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Nachrichten über Kultur, Natur und Wissenschaft - TV-Nachrichten und Buch-Shop am Seitenende Tue, 09 Mar 2010 19:25:00 +0100 Wiesbaden (welt-des-wissens) – Als Patriotin bei der Verteidigung Deutschlands ging Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg (1903–1945), geborene Schiller, in die leidvolle Geschichte des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) ein. Sie setzte sich für ihre Heimat mit Leib und Leben im wehrtechnischen Bereich ein und unternahm über 2.500 Sturzflüge mit Sturzkampfflugzeugen, um Zielgeräte zu verbessern. Kurz vor Ende des Krieges starb die mutige Frau den Fliegertod. Die Kurzbiografie „Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg. Deutsche Heldin mit Gewissensbissen“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben dieser tapferen Frau.
Der Titel „Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg. Deutsche Heldin mit Gewissensbissen“ ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/145718/melitta-graefin-schenk-von-stauffenberg als gedruckte kleine Broschüre oder als elektronisches E-Book im PDF-Format erhältlich. Die Broschüre kostet 9,99 Euro das E-Book 4,99 Euro. Das Taschenbuch wird in Kürze auch in rund 1.000 Online-Buchshops - wie Amazon, Bol.de, Buch.de und Libri - erhältlich sein. Bei „GRIN“ erscheinen weitere Broschüren und E-Books von Ernst Probst über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen und Fallschirmspringerinnen wie Liesel Bach, Melli Beese, Elly Beinhorn, Vera von Bissing, Marga von Etzdorf, Luise Hoffmann, Rita Maiburg, Käthe Paulus, Wilhelmine Reichard, Hanna Reitsch, Lisl Schwab, Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg, Sabine Trube und Beate Uhse. Wed, 03 Mar 2010 17:55:00 +0100 ![]() Joachim Becker. Foto: Spacefacts.de Mainz-Laubenheim (welt-des-wissens) - Der Weg zur Internationalen Raumstation ISS beginnt oftmals in Mainz – jedenfalls wenn man sich per Internet über die Aktivitäten in der bemannten Raumfahrt informieren will. Im Dachgeschoss seines Hauses in Mainz-Laubenheim sitzt der 54-jährige Joachim Becker, im Zivilberuf Jurist der Bundeswehrverwaltung, und „bastelt“ an seiner Internetseite http://www.spacefacts.de. Über 42 Millionen Zugriffe aus 185 Ländern allein im Jahr 2009 informierten sich über die Eroberung des Weltraumes durch den Menschen und haben die Internetseite so zur größten deutschsprachigen Informationsquelle dieser Art verholfen. Damit auch internationale Besucher auf ihre Kosten kommen gibt es natürlich auch eine englische Version. Genau genommen wird http://www.spacefacts.de von zwei Partnern gestaltet. Der zweite Mann heißt Heinz Janssen und wohnt im ostfriesischen Wittmund. Persönlich trafen sich die beiden Freunde noch nie. Die modernen Kommunikationstechniken machen es möglich. Begonnen hat die Webseite vor knapp 9 Jahren mit ein paar Biografien von Astronauten und Kosmonauten. Inzwischen kann man Kurz-Biografien aller jemals ausgebildeten Raumfahrer – egal welcher Nation – abrufen. Natürlich fehlen auch die Portraits der Frauen und Männer nicht. Herzstück sind aber die Berichte sämtlicher bisheriger bemannter Raumflüge. Zahlreiche Fotos von den wichtigsten Momenten der Missionen runden das Angebot ab. Für die Freunde der Statistik sind Tabellen zu (fast) jeder Fragestellung abrufbar: Wer hat die längste Zeit im Weltraum verbracht? Wer hat wie viel und wie lange Außenbordaktivitäten – sogenannte EVA’s - unter-nommen? Wer ist als Astronaut oder Kosmonaut noch im aktiven Dienst? Wer ist zwischenzeitlich verstorben? Ergibt sich einmal eine Antwort nicht aus dem Internetangebot, beantwortet Joachim Becker die Frage gerne per E-Mail. Überhaupt war der Aufbau einer so umfangreichen Webseite erst durch unzählige Kontakte in alle Teile der Erde möglich. Selbst Astronauten und Kosmonauten helfen heute gerne mit Daten und Bildern. Auch bei der NASA oder der ESA ist Becker heute kein Unbekannter mehr. Begonnen hat für Joachim Becker alles vor über 40 Jahren. Als 13-jähriger Schüler verfolgte er an den Weihnachtstagen des Jahres 1968 den Flug von Apollo 8 mit der ersten bemannten Mondumkreisung. Seither ist er seinem Hobby treu geblieben. In seinem Arbeitszimmer sieht es mittlerweile aus wie in einem kleinen Museum. Richtig Stress hat Becker zu Starts und Landungen bemannter Raumflüge. Zahlreiche Seiten müssen – teils kurzfristig – aktualisiert werden. Die Seite soll schließlich so aktuell wie möglich gehalten werden. Oft schon wenige Minuten nach einem Start oder einer Landung können die neuen Daten abgerufen werden. Das ist nicht immer einfach, wenn man auch noch einen Beruf hat. Meist sind die Dateien vor wichtigen Ereignissen von Becker vorbereitet. Aber wehe, ein Start oder eine Landung werden kurzfristig verschoben. Dann gerät der Autor schnell ins Schwitzen – selbst bei herbstlichen Temperaturen. Webseite "Spacefacts.de" Sat, 06 Feb 2010 08:39:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Immer mehr Menschen betreiben selbst Pressearbeit, ohne jemals in diesem Bereich ausgebildet worden zu sein. Die meisten haben nicht einmal ein Seminar zum Thema absolviert oder ein entsprechendes Buch gelesen. Für diese Menschen hat die Journalistin Lilli Cremer-Altgeld jetzt das "Presse Office" installiert. Zuerst gibt es ein kostenfreies Einführungsprogramm, das in zwölf Schritte gegliedert ist: 1. Klarheit schaffen und Ziel definieren 2. Praktizieren an Beispielen I (z.B. Training) 3. Praktizieren an Beispielen II (z.B. Marktforschung) 4. Sich selbst auf Blogs präsentieren 5. Sich selbst in Netzwerken präsentieren 6. Social Bookmarks kennen lernen - eine Übersicht 7. Pressemitteilung und Artikel schreiben 8. Einen Video-Clip erstellen - auch ohne Film 9. Kostenfreie Presseportale - eine Übersicht 10. Kostenfreie Artikelportale - eine Übersicht 11. Fotos finden 12. Interviews durchführen Die Einführung wird ergänzt durch Tipps und Links, die zumeist kostenfrei im Internet verfügbar sind. Dies sind z.B. Methoden, die erklären wie man sich systematisch Klarheit über seine Ziele verschafft und wie man diese in Pläne festhalten kann. Oder es gibt Tipps zu erfolgreichen Motivationsmethoden - zum Downloaden - gratis auf MP3. Im weiteren sind Interviews mit prominenten Persönlichkeiten aus der Medienwelt vorgesehen, die Einblick in ihre persönlichen Tipps gewähren. Die Herausgeberin des "Presse Office" mit der Internetadresse http://presseoffice.blogspot.com, Lilli Cremer-Altgeld, hat Medienwissenschaft studiert, eine Ausbildung als Redakteurin bei der Film- und Fernsehproduktion "filmpool Köln" absolviert, als Journalistin und Moderatorin praktiziert, in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn Pressearbeit erforscht und darüber ein Buch veröffentlicht: Umsetzung der Entwicklungspolitik der Bundesregierung in den Medien und Schlussfolgerungen für die Pressearbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Cremer-Altgeld berät Institutionen, Organisationen und Unternehmen aus der Politik und Wirtschaft. Mit dem "Presse Office" wendet sie sich an kleinere Unternehmungen sowie an Einzelpersonen. Wed, 03 Feb 2010 13:27:00 +0100 ![]() Wiesbaden (welt-des-wissens) – Der größte Löwe aller Zeiten war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox), der vor etwa 100.000 bis 10.700 Jahren im Eiszeitalter (Pleistozän) in Nord- und Südamerika lebte. Diese imposante Raubkatze war von der Kopf- bis zur Schwanzspitze bis zu 3,70 Meter lang. Allein der Schwanz maß bereits 1,20 Meter. Männliche Tiere erreichten ein Gewicht von maximal 300 Kilogramm. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops – wie Amazon, Bol.de, Buch,de, GRIN, Libri – sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Bei „GRIN“ gibt es auch ein preisgünstiges E-Book im PDF-Format. Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde der Amerikanische Höhlenlöwe bereits 1853 von dem renommierten amerikanischen Forscher Joseph Leidy (1823-1891). Ihm hatte ein Unterkieferfund aus Natchez (Mississippi) in den USA vorgelegen. Dass es sich um einen Löwen handelte, war die erste und richtige, doch nicht die letzte Vermutung. 1941 beschrieb der amerikanische Paläontologe George Gaylord Simpson (1902-1984) ein solches Skelett als das eines Riesenjaguars. Damit setzte er einen Irrtum in die Welt, der erst 1971 korrigiert wurde, als der russische Forscher Nikolai Vereshchagin und der Mainzer Zoologe Helmut Hemmer unabhängig voneinander zu dem Schluss kamen, dass diese „nordamerikanische Pantherkatze“ doch ein Löwe sei. Der riesige Amerikanische Höhlenlöwe war rund zehn Zentimeter länger als die größten Löwen Europas, die im Eiszeitalter vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren existierten. Dabei handelte es sich um den so genannten Mosbacher Löwen, der nach ca. 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich in Deutschland bezeichnet ist. Der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) wurde 1806 von dem Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847-1925) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Er hatte Funde aus Mosbach bei Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg untersucht und sie richtigerweise einer fossilen Unterart des Löwen zugeordnet. Räuberische Zeitgenossen des Mosbacher Löwen waren Säbelzahnkatzen (früher Säbelzahntiger genannt), Europäische Jaguare, Leoparden und Geparden. Aus dem mit Schwanz maximal 3,60 Meter langen Mosbacher Löwen gingen im Eiszeitalter vor ungefähr 300.000 Jahren die Europäischen Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) hervor. Diese Raubkatze wurde 1810 von dem damals in Erlangen arbeitenden Arzt und Naturforscher Georg August Goldfuß (1782-1848) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Ihm hatte ein Schädelfund aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern) vorgelegen. Der Europäische Höhlenlöwe hatte eine Gesamtlänge bis zu 3,20 Metern, wovon rund 1 Meter auf den Schwanz entfiel. Damit war er zwar nicht mehr so groß wie sein riesiger Vorgänger, der Mosbacher Löwe, übertraf aber immer noch merklich die Maße heutiger Löwen in Afrika. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gehören zu den Bundesländern in Deutschland, in denen die meisten Reste von Europäischen Höhlenlöwen entdeckt wurden. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der erwähnten Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth in Bayern. Dort barg man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Ebenfalls einen Eintrag ins „Guiness-Buch der Rekorde“ wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren der Erde entdeckt wurden. Sie entstanden in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren. Ernst Probst veröffentlichte kürzlich auch die Taschenbücher „Der Ur-Rhein“, „Säbelzahnkatzen“ und „Der Höhlenbär“. Bestellungen des Taschenbuches „Höhlenlöwen“ bei „GRIN“: http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen Tue, 02 Feb 2010 15:12:00 +0100 Interview mit dem österreichischen Paläontologen Dr. Alexander Lukeneder (Foto oben) - Kurator Mesozoikum, Geologisch-Paläontologische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien (NHM) -, der ein Wissenschaftlerteam leitet, das in den kommenden drei Jahren eine der größten Krisen in der Erdgeschichte erforscht. Hauptmitarbeiterin bei diesem Projekt ist M.Sc. Susanne Mayrhofer vom NHM. * Frage: Herr Dr. Lukeneder, wie in den Medien zu lesen ist, erwarten Sie und Ihr Team neue und interessante Erkenntnisse über das große Massensterben in den Meeren der Triaszeit vor etwa 220 Millionen Jahren? Weiß man bereits, wodurch dieser weltweite Zusammenbruch der marinen Ökosysteme ausgelöst wurde? Antwort: Lange Zeit galten auch in der Wissenschaft Meeresspiegelschwankungen als Hauptgründe für das Absterben von Rifforganismen während der Karnischen Krise. Heute gehen wir von mehreren möglichen Ursachen aus. Wärmeres und humideres (also feuchteres) Klima gilt als gesichert. Das wiederum bedeutet, durch die Abregnung, erhöhten Nährstoffeintrag in die Randmeere (Küste, Flachwasser) und durch die enorme Menge an Süßwasser eine Änderung der Salinität in den betroffenen Bereichen. Was wie man auch heute weiß, ist ja gerade die Salinität (Salzgehalt) ein bedeutender Faktor für die Verbreitung von marinen Lebewesen und nicht alle Organismen können sich auf eine Änderung der Salinität einstellen. Die Umstellung in der Salinität und einen erhöhten terrigenen Einfluss (Sedimenteintrag vom Land) kann man zur Zeit der Karnischen Krise vor rund 225 Millionen Jahren gut in den Sedimentgesteinen (tonige Sedimente, Sandsteine etc.), welche um die gesamte Tethys abgelagert wurden, nachweisen. Primär ursächlich, aber noch diskutiert, für diese Erwärmung könnte der Zerfall von Pangaea zusammen mit den Orogenen Indonesiens und der Schliessung der Paläotethys gewesen sein. Diese Aktivitäten haben zu vermehrtem Vulkanismus geführt, was wiederum zu vermehrtem Ausstoß von CO2 führte, und so nach heutigem Wissen erheblich die Temperatur erhöhte. * Frage: Das Massensterben in den Meeren ereignete sich im Karn, einer Stufe der Triaszeit, und wird deswegen Karnische Krise genannt. Welche Tiergruppen waren davon besonders betroffen? Antwort: Besonders traf es die Flachwasserorganismen wie Korallen, Stachelhäuter (Seeigel etc.), Bryozoen, Algen und Schwämme, aber eben auch die Ammoniten, welche ja etwas tiefere Meereszonen bewohnten. * Frage: War diese Karnische Krise auch auf dem Festland spürbar, wo damals schon frühe Dinosaurier lebten? Antwort: Ja, auch die Tetrapoden wurden dezimiert und die Landpflanzen- Vergesellschaftungen änderten sich. Bei den Tetrapoden spricht man von einem Rückgang 4 aus 6 Familien, die es betraf. * Frage: Sie und Ihr Wissenschaftlerteam mit Experten aus acht Ländern erforschen die Karnische Krise im Taurus-Gebirge in Anatolien (Türkei). Welche Spuren hat das Massensterben vor 225 Millionen Jahren dort hinterlassen? Antwort: Nach dem drastischen Absterben der Plattformen und Riffe kam es zu einem Massensterben von Ammoniten der Gattung Orthoceltites. Die nahezu schwarzen Kalke, in welchen sich bis zu 200 Millionen Ammoniten befinden, wurden direkt über den Plattformsedimenten abgelagert. Nach diesem „Event“ wurde das Becken sehr tief und Flysch-artige Sedimente des tieferen Wassere wurden abgelagert. Wie lange es dauerte, um solche Massen von Ammoniten abzulagern und wie es zu solchen Massenansammlungen kommen konnte, wird untersucht. Die Dauer der Karnischen Krise wird ja circa mit 2-3 Millionen Jahren veranschlagt. Man stelle sich das auf heutige Zeiten umgerechnet vor. * Frage: Im Laufe der Erdgeschichte gab es mehrfach globale Massensterben in den Meeren und auf dem Festland. Kann sich etwas Derartiges auch in der Gegenwart oder Zukunft wiederholen? Antwort: So etwas kann sich natürlich immer wiederholen. Zum Beispiel durch einen Meteoriteneinschlag wie schon „oft“ in der Erdgeschichte. Der Sternenhimmel wird jedoch so gut untersucht und gescannt, dass das wahrscheinlich nicht in nächster Zeit passieren dürfte. Langfristige Veränderungen wie großräumiger Vulkanismus etc., die zu solchen Krisen führen könnten, sind zur Zeit nicht in Sicht. Wie sich jedoch die Methaneisfelder an den Schelfen der Meere in der Zukunft, bei zum Beispiel weiterer Erderwärmung verhalten, ist noch ungewiss. * Frage: Momentan wird viel über eine befürchtete Klimaerwärmung und oft über Klimaschutz gesprochen. Vergisst man dabei, dass sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte immer wieder geändert hat und auch künftig ändern wird? Antwort: Die Klimaerwärmung ist da und wird noch fortschreiten, auch dann, wenn man jetzt Schnee sieht, wenn man aus dem Fenster schaut. Alle Berichte, ob von der Arktis, der Antarktis, ja von jedem Gletscherinstitut sprechen klar für eine Erwärmung. Und zwar schneller, als uns das lieb sein kann. Geändert hat sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte immer wieder und auch künftig wird es sich ändern, das tröstet aber nur wenig, wenn wir sozusagen die Natur überholen. * Frage: Vor rund 10.700 Jahren ging das letzte Eiszeitalter zu Ende. Darauf müsste doch eigentlich eine Warmzeit folgen und danach wieder irgendwann eine Kaltzeit? Oder ist dieser natürliche Klimawandel nicht mehr wirksam? Antwort: Es läuft eigentlich, wie es in der Erdgeschichte immer lief. Einfach ausgedrückt, auf warm folgt kalt. Der Mensch kann nur in gewissem Maße die Richtung etwas beschleunigen, der Erde ist das aber im wahrsten Sinne des Wortes egal. Der Mensch wird sich halt was einfallen lassen müssen. * Frage: Sie sind einer der wenigen Wissenschaftler, denen es gelungen ist, vom österreichischen FWF, dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, als Projektleiter für zwei große Projekte bestimmt zu werden. Worum geht es bei Ihrem anderen großen Forschungsprojekt? Antwort: Bei meinem zweiten FWF-Projekt geht es um das Klima und die Umwelt zur Kreidezeit in den Dolomiten Südtirols. Ein Zeitraum von circa 140-110 Millionen Jahren wird dabei in all seinen Details untersucht. Seit nun 2 Jahren forschen dort mit modernsten Methoden an die 20 Wissenschafter/innen aus 10 Nationen an verschiedenen Problemstellungen. Isotopen-Analysen, Geochemie und Paläomagnetik sind nur einige Beispiele der Methodik. Natürlich werden auch viele Makro-, Mikro- und Nanno-Fossilgruppen untersucht. Besonders eng arbeiten wir dabei mit dem Naturmuseum Südtirol in Bozen zusammen. * Frage: Kann die Paläontologie, die Lehre vom Leben in der Urzeit, wertvolle Antworten auf Fragen über die Klimaentwicklung der Zukunft geben? Antwort: Vergleiche sind natürlich immer möglich. Man darf jedoch auch bei aller Euphorie nicht vergessen, dass manche Parameter in der Erdgeschichte einfach andere waren. So zum Beispiel der Sauerstoffgehalt der Luft (zeitweise um das 10-fache erhöht) oder der CO2 Gehalt der Luft (durch Vulkanismus). Das CO2 stellt natürlich auch in heutiger Zeit ein Mega-Problem für die Zivilisation dar, das ist korrekt. Dieses Problem ist allerdings hausgemacht. * Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher veröffentlicht hat und das Weblog http://internet-zeitung.blogspot.com betreibt * Kontakt: Dr. Mag. Alexander LUKENEDER Kurator - Mesozoikum Geologisch-Paläontologische Abteilung Naturhistorisches Museum Wien Burgring 7 A-1010 Wien e-mail: alexander.lukeneder (at) nhm-wien.ac.at Tel: 521777/251 Homepage: http://www.nhm-wien.ac.at/NHM/Geolog/lukeneder.htm Mon, 01 Feb 2010 08:41:00 +0100 ![]() Dr. Alexander Lukeneder bei der Analyse * Internationale Spitzenforschung am Naturhistorischen Museum in Wien Dr. Alexander Lukeneder forscht seit Januar 2010 parallel an zwei internationalen FWF-Projekten. Dr. Alexander Lukeneder ist es dabei als einem der wenigen Wissenschafter gelungen, vom österreichischen FWF, dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, als Projektleiter eines weiteren Projektes bestimmt zu werden. * Das große Massensterben in der Trias vor 220 Millionen Jahren Wien (welt-des-wissens) - Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Alexander Lukeneder vom Naturhistorischen Museum Wien wird in den kommenden 3 Jahren, im Rahmen eines FWF-Forschungsprojektes (FWF P22109-B17), das Hinterland der Türkei und eine der größten Krisen in der Erdgeschichte, die Karnische Krise, erforschen. Dabei werden mit M.Sc. Susanne Mayrhofer (NHMW) auch 16 internationale und nationale Wissenschafter zusammenarbeiten. Neue und interessante Einblicke in eine der größten Krisen der Erdgeschichte werden erwartet wobei die neuesten Forschungsmethoden zum Einsatz kommen (Isotopenanalyse, Spektralanalyse, Geochemie etc). Alexander Lukeneder ist zur Zeit als Projektleiter zweier FWF Projekte unterwegs. Zum einen erforscht er mit einem internationalen Team (16 Wissenschafter aus 8 Nationen) die Karnische Krise, eine der größten Krisen in der Erdgeschichte vor 220 Millionen Jahren, in der Türkei (Anatolien, Taurus). Vor rund 220 Millionen Jahren in der Trias Zeit kam es zu einem weltweiten Zusammenbruch der marinen Ökosysteme. Schwer betroffen und nahezu an den Rand des Aussterbens gebracht, waren dabei die damaligen „Herrscher der Meere“, die Ammoniten. Zu Millionen starben sie und wurden in Meeresbecken des Tethys-Ozeans abgelagert. Diese Massensterben sind heute in bis zu 1 Meter mächtigen Ammoniten-Kalkbänken überliefert und bergen über 200 000 000 Millionen !!! Ammoniten in sich. Aber auch Muscheln waren vom Absterben der Riffsysteme in der oberen Trias betroffen. Ihre Schalen bildeten am Meeresboden dichte Lagen. Heute sind sie durch Gebirgsbildung auf 1000 Meter Höhe im Taurus-Gebirge zu finden. Im tiefen Meeresbecken fehlte durch die Verwesung der großen Mengen an Muschel- und Ammonitenkadavern bald der Sauerstoff. Das Meer wurde anoxisch. Diese einschneidende Krise im marinen Bereich ist weltweit als die „Karnische Krise“ bekannt. Auf der ganzen Welt von Europa, über Indien bis nach Amerika kann diese Ökokatastrophe nachgewiesen werden. So auch im Herzen des Taurus-Gebirges, wo diese markante Phase nun aufgespürt werden konnte. Als Gründe für diese globale Wende scheinen eine deutliche Erwärmung und das Einsetzen eines feuchten Monsun-Klimas in Frage zu kommen. Zum anderen leitet Dr. Alexander Lukeneder ein Forscherteam in den Dolomiten Südtirols. In den Dolomiten (UNESCO-Weltkulturerbe), versuchen die Wissenschafter (22 Wissenschafter aus 7 Nationen) das Klima und Leben der Kreidezeit vor rund 140 bis 90 Millionen Jahren zu entschlüsseln. In beiden Projekten finden weitreichende internationale Kooperationen wie dem Naturhistorischen Museum Wien, dem Naturmuseum Südtirol, der Universität Wien (Paläontologisches und Geologisches Institut), der Technischen Universität Wien, der Firma Mathconsult in Linz, dem Türkischen MTA und viele anderen internationalen und nationalen Institutionen statt. Die gesammelten Fossilien beider Projekte werden in der Schausammlung des Naturhistorischen Museums Wien ausgestellt und die Ergebnisse in Vorträgen präsentiert, wie auch am Sonntag den 2. Mai am Naturhistorischen Museum (11.00 Vortrag, 14.30 Führung, Dr. Alexander Lukeneder). ![]() Bedampfte Ammoniten aus der Türkei Titel des Projektes: 3D MODELLING OF THE CARNIAN CRISIS Tracing the Genesis and History of a Triassic Ammonite Mass-Occurrence (Taurus, Turkey) Ammonite mass mortality as proxy for the Carnian Crisis (Carnian Pluvial Event) Modern technologies of a unique section, with 200 000 000 !!! ammonite specimens Wissenschaftliche Zusammenfassung Die Ober-Trias im Gesamten und die Karnische Stufe im Speziellen wurden von einer der umfangreichsten ökologischen Krisen des Mesozoikums heimgesucht, der Karnischen Krise (= Carnian Pluvial Event), wobei die karbonatischen Plattformen abstarben und mit ihnen verschwanden die meisten Riffbildner. Die zu untersuchende Orthoceltites Vergesellschaftung (Ammoniten, Cephalopoden) wurde während der Karnischen Krise an der Grenze der Kartoz- und Kasimlar-Formation (Anatolien, Türkei) abgelagert und kann als Mandat für die Umweltbedingungen dieser Zeit und der biologischen Krise im Karnium fungieren. Zu erwähnen ist, dass bis heute die genaue Ursache der Karnischen Krise unter heftiger Diskussion steht. Die Hauptthematiken des eingereichten Projektes sind die paläoökologische, paläobiogeographische, litho-, zyklo- und magnetostratigraphische Entwicklung des Ober-Trias (Karnium) Ammoniten-Massenvorkommens an der Lokalität Asagiyaylabel (Türkei), gebildet zur Zeit der Karnischen Krise. Dieses Gebiet ist eine Schlüssel-Lokalität im Taurus-Gebirge und hat eine verbindende und zwischengelagerte Position. Zur Zeit der Ober-Trias lag das Gebiet an der Westspitze des Kimmerischen Systems und wies Verbindungen zu beiden, dem Neo-Tethys und dem Paläo-Tethys Ozean, auf. Neue Einsichten in die Taxonomie und die Paläoökologie der untersuchten Ammoniten und den dazugehörigen Makro- und Mikrofossilien werden erwartet. Die massenhaften Ammoniten Orthoceltites, mindestens 200 000 000 Millionen !!! Exemplare, werden als Vertreter einer neuen Art angesehen. Weitere Themen der Untersuchungen sind die ursprüngliche Position und die Umweltbedingungen des Ablagerungsraumes bei Asagiyaylabel im Taurus-Gebirge. Die Bildung der Ammoniten-Lagen ist entweder autochthon oder allochthon (transportiert) begründet. Resultate der 3D-Modellierungen sind grundlegend für die geodynamischen, paläoozeanographischen und paläobiologischen Schlussfolgerungen. Das führt weiter zur Fragestellung der ursprünglichen Wassertiefen während der Bildung des Ammoniten Massenvorkommens. Ein Ziel dieses „multitasking“ Projektes ist es, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Wissenschaftsparten wie der „Structural Processes Group“ und der „Geometric Modelling Group“, zu unterstreichen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaften ist in modernen Zeiten essenziell. Statistische Analysen der Orientierung (z.B. Imbrikation) der Ammoniten-Schalen kann auf Strömungen oder Transport-Richtungen hinweisen. 3D-Modellierung von Kalzit-Zementen (fossile Wasserwaagen) und diagenetisch gebildeten Kalzit-Adern, welche die Ammoniten durchbrechen, komplettieren die geometrischen Rekonstruktionen and werfen Licht auf biostratinomische (vor Einbettung) und folgende diagenetische (nach Einbettung) Prozesse. Die Kombination von Analysen verschiedener Fossilgruppen, in Verbindung mit Isotopen, der Magneto- und Zyklostratigraphie sowie geochemischen Daten, wird helfen Details der Ober-Trias und der Krisen des Mesozoikums zu lösen. Meeresspiegelschwankungen und Klimaänderungen können deutlicher erscheinen und der „Motor“ hinter einem solchen Niedergang besser verstanden werden. Untersuchungen an Lokalitäten wie Asagiyaylabel können als Lösungsansatz für die Karnische Krise dienen. Sicht auf Asagiyaylabel (Türkei) * Kontakt: Dr. Mag. Alexander LUKENEDER Kurator - Mesozoikum Geologisch-Paläontologische Abteilung Naturhistorisches Museum Wien Burgring 7 A-1010 Wien e-mail: alexander.lukeneder 8at) nhm-wien.ac.at Tel: 521777/251 Homepage: http://www.nhm-wien.ac.at/NHM/Geolog/lukeneder.htm Fotos: Alexander Lukeneder Wed, 27 Jan 2010 17:45:00 +0100 Tilburg/Niederlande (welt-des-wissens) - Die Fontys Universität in Tilburg (Holland) bietet ein neuartiges Studium im Musik-, Event- und Entertainment-Bereich an. Die vierjährige Ausbildung IEMES („International Event Music & Entertainment Studies") wurde für junge Leute ins Leben gerufen, die eine Karriere in den Teilbereichen Marketing, Vertrieb, Konzeption oder Kreation der Entertainment-Industrie anstreben. IEMES gibt ihnen hierfür die richtigen Fähigkeiten mit auf den Weg und fokussiert dabei auf die kommerziellen und ökonomischen Aspekte. Wer lernen will, was ein Tour Manager macht oder wie man eine große Fashion Show organisiert, der wird in Tilburg von Experten in das Berufsleben eingeführt. Mehr Infos und Inhalte zum Einstieg gibt es unter der Adresse http://www.viceland.com/nl/iemes im Internet. Tue, 26 Jan 2010 12:24:00 +0100 ![]() Wiesbaden (welt-des-wissens) – Der „Säbelzahntiger“ Machairodus aphanistus, der vor etwa zehn Millionen Jahren am Ufer des Ur-Rheins lebte, jagte wie ein heutiger Tiger. Er lauerte oft stundenlang im hohen Gras oder in Nähe einer Wasserstelle auf ein Beutetier. Wenn ein solches erschien, schlich er so dicht wie möglich an sein Opfer heran, bis er dieses mit wenigen Sprüngen angreifen konnte. Häufig war der Hals sein Angriffsziel. Mit Hilfe seiner enormen Beißkraft wurden dem Beutetier die Halswirbel und das Rückenmark durchtrennt. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieses reichbebilderte, 328 Seiten umfassende Werk ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Bei „GRIN“ http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen wird auch ein preisgünstiges E-Book im PDF-Format angeboten. Der „Säbelzahntiger“ Machairodus aphanistus hatte etwa die Größe eines heutigen Löwen in Afrika. Er erreichte demnach eine Schulterhöhe von ca. einem Meter und eine Kopfrumpflänge ohne Schwanz von rund 1,90 Metern. Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde diese Raubkatze 1833 von dem Darmstädter Paläontologen und Zoologen Johann Jakob Kaup (1803-1873). In dem reich bebilderten Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ von Ernst Probst werden alle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgewiesenen „Säbelzahntiger“ in Wort und Bild vorgestellt. Heute spricht man statt von „Säbelzahntigern“ von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen. Die frühesten Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen lebten bereits vor rund zehn Millionen Jahren in Deutschland und gehörten zu einer exotischen Tierwelt mit Rhein-Elefanten, Ur-Elefanten, hornlosen und gehörnten Nashörnern, Wildpferden, Antilopen, krallenfüßigen Huftieren, Bärenhunden, Hyänen und Menschenaffen. Ein räuberischer Zeitgenosse der Säbelzahnkatze Machairodus aphanistius war die nur etwa halb so große Dolchzahnkatze Paramachairodus ogygius. Im Eiszeitalter vor etwa einer Million Jahren existierten in Deutschland die Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens und die Dolchzahnkatze Megantereon cultridens. Homotherium zählte auch zur Tierwelt aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren. Damals lebten in Deutschland riesige Löwen mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, Europäische Jaguare, Leoparden und Geparden, wie Funde aus der Gegend von Wiesbaden und Heidelberg belegen. Außer den in Deutschland vorkommenden „Säbelzahntigern“ werden in dem Taschenbuch von Ernst Probst auch Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus Afrika, Asien und Amerika in Wort und Bild vorgestellt. Zum Beispiel die Dolchzahnkatze Smilodon populator aus Südamerika mit bis zu 28 Zentimeter langen furchterregenden Eckzähnen. In einem Kapitel werden die wichtigsten Funde von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus aller Welt aufgelistet. Mit Raubtieren aus dem Eiszeitalter befasst sich Ernst Probst auch in seinen Taschenbüchern „Höhlenlöwen“ und „Der Höhlenbär“, die ebenfalls bei „GRIN“ erschienen sind. Im Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ schildert er die exotische Landschaft und Tierwelt vor rund zehn Millionen Jahren, als es noch wärmer und feuchter als heute war. Thu, 21 Jan 2010 13:38:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Hochbegabte Menschen haben jetzt eine neue Zeitung im Netz: "DIE HOCHBEGABUNG". Damit schliesst Lilli Cremer-Altgeld eine Lücke in ihrem Hochbegabungs-Repertoire. Nach acht Hochbegabungsseiten im Internet - darunter: Veröffentlichung des Presseservice für Hochbegabte - gibt es jetzt eine eigene Zeitung der Herausgeberin für diese Zielgruppe. "DIE HOCHBEGABUNG" berichtet aus dem Leben der Hochbegabten, führt Interviews und gibt Informationen und Links zur Themenwelt der Menschen mit Hochbegabung. Auch Literarisches ist jetzt in Vorbereitung. Ergänzt wird das Angebot aus Deutschland durch Berichte aus der Schweiz. Eine Zusammenarbeit mit Hochbegabten aus anderen Ländern ist im Gespräch. Clubs, Elterngruppen und Bürgerinitiativen sowie Vereine, Coaches und Trainer/innen haben ab sofort die Möglichkeit, kostenfrei kleine Anzeigen aufzugeben und auf ihre Angebote hinzuweisen. Sie senden dazu ihren Text einfach an: diehochbegabung (at) t-online.de Lilli Cremer-Altgeld, die Herausgeberin von "DIE HOCHBEGABUNG", war Universitätskuratorin der Privaten Uni Witten/Herdecke und arbeitet heute als Journalistin, Coach und Moderatorin. Sie arbeitet in den Themenwelten Politik, Medien, Soziologie, Psychologie und Kultur. Cremer-Altgeld ist Mitglied im Deutschen Rednerlexikon. Sie schreibt und erstellt Videoclips zur Hochbegabung und Höchstbegabung sowie zu Kinderunis in Europa und klugen Kids in Köln. Die Hochbegabung - Zeitung für Hochbegabte http://www.diehochbegabung.blogspot.com Weitere Hinweise zum Thema Bärbel - unentdeckt hochbegabt http://baerbelhochbegabt.blogspot.com Das Kölner Internetportal für Kinder http://klugekidskoeln.blogspot.com Für Hochbegabte und Höchstbegabte http://cremer-altgeld.blogspot.com Hochbegabung in Medien http://cremeraltgeld.kulando.de Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung http://cremeraltgeld.blogspot.com Presseportal für Hochbegabung http://hochbegabungspresse.blogspot.com Xmas für Hochbegabte http://www.xmashochbegabte.blogspot.com Kanal für Hochbegabung http://www.youtube.com/user/Hochbegabung Fri, 15 Jan 2010 12:19:00 +0100 Frankfurt am Main (welt-des-wissens) – „RSS World“ heißt ein lesenswertes deutschsprachiges RSS-Archiv. Unter der erfreulich kurzen und einprägsamen Internetadresse http://www.rss-world.de werden regelmäßig interessante RSS-Feeds im Archiv hinterlegt. Auf diese Weise entsteht eine eindrucksvolle Sammlung von Nachrichten und Informationen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen. Diese bilden die Grundlage für ein umfassendes Rechercheangebot für den Besucher von „RSS World“. Nach Angaben des Betreibers David Remer entstand die Idee zu einem solchen RSS-Archiv bereits 2004. Es folgte eine lange Phase des Experimentierens und Entwickelns, bis das Projekt schließlich Mitte 2008 offiziell online ging. In der nächsten Phase wurden die Software und die Datenbank unter realen Verhältnissen getestet. Das Archiv von „RSS World“ wird täglich um mehrere tausend Einträge erweitert. Sobald diese Tests abgeschlossen sind, soll „RSS World“ kontinuierlich um weitere Funktionen erweitert werden. Insbesondere die Erweiterung der Suchfunktion wird dabei im Vordergrund stehen. Feed-Publisher können bei „RSS World“ kostenlos und komfortabel ihre RSS-Feeds unter der Internetadresse http://www.rss-world.de/feed_anmelden.php eintragen. Dabei entscheiden sie selbst, ob sie nur im Verzeichnis von „RSS World“ erscheinen möchten, oder ob ihre Feeds archiviert werden sollen. Mehr zur Bedienung von RSS World erfährt man in der Rubrik „Hilfe“. Über aktuelle Neuerungen und den Entwicklungsstand von „RSS World“ kann man sich in der Blog-Rubrik „Intern“ informieren. Viele User/innen wissen den kostenlosen und nützlichen Service von „RSS World“ sehr zu schätzen. Ein „RSS-Feed“, der dort öffentlich präsentiert wird, beschert jeder Webseite weitere Leser/innen. Und wer möchte nicht, dass seine Textbeiträge von möglichst vielen Menschen gelesen werden? Wed, 13 Jan 2010 19:58:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Hochbegabte Menschen haben jetzt einen eigenen Pressedienst: das "Presseportal für Hochbegabung". Bisher konnten Anbieter aus dem Bereich Hochbegabung nur auf die klassischen Presseportale zugreifen und hatten in der Fülle der Angebote nicht immer eine gute Chance gesehen zu werden. Diese Lücke im Pressedienst ist hiermit geschlossen worden. "Presseportal für Hochbegabung" bietet Vereinen, Clubs und Bürgerinitiativen die Möglichkeit, ihre News auf der neuen Seite zu veröffentlichen. Ebenso willkommen sind Coaches, Seminaranbieter und Trainer/innen mit Angeboten zum Thema. Dies gilt auch für Produzenten von intelligenten Spielwaren oder Produkten aus den natur- und geisteswissenschaftlichen Themenwelten sowie aus den Bereichen der Sozialwissenschaften. Für Anbieter, die im Hinblick auf Pressearbeit noch eher wenig Erfahrungen haben, gibt es auf dem Portal kostenfreie Informationen wie eine Pressemitteilung geschrieben werden kann. Pressemitteilungen können sofort eingereicht werden. Veröffentlichungen sind kostenfrei. Die publizierten Pressemitteilungen werden von zahlreichen anderen Webseiten übernommen und weit verbreitet. Die Herausgeberin von "Presseportal für Hochbegabung", Lilli Cremer-Altgeld, war Kuratorin der Universität Witten/Herdecke und arbeitet heute als Journalistin, Coach, und Moderatorin. Sie bevorzugt die Themenwelten Politik, Medien, Soziologie, Psychologie und Kultur. Cremer-Altgeld ist Mitglied im Deutschen Rednerlexikon, schreibt und erstellt Videobeiträge zur Hochbegabung und Höchstbegabung sowie zu Kinderunis in Europa. * Presseportal für Hochbegabung http://hochbegabungspresse.blogspot.com * Biografien von Lilli Cremer-Altgeld http://biografien-news.blog.de/2010/01/06/lilli-cremer-altgeld-7702032/ Tue, 12 Jan 2010 17:56:00 +0100 ![]() Wiesbaden (welt-des-wissens) – Ein Weblog, das kein unbeachtetes Dornröschen-Dasein führen, sondern möglichst oft gelesen werden soll, muss in etliche RSS-Suchmaschinen eingetragen sein. Bei der Suche nach RSS-Suchmaschinen ist eine umfangreiche Liste hilfreich, die im Blog „medien-news“ unter der Internetadresse http://medien-news.blog.de/2007/04/14/auswahl_von_rss_suchmaschinen~2090085 veröffentlicht wurde. Diese Liste zählt Dutzende deutschsprachiger RSS-Suchmaschinen - wie das besonders empfehlenswerte http://www.rss-scout.de - auf, bei denen sich ein Eintrag des RSS-Feeds eines Blogs lohnt. Erwähnt werden auch RSS-Suchmaschinen in englischer Sprache sowie einige Ping-Services. Auf Wunsch werden gerne weitere RSS-Suchmaschinen in diese Liste aufgenommen. Blogger, die ein lesenswertes Blog betreiben, können über ihr Blog auch interessante Pressemitteilungen mit Hilfe von kostenlosen Pressediensten im Internet veröffentlichen. Im Blog "Kostenlose Pressedienste" mit der Internetadresse http://kostenlose-pressedienste.blogspot.com werden mehr als 75 solcher kostenloser Helfer vorgestellt. Die bei einem kostenlosen Pressedienst publizierten Pressemitteilungen werden meistens von anderen Webseiten übernommen. Mon, 11 Jan 2010 13:27:00 +0100 ![]() Düsseldorf (welt-des-wissens)- Der berühmteste Neandertaler-Fund – wenn nicht sogar der bekannteste Urmenschen-Fund überhaupt – glückte 1856 in der Kleinen Feldhofer Grotte im Neandertal bei Düsseldorf-Mettmann in Nordrhein-Westfalen. Nach diesem Tal, das damals noch mit „th“ geschrieben wurde, sind die Neandertaler (Homo sapiens neanderthalensis) benannt. Die Skelettreste dieses späten Neandertalers aus der Zeit vor etwa 70000 Jahren kamen beim Abbruch der Kleinen Feldhofer Grotte zum Vorschein. Als erster erkannte der von den Steinbrucharbeitern herbeigerufene Realschullehrer und Höhlenforscher Carl Fuhlrott (1803-1877) aus Wuppertal-Elberfeld die wahre Natur dieser Skelettreste und deren hohes geologisches Alter. Seine Schlussfolgerungen wurden jedoch anfangs nur von wenigen zeitgenössischen Experten geteilt. Erst seit 1901 wurde der Neandertaler allgemein als Urmensch betrachtet. Von dem Skelett sind das Schädeldach, beide Oberschenkel, der rechte und der linke Oberarm, fünf Rippenfragmente und die linke Beckenhälfte erhalten. Sie stammen von einem erwachsenen Menschen, der zu Lebzeiten an allerlei Krankheiten litt. Die Skelettreste dieses Neandertalers werden heute im Rheinischen Landesmuseum in Bonn aufbewahrt. Weitere "Rekorde der Urmenschen" im gleichnamigen Taschenbuch von Ernst Probst Bestellungen beim Buchgroßhändler "Libri": http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7673392/ernst_probst_rekorde_der_urmenschen_3640146395.html Mon, 11 Jan 2010 12:22:00 +0100 ![]() Bekannter Höhlenbären-Fundort: die Zoolithen-Höhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Alb (Fränkische Schweiz) * Leseprobe aus dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst: Annähernd 99 Prozent der Höhlenbärenknochen sind in Höhlen oder seltener in Felsspalten, bei denen es sich möglicherweise um Relikte früherer Höhlen handelt, gefunden worden. Nur ausnahmsweise kamen solche Knochen auch anderswo, beispielsweise in Schottern, zum Vorschein. Trotzdem hat der Höhlenbär sein Leben nicht ausschließlich in Höhlen verbracht. Der Höhlenbär war ebenso wie der Höhlenlöwe und die Höhlenhyäne kein nur im Dunkel unterirdischer Verstecke lebendes Tier, wie der Name vermuten lassen könnte, schrieb der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Buch „Deutschland in der Urzeit“ (1986). Höhlen dienten dem Höhlenbären vor allem als Winterschlafplatz, Wurfplatz und Sterbelager. In der warmen Jahreszeit suchte der Höhlenbär bei Tageslicht im Freien nach Kräutern, Beeren und anderen Früchten und verschmähte auch kleine Säugetiere nicht, deren er habhaft werden konnte. Die flachen und vielhöckrigen Backenzähne des Höhlenbären deuten darauf hin, dass er fast ausschließlich vegetarisch gelebt hat. Diese Annahme wird durch Erkenntnisse gestützt, die Wissenschaftler bei der Untersuchung von Bärenkot in der Salzofenhöhle im Toten Gebirge in Österreich gewannen. Demnach fraßen diese Bären Gräser und Wiesenpflanzen. Pollen bestimmter Pflanzenarten belegten sogar, dass die Höhlenbären auch den Honig wilder Bienen zu schätzen wussten. Was die Paläontologen zunächst verblüffte, waren die riesigen Knochenansammlungen von Höhlenbären, die man in zahlreichen Höhlen fand. So wurden in der Drachenhöhle bei Mixnitz an der Mur in der Steiermark etwa 200 Tonnen Höhlenbärenknochen, die Überreste von mindestens 30.000 Individuen, geborgen und von Wissenschaftlern der Universität Wien untersucht. Den durch die Knochen und Fledermausexkremente stark phosphorisierten Höhlenlehm baute man zu Düngezwecken ab. Auch in Deutschland gab es zahlreiche Fundplätze von Höhlenbären. Solche Reste wurden in Höhlen der Schwäbischen Alb, der Fränkischen Alb (Fränkische Schweiz), des Sauerlandes, des Bergischen Landes, des Lahn-Dill-Gebietes, der Eifel und des Harzes bekannt. Der Lehm der Bärenhöhle von Erpfingen auf der Schwäbischen Alb etwa wurde regelrecht mit Höhlenbärenknochen gespickt. Bereits 1774 wurden in der Burggaillenreuther Zoolithenhöhle neben Vielfraß- und Menschenknochen auch Höhlenbärenskelette geborgen, die an Museen in aller Welt abgegeben wurden. In einem erst 1971 entdeckten Teil der Zoolithenhöhle fand man weitere unzählige Höhlenbärenknochen. Die in der Petershöhle bei Velden nahe Hersbruck (Mittelfranken) überlieferten Höhlenbärenüberreste dürften von schätzungsweise 1.500 bis 2.000 Tieren stammen. Weil es im Winter nur wenig pflanzliche Nahrung gab, mussten die Höhlenbären gleichmäßig temperierte Höhlen als Quartier nutzen. Trächtige Weibchen brachten während der Winterruhe ihre Jungen zur Welt. Dank der im Herbst gespeicherten Fettvorräte konnten sie ihren Nachwuchs in den ersten Wochen säugen. Auffallend ist die ungemein große Variabilität der Knochenfunde dieser Tiere. Sie deutet darauf hin, dass die Individuen im Gegensatz zu denen der meisten anderen Arten sehr lokal gefunden waren und die Bestände untereinander wenig Kontakt hatten. Erklärbar werden die zahlreichen Funde von Höhlenbärenknochen dadurch, dass die Höhlen von den Bären viele Jahrtausende lang immer wieder im Winter bewohnt wurden. Wenn zum Beispiel innerhalb von 10.000 Jahren im Durchschnitt alle zehn Jahre ein Höhlenbär in einer bestimmten Höhle starb, hätte man nach Ablauf dieser Zeitspanne rund 1.000 Skelette mit insgesamt mehr als 300.000 Einzelknochen finden müssen. * Bestellungen des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ bei: http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer Das Taschenbuch ist in rund 1.000 Online-Buchshops – wie Amazon, Bol.,de, Buch.de, GRIN und Libri – sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Sun, 10 Jan 2010 09:12:00 +0100 Wiesbaden (welt-des-wissens) – Kryptozoologie ist - neben Paläontologie, Archäologie, Anthropologie, Natur, Wissenschaft sowie Biografien berühmter Frauen und Männer - eines der Themen mit denen sich der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst befasst. Er glaubt zwar selbst nicht an die Existenz von Affenmenschen oder Seeungeheuern, die versteckt irgendwo auf der Erde leben, will aber auch nicht ausschließen, dass noch spektakuläre unbekannte Tierarten entdeckt werden. Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de sind folgende Titel von Ernst Probst über Kryptozoologie erschienen: Affenmenschen http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7595928/ernst_probst_affenmenschen_3640125908.html Das Einhorn http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7368248/ernst_probst_das_einhorn_3638636860.html Der Drache http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363303/ernst_probst_der_drache_3638933717.html Monstern auf der Spur http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363297/ernst_probst_monstern_auf_der_spur_3638934705.html Riesen http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363305/ernst_probst_riesen_3638934144.html Seeungeheuer http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7618799/ernst_probst_seeungeheuer_3640129830.html * Als Kryptozoologie bezeichnet man – laut Online-Lexikon „Wikipedia“ ein Gebiet der Zoologie, das vor dem Menschen verborgene Tiere aufspürt und erforscht. Sie wurde um 1950 von dem belgischen Zoologen und Publizisten Bernhard Heuvelmans begründet. Kryptozoologie gilt als ein Zweig der Kryptobiologie. Man unterteilt sie unter anderem in die Dracontologie, die sich mit Wasserkryptiden (wie Nessie, Champ, Chessie, Nahuelito, Ogopogo), befasst, die Hominologie, die sich mit Affenmenschen (Alma, Bigfoot, Yeren, Yeti, Yowie) befasst und die Mythologische Kryptozoologie, welche die Entstehungsgeschichte von Fabelwesen (Drachen, Einhörner) erforscht. * Weitere Taschenbücher von Ernst Probst: Rekorde der Urmenschen http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urmenschen Rekorde der Urzeit http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urzeit * Ernst Probst veröffentlichte mehr als 30 Bücher. Bekannte Werke: Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Der Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär. * Weblogs zum Thema: Affenmenschen-Blog http://affenmenschen-blog.blogspot.com Drachen-Welt http://drachen-welt.blogspot.com Kryptozoologie-Kino http://kryptozoologie-kino.blogspot.com Monsterfilme http://monster-welt.blogspot.com Nessie-Zeitung http://nessie-zeitung.blogspot.com Sat, 09 Jan 2010 10:53:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Das Ziel war klar. Der Plan perfekt. Die Umsetzung sollte nur noch ein Kinderspiel sein. Und dann das: Es klappt hinten und vorne nicht. Das Ziel ist in weite Ferne gerückt. Was kann man tun? Coaches sind gewohnt, solche Sätze zu hören. Sie kommen oft von Menschen, die gewohnt sind, dass "es" klappt. Menschen, die die Routine mit leichter Hand bedienen. Auch von Menschen, die mal ein-zwei Gänge höher schalten wollen. Menschen, die einen Sprung nach vorne wagen. Nicht unbedingt den ganz grossen Sprung - aber immerhin, den übernächsten Step riskieren wollen. Die Menschen kommen meistens, wenn sie schon ziemlich ausgepowert sind und sich selbst - und die Welt nicht mehr verstehen. Ok, zuerst haben sie gedacht: die anderen sind schuld. Der Chef, die Kollegen, die Partnerin oder der Partner. Aber dann dämmert es ihnen: Ich (!) muss etwas verändern. Aber was? Die Erkenntnis, dass das ein allgemeines Problem ist, kam schon sehr früh von der Managementtrainerin Vera Birkenbihl. Sie zeichnete auf einem Seminar die Entwicklung von Menschen, die etwas Neues - Grösseres - wagen wollte bzw. ein Problem hatten, das überwunden werden sollte. Der klassische Weg war: zuerst kamen die Erfolge - alles lief ganz gut. Aber dann die Stagnation. Es war als würde man/frau gegen eine Mauer laufen und nicht wissen, wie sie zu überwinden ist. Zumeist gibt es drei Wege - so Birkenbihl: Der erste Weg: die Menschen erkennen, dass sie das, was sie sich zum Ziel gesetzt haben, nicht so einfach zu erreichen können - und geben resigniert auf - nach dem Motto: wäre ja auch zu schön gewesen. Der zweite Weg ist ähnlich, aber die Menschen laufen wie in einem Hamsterrad und hoffen, dass sie es doch noch schaffen, wenn sie nur lange genug oder schnell genug laufen. Aber auch hier wird irgendwann eingesehen, dass dies der falsche Weg ist. Der dritte Weg ist schwerer - führt aber zum Erfolg. Hier wird vorausgesetzt, dass die Menschen erkennen, dass sie sich neu orientieren müssen, um die Mauer zu überspringen oder übersteigen zu können. Als Orientierungsbild möge das so genannte 9-Punkte-Problem gelten. Erst wenn wir erkennen, dass wir aus unserem bisherigen Systemdenken aussteigen müssen - erkennen wir, das wir dazu neue Denk-Ressourcen brauchen. Dazu gibt es viele Ansätze - viele Methoden. Dazu gehört z.B. die eigenen, verinnerlichten Glaubenssätze einer kritischen Prüfung zu unterziehen - und entsprechende Änderungen vorzunehmen. Individuelle Antworten auf individuelle Fragen geben Coaches auf Anfrage. So haben hochbegabte Menschen z. B. die Chance auf ein kostenfreies Beratungsgespräch am Telefon. Die Gespräche führen die Moderatorinnen des Forums "Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory". Lilli Cremer-Altgeld ist Coach, Journalistin und Autorin. Sie ist ehemalige Universitätskuratorin der Uni Witten/Herdecke, Mitglied im Deutschen Redner-Lexikon und berät hochbegabte Persönlichkeiten. Sie ist Moderatorin des Forums "Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory". * Forum Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory? http://www.xing.com/net/hochbegabung * Neun Punkte http://www.sim-md.de/ideaeng/tests/ninedots.html Weitere Hinweise: * Für Hochbegabte und Höchstbegabte http://cremer-altgeld.blogspot.com * Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung http://cremeraltgeld.blogspot.com * Hochbegabung in Medien http://cremeraltgeld.kulando.de * Kinderunis in Europa http://kinderunis.blogspot.com Fri, 08 Jan 2010 09:43:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Wenn man liest, dass eine Zweijährige mit einem IQ von 152 bei der Hochbegabten-Organisation Mensa aufgenommen worden ist oder dass eine 14-Jährige ihr Abitur mit der Note 1,0 macht, ein junger Mann mit 20 seine Doktor-Arbeit abgeschlossen hat, denkt man oft: Den Hochbegabten fliegt das Lernen nur so zu. Oder - noch treffender? - die Hochbegabten haben es wirklich leicht - so gut möchte ich es auch einmal haben.
Die Aussage erinnert an diese Anekdote von Ardeschyr Hagmaier: "Bei einem Golfturnier sagte ein junger Spieler voller Stolz zu seinem Idol Bernhard Langer: »Herr Langer, ich möchte gerne so werden wie Sie!«, woraufhin der Profi entgegnete: »Nein, das möchtest du nicht.« Der junge Golfer wiederholte: »Doch, ich möchte so werden wie Sie!« »Nein«, wiederholte Bernhard Langer, »das möchtest du nicht!« Nachdem es auf diese Weise drei- oder vielmal hin- und herging, sagte Bernhard Langer: »Du möchtest vielleicht so sein wie ich, aber du möchtest es nicht werden.« Der Junge runzelte die Stirn. »Du möchtest so sein wie ich, aber bist du auch dazu bereit, tage-, wochen- und monatelang zu üben? Bei Wind und Wetter auf dem Platz zu sein, um sechs Uhr morgens aufzustehen, um noch vor dem Frühstück die ersten hundert Bälle zu schlagen?" Ähnlich ist es mit der Hochbegabung. Viele Menschen denken: Hochbegabte haben es leicht. Nicht nur das Lernen fliegt ihnen zu - ohne, dass sie selbst viel dazu tun müssen - nein, auch der Erfolg ist ihnen sozusagen garantiert. Die Realität sieht oft anders aus. Nicht selten werden Hochbegabte von Selbstzweifeln geplagt - egal, ob sie sehr gut sind oder mangelhafte Zensuren haben. Egal, ob der Erfolg an ihrer Seite ist - oder das Gegenteil. Denn auch das gehört zum Leben von Hochbegabten: schlechte Zensuren, sitzen bleiben und abgeschoben werden auf Sonderschulen. Ohne Job oder im falschen Job - nicht erkannt und nicht anerkannt. Es ist bei Hochbegabten so wie im Leben der anderen Menschen auch: die Bandbreite reicht von Turbo-Leistungen mit summa cum laude bis zu den ewigen Sitzenbleibern und Verlierern. Das Blog "Hochbegabung in Medien" macht es sich zur Aufgabe, das Leben der Hochbegabten im Spiegel der Presse transparent zu machen. Für Hochbegabte und deren Partner. Mit Links, Tipps und News: Blogs, Videos aus Fernsehen und YouTube, Büchern, Pressemitteilungen, Printmedien u.a.m. Lilli Cremer-Altgeld ist Expertin für Hochbegabte, Journalistin, Coach, Autorin und arbeitet als Hörfunkmoderatorin im Hochschulbereich. Durch ihre Vorträge und Veröffentlichungen in Europa, Afrika, Amerika sowie in der Karibik wurde sie einer grösseren Öffentlichkeit bekannt. Cremer-Altgeld coacht hochbegabte Persönlichkeiten und ist Moderatorin des Forums "Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory". Hochbegabung in Medien http://cremeraltgeld.kulando.de Weitere Hinweise: Für Hochbegabte und Höchstbegabte http://cremer-altgeld.blogspot.com Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung http://cremeraltgeld.blogspot.com Bärbel - unentdeckt hochbegabt http://baerbelhochbegabt.blogspot.com Xmas für Hochbegabte http://xmashochbegabte.blogspot.com Kinderunis in Europa http://kinderunis.blogspot.com> Thu, 07 Jan 2010 12:58:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Informationen zu der Themenwelt "Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung" bietet das Blog gleichen Namens. Hier gibt es Hintergrundinformationen, aktuelle Diskussionsthemen und Links für Forscher und Wissenschaftler - sowie für kleine Forscherinnen und Forscher. Die Vielfalt dieser Wissenschaftswelt wird permanent erweitert, vertieft, ergänzt. Die Bandbreite der Mitteilungen auf der Seite reicht von Karriereportalen über die Darstellung von Wissenschaft und Forschung in den Medien bis zu hin zu Wissenschaftsportalen, Bibliotheken und internationalen Forschungen. Ergänzt werden diese Informationen durch Links zu Vereinen, Verbänden sowie Stiftungen wie Mensa International, Hochbegabten-Stiftung, Karg-Stiftung. Die Helmholtz-Gemeinschaften mit ihren Förderangeboten für Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftler sind ebenso Thema wie Informationen aus Universitäten (z.B. Uni-Protokolle). Besonderen Wert legt die Redaktion auf PostDocs sowie auf Stipendien und Fördermöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Studentinnen und Studenten. Schülerinnen und Schüler finden im Child Career das Portal Hochbegabung und unter e-fellows.net eine Stipendien-Datenbank sowie Hinweise auf Schülerprojekte für Hochbegabte. Hochbegabte Schülerinnen und Schüler lesen, wie sie nebenbei an der Uni Würzburg studieren können und dass die RWTH Aachen ein Schnupperstudium für interessierte Schülerinnen bietet. Ein Lieblingsthema sind die Kinder-Unis. Es gibt Informationen über die Entstehung und Entwicklungen der Kinder-Universitäten sowie Vorlesungsverzeichnisse und Studienberatung online für die Kids, für Eltern, Profis und Kinder-Uni-Gründerinnen und Gründer. Ein zentrales Anliegen der Redaktion von Lilli Cremer-Altgeld sind die Informationen zu Alfred Nobel. Umfassend und durchaus auch kritisch sind die Hintergrundinformationen zu dem Nobelpreis-Stifter. Philosophie, Leben, Werk und Testament werden in Links beleuchtet. Und über 100 Nobelpreisträger - Physik, Chemie, Medizin und Physiologie, Wirtschaftswissenschaften, Literatur, Frieden - werden vorgestellt. Menschen, die bei so viel Wissenschaft, Forschung und Hochbegabung richtig aufblühen, dürfen gerne auch mal eine Pause zum Schmunzeln einlegen: Die Gummibären-Forschung lädt dazu ein. Lilli Cremer-Altgeld ist Expertin für Hochbegabte, Markt- und Sozialforscherin, Coach, Autorin und arbeitet als Hörfunkmoderatorin im Hochschulbereich. Durch ihre Arbeit als wirtschaftspolitische Redakteurin im BMZ, als Kuratorin der Uni Witten/Herdecke und durch ihre Workshops, Vorträge und Veröffentlichungen in Europa, Afrika, USA sowie in der Karibik wurde sie einer grösseren Öffentlichkeit bekannt. Cremer-Altgeld ist Mitglied im Redner-Lexikon, coacht hochbegabte Persönlichkeiten und ist Moderatorin des Forums 'Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory'. Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung http://cremeraltgeld.blogspot.com Weiterführende Hinweise: Bärbel - unentdeckt hochbegabt http://baerbelhochbegabt.blogspot.com Xmas für Hochbegabte http://xmashochbegabte.blogspot.com Kinderunis in Europa http://kinderunis.blogspot.com Für Hochbegabte und Höchstbegabte http://cremer-altgeld.blogspot.com Hochbegabung in Medien http://cremeraltgeld.kulando.de Wed, 06 Jan 2010 10:05:00 +0100 Bedburg (welt-des-wissens) - Fragte man sich früher: Wie finde ich den Beruf, der meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entspricht? So heisst es heute oft: Wo finde ich eine Arbeitsstelle? Neigung und Fähigkeiten können dabei vernachlässigt werden. Aber: Wie will man so auf Dauer erfolgreich sein? Die Forscher Patricia Aburdene und John Naisbitt haben in ihren Studien empfohlen, dass es im Hinblick auf den Beruf immer noch die Empfehlung Nr. 1 ist, seinen Wünschen und Neigungen zu folgen. Wörtlich schreiben sie: "In der Berufswahl halten wir es trotzdem für das Beste, seinem Herzen zu folgen, auch wenn das im Augenblick der Entscheidung 'unrealistisch' erscheinen mag. Aber wer Spass an der Arbeit hat, ist erwiesenermassen auch erfolgreicher." Wie findet man nun seinen Traumberuf? Vor allem, wenn man gar nicht weiss, welche Berufe es überhaupt gibt und welche Talente man hat? Das Blog "Bärbel - unentdeckt hochbegabt" hat eine Übersicht über alle Ausbildungsberufe aufgelistet - sei es im Handwerk, im IT-Bereich, im Film oder auch in anderen Bereichen. Ebenso zeigt das Blog auf, wie man seine Talente entdecken kann. Dazu gibt es auch weitere Hilfestellungen: Wie man sich motiviert, wie man Selbstbewusstsein gewinnt und wie man Zeitmanagement betreibt. Einen besonderen Platz nehmen Tipps ein, wie das eigene möglicherweise hochbegabte Talent gefunden werden kann. Die Herausgeberin dieses Blogs ist Lilli Cremer-Altgeld. Sie ist Expertin für Hochbegabte, Marktforscherin, Coach und arbeitet als Hörfunkmoderatorin im Hochschulbereich. Durch ihre Seminare und Veröffentlichungen in Europa, Afrika, USA sowie in der Karibik wurde sie einer grösseren Öffentlichkeit bekannt. Cremer-Altgeld schreibt Blogs zu den Themen Hochbegabung, Höchstbegabung und Kinderunis in Europa. Sie ist Mitglied im Deutschen Redner-Lexikon sowie Moderatorin des Forums "Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory" mit hochbegabten Mitgliedern aus aller Welt. * Weblinks: Profil von Lilli Cremer-Altgeld https://www.xing.com/profile/Lilli_CremerAltgeld Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory ? https://www.xing.com/net/hochbegabung Für Hochbegabte und Höchstbegabte http://cremer-altgeld.blogspot.com Hochbegabung in Medien http://cremeraltgeld.kulando.de Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung http://cremeraltgeld.blogspot.com Kinderunis in Europa http://kinderunis.blogspot.com Mensa International http://www.mensa.org/ Tue, 05 Jan 2010 16:13:00 +0100 Video: "Tipps für kluge Kinder" von "Kinderunis" bei "Youtube" http://www.youtube.com/watch?v=raMBU3KF99A Beschreibung des Videoclips: http://kinderunis.blogspot.com bietet Tipps für kluge Kinder. Besonderen Wert legt die Herausgeberin, Lilli Cremer-Altgeld, auf Hinweise, Tipps und Links zur Themenwelt Bildung. So gibt es z.B. Reisen für Kids, Sport für Kids, Tagesschau für Kinder, Politik für Kids, Bundestag für Kids, und Suchmaschinen - interdisziplinäres-Wissenswertes aus Europa. Hier gibt es die Übersicht über Kinderunis aus Bundesländern Sowie Kinderunis in Europa allen. Spezial: Tipps und Infos für Mütter und Väter von klugen Kids. Mon, 04 Jan 2010 10:10:00 +0100 Hausen (welt-des-wissens) – Als Antwort auf ermüdende Löschdiskussionen und auf die vielen "irrelevanten" Artikel beim Online-Lexikon „Wikipedia“ versteht sich „PlusPedia, eine so genannte Enzyklopädie ohne Relevanzkriterien. „PlusPedia“ ist unter der Adresse http://www.pluspedia.de/index.php/Hauptseite im Internet zu finden. Einerseits werden aktiv gelöschte Artikel der „Wikipedia“ gerettet, andererseits finden dort auch Artikel ein Plätzchen, die bei der „Wikipedia“ keine Chance hätten. Als ernsthafte Enzyklopädie hat „PlusPedia“ – nach eigenen Angaben – das Ziel, Sachverhalte korrekt darzustellen. Auf der Webseite von „Pluspedia“ heißt es: „Wir sind breit aufgestellt und bieten natürlich auch "relevantes" Wissen an (nach der Definition von „Wikipedia“). Das hält uns aber nicht davon ab, hier und da auch Humor zu beweisen. Verstaubte Vorstellungen gibt es draußen genug. Unser Motto lautet: Die Wikipedia weiß unendlich viel - Die PlusPedia ein bisschen mehr!“ Wer schon mal Opfer einer Löschdiskussion bei „Wikipedia“ war, wird „PlusPedia“ sehr zu schätzen wissen! Sun, 03 Jan 2010 14:32:00 +0100 Video: "Tipps für Einstein-Kids" von "Kinderunis" bei "YouTube" http://www.youtube.com/user/Kinderunis Bedburg (welt-des-wissens) - Mit Beginn des Jahres 2010 gibt es auf dem Videoportal „YouTube“ den Kinder-Kanal „Kinderunis“ für kluge Kids. Lilli Cremer-Altgeld, präsentiert hier unter der Internetadresse http://www.youtube.com/user/Kinderunis in Zusammenarbeit mit dem Blog „Kinderunis in Europa“ Informationen für Kinder und deren Familien. Bevorzugt gibt es Hinweise auf politische Bildung für Kinder - z.B. Tagesschau und ZDF für Kids. Sowie auf Kinder-Suchmaschinen, in denen die Themen Politik & Geschichte behandelt werden. Ebenfalls auf Kinderseiten des Deutschen Bundestages und des Bundespräsidenten. Gefragt sind im politischen Zusammenhang die Themen Demokratie, Toleranz, Zivilcourage, Religion und politisches Engagement - vor dem Hintergrund von Transparenz und Überparteilichkeit. Im Weiteren geht es um Inspirationen zu den klassischen Themenkomplexen Sport und Reisen (Geografie), Wirtschaft und Technik, Musik und Religion, Kunst und Kultur, Physik und Mathe, Chemie und Biologie, alte und neue Sprachen. Eine spezielle Themenwelt bildet „Hochbegabung bei Kindern und Jugendlichen“. Hier werden bekannte Foren und Internetportale aufgezeigt, die sich seit Jahren erfolgreich diesen Themen widmen. Ebenso gibt es ausgewählte Hochbegabungsliteratur für Kinder und Eltern. Die Herausgeberin des Kinder-Kanals, Lilli Cremer-Altgeld, ist ehemalige Universitätskuratorin und arbeitet heute als Coach, Journalistin, Moderatorin. Cremer-Altgeld ist Moderatorin des Forums „Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory ?“, schreibt und entwickelt Videos - bevorzugt zu den Themenwelten Hochbegabung und Kinderunis in Europa. * Weblinks zum Thema: Kinderunis in Europa http://kinderunis.blogspot.com Für Hochbegabte und Höchstbegabte http://cremer-altgeld.blogspot.com Hochbegabung in Medien http://cremeraltgeld.kulando.de Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung http://cremeraltgeld.blogspot.com Sat, 26 Dec 2009 19:30:00 +0100 Video: "Mehr Medien- und Internetpräsenz für PR und IR" von "BusinessWire" bei "YouTube" http://www.youtube.com/watch?v=HECB1wKUXzo Wiesbaden (welt-des-wissens) - Rund 100 deutschsprachige Pressedienste, bei denen man kostenlos interessante Pressemitteilungen über Produkte oder Services im Internet veröffentlichen kann, werden im Weblog "medien-news" unter der Adresse http://medien-news.blog.de/2006/02/20/kostenlose_pressedienste_von_a_bis_z~576654/ aufgelistet. Bei vielen dieser Pressedienste zum Nulltarif sind die Pressemitteilungen nach der Veröffentlichung bei "Google News Deutschland" lesbar und werden von weiteren Webseiten übernommen, was für eine erfreulich große Reichweite sorgt. Über kostenlose Pressedienste informiert auch das Weblog "Kostenlose Pressedienste" mit der Adresse http://kostenlose-pressedienste.blogspot.com Sat, 26 Dec 2009 11:27:00 +0100 Mammut-Experte Dick Mol (rechts mit blauer Krawatte) und links neben ihm Evangelos Ch. Vlachos, Geologe und Kurator des "Mammoth-Museum" * Interview mit dem international renommierten Mammut-Experten Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) * Frage: Herr Mol, Sie haben zusammen mit Frau Professor Dr. Evangelia Tsoukala an der feierlichen Eröffnung des neuen „Mammoth-Museum“ („Mammut-Museum“) in Thessaloniki (Griechenland) teilgenommen. Was zeigt dieses Museum? Antwort: Am Samstag, dem 19. Dezember 2009, wurde das „Mammoth-Museum“ in Thessaloniki eröffnet. In diesem Museum wird anhand von Funden eiszeitlicher Säugetiere vom Nordseeboden, vor allem des Wollhaar-Mammuts (Mammuthus primigenius), gezeigt, dass die Nordsee zwischen den Britischen Inseln und dem europäischen Kontinent in der letzten Eiszeit eine trockene und kalte Steppe gewesen ist. Man konnte zwischen etwa 100.000 und 11.500 Jahren vor heute in der Weichsel-Eiszeit von Holland nach England wandern, ohne nasse Füsse zu bekommen! Es war damals ein Paradies für Tiere wie das Wollhaar-Mammut, Fellnashorn, den Steppen-Wisent, aber auch Raubtiere wie Löwe, Bär, Hyäne und sogar die Säbelzahnkatze Homotherium. Das Museum gehört zum Dino-Park von Thessaloniki (Mazedonien) in Griechenland und ist sehr geschmackvoll eingerichtet von Studenten der Paläontologie und Geologie der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. Viele große Bilder von Fischkuttern, Aktivitäten an Bord der Kutter sowie vom Fisch- und Fossilienfang erläutern die interessante Geschichte der heutigen Nordsee. * Professor Evangelia Tsoukala von der Aristoteles-Universität in Thessaloniki Frage: Wer hatte die Idee für das „Mammoth-Museum“? Antwort: Im Juni 2009 kam meine Freundin, Professor Evangelia Tsoukala von der Aristoteles-Universität in Thessaloniki, zu Besuch in die Niederlande. Seit einigen Jahren arbeiten wir intensiv zusammen. Wir graben eine Fauna aus dem Pliozän mit Mastodonten wie Mammut borsoni (Europäischer Mastodont) und Anancus arvernensis (Mastodont der Auvergne) aus und haben in Milia, in der Nähe von Grevena (Westliches Mazedonien, Griechenland) ein kleines Museum eingerichtet. Es wird jetzt ein sehr großes Zentrum für Paläontologie in Milia geplant. Dazu führten wir viele Gespräche. Natürlich habe ich Frau Tsoukala die Funde der Nordsee gezeigt. Sie war sehr beeindruckt, nicht nur von der Qualität, sondern auch von der großen Menge der Funde, die jede Woche von den Fischern an Land gebracht wird. Sofort hat Frau Tsoukala vorgeschlagen, ein Museum über die Fossilien aus der Nordsee in Thessaloniki (das auch am Meer liegt) einzurichten, natürlich mit Originalfunden. Das „Mammoth-Museum“ wurde gebaut von Vassilis Michailidis, dem Eigentümer des „Hotel Nouvelle“ und des Dino-Park in Thessaloniki. Vassilis Michailidis (links), Hotelier und Eigentümer des "Mammoth-Museum", mit Dick Mol * Frage: Wer ist verantwortlich für das „Mammoth-Museum“? Antwort: Verantwortlich für das „Mammoth-Museum“ ist Evangelos Ch. Vlachos, ein griechischer Geologe und Student von Evangelia Tsoukala. Er ist Kurator des „Mammoth-Museum“, hat die meiste Arbeit beim Aufbau geleistet und eine Broschüre über das Museum verfasst. * Frage: Sind im „Mammoth-Museum“ besonders eindrucksvolle Originalfunde zu bewundern? Antwort: Ja, es gibt einige sehr schöne und spektakuläre Stücke wie einen Mammutschädel mitsamt Oberkiefer, Backenzähnen und Stoßzähnen. Leider nicht komplett, aber sehr gross und eindrucksvoll. Auch einige Extremitäten, wie Oberschenkelknochen, Schienbeinknochen und so weiter sind zu bewundern. Auch möchte ich gerne hinweisen auf das Display über den Zahnwechsel der Mammute. Fasst alle Gebisselemente von Ober- und Unterkiefer sind ausgestellt. Auch der Horizontalwechsel der Zähne wird erklärt und dass man anhand von einem Backenzahn das individuelle Alter des Mammuts bestimmen kann. Das ist meines Ermessens einmalig in der Welt. * Logo des „Mammoth-Museum“ Frage: Wo findet man das „Mammoth-Museum“? Antwort: Multispace Nouvelle, 70 KM, Thessaloniki – Oreokastro. P.O. 57013, Thessaloniki, Telefon: 2310-686544-5, Fax: 2310 686546, Mobil: 6976432675 http://www.mouseiomamouth.gr * Frage: Kann man sich über das „Mammuthus-Museum“ im Internet informieren? Anwort: Unter den Internetadressen http://www.mouseiomamouth.gr und bald auch http://www.mammothmuseum.gr - zur Zeit nur in griechischer Sprache, aber bald auch in englischer Sprache. * Überreichung des Zertifikates für den "Guinness World Record" (längste Stoßzähne der Welt) an den Präfekten von Grevena Frage: Wann und wie hat Ihre Zusammenarbeit mit Frau Professor Dr. Evangelia Tsoukala begonnen? Antwort: Ich kannte Frau Evangelia Tsoukala von ihren wissenschaftlichen Arbeiten über pliozäne und pleistozäne Säugetiere seit vielen Jahren. 2006 habe ich sie das erste Mal besucht. Dann hat sie mir die reichhaltigen Sammlungen gezeigt, vor allem die Mastodonten-Überreste aus der Umgebung von Grevena. 2007 haben wir zusammen die Ausgrabung geleitet in der Sandgrube von Milia, wo wir ein Teilskelett von Mammut borsoni ausgegraben haben. Das war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Es war im Sommer, es war sehr heiß, 46 Grad Celsius. Ich war damals eher gewohnt, in der Kälte des arktischen Sibirien zu arbeiten. Aber der Mastodont von Milia war etwas ganz Besonderes: Wahnsinnig groß (3,50 Meter Schulterhöhe) und Stoßzähne mit einer Länge von 5 Metern und 2 Zentimetern! Es sind die längsten Stoßzähne der Welt, die man kennt! Im Sommer 2007 wurde dies als „Guinness World Record“ (GWR) anerkannt und ein Zertifikat von GWR an Professor Tsoukala und den Präfekt von Grevena überreicht. Professor Tsoukala und ich sind befreundet, wir haben seit 2006 schon sehr viele Projekte gemeinsam durchgeführt: zum Beispiel am Fundort Milia 5 das Teilskelett von Mammut borsoni ausgegraben, in Kaloneri den Waldelefanten von Kaloneri geborgen, ein pliozänes Nashorn freigelegt, ein Projekt in Siatista angefangen und jetzt das „Mammoth-Museum“ in Thessaloniki. Verschiedene wissenschaftliche Publikationen sind zur Zeit in Druck. * Frage: War 2009 für Sie als Mammut-Experte ein erfolgreiches Jahr? Anwort: Ja, 2009 war sehr erfolgreich. Ich habe mehrere erfolgreiche Expeditionen auf der Nordsee durchgeführt. Ich war in Weimar bei Herrn Dr. Ralf-Dietrich Kahlke (Forschungsstation für Quartär-Paläontologie), sechs Mal war ich in Griechenland, ein Mal in Rumänien und dort habe ich die Fundstelle des Racos-Mastodonten (Anancus arvernensis) besucht und war dabei, als die letzten Reste geborgen wurden. Ich habe den Racos-Mastodonten vermessen und mit einer Studie darüber angefangen. In Bulgarien habe ich viele wichtige paläontologische Sammlungen besucht und in Serbien (Kostolac) das Steppenmammut (Mammuthus trogontherii), das 2009 entdeckt wurde, studiert und bestimmen können: ein männliches Tier, ein Bulle, im hohem Alter (anhand der letzten Backenzähne, die schon weit abgekaut sind). Und in Frankreich habe ich mit Herrn Dr. Frédéric Lacombat (Paläontologe am Musée Crozatier, Le Puy-en-Velay) unsere Arbeiten am Steppenmammut von Nolhac (Auvergne) durchgeführt. Auch haben wir weitergearbeitet am Programm für die internationale Konferenz „Mammoths and their Relatives“ die nächstes Jahr in Le Puy-en-Velay in der Auvergne stattfinden wird. Es haben sich jetzt schon 130 Wissenschaftler, Experten auf dem Gebiet der rezenten und fossilen Rüsseltiere, aus der ganzen Welt angemeldet. Auch war ich in Italien, um in der Umgebung von Turin Mastodonten zu studieren und einige klassische Fundstellen im Piemont zu besuchen. Im Dezember dieses Jahres war ich in Eppelsheim, um dort das wunderschöne Dinotherium-Museum zu besuchen und am nächsten Tag das Paläontologische Museum in Nierstein. Da war ich zuvor noch nicht gewesen, obwohl ich oft in der Umgebung von Mainz bin, und ich muss sagen, dass es ein sehr gutes und eindrucksvolles Museum ist von Vater Arnulf Stapf und Sohn Harald Stapf. Die Skelette von Seekühen aus dem Mainzer Becken haben mich sehr beeindruckt. Was für Prachtexemplare dort ausgestellt sind. Ich habe das wirklich genossen! Im Mai 2009 kam das Buch „De Groote Wielen, wie woonden er in de Groote Wielen in de ijstijd?“ in niederländischer Sprache heraus. Das Buch habe ich zusammen mit meinem Freund, Anton Verhagen aus ‘s-Hertogenbosch, verfasst. Das Buch, reich bebildert, ist meines Ermessens sehr gut gelungen. Es wurden viele Tausende von Exemplaren verkauft. * ![]() Gemälde des Künstlers Remie Bakker von Mammut borsoni Frage: Werden Sie von Kindern oder Erwachsenen manchmal gefragt, wie man Mammut-Experte werden kann? Antwort: Ja, ich halte viele Vorträge über eiszeitliche Säugetiere und auch über das Wollhaar-Mammut und meine Expeditionen. Diese Vorträge sind für Jung und Alt bestimmt. Und immer wieder muss ich dann erzählen, dass ich von Beruf Zollbeamter am Flughafen von Amsterdam bin und mein Geld nicht als Paläontologe verdiene. Obwohl ich ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter von zwei Museen bin: eines davon ist das Naturhistorische Museum in Rotterdam und das andere ist das Musée Crozatier in Le Puy-en-Velay in Frankreich. In Le Puy gibt es sehr interessante und alte Sammlungen mit frühpleistozänen Säugetierresten aus der Auvergne. Die Franzosen Jean-Baptiste Croizet und Antoine Claude Gabriel Jobert haben dort geforscht und 1828 Anancus arvernensis (damals Mastodon arvernensis) erstmals beschrieben. Solche Informationen werden von den Zuhörern sehr geschätzt, glaube ich. * ![]() Gemälde eines Mammuts von Remie Bakker für das Titelbild des Buches „De Groote Wielen, wie woonden er in de Groote Wielen in de ijstijd?“ Frage: Wissen Sie angesichts ihres Schreibfleißes überhaupt noch, wie viele Bücher Sie bereits geschrieben und veröffentlicht haben? Antwort: Ich habe von meinen Eltern gelernt, dass man alles teilen muss. Ich habe einige Kenntnisse über eiszeitliche Säugetiere im weitenste Sinne. Diese Kenntnisse teile ich gerne, nicht nur mit professionellen Paläontologen, sondern auch mit Laien. Nicht nur in Büchern, sondern auch in kleineren Aufsätzen und Museen. Ich habe im Laufe der letzten 40 Jahre Hunderte von Publikationen veröffentlicht, darunter verschiedene Bücher, oft mit Gleichgesinnten zusammen. Wie viele Bücher genau, müsste ich nachsehen. Aber ich glaube, die wichtigsten Werke kann man im Internet finden. * ![]() Modell des Mastodons der Auvergne namens Anancus arvernensis von Remie Bakker und Dick Mol Frage: Haben Sie sich für das neue Jahr 2010 als Mammut-Experte etwas Besonderes vorgenommen? Antwort: Das Jahr 2010 wird ein echtes Mammut-Jahr. Die erwähnte Mammutkonferenz wird stattfinden. Gleichzeitig ist in Le Puy-en-Velay eine grosse Ausstellung „Mammoths & Cie“ geplant. Für diese Ausstellung bauen der Künstler Remie Bakker aus Rotterdam und ich zur Zeit ein lebensechtes Model von Anancus arvernensis, des Mastodons der Auvergne. Es ist fast fertig, leider kann ich noch nicht zeigen, wie es aussieht, aber ich kann sagen dass es wirklich sehr spektakulär ist! Ein Model im Maßstab 1:10 zeige ich hier gerne. Und ich bin davon überzeugt, dass das „Mammoth-Museum“ in Thessaloniki sehr gut besucht wird. Es ist ein originelles Museum mit einer besonderen Geschichte, nämlich über dramatische Klimaänderungen, die auch heute noch sehr aktuell sind! Im „Mammoth-Museum“ können die Besucher viel lernen über die Eiszeiten, über das Klima und die damalige Tierwelt, eine ausgestorbene Tierwelt. Jeder Besucher wird im „Mammoth-Museum“ von Studenten der Aristoteles-Universität geführt. Ja, das sind Studenten von Professor Dr. Evangelia Tsoukala. * Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der das Weblog „Mammut-Zeitung“ http://mammut-zeitung.blogspot.com betreibt und 2009 die Bücher „Der Ur-Rhein“; „Höhlenlöwen“, „Säbelzahnkatzen“ und „Der Höhlenbär“ veröffentlichte. Fri, 25 Dec 2009 10:41:00 +0100 Grevenbroich (welt-des-wissens) – Lesenswerte Tipps für die Online-PR präsentiert eine zehn Seiten umfassende Publikation mit dem Titel „Veröffentlichen im Internet – Neue Wege in der Online-PR“ unter der Adresse http://www.pr-gateway.de/docs/veroeffentlichen-im-internet.pdf - Aus dem Inhalt: Online-Kommunikation im Wandel – Die zehn wichtigsten Online-PR-Instrumente – Mit Online-PR zur Direkt- und Dialog-PR – Online-PR und Suchmaschinen – Online-Kommunikationsmedien: Presseportale, Blogs und Co. – Kardinalfehler, die man unbedingt vermeiden sollte. Autorin dieser Publikation ist Melanie Tamblé, Online-Marketing-Expertin und Mitgründerin der ADENION GmbH. Die ADENION GmbH bietet seit 2000 Beratungs-Leistungen, Softwarelösungen und Portale für Online-Marketing und –Vertrieb. Weitere Publikationen und White Papers: http://www.pr-gateway.de/presse - Blog: http://pr-pr-gateway.de * Weblink zum Thema: http://kostenlose-pressedienste.blogspot.com |
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