsX6UqwM

Frankfurt (welt-des-wissens) - Videos aus dem Rhein-Main-Gebiet werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-aus-dem-rhein-main-gebiet.blogspot.com gezeigt. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist das Rhein-Main-Gebiet eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Süden Hessens sowie Teilen der angrenzenden Bundesländer Rheinland-Pfalz (Rheinhessen) und Bayern (Unterfranken). Es ist die drittgrößte der elf offiziellen europäischen Metropolregionen in Deutschland und eine der am stärksten wachsenden (jeweils nach Einwohnern).

Das Rhein-Main-Gebiet ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Süden Hessens sowie Teilen der angrenzenden Bundesländer Rheinland-Pfalz (Rheinhessen) und Bayern (Unterfranken). Es ist die drittgrößte der elf offiziellen europäischen Metropolregionen in Deutschland und eine der am stärksten wachsenden (jeweils nach Einwohnern). Die Region stellt einen polyzentrischen Verdichtungsraum dar, dessen wirtschaftlich und politisch wichtigste Städte Frankfurt am Main, Wiesbaden und Mainz sind. Funktionaler und geographischer Mittelpunkt ist die Stadt Frankfurt am Main. Andere städtische Zentren der Region sind Rüsselsheim, Bad Homburg, Darmstadt, Offenbach am Main, Hanau, Aschaffenburg, Marburg, Gießen, Limburg und Wetzlar.

Weitere Weblogs mit Videos aus dem Rhein-Main-Gebiet:

Videos aus Frankfurt am Main
http://videos-aus-frankfurt-am-main.blogspot.com

Videos aus Wiesbaden
http://videos-aus-wiesbaden.blogspot.com

Videos aus Mainz
http://videos-aus-mainz.blogspot.com

Videos aus Darmstadt
http://videos-aus-darmstadt.blogspot.com


Video: "Painter of landscapes and prehistoric flora and fauna" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=OGHQvraFNH8

Beschreibung des Videoclips:

Ernest Untermann was a landscape artist and painted dinosaurs and fossil mammals, among other subjects. He produced over 250 paintings. Here are some of his paintings set to Charlton Heston reading from Michael Crichton's "Jurassic Park". The original paintings are at the Utah Field House of Natural History State Park Museum in Vernal, Utah. You can see more paintings and information about Ernest Untermann by clicking on his webpage beneath his photograph at http://groups.msn.com/Untermann

http://de.youtube.com/user/ErnestUntermann
  Mon, 30 Jun 2008 12:06:00 +0200


Video: "River Mosel - Germany" von "scubadooby" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=_CBtNZH35zQ

Koblenz (welt-des-wissens) - Videos von der Mosel werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-von-der-mosel.blogspot.com gezeigt. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist die Mosel (französisch: la Moselle, luxemburgisch: Musel) der längste deutsche Nebenfluss des Rheins und nach diesem die zweitwichtigste Schifffahrtsstraße Deutschlands. Sie fließt durch Frankreich, Luxemburg und die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz. Die Mosel entspringt am Col de Bussang in der Nähe von Bussang in den Vogesen auf 715 Meter Höhe und mündet nach 544 Kilometern am Deutschen Eck (59 m ü. NN) in Koblenz von Westen her in den Rhein. Der mittlere Abfluss an der Mündung beträgt 290 m³/s, womit die Mosel der längste und nach der Aare, und noch vor Main und Neckar aus hydrologischer Sicht, der zweitgrößte Nebenfluss des Rheins ist.

Filmbeiträge über deutsche Flüsse sind auch in den Weblogs "Videos vom Rhein" unter der Adresse http://videos-vom-rhein.blogspot.com und "Videos vom Main" unter http://videos-vom-main.blogspot.com zu sehen.




Videos: "Börsenfilm für Einsteiger: Geld in Aktien anlegen" von "BoerseFrankfurt" bei Youtube

Beschreibung des Videoclips:

Ihr wollt was an der Börse machen? Dann bietet Euch dieser Film einen guten Einstieg. Ihr begleitet Daniel und Doro bei den ersten Schritten. TV-Moderatorin Frauke Ludowig führt durch den Film und macht immer wieder Abstecher auf das Parkett der Börse Frankfurt.

Im ersten Kapitel lernt Ihr Daniel und Dorothea kennen, die eine Kapitallebensversicherung ausbezahlt bekommen. Daniel hat keine Lust auf ein Sparbuch und möchte lieber an der Börse investieren. Das Ziel ist klar, die Geldanlage über die Börse, wie das aber genau funktioniert, das wissen die beiden noch nicht. Frauke Ludowig nimmt Euch dann zum ersten Besuch mit an die Börse Frankfurt, wo Ihr lernt, was die Börse eigentlich ist.

Wollt Ihr den ganzen Film auf einer kostenlosen DVD, dann schreibt uns einfach eine E-Mail mit Eurer Postadresse an redaktion@deutsche-boerse.com.


Video: "Journal Reporter - Aktienhandel an der Frankfurter Börse" von "Deutsche Welle" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=65GmbNwLNPo

Beschreibung des Videoclips:

Wie erleben die Börsianer die turbulenten Zeiten? Wie läuft eigentlich der moderne Handel? Wie ticken die Finanzjoungleure? Was heißt verantwortliches Handeln an der Börse? Nur was für starke Nerven? Wo sind die Frauen auf dem Parkett? Wie ist der "typische" Börsianer konstituiert? Wie geht man mit Crashes um? Wie mit den Höhenflügen? Wie verschafft er sich seinen Ausgleich? Wird ein Börsianer auch selbst reich? Oder wie groß ist die Chance, sich zu ruinieren. Die Deutschen und die Börse?
Ein Tag an dem Platz, wo sich innerhalb von Sekunden Schicksale entscheiden. Ein Arbeitsplatz, der sich in den vergangenen Jahren radikal verändert hat und der zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Wir machen die Spannungsmomente sichtbar. Und stellen die Börse vor als Motor und Zentrum der Wirtschaft. Protagonist ist ein Parketthändler.
  Fri, 27 Jun 2008 09:07:00 +0200


Video: "Loreley-Sage" von "blattlausiii" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=Su6vQhPkwbs

Mainz / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Bewegte Bilder vom Rhein, vom Main, aus Mainz, Wiesbaden sowie den Wiesbadener Stadtteilen Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim sind in mehreren Weblogs zu sehen. Sie ermöglichen virtuelle Ausflüge in diese Gegenden.

Das Blog „Videos vom Rhein“ zeigt unter der Internetadresse http://videos-vom-rhein.blogspot.com kurze Filmbeiträge über den Fluss und Städte entlang seines Ufers. Die Beiträge stammen von Videoplattformen und wurden in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Videos aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz sieht man bei http://videos-aus-mainz.blogspot.com und Clips aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden unter http://videos-aus-wiesbaden.blogspot.com

Filmszenen aus den Wiesbadener Stadtteilen Mainz-Kastel am Rhein und Mainz-Kostheim am Main kann man unter http://videos-aus-mainz-kastel.blogspot.com und http://videos-aus-mainz-kostheim.blogspot.com bewundern. Diese beiden Orte gehörten vor 1945 zu Mainz.
  Fri, 27 Jun 2008 08:24:00 +0200


Video: "Rheinfall Schaffhausen Swizerland" von "Vhera65" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=OFbVrn8W_b0

Wiesbaden (welt-des-wissens) - Videos vom Rhein zeigt das gleichnamige Weblog unter der Internetadresse http://videos-vom-rhein.blogspot.com - Die Filmbeiträge stammen von Videoplattformen, auf denen User/innen ihre Clips über den Rhein hochgeladen haben. Bei jedem im Blog "Videos vom Rhein" publizierten Filmbeitrag werden die Internetadresse und der Nickname des Produzenten bzw. der Produzentin erwähnt.

Der Fluss Rhein hat eine Gesamtlänge von etwa 1324 Kilometern, wovon 883 für die Großschifffahrt nutzbar sind. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist der Rhein ein Strom im Übergangsbereich von Mittel- und Westeuropa. Sein Einzugsgebiet bedeckt weite Teile der Schweiz, Deutschlands und der Niederlande, daneben vor allem Gebiete im Osten Frankreichs und im Westen Österreichs. Die größten zum rheinischen Fluss-System gehörenden Flüsse sind Aare, Mosel und Main, bis 1904 auch die Maas. Der Rhein gilt als der größte Nordseezufluss und eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt.
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

Oft wird behauptet, Quantencomputer – so es sie demnächst gibt – würden blitzschnell besonders schwierige mathematische Probleme lösen, an denen heute selbst die besten Rechner scheitern. Den Quantencomputern soll dieses Kunststück gelingen, weil sie Hardware enthalten, die alle möglichen Lösungen gleichzeitig zu verarbeiten vermag. Quantencomputer jonglieren nicht wie heutige Rechner mit gewöhnlichen Bits, die nur die Werte null oder eins annehmen können, sondern mit Quantenbits.

Solche „Qubits“ sind vieldeutige Überlagerungen von Nullen und Einsen, die erst beim Auslesen des Rechenergebnisses in eindeutige Zustände übergehen. Soweit wir derzeit wissen, würden sie bei gewissen Spezialaufgaben tatsächlich das Rechentempo drastisch steigern – etwa beim Knacken der kryptografischen Kodes, mit denen finanzielle Transaktionen im Internet verschlüsselt werden. Doch bei anderen Aufgaben wie Schachspielen, Aufstellen von Flugplänen oder mathematischen Beweisen dürften Quantencomputer an die gleichen Grenzen stoßen wie heutige Rechner. Diese prinzipiellen Schranken gelten ganz unabhängig von den praktischen Schwierigkeiten, solche Geräte zu bauen.

Für Informatiker ist eine Rechenaufgabe erst dann „echt schwierig“, wenn die Zeit, die ein Computer zur Lösung braucht, mit der Größe der Aufgabe quasi explodiert, das heißt exponenziell ansteigt. Zwei Zahlen mit je so und soviel Ziffern zu multiplizieren fällt einem Computer leicht, denn die erforderliche Rechenzeit wächst „nur“ mit dem Quadrat der Ziffernanzahl. Bei der Aufgabe, eine riesige Zahl in ihre kleinstmöglichen Teiler zu zerlegen, tun sich hingegen selbst heutige Supercomputer so schwer, dass darauf die besten Verschlüsselungen beruhen. Erst ein Quantencomputer wäre tatsächlich im Stande, solche Kodes zu knacken.

Wie der Mathematiker Scott Aaronson in der Juliausgabe von Spektrum der Wissenschaft vermutet, sind aber die meisten anderen „echt schwierigen“ Probleme auch für Quantencomputer nicht leichter lösbar als für klassische Rechner. Solche Aufgaben lassen sich oft trügerisch einfach formulieren, etwa das Dreifarbenproblem: Genügen drei Farben, sagen wir Rot, Blau, Gelb, um alle Staaten auf einer beliebigen Landkarte so zu kolorieren, dass nie zwei gleichfarbige Länder aneinander grenzen? Oder: Wie verstaut man viele unterschiedliche Kisten am besten in einem großen Kofferraum? Oder: Wie plant ein Handlungsreisender seine Route so, dass er jede Stadt nur einmal besucht? Für all diese Probleme gibt es keine simple Formel, die verhindern könnte, dass die Rechenzeit mit der Anzahl der Länder, Kisten oder Städte exponenziell aus dem Ruder läuft.

Laut Aaronson ist das eine mathematische Eigenschaft solcher „NP-vollständigen“ Probleme, die sich auch mit noch so raffinierter Technik nicht überlisten lässt – auch nicht mit den Mitteln der Quantenphysik. Aber könnte nicht eines Tages eine völlig neue Physik entdeckt werden, die Rechenmaschinen mit ungeahnten Fähigkeiten ermöglicht? Das will Aaronson zwar nicht von vornherein ausschließen, doch er argumentiert so: Postulieren wir erst einmal, dass es aus guten mathematischen Gründen für diese NP-vollständigen Probleme niemals eine fertige Lösung geben wird. Analog postulieren Physiker aus guten Gründen, dass selbst mit der abstrusesten Sciencefiction-Technik nie ein Perpetuum mobile gebaut werden wird.

Solche Verbotsgesetze haben Physikern und Mathematikern schon früher zu besonders grundlegenden Erkenntnissen verholfen, und so gesehen, hätten auch prinzipielle Leistungsgrenzen für künftige Computer ihr Gutes. Zum Beispiel könnte es sonst in ferner Zukunft Rechengeräte mit eingebauter Zeitmaschine geben, die sich die fertige Lösung aus noch fernerer Zukunft besorgen.

Wenn gilt, dass NP-vollständige Probleme „echt schwierig“ sind, das heißt nicht mit technischen Tricks lösbar, dann folgt daraus: Zeitreisen sind prinzipiell unmöglich. So etwas hören Physiker gern, denn die Paradoxien der Zeitreise bereiten ihnen Kopfzerbrechen, und das versüßt ihnen vielleicht die Botschaft von den begrenzten Fähigkeiten des ungeduldig ersehnten Quantencomputers.
  Thu, 26 Jun 2008 10:03:00 +0200















Rosenheim (welt-des-wissens) - Auf der Erde gibt es etwa 5.500 verschiedene Froscharten, aber nur ein kleiner Teil davon lebt in Deutschland. 14 Arten sind hier heimisch. Die meisten Frösche führen ein verstecktes und unauffälliges Leben, doch wenn zur Paarungszeit ihre Balzrufe ertönen, sind sie nicht zu überhören. Mit etwas Übung und Geduld lassen sich die Rufe der einzelnen Froscharten problemlos unterscheiden. Die im Musikverlag Edition AMPLE erschienene Audio-CD "Froschlurche" bietet hierfür eine wichtige Hilfestellung. 62 Minuten lang werden die Paarungsrufe der Froschlurche vorgestellt. Die Knoblauchkröte etwa ruft unter Wasser. Die Töne klingen dumpf und erinnern an einen mehrsilbigen Klopfton.

Die Kreuzkröte hingegen ruft hölzern knarrend und ist bis zu zwei Kilometer weit zu hören. Über die wohl schönste Stimme verfügt die Wechselkröte. Ihre Balzrufe erklingen melodisch trillernd. Bei den Tonaufzeichnungen handelt es sich ausschließlich um Originalaufnahmen. Im beigefügten 36-seitigen Begleitheft sind die einzelnen Tonaufnahmen ausführlich erläutert. Neben vielen Farbfotos finden sich dort auch informative Begleittexte sowie Oszillo- und Spektrogramme. Wichtige Besonderheiten der Arten werden genau erklärt. Der Tonträger "Froschlurche" ist also beides: unterhaltsam und lehrreich. Ein genussreiches Froschkonzert und unverzichtbare Bestimmungshilfe für alle interessierten Naturfreunde.

Audio-CD inkl. Beiheft von Immo Tetzlaff. Spieldauer 62 Minuten
ISBN 978-3-938147-02-3, Preis: 17,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link:
http://www.amazon.de/Froschlurche-Stimmen-aller-heimischen-Arten/dp/3938147024/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1214463586&sr=8-1
  Thu, 26 Jun 2008 09:51:00 +0200















Rosenheim (welt-des-wissens) - Ein Spaziergang durch den Wald ist ein besonderes Erlebnis. Wenn man ganz genau hinhört, knarrt, raschelt und zwitschert es überall. Doch woher kommen all die Töne? Welche Tiere leben eigentlich im Wald? Das Klopfen des Buntspechts ist noch leicht zu erkennen, aber singt da ein Rotkehlchen, ein Buchfink oder der Zaunkönig? Und wie hört sich ein Dachs oder ein Siebenschläfer an? Eine Antwort auf all die Fragen gibt die Audio-CD "Erlebnis Wald" vom Musikverlag Edition AMPLE.

78 Minuten lang entführt der Tonträger den Hörer in die Klangwelt des Waldes. Es ist noch früh am Morgen: Tannenmeise, Buchfink Schwarzspecht und Rotkehlchen stimmen ihr Konzert an. Währenddessen streift ein Reh auf der Suche nach Futter durch den Wald, der Wind bläst durch die Blätter. In einer anderen Tonaufnahme ist das Röhren eines Rothirschen, das Piepsen der Waldmaus und das Grunzen eines Wildschweines zu hören. Und auch die kleineren Bewohner des Waldes kommen zu Wort; die Eichenschrecke, die Waldgrille, die Ackerhummel und die fleißigen Waldameisen.

Als sinnvolle Ergänzung ist der Audio-CD ein 32-seitiges Begleitheft beigefügt. Dieses enthält viele Informationen und farbige Abbildungen zu den einzelnen Tonaufnahmen, einen Pflanzenführer sowie ein kleines Lexikon. Außerdem befindet sich in dem Begleitheft ein heraustrennbares Rätselspiel.

Die Audio-CD "Erlebnis Wald" erweitert spielerisch das Wissen zum Thema Wald. Wer Geräusche raten, ein grünes Klassenzimmer gestalten oder einen Ausflug in den Wald machen will, für den ist diese Audio-CD genau richtig. "Erlebnis Wald" ist ein vergnügliches, informatives und anspruchsvolles Klangerlebnis für alle Altersgruppen.

Audio-CD inklusive 32-seitiges Begleitheft mit Informationen, vielen farbigen Zeichnungen und Fotos, Pflanzenführer, Spurensuche und Rästelspiel von Fernand Deroussen. Spieldauer 78:53 Min.
ISBN 978-3-935329-47-7, Preis: 12,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
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Rosenheim (welt-des-wissens) - Waren es die Strophen der Nachtigall oder die der Lerche? Mit dieser Frage hatten sich bekanntlich schon Romeo und Julia auseinanderzusetzen. In der Tat lassen sich aus Vogelstimmen oft erstaunlich genaue Rückschlüsse auf die Tageszeit ziehen. Wenn beispielsweise die Feldlerche frühmorgens mit ihrem Gesang beginnt, dauert es meistens noch eine bis eineinhalb Stunden, bevor die Sonne aufgeht.

Star und Grünling dagegen gehören eher zu den Langschläfern und fangen im Durchschnitt erst eine Viertelstunde vor Sonnenaufgang an zu singen. Ausgelöst wird der Gesang übrigens durch die Helligkeit. Jede Vogelart hat ihre eigene sogenannte Gesangshelligkeit, die erreicht sein muss, ehe der Gesang einsetzt.

Eine Gruppe deutscher Vogelstimmen-Spezialisten entwickelte eine Audio-CD mit Begleitbuch, mit der sich die Lautäußerungen unserer Vögel in Rekordzeit bestimmen lassen. Das unter dem Namen Vogelstimmen-Trainer (ISBN 978-3-935329-02-6) im Buchhandel erhältliche Produkt enthält neuartige Vogelstimmen-Schnelldurchläufe zu sechs verschiedenen Lebensräumen, die zusammen ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz abdecken. Die Vogelarten sind nach abnehmender Wahrscheinlichkeit angeordnet, mit der man sie im betreffenden Lebensraum hört. Häufige Arten stehen grundsätzlich vorn, seltene kommen am Schluss.

Die Handhabung ist äußerst einfach und erfordert keinerlei Fachwissen: Wer zum Beispiel im Garten eine Vogelstimme hört, die er nicht kennt, wählt auf der CD den Lebensraum "Häuser, Gräten, Grünanlagen" an und lässt die Schnelldurchläufe so lange laufen, bis die gesuchte Vogelstimme zu hören ist. Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent wird dies innerhalb weniger Minuten der Fall sein, denn meistens handelt es sich ja um eine der vorderen Vogelarten.

Auf diesem Erfolgsprinzip basiert auch das Begleitbuch, das Steckbriefe und Farbfotos der auf dem Tonträger zu hörenden Vögel enthält und sich als selbständiges Bestimmungsbuch nutzen lässt. Insgesamt wurden für den Vogelstimmen-Trainer Zehntausende Daten zur Verbreitungsdichte von Vogelarten statistisch verwertet - ein neuer und viel versprechender Weg im Bereich der Tierbestimmung.

Audio-CD mit 175 Vogelarten + 68-seitigen Buch - Spieldauer 78 Minuten
ISBN 978-3-935329-02-6, Preis 24,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link: http://www.amazon.de/Vogelstimmen-Trainer-CD-Schnellsystem-Bild-Ton/dp/3935329024/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1214376067&sr=8-3
  Tue, 24 Jun 2008 15:55:00 +0200







In etwa 7,5 Milliarden Jahren wird es heiß auf der Erde, wenn sie nur knapp über der Photosphäre der Sonne kreist, die dann zum Roten Riesen geworden ist. (Die Größe der Erde ist hier stark übertrieben dargestellt). Bild: © Sonne: SOHO, Bearbeitung: Sterne und Weltraum

Die schlechte Nachricht: Unsere Sonne wird sich dereinst zu einem Riesenstern aufblähen und dabei unseren Heimatplaneten verschlingen. Die gute Nachricht: Wir haben noch mehr als sieben Milliarden Jahre Zeit.

Aus: Sterne und Weltraum, Juli 2008

Nichts ist ewig im Universum, und so kann auch die Erde ihrem Schicksal nicht entgehen. In ferner Zukunft werden die Ozeane austrocknen und die Landmassen verglühen. Schuld daran ist ausgerechnet die Sonne, die bereits seit Jahrmilliarden für lebensfreundliche Bedingungen auf unserem Planeten sorgt. Eines Tages wird ihr Vorrat an Brennstoff weitgehend erschöpft sein. Dann hört sie nicht einfach auf zu leuchten, sondern geht in ein Entwicklungsstadium über, das wir bisher nur von den so genannten Riesensternen kennen. Diese gigantischen Glutbälle sind so groß, dass sie bis weit über die Bahn der Erde hinaus reichten, wenn man sie in die Mitte unseres Sonnensystems verpflanzen würde.

Die Sonne wird zum Riesenstern Heute befindet sich die Erde in komfortablem Abstand zur Sonne. Rund 150 Millionen Kilometer trennen uns von ihrer brodelnden Oberfläche. Gerade weit genug weg, um für angenehme Temperaturen zu sorgen, Wasser flüssig zu halten und Leben zu ermöglichen. Doch in etwa sieben Milliarden Jahren wird sich die Sonne in einen Riesenstern verwandeln und dabei ihren Durchmesser um mehr als das Zweihundertfache vergrößern. Dabei wird sie zunächst die inneren Planeten Merkur und Venus verschlingen und unserer Erde gefährlich nahe kommen.

Bereits seit Längerem nahmen die Astronomen an, dass auch unser Heimatplanet von der sich aufblähenden Sonne verschluckt wird. Aber es gab auch Gegenstimmen, die meinten, die Sonne würde in diesem Stadium so viel Masse verlieren, dass die Erde nicht mehr so stark durch die Gravitation gebunden wäre und sich deshalb die Erdbahn weiter nach außen verlagern würde. Einige der wichtigen Faktoren, die den genauen Verlauf des Szenarios bestimmen, konnten erst kürzlich genauer ermittelt werden. Klaus-Peter Schröder, ein aus Hamburg stammender Astrophysiker, der an der Universität Guanajuato in Mexiko forscht, stellt in der Juli-Ausgabe von „Sterne und Weltraum“ seine aktuellen Forschungsergebnisse vor.

Feuriger Weltuntergang Wie Schröder herausfand, wird die Sonne beim Übergang in das Riesenstadium rund ein Drittel ihrer Masse als Sonnenwind ins All hinaus blasen. Dadurch steht sie selbst unter verringerter Gravitation und wird sich noch weiter aufblähen als bisher vermutet. Den heutigen Radius der Erdbahn wird sie um zwanzig Prozent überschreiten. Aber auch die Erdbahn sollte sich wegen der verringerten Anziehungskraft der Sonne weiter nach außen verlagern, auf das 1,5-Fache des heutigen Wertes.

Auf den ersten Blick scheint damit die Erde dank des solaren Massenverlustes gerettet zu sein. Schröders Analyse zeigt jedoch, dass die Gezeitenwechselwirkung mit der nahen Sonnenoberfläche doch das Schicksal der Erde besiegelt: Dieser Effekt bremst die Erde auf ihrer Bahn und verhindert, dass sie sich weiter nach außen bewegt. Noch bevor die Sonnenoberfläche die Erdbahn erreicht hat, steigt die Bremswirkung auf unseren Planeten so stark an, dass er in den Stern hineinstürzt, den er mehr als zehn Milliarden Jahre lang in sicherem Abstand umrundet hat.

*

Informationen zu Sterne und Weltraum Sterne und Weltraum, die 1962 gegründete Zeitschrift für Astronomie, berichtet umfassend, anschaulich und informativ über alle Bereiche der Himmelskunde, der Weltraumforschung und der Amateurastronomie. Fachleute präsentieren allgemeinverständlich die aktuellen Ergebnisse ihrer astronomischen Forschung und beschreiben die Entwicklung neuartiger Instrumente, Observatorien und Messverfahren. Amateurastronomen geben Tipps zum Beobachten interessanter Himmelsobjekte und -phänomene, testen Teleskope und deren reichhaltiges Zubehör und geben dem Sternfreund fundierte Anleitungen zur eigenständigen Erkundung des Sternenhimmels, zur Astrofotografie sowie zum Auswerten ihrer Beobachtungen. Produkte für die Amateurastronomie werden ebenso vorgestellt wie die schönsten Fotos von Galaxien, Sternhaufen und farbenprächtigen Nebeln. Beiträge aus der Astronomiegeschichte und zu Fragen des naturwissenschaftlichen Weltbildes runden das Themenspektrum ab.

Auf der Homepage http://www.astronomie-heute.de stellt Sterne und Weltraum täglich aktuelle Meldungen aus Astronomie und Raumfahrt zur Verfügung. Neben neuen Medienformen wie Podcasts, Blogs und RSS-Feeds, finden sich hier auch Hintergrundinformationen, Veranstaltungstermine und Kleinanzeigen.
  Mon, 23 Jun 2008 20:03:00 +0200


Video: "P.M. Neandertal heute" von "pmmagazin" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=r7KnZeLm-Cw

Beschreibung des Videoclips:

Entspannung für Ihre Mittagspause: Reisen Sie mit uns ins Neandertal, schauen Sie, wie es dort heute aussieht und besuchen sie überlebende Tiere aus der Zeit des Neandertalers.
  Mon, 23 Jun 2008 14:34:00 +0200


Video: "Mainz ist Mehr - In my place" von "szell72" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=FqNI90Uu_4A

Beschreibung des Videoclips:

Kurzer Imagefilm über die deutsche Stadt Mainz am Rhein von Stennerfilm
Produktion Mainz.
A short movie about the german city Mainz produced by Stennerfilm Mainz.
http://www.stennerfilm.de
Copyright: Susanne Stenner, Stennerfilm Mainz

Mainz (welt-des-wissens) - Das Weblog "Videos aus Mainz" zeigt unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz.blogspot.com kurze Filmbeiträge über die liebenswürdige Großstadt Mainz am Rhein. Diese Filmbeiträge stammen meistens aus deutschsprachigen Videoplattformen. Mainz - französisch: Mayence -, gegenüber der Flussmündung des Mains am Rhein gelegen, ist die Landeshauptstadt und größte Stadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. In Mainz gibt es den Dom, die Johannes-Gutenberg-Universität, das Kurfürstliche Schloss, das Gutenberg-Museum, das Römisch-Germanische-Zentralmuseum, das Zweite Deutsche Fernsehen, den Fußballverein Mainz 05 und renommierte Karnevalsvereine. Die Einwohnerzahl von Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des
20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde. Heute zählt Mainz fast 200.000 Einwohner.
  Mon, 23 Jun 2008 08:49:00 +0200


Video: "Monster Fish of the Amazon" von "NationalGeographic" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=M3EvgW16unY

Beschreibung des Videoclips:

Join conservation biologist Zeb Hogan in his quest to find and help the biggest freshwater fish in Brazil.
  Fri, 13 Jun 2008 10:50:00 +0200












Während der Völkerwanderung wanderten die Völker - so die landläufige Auffassung. Doch Historiker zeichnen heute ein viel differenzierteres Bild jener Epoche, die in Europa die Weichen in Richtung Mittelalter stellte. Bild: © epoc/EMDE

Während der Völkerwanderung wanderten Völker – so die landläufige Auffassung. Doch Historiker zeichnen heute ein viel differenzierteres Bild. In der aktuellen Ausgabe von "epoc" beschreibt Andreas Laschober wie jene Epoche das Ende des weströmischen Reichs besiegelte und in Europa die Weichen Richtung Mittelalter gestellt wurden.

Aus: epoc, 04/08

Der große Sturm beginnt bereits mit einem Chaos. Auf dem Gebiet des heutigen Bulgarien drängen sich 376 n. Chr. tausende verzweifelte Goten vor der Grenze des Römischen Reichs. Was für die Fürsten der Barbaren bis dahin undenkbar war, ist nun bittere Realität: Ihre Gesandten bitten flehentlich um Einlass in die Provinzen Moesien und Thrakien. Sich dem Imperium zu unterwerfen, scheint den Fremdlingen das geringere Übel zu sein. Denn in ihrem Rücken stehen die Hunnen, drohen Hungersnöte und der Tod. Der römische Herrscher Valens, Kaiser im Osten von 364 bis 378, steht vor einer schweren Entscheidung. Wie jeder gebildete Römer weiß er: Als im Jahr 110 v. Chr. die germanischen Stämme der Kimbern und Teutonen in der Gegend der Ostalpen vor Roms Grenzen standen und ähnlich wie jetzt die Westgoten Siedlungsgebiet auf römischem Boden forderten, wurden sie von den Legionen des Imperiums sofort bekämpft und letztlich ausgelöscht.

Seitdem sind aber beinahe fünf Jahrhunderte vergangen – und vieles am Umgang zwischen Römern und Fremdlingen hat sich geändert. Längst kämpfen germanische Söldner für Rom, oft genug gegen eigene Stammesgenossen. An den Grenzen zur Germania Magna, rechts des Rheins und nördlich der Donau, blüht der Handel zwischen den römischen Garnisonen und den Einheimischen. Klingende Münze ersetzt immer öfter das blanke Schwert. Dennoch: Eine sonderbare Mischung von Furcht auf der einen und Überheblichkeit auf der anderen Seite blieb die grundlegende Haltung allen Barbaren gegenüber.

Und so zeigt Rom weiterhin allen Barbaren, die sein Territorium gefährden, die Grenzen der Koexistenz mit militärischer Gewalt auf. Aber auch Rom wurde von den Barbaren in die Schranken gewiesen. Versuche, seinerseits die Grenzen des Reichs bis an die Nordsee auszuweiten, scheiterten ein für alle Mal 9 n. Chr. im Teutoburger Wald, als Heerführer Varus drei Legionen gegen den Cherusker Arminius in den Untergang führte.

Nun steht also eine riesige Gruppe potenzieller Unruhestifter auf der Flucht vor den Hunnen an der Donau und bittet um Aufnahme ins Reich. Schließlich öffnet Valens die Grenzen für die Goten. Sie sollen zunächst entwaffnet, versorgt und schließlich als Unterworfene in Thrakien angesiedelt werden. Den Status von wehrpflichtigen Bauern will Valens den Goten zugestehen und erhofft sich davon Verstärkung für die eigenen Truppen; schließlich gibt es auch in seinem Reich für die Hunnen viel zu holen. Doch schon bald muss Valens seine Entscheidung bereuen.
  Fri, 13 Jun 2008 10:42:00 +0200













"NZZ Folio" hat die Online-Zeitung "spektrumdirekt" zu einer von sieben "Internetperlen" im Bereich Wissenschaft gekürt.

Aus: astronomie heute, epoc, Gehirn&Geist, Spektrum der Wissenschaft, spektrumdirekt, Sterne und Weltraum

Heidelberg (welt-des-wissens) - "NZZ Folio" - http://www.nzzfolio.ch -, die seit 1991 erscheinende Monatszeitschrift der "Neuen Zürcher Zeitung", legte in der aktuellen Ausgabe den Themenschwerpunkt auf das Internet. Die Redaktion wählte 130 Websites aus, "die garantiert einen Besuch wert" sind und deshalb als "Internetperlen" bezeichnet werden.

Unter den sieben im Bereich Wissenschaft ausgezeichneten Seiten ist "spektrumdirekt" neben "scholar google.de" die einzige deutschsprachige Internetpräsenz. Die Auszeichnung gebührt "spektrumdirekt" laut "NZZ Folio" durch "eine tägliche Dosis gut aufbereiteter Meldungen aus der Wissenschaft."

"spektrumdirekt" ist die Online-Zeitung des Verlages Spektrum der Wissenschaft und veröffentlicht täglich auf der Seite http://www.spektrumdirekt.de nicht nur aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung, sondern auch Knobeleien, Bildergalerien, Rezensionen und Themendossiers. Darüber hinaus lädt spektrumdirekt im Blogportal "scilogs" - http://www.scilogs.de - zum Dialog mit mehr als 50 renommierten Wissenschaftsbloggern ein.

Ausführliche Informationen zu den Inhalten von spektrumdirekt gibt es auf der Seite http://www.spektrumdirekt.de/info - Journalisten können gegen Vorlage ihres Presseausweises einen kostenfreien Pressezugang anfordern. Nähere Informationen bei Ann-Kristin Ebert (presse@wissenschaft-online.de).
Die größten Errungenschaften der Menschheit werden oft durch Zufall entdeckt. Eine der beliebtesten Geschichten ist die Entdeckung des Gravitationsgesetzes. Es heißt, Newton wäre im Jahre 1665 ein Apfel auf den Kopf gefallen. Dieser Vorgang habe ihm die Kraft der Erdanziehung schmerzlich in Erinnerung gerufen und ihn schließlich zum Aufstellen des Gravitationsgesetzes inspiriert.

Auch die Entdeckung des Penicillins wäre ohne die entscheidende Mitwirkung des Zufalls kaum denkbar gewesen. Der Arzt Alexander Fleming ließ im September 1928 seine Petrischalen mit Streptokokken-Kulturen offen in seinem Labor herumstehen und fuhr in Urlaub. Bei seiner Rückkehr bemerkte er, dass ein Schimmelpilz Teile seiner Bakterienkulturen abgetötet hatte. Der Pilz hieß Penicillium notatum.

Noch spektakulärer war die Entdeckung der Benzolformel. Im Jahre 1865 löste Kekulé das Benzolproblem mit seiner berühmten „Sechseckregel“. Ihr zufolge besaß Benzol die einfache Formel C6H6 und die Struktur entsprach einem regelmäßigen Sechseck mit je einer CH-Gruppe in den Enden. Mit einem Schlage konnte Kekulé alle bis dahin bekannten „Familienmitglieder“ charakterisieren und weitere Reaktionen vorhersagen. Von dieser Erkenntnis profitierten sowohl die die chemische als auch die pharmazeutische Industrie im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts beträchtlich.

Im Rahmen der Feier zur Entdeckung der Benzolformel hielt Kekulé eine bemerkenswerte Rede, in der er erwähnte, dass ein Traum ihn zur Aufstellung der Benzolformel inspiriert habe. Wörtlich äußerte er: „Während meines Aufenthaltes in Gent in Belgien bewohnte ich elegante Junggesellenzimmer in der Hauptstrasse. Mein Arbeitszimmer aber lag nach einer engen Seitengasse und hatte während des Tages kein Licht. Für den Chemiker, der die Tagesstunden im Laboratorium verbringt, war dies kein Nachteil. Da saß ich und schrieb an meinem Lehrbuch; aber es ging nicht recht; mein Geist war bei anderen Dingen. Ich drehte den Stuhl nach dem Kamin und versank in Halbschlaf. Wieder gaukelten die Atome vor meinen Augen. Kleinere Gruppen hielten sich diesmal bescheiden im Hintergrund. Mein geistiges Auge, durch wiederholte Gesichte ähnlicher Art geschärft, unterschied jetzt größere Gebilde von mannigfacher Gestaltung. Lange Reihen, vielfach dichter zusammengefügt; Alles in Bewegung, schlangenartig sich windend und drehend. Und siehe, was war das? Eine der Schlangen erfasste den eigenen Schwanz und höhnisch wirbelte das Gebilde vor meinen Augen. Wie durch einen Blitzstrahl erwachte ich; auch diesmal verbrachte ich den Rest der Nacht um die Konsequenzen der Hypothese auszuarbeiten.“

Carl Gustav Jung, ein Schüler Sigmund Freuds, glaubte nicht an Zufälle. Vielmehr sah er hinter dem Phänomen des Zufalls eine höhere Ordnung, die unser Leben steuert. Das von ihm entwickelte Synchronizitätsprinzip beschreibt, in welcher Weise so genannte Zufälle unser Leben beeinflussen können. Dabei sind synchronistische Ereignisse akausal miteinander verknüpft – also nicht durch eine Kette von Ursache und Wirkung.

Die Erweiterung der Synchronizitätsforschung wurde von dem Los Angeles lebenden Forscher Alan Vaughan fortgesetzt. In seinem Buch „Incredible Coincidence. The Baffling World of Synchronicity“ in dem er 152 mit Quellenangabe dokumentierte Fälle ausbreitet, entwirft er eine vierfach gestufte Klassifikation synchronistischer Ereignisse, die von trivialen Gleichzeitigkeiten bis zu tief greifenden Erlebnissen reicht. Er betont die Häufigkeit synchronistischer Ereignisse und sieht sie als Hinweis auf ein zugrunde liegendes Ordnungsprinzip im Universum. Er glaubt, dass Synchronizität durch das menschliche Bewusstsein miterschaffen wird. „Jedes Element hat Kenntnis vom Ganzen. So wie jede Zelle unseres Körpers Informationen über den ganzen Körper hat…so hat jeder Mensch Informationen über das ganze Universum“, so seine These.

Der Text ist ein Exklusivauszug aus dem neuesten Buch des Autors Dr. Rolf Froböse „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal“.
http://www.amazon.de/Die-geheime-Physik-Zufalls-Quantenph%C3%A4nomene/dp/3833474203/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1212921086&sr=1-1 Verlag BoD Norderstedt,
ISBN 3833474203, Preis 14,90 Euro.













www.UberMens.com - die erfolgreiche Online-Community für Hochbegabte - auch in Deutschland gestartet

Berlin (welt-des-wissens) - Mitglieder von "Mensa International", einer Gesellschaft mit dem Ziel, hochbegabte Menschen zusammenzubringen, riefen vor 2 Monaten das Portal ins Leben: Die Gesellschaft für Hochbegabte "UberMens International". Diese geht jetzt auch in Deutschland online.

Die Website startete unter dem Namen http://www.GaoZhiShang.com zunächst in China. Innerhalb weniger Wochen hatten mehr als 1 Million Menschen den Test bestanden und sich registriert.

Unter http://www.UberMens.com kann jeder mitmachen, der den IQ-Test auf der Startseite besteht. Damit nicht geschummelt werden kann, werden die Tests jeweils per Zufallsgenerator erstellt - über 1.000.000 verschiedene Varianten sind möglich, bei denen verbale, mathematische und graphische Fähigkeiten getestet werden. Die kostenlose Mitgliedschaft steht jedem offen, der bei dem Test mindestens einen IQ von 120 erreicht. Wer diese Hürde genommen hat, kann unter Seinesgleichen diskutieren, Freundschaften knüpfen, Businesskontakte generieren und natürlich auch nach dem Partner fürs Leben Ausschau halten.

Weshalb ein Netzwerk nötig war

Hintergrund der Idee ist, dass das Leben - entgegen einer weitverbreiteten Meinung - Hochbegabten keinen garantierten Erfolg bietet. Schließlich ist Hochbegabung lediglich die Disposition für herausragende Leistungen, nicht aber die Hochleistung selbst. Und so hat auch schätzungsweise jeder zweite Hochbegabte Schwierigkeiten, sein angeborenes Potenzial zu realisieren. Nicht selten wirkt sich überdurchschnittliche Intelligenz eher wie eine Behinderung aus - ob nun im Beruf, der Freizeit oder Liebe.

Leichter haben es Hochbegabte untereinander, wo alle dasselbe "Problem" teilen und sie somit ohne Scheu vor Zurückweisung und aus dem Rahmen zu fallen, Kontakte knüpfen können. Bislang blieb das Kennenlernen und Netzwerken mit ihresgleichen allerdings auf Treffen innerhalb von Vereinigungen Hochbegabter beschränkt. Die Gesellschaft soll es erleichtern, Hochbegabte aus aller Welt miteinander in Kontakt zu bringen. Weitere Informationen zur Web 2.0 Community sind im Internet unter http://www.UberMens.com abrufbar.
Teufelsstein

Teufelsstein bei Schköna in der Dübener Heide: Foto: Ralf Bülow

Von Ralf Bülow

Schköna (welt-des-wissens) - Seit Ende Mai 2008 ist im Landesmuseum in Halle/Saale die "Himmelsscheibe von Nebra" in einer neu gestalteten Abteilung zu sehen und erregt zu Recht das Interesse der Öffentlichkeit. Darüber sollte aber nicht vergessen werden, dass es in der Astroarchäologie noch andere faszinierende Denkmäler gibt, etwa Steinkreise oder – mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit – die Schalen- oder Näpfchensteine. Das sind Findlinge, auf deren Oberfläche Gruppen von Vertiefungen angebracht wurden, die sich durchaus als Sterndarstellungen interpretieren lassen.

Mindestens zwei solcher Findlinge befinden sich in der Nähe des Dorfes Schköna in der Dübener Heide, einem Waldgebiet südlich von Wittenberg. In der lokalen Überlieferung gelten sie als der Lutherstein und der Teufelsstein. Als Schalensteine identifizierte sie der Frühgeschichtler Otto-Friedrich Gandert am 3. November 1927. Publiziert hat er seinen Fund aber zehn Jahre später in dem Artikel „Die Entdeckung zweier Näpfchensteine in der Dübener Heide“ in Heft 6/1937 der Zeitschrift „Mitteldeutsche Volkheit – Hefte für Vorgeschichte und Volkskunde“.

Der interessantere der beiden Brocken ist der auf freiem Feld stehende Teufelsstein aus Biotit-Granit, der rund 1,50 Meter aus dem Erdreich ragt und oben leicht abgeflacht ist. Diese Plattform misst etwa 1,90 mal 2 Meter. Gandert schrieb weiter:

„Die Schälchen verteilen sich auf zwei Gruppen. Gruppe I liegt im Südwesten der Plattform und umfaßt 26 Schälchen. Das größte ist 15 mm tief und hat 73 mm Durchmesser, das kleinste ist 30 mm tief und 36 mm groß. [...] Gruppe II mit 40 Schälchen überspannt in teils gedrängter, teils lockerer Streuung den Nordosten der Fläche. Dort liegt auch zwischen den Schälchen eine 45 cm lange und 15 mm tiefe Halbmondrille. Sie stellt für den Betrachter, wenn er auf dem näpfchenfreien Südostviertel des Steines steht, den zunehmenden (!) Mond dar. Bei der Gruppe II ist das größte Schälchen 65 mm breit und 15 mm tief, das kleinste 36 mm breit und 20-30 mm tief.“

Anzumerken ist, dass die als Halbmondrille bezeichnete Struktur wohl natürlichen Ursprungs ist. Ein astronomisches Felsbild könnte demnach so entstanden sein, dass der „Künstler“ die Rille als Ausgangsmerkmal nahm, um das er die Näpfchen als Sterndarstellungen gruppierte. Nach Funden aus benachbarten Hügel- und Flachgräbern ordnete Gandert die Schalen der mittleren bis jüngeren Bronzezeit zu, was 1600 bis 1200 v. Chr. entsprechen dürfte (Lausitzer Kultur). Damit wären sie nach dem Vergraben der Nebra-Scheibe entstanden, das um 1600 v.Chr. geschah.

Anzustreben wäre für beide Findlinge eine genaue Übersicht der Verteilung der einzelnen Schalen, um mögliche Sternbilder zu identifizieren. In seinem Artikel von 1937 regte Gandert „eine amtliche Grabung in der allernächsten Umgebung des Teufelssteines und des Luthersteines“ an, die aber nie erfolgte. Außerdem sollte das weitgehend vergessene Buch des Astronomen Rolf Müller „Der Himmel über dem Menschen der Steinzeit“ (Berlin 1970) – dem wir den Hinweis auf die Findlinge verdanken – einmal von allen Freunden der Bronzezeit-Astronomie studiert werden.

Noch ein paar Sätze zu Otto-Friedrich Gandert: Er war ein Sohn der Dübener Heide und wurde 1898 als achtes Kind des Pastors Emil Ludwig Gandert in Söllichau geboren, einem Nachbarort von Schköna. Schon als Kind interessierte er sich für die Urgeschichte der Region und studierte nach dem I. Weltkrieg das Fach in Berlin und Halle. In Berlin lernte er neben dem Studium als Volontär die Staatlichen Museen kennen. Seine Doktorarbeit in Halle/Saale behandelte steinzeitliche Haushunde.

Nach der Promotion war Gandert zunächst Assistent an der Landesanstalt für Vorgeschichte in Halle/Saale. Ab 1928 leitete er die Vorgeschichtliche Abteilung am Kaiser-Friedrich-Museum Görlitz und wurde dann Direktor der städtischen Kunst- und Altertumssammlungen. Von 1936 bis 1945 arbeitete er in Berlin als Direktor der vorgeschichtlichen und der naturkundlichen Abteilung am Märkischen Museum.

Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft übernahm Gandert 1946 die Leitung des Museums für Vorgeschichte und Naturkunde in Oldenburg, ehe er 1951 als Kustos an das Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte kam. Von 1958 bis 1963 war er dort Direktor; in seine Zeit fallen bedeutende Ausgrabungen zur Urgeschichte Berlins, wichtige Sonderausstellungen und auch der Einzug des Museums in den Westflügel von Schloss Charlottenburg. Otto-Friedrich Gandert starb 1983.

Mondrille

Halbmondrille des Teufelssteins. Foto: Ralf Bülow

Naepfchen1

Näpfchen eines Schalensteins bei Schköna. Foto: Ralf Bülow
  Tue, 27 May 2008 21:25:00 +0200
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2008

Lange glaubte man, die Entstehung von Planeten sei ein vorgezeichneter Prozess, der zu einem absehbaren Ergebnis führt. Am Anfang stehe eine formlose Gas- und Staubscheibe, die sich nach und nach in einem wohlgeordneten, deterministischen Prozess zu einem Planetensystem ähnlich dem unserem verdichte. In der Juni-Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft berichtet Douglas N.C. Lin, renommierter Astrophysiker und Gründungsdirektor des Kavli-Instituts für Astronomie und Astrophysik der Universität von Peking, nun darüber, dass Forscher mittlerweile von ganz anderen Szenarien ausgehen.

Es hat sich nämlich gezeigt, dass dieser Prozess viel ungeregelter als gedacht abläuft und in jedem Sonnensystem zu einem anderen Ergebnis führt. Die Planeten, die daraus schließlich hervorgehen, sind die Überlebenden eines tumultartigen Nebeneinanders von Wachstum und Zerstörung. Etliche Welten überstehen dieses Chaos nicht: Gerade erst gebildet, stürzen sie in ihren Stern, werden zertrümmert oder hinaus in den Weltraum geschleudert. Auch die Erde hatte womöglich einst Geschwister, die – in die Tiefen des Alls katapultiert – heute durch finstere Leere driften.

Am meisten Unterstützung in der heutigen Planetenforschung genießt Lin zufolge das Szenario der stufenweisen Akkretion. Es postuliert, dass am Anfang winzige Staubkörnchen stehen, die sich nach und nach zusammenlagern, bis sich daraus feste Gesteinsklumpen bilden. Diese Klumpen ziehen im weiteren Verlauf entweder gewaltige Gasmengen an und entwickeln sich zu Gasriesen wie Jupiter; oder aber sie binden kein Gas an sich und wachsen zu Gesteinsplaneten wie der Erde. Dieses Szenario hat indessen ein wichtiges Problem: Gasplaneten entstünden auf diese Weise nur sehr langsam und wären möglicherweise nur sehr selten, da die Scheibe unter Umständen vor Fertigstellung des Planeten das Gas verliert. Dies wirft aber unter anderem die Frage auf, warum Gasplaneten recht häufig sind.

Um Fragen wie diese endgültig zu beantworten, stecken Astronomen mittlerweile sehr viel Zeit in die Suche nach erdähnlichen Planeten, die um fremde Sonnen kreisen. „Bis jetzt haben die Astronomen nur Planeten von Jupiter- oder Neptunformat entdeckt, die um sonnenähnliche Sterne kreisen“, so Lin. „Mit neuen Superteleskopen werden sie zunehmend auch erdähnlichere Trabanten aufspüren können. Die Planetenfoscher haben vermutlich erst begonnen, die Vielfalt der planetaren Welten in diesem Universum zu erkunden.“ Während sie nämlich bislang auf das Sonnensystem angewiesen waren, stehen ihnen heute Dutzende voll entwickelter Planetensysteme zur Verfügung, anhand derer sie ihre Theorien testen können.

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