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News und Informationen rund um Beauty + Wellness; Freie Benutzung nach dem Setzen eines Backlinks auf unsere Homepage; Parfümerie oder Kosmetikerin? - Der CHANNOINE In-Vita-Point: Nutzen auch Sie die Vorteile eines CHANNOINE In-Vita-Points: Mehr Service als eine Parfümerie durch eine individuelle, ganzheitliche Betreuung in Einzelterminen. Weniger Kosten als eine Kosmetikerin durch kostenlose, regelmäßige Pflegetermine. Sparen Sie sich die Kosten eines herkömmlichen Kosmetiktermins und investieren Sie es statt dessen in Ihre tägliche Schönheitspflege. Sie haben mehr davon! CHANNOINE ist eines der fortschrittlichsten Kosmetikunternehmen und wird durch CBS von mehr als 4.000 Schönheits- und Wellness-Beratern repräsentiert.
Copyright: (c)2007 Tom Glasauer
Wohlbefinden ist ein Zustand, den alle Menschen anstreben, doch für jeden sieht der Weg und das Ziel etwas anders aus.
Januar 2008 – das ist für viele gesundheits- und pflegebewusste Frauen und Männer ein ganz besonderer Monat, denn der CHANNOINE In-Vita-Point von Kerstin Glasauer feiert sein 5-jähriges Jubiläum.
CHANNOINE - eines der fortschrittlichsten Kosmetikunternehmen – hat mit Konsequenz, Intelligenz und sehr viel Leidenschaft in den letzten drei Jahrzehnten das damals schon einzigartige Dienstleistungskonzept weiter hin zu heute hochqualifizierten Lifestyle-Beratungsstellen, den IN-VITA-POINTs, weiterentwickelt.
Bundesernährungsminister Horst Seehofer hat am 16. Oktober 2007 einen Leitfaden für erweiterte Nährwertangaben auf Lebensmitteln vorgestellt. Solche Informationen sollen den Verbrauchern eigentlich die Lebensmittelauswahl erleichtern. Bislang führten Nährwertangaben aber auch zu Verwirrung: Wie eine Auswertung der Verbraucherfragen an die aid-Experten zeigt, wurden zwischen 2002 und 2005 unter anderem 100 Fragen zu nährwertbezogenen Angaben gestellt.
Je länger schwarzer Tee zieht, desto höher der Gehalt an wertvollen Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken vermutlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs entgegen und stärken das Immunsystem. Ein Schuss Milch im Tee beeinträchtigt diesen positiven Effekt offenbar nicht. So lautet das Fazit einer Studie der Universität von Aberdeen, Schottland.
Kinder und Jugendliche stehen stark übergewichtigen Altersgenossen häufig ablehnend gegenüber und haben Vorurteile. So werden fettleibige Schulkameraden oft als weniger hübsch, intelligent und leistungsbereit eingestuft. Das hat eine Studie am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen gezeigt.
Die erste Kampagne „5-A-Day“ startete 1988 in Kalifornien. Hintergrund war die steigende Zahl an Forschungsergebnissen, die ein niedrigeres Krebserkrankungsrisiko bei einem hohen Gemüse- und Obstverzehr aufzeigte. Im Jahr 2000 wurde diese Idee auch in Deutschland aufgegriffen und die Kampagne „5 am Tag“ etabliert.
Auch fünf Jahre nach der Entdeckung von Acrylamid ist der Schadstoff noch in aller Munde. Immerhin zeigen die Bemühungen von Bund und Herstellern deutliche Erfolge. So konnten von den insgesamt 13 problematischen Warengruppen 6 weiter gesenkt werden.
Die im Jahr 2000 initiierte Kampagne „5 am Tag“ kennen laut einer Befragung von TNS Healthcare 37 % der Deutschen. Obst und Gemüse steht immerhin bei jedem zweiten Befragten fast jeden Tag oder mehrmals täglich auf dem Speiseplan. Dabei wird häufiger zu Obst als zu Gemüse gegriffen. Zudem ist der Gemüseverzehr stark vom Haushaltseinkommen abhängig; bei Obst hat dies weniger Einfluss.
Wer mit der Nahrung ausreichend Milch und Milchprodukte aufnimmt, kann möglicherweise dem Metabolischen Syndrom entgegen wirken. So lautet das Fazit einer britischen Langzeitstudie, für die knapp 2400 Männer über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet wurden.
Ein Forscherteam in Harvard hat kürzlich einen Zusammenhang zwischen der Art der Fette in der Ernährung und dem Risiko festgestellt, ungewollt kinderlos zu bleiben. Die Wissenschaftler zeigten, dass Transfettsäuren die weibliche Fruchtbarkeit hemmen können. Steigt der Anteil dieser Fette an der Ernährung um nur zwei Prozent, so verdoppelt sich das Risiko der ungewollten Kinderlosigkeit.
Der von der Verbraucherzentrale NRW angebotene Kurs "Gewicht im Griff" ist ein erfolgreiches Gruppenprogramm für Menschen mit mäßigem Übergewicht. Dieses Fazit zog die Verbraucherzentrale NRW aus einer Studie, die sie in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, durchgeführt hat. Untersucht wurde, wie sich das Gewicht und der Body-Mass-Index (BMI) von 72 Teilnehmern im Verlauf des Kurses veränderte.
Nach dem Krieg stieg der Fleischverbrauch in Deutschland immer weiter an und erreichte 1990 seinen höchsten Stand. Seither geht es wieder leicht abwärts, der entscheidende Grund dafür dürften weniger teils etwas steigende Preise als vielmehr die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten sein.
Im August sind die Verbraucherpreise für Butter um 50 Prozent gestiegen. Diese Preiserhöhung hat im Interesse der Medien gestanden wie kaum eine andere im Nahrungsmittelbereich. Vielfach wurden Meldungen formuliert, die suggerierten, dass sich alle Molkereiprodukte in dieser Größenordnung verteuerten. Preiserhöhungen für Quark und Käse gab es im August aber noch nicht.
Die Maca-Pflanze (Lepidium meyenii Walp.) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und stammt aus den Höhenlagen der peruanischen Anden. Die einheimische Bevölkerung verzehrt die Wurzelknollen der Pflanze entweder nach Erhitzen frisch, oder sie werden getrocknet und z.B. als Mehl weiter verarbeitet. Seit einigen Jahren werden macahaltige Produkte auch in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.
Nicht repräsentativ aber doch aufschlussreich: Laut einer amerikanischen Studie schmecken Kindern Lebensmittel aus einer Mc Donalds Umverpackung besser als aus einer neutralen Verpackung.
Gewinner beim ansonsten stagnierenden Getränkemarkt ist „Near Water“, auch „Aqua-Plus“ genannt. Diese Getränkesparte auf Basis von (Mineral-) Wasser verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 60% gegenüber 2005.
Rund 1 Million Kinder über drei Jahre besuchen täglich mehr als sechs Stunden lang eine Kindertagesstätte. Die meisten von ihnen essen dort auch zu Mittag. Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden haben nun untersucht, wie es um die Mittagsverpflegung in sächsischen Kindertagesstätten steht.
Die Qualität von abgepacktem Kochschinken ist zwar gut, aber viele Produkte enthalten am Ende der Mindesthaltbarkeit überhöhte Keimzahlen. Zu diesem Ergebnis kommt Stiftung Warentest bei einem Vergleich von 25 verpackten Kochschinken, darunter auch drei Bioprodukte. Untersucht wurden Marken, die am häufigsten gekauft werden und mit ein bis zwei Euro pro Packung relativ günstig sind.
In Guarkernmehl einer Schweizer Firma sind das früher vor allem in Holzschutzmitteln verwendete Pestizid Pentachlorphenol (PCP) und Dioxine nachgewiesen worden. Die Lebensmittelüberwachungsbehörden der EU-Mitgliedstaaten sind über das EU-Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel informiert worden.
Empfängern von Arbeitslosengeld II ist es kaum möglich, ihre Kinder ausgewogen und gesund zu ernähren. So lautet das Fazit einer Studie des Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) der Universität Bonn. Die Wissenschaftler hatten im März 2004 in Dortmund in Supermärkten, Discountern sowie in einem Bioladen die Preise von mehr als 80 Lebensmitteln ermittelt. Anhand dieser Daten berechneten sie nach Altersgruppen die Kosten für die so genannte „Optimierte Mischkost“, ein Konzept für eine gesunde Ernährung für Kinder und Jugendlichen.
Chronisch entzündetes Fettgewebe ist eine Hauptursache für die gesundheitlichen Probleme übergewichtiger und fettsüchtiger Menschen. Das Fettgewebe ist nicht nur ein passives Organ, das überschüssige Energie speichert. Es produziert viele Substanzen, die als Adipokine bezeichnet werden. "Bei Adipositas verändert sich deren Synthese- und Sekretionsmuster, was wahrscheinlich mitverantwortlich für die Komplikationen ist", sagte Prof. Hans Hauner, Ernährungsmediziner an der TU München, auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit in Basel. Von den metabolischen Konsequenzen der Adipositas bleibt letztendlich kein Organ verschont.
Die Deutschen essen besonders gerne italienische Gerichte und Hausmannskost. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid ergeben, an der tausend Bürger ab 14 Jahren teilnahmen. Auf Platz 1 der Hitliste der Lieblingsgerichte steht Spaghetti Bolognese, gefolgt von Spaghetti mit Tomatensoße, Schnitzel und Pizza. Knapp 40 Prozent der Befragten mögen deftige Fleischgerichte wie Roulade, Sauerbraten oder Steaks.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat in Berlin die Ergebnisse des Jahresberichts Lebensmittelüberwachung 2006 vorgestellt. Das zusammengefasste Ergebnis: In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der beanstandeten Proben nicht wesentlich verändert. Der Bericht entsteht auf der Basis der Kontrollergebnisse der Bundesländer, die für die Lebensmittelüberwachung zuständig sind.
Aufgrund ihres hohen Gehalts an hormonähnlichen Substanzen sollte Säuglingsnahrung auf Sojabasis nur bei begründeter Indikation eingesetzt werden, erklärte Prof. Sabine Kulling von der Universität Potsdam auf dem 4. Forum Verbraucherschutz des Bundesinstituts für Risikobewertung.
Kartoffeln sind reich an Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die zum großen Teil direkt in und unter der Schale vorkommen. Immer wieder wird deswegen empfohlen die Kartoffeln nicht zu schälen sondern sie direkt mit der Schale zu essen. Die Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung rät jedoch davon ab, Kartoffeln mit der Schale zu essen. Als Begründung führt sie zwei Punkte an: den Solaningehalt und die Behandlung der Kartoffelschale mit keim- oder schimmelhemmenden Mitteln.
Von A wie Aspartam bis Z wie Zucker informiert das neu bearbeitete aid-Heft über die Herstellung von Süßungsmitteln, erklärt Sortenunterschiede, diskutiert die Bedeutung für die Ernährung und gibt praktische Tipps zur Verwendung.
Viele Verbraucher kaufen teure cholesterinsenkende Lebensmittel, obwohl sie diese gar nicht benötigen. Motive dafür sind Vorbeugung und Kompensation eines ungesunden Lebensstils. Das ergab eine repräsentative Befragung von 1000 Käufern dieser Artikel, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Verbraucherzentralen durchführten.
Seit 1. Juli 2007 regelt die Claims-Verordnung europaweit einheitlich die Vorschriften für gesundheits- und nährwertbezogene Angaben (Claims) auf Lebensmitteln und in der Werbung. Sie gilt grundsätzlich für alle Lebensmittel und zwar für verpackte und unverpackte Produkte, für Handel, Handwerk und Gastronomie.
Den D-A-CH-Referenzwert von 400 µg Folat pro Tag erreichen die Deutschen im Mittel nur rund zur Hälfte. Darüber hinaus nutzen zu wenige Frauen das große präventivmedizinische Potenzial von Folsäure beim Schutz vor Neuralrohrdefekten (NRD) durch eine gezielte Folsäureeinnahme in der Frühschwangerschaft.
Wer mit der Nahrung reichlich Transfettsäuren aufnimmt, erhöht maßgeblich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das hat eine US-amerikanische Langzeitstudie an knapp 33000 Krankenschwestern bestätigt. Die Mediziner der Harvard School of Public Health befragten die Probanden zu ihrer Ernährungs- und Lebensweise. Zusätzlich wurden Blutproben entnommen, um den Gehalt an Transfettsäuren zu bestimmen.
Viele Birkenpollenallergiker kennen das Problem: Zur Zeit der Birkenblüte läuft die Nase, aber auch außerhalb dieser Zeit und ohne Pollenkontakt reagiert die Mundschleimhaut nach dem Verzehr von Erd- und Haselnüssen, Äpfeln, Sellerie und Hülsenfrüchten. Der Grund: Bestimmte Eiweiße in diesen Nahrungsmitteln sind dem Allergie auslösenden Eiweiß in Birkenpollen in ihrer Struktur so ähnlich, dass der Körper auf sie ebenfalls allergisch reagiert. Dieses Phänomen der Kreuzallergie wird bei Birkenpollenallergikern immer häufiger beobachtet.
Grundschüler im Umgang mit Lebensmitteln fit machen, das ist das Ziel der neuen Lern-CD „Abenteuer mit Schnitzel, Serviette und Co. – Tipps und Tricks für kleine Genussentdecker“. Die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH entwickelte gemeinsam mit der Ernährungsexpertin und Kochbuchautorin Dagmar von Cramm das elektronische Lernmedium für den Grundschulunterricht.
Ein Großteil der Nahrung ist pflanzlichen Ursprungs. Die zunehmende Menge und Vielfalt pflanzlicher Anteile an der menschlichen Nahrung wird von ernährungswissenschaftlicher Seite befürwortet und liegt allgemein im Trend. So werden nicht nur Extrakte und Inhaltsstoffe traditioneller Nahrungspflanzen, sondern verstärkt auch solche von arzneitypischen und exotischen Pflanzen in Lebensmitteln verwendet.
Anläßlich der parlamentarischen Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Mitte Juni 2007 stellt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung einen Katalog von Forderungen zur Ernährungserziehung von Kindern und Jugendlichen auf. Erstmalig in der Geschichte spielt die Ernährung in Kindertagen eine entscheidende Rolle für das gesundheitliche Schicksal über eine Lebensspanne von 70 bis 80 Jahren.
"In vielen Familien ist der Fernseher inzwischen zur Ersatz-Feuerstelle geworden", kommentierte Prof. Angelika Ploeger von der Universität Kassel den Erfolg von Kochsendungen. Anstatt das Essen selbst zuzubereiten und gemeinsam zu genießen, schaue man sich solche Sendungen an. Diese vermittelten auf der emotionalen Ebene Geborgenheit und Geselligkeit, trügen auf der rationalen Ebene aber kaum zur Steigerung der Kochkünste bei.
Die Verbreitung von Übergewicht in allen Altersgruppen der Bevölkerung zeigt, dass die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in Zeiten des Nahrungsüberflusses und des Bewegungsmangels als Normalzustand anzusehen sind, wenn nicht bewusst gegengesteuert wird.
Deutschen Forschern ist der Nachweis gelungen, dass die natürliche Sonnenbrille des Auges gestärkt werden kann.
Selbst wenn Vater und Mutter nicht durch Allergien belastet sind, hat ein neugeborenes Kind heute ein Allergierisiko von ca. 15 Prozent. Ein solches Risiko können die Eltern aber durch geeignete Maßnahmen beeinflussen. Ein wichtiger Schutzfaktor ist das ausschließliche Stillen des Kindes in den ersten 6 Monaten. Erst zu diesem Zeitpunkt sind das Immunsystem und der Stoffwechsel des Kindes so weit, dass der Kontakt mit neuen Nahrungsmitteln gut verarbeitet werden kann.
Ideale Lebensmittel zum Abnehmen sind solche, die gut sättigen, also ein großes Volumen haben, aber gleichzeitig wenig Energie liefern. Ob eine Mahlzeit viel oder wenig Energie enthält, richtet sich nach den Anteilen der jeweiligen Lebensmittel und der Zubereitungsart, aber nicht danach, ob die Mahlzeit warm oder kalt ist.
Was ist der Unterschied zwischen Fruchtsaft und Fruchtnektar? Welche Qualitätsanforderungen muss "Deutsche Markenbutter" erfüllen? Und wie wird Kakao hergestellt? Mehr über die Warenkunde und Kennzeichnung von über fünfzig Produktgruppen ist zu erfahren in der Rubrik Lebensmittel von A-Z auf www.was-wir-essen.de.
Limetten enthalten häufig Rückstände von Pflanzenschutzmitteln - auch wenn sie als "unbehandelt" gekennzeichnet sind. Nur die Früchte aus ökologischem Anbau waren in einer Untersuchung von Stiftung Warentest weitestgehend unbelastet. Die Lebensmitteltester hatten in 18 Supermärkten Limetten gekauft und im Labor geprüft.
Seit einiger Zeit ist der Konsum von Bitterschokolade im Trend. In der Presse werden dieser Schokolade sogar gesundheitlich positive Effekte wie zugeschrieben. Aber Schokolade gehört auch zu den Lebensmitteln, die Cadmium enthalten können, denn ein wesentlicher Bestandteil der Schokolade ist die Kakaomasse. Diese kann je nach Herkunft des Kakaos sehr unterschiedlich mit Cadmium belastet sein.
Nach heutigen Erkenntnissen entsteht Übergewicht bei Kindern nicht erst, wenn sie mehr essen als ihnen gut tut. Wissenschaftler vermuten, dass entscheidende Weichen für die spätere Gesundheit schon während der Schwangerschaft gestellt werden. In dieser Zeit bilden sich das Immunsystem und der Stoffwechsel aus. Wie sich werdende Mütter ernähren, beeinflusst die kindliche Entwicklung dabei mehr als bisher angenommen.
Bittere Aprikosenkerne werden in Naturkostläden und Reformhäusern angeboten, in der letzten Zeit auch verstärkt im Internet. In einigen Fällen wird damit geworben, dass sie gegen Krebs helfen. Für diese Wirkung gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Im Gegenteil: Bittere Aprikosenkerne weisen einen hohen natürlichen Gehalt an Amygdalin auf. Aus dem Glykosid wird während der Verdauung Blausäure abgespalten, die zu schweren akuten Vergiftungen, in hohen Dosen sogar zum Tod führen kann. Bittere Aprikosenkerne können deshalb gesundheitliche Risiken bergen.
Im Sortiment von Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten hat Bio inzwischen seinen festen Platz. Auch knapp ein Drittel der Getränkeabholmärkte vertreiben Bio-Säfte. Im LEH stehen die Bio-Produkte meist in direkter Konkurrenz zu den konventionellen Alternativen. Trotz der höheren Preise für Bio-Produkte boomt das Geschäft im preissensiblen Deutschland.
Die Stiftung Kindergesundheit (München) unterstützt den Aktionsplan der Bundesregierung "Gesunde Ernährung und Bewegung" mit dem von ihr entwickelten Kindergarten-Programm "TigerKids". Nach einer sehr erfolgreichen Pilotphase wird das Projekt "TigerKids - Kindergarten aktiv" demnächst bundesweit auf 2.000 bis 3.000 Kindertagesstätten ausgedehnt.
Witterungsextreme, wie die lange Trockenperiode im zurückliegenden April, lösen immer wieder Befürchtungen über knappe Ernten und steigende Verbraucherpreise aus. Da der Nahrungsmittelsektor jedoch ein sehr vielseitiger Wirtschaftsbereich ist, schlagen höhere Rohstoffkosten in ganz unterschiedlichem Maße auf die Verbraucherpreise durch.
Frankfurter Sportmediziner beschäftigen sich mit Therapieprogrammen für übergewichtige Kinder und Jugendliche. Bewegung ist wichtig, aber sie muss den Kinder auch Spaß machen und zum Alltag gehören.
Zunehmendes Übergewicht kommt die Deutschen teuer zu stehen: Rund 70 Milliarden Euro fließen jährlich in die Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten. Zudem beeinträchtigen Übergewicht und Folgebeschwerden die Betroffenen in ihrer Fitness und Vitalität. Die Bundesregierung will diese Situation bis 2020 nachhaltig verbessern. Das Kabinett verabschiedete daher jetzt ein Eckpunktepapier: "Gesunde Ernährung und mehr Bewegung - Schlüssel für mehr Lebensqualität". Präsentiert wurde es von den Bundesministerien für Gesundheit sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Zum Welt-Nichtrauchertag stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung repräsentative Ergebnisse zum Rauchverhalten Jugendlicher vor: Schon seit einigen Jahren nimmt die Zahl der rauchenden Jugendlichen kontinuierlich ab. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Frühjahr 2007 stellen einen historischen Tiefstand dar.
Jojobasamen werden in den Medien, insbesondere im Internet, Appetit drosselnde Eigenschaften zugeschrieben, und Präparate auf Basis von Jojobasamen werden als geeignete Mittel zum Abnehmen beworben. Der Einsatz von Jojobasamen in Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland ist bislang nicht bekannt.
Vorsicht vor Stürzen im Haushalt / Vorsorge und Umsicht gefragt
Wenn es um Sport geht, scheint die Nation in zwei „Lager“ zu zerfallen, zeigt das aktuelle DAK-Gesundheitsbarometer: Jeder Zweite gab bei der repräsentativen Forsa-Befragung an, mindestens zweimal pro Woche Sport zu treiben. Jeder vierte Deutsche folgt allerdings der Churchill-Devise „No Sports, please“.
Menschen, die ihren Körper ausreichend mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten versorgen, haben ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) zu erkranken als Menschen, die nur wenig von dieser Art Ballaststoffe verzehren. Die Aufnahme von Ballaststoffen aus Obst und Gemüse spielt dagegen keine Rolle für das Diabetes-Risiko. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Untersuchung, die ein Forscherteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine (2007;167:956-965) veröffentlichte.
Am 1. Juli 2007 tritt der neue europäische Gesetzesvorschlag zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACH) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die großen Wissenslücken bei der gesundheitlichen Bewertung von rund 30.000 so genannten chemischen Altstoffen zu schließen. Brisant dabei: Die Umsetzung von REACH wird zu einem Anstieg der Tierversuche führen.
Beim Fett sparen oder Kohlenhydrate reduzieren – die Frage, wie man am leichtesten abnimmt, scheidet nach wie vor die Geister. Nach einer Studie der Wissenschaftler der Tufts Universität in Boston sind jedoch beide Diätformen gleich effektiv. In der kontrollierten Studie untersuchten sie Gewicht, Körperzusammensetzung, Blutwerte und Durchhaltevermögen von 29 leicht übergewichtigen Erwachsenen. Sie verglichen eine Diät mit hohem Kohlenhydrat- (60 % der Energie) und niedrigem Fettgehalt (20 % der Energie) mit einer so genannten Low-Carb-Diät. Diese bestand aus einem hohen Proteinanteil (30 % der Energie) und wenig Kohlenhydraten (40 % der Energie).
Anfang Mai ist das Projekt „Gesunde Kitas – starke Kinder“ gestartet, ein Präventionsprogramm gegen Übergewicht und Folgekrankheiten, das das schon bei den ganz Kleinen in Kindertagesstätten ansetzt.
Die Meldungen über „Gammelfleisch“ reißen nicht ab. Erneut ist verdorbenes Fleisch in den Handel und damit zum Verbraucher gelangt. Aus diesem aktuellen Anlass weist das Bundesinstitut für Risiko (BfR) auf sein bereits im November vergangenen Jahres verfasstes Dokument mit ausgewählten Fragen und Antworten zum Thema verdorbenes Fleisch hin.
Ab Frühjahr sprießen wilde Kräuter wie Ackersenf, Brennnessel oder Löwenzahn in Hülle und Fülle. Wer aufmerksam ist, kann in Wald und Wiese das ein oder andere schmackhafte Kraut entdecken und damit seinen Speiseplan bereichern.
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat eine Liste von Internetadressen veröffentlicht, auf denen gefälschte Medikamente verkauft werden. Anlass sind auf dem Markt aufgetauchte Packungen des Diätmedikaments Xenical®, die nicht den Wirkstoff Orlistat enthalten, sondern Sibutramin oder nur Talk oder Stärke.
Zahnarzt und gute Mundhygiene sorgen für „frischen Atem“
Der Wirkstoff allein macht noch keine Arznei
Körpersensoren reagieren sehr sensibel auf Schwankungen in der Umgebungstemperatur
Studie belegt: Wer raucht, bekommt mehr Falten
Langes Sitzen fördert die Entstehung von Blutgerinnseln – die im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben können. Darum gelten lange Flugreisen in engen Sitzreihen schon seit langem als problematisch. Eine neue Studie zeigt: Auch wer gar nicht in den Urlaub fliegt, sondern arbeitet und dabei viel sitzt, kann dasselbe Schicksal erleiden.
Schlaf ist gesund. Das weiß jedes Kind. Dass viel Schlaf aber auch vor Gewichtszunahme schützen kann, legt nun die Auswertung einer amerikanischen Studie nahe.
Der Volksmund weiß schon lange, dass Lachen die beste Medizin ist. Bereits im Mittelalter gab es Ärzte, die ihren Patienten Lachtherapien verschrieben. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Lachen zur Genesung beitragen kann, was lange Zeit viel zu wenig beachtet wurde.
Was ist am besten geeignet, zu erfrischen und den Durst zu stillen? Mineralwasser. Natürliches Mineralwasser unterliegt der „Mineral- und Tafelwasser-Verordnung“. Es bedarf einer amtlichen Zulassung und gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Das bedeutet aber nicht, dass das Wasser genauso naturbelassen in die Flasche abgefüllt wird, wie es aus dem Erdinneren kommt.
Fünf mal täglich Gemüse und Obst – so lautet weltweit der Rat namhafter Ernährungsexperten. Doch den meisten Menschen fällt es schwer, täglich so viel Gemüse und Obst zu verzehren. Der Trend geht hin zu immer stärker verarbeiteten und schnell zuzubereitenden Speisen, die wenig Frisches enthalten.
Einst aus einer Mischung von Kohl und Rübe hervorgegangen, ist der Kohlrabi etwas ganz Besonderes. Nicht die Frucht, Blüte, Blattwerk oder Wurzel sind hier so schmackhaft. Es ist der Stengel, der das knollenförmige Gemüse hervorbringt. Was viele nicht wissen: „Nicht nur die vielseitige Knolle ist für eine ausgewogene Ernährung wertvoll, sondern auch das frische Blattwerk“, meinen die Ernährungsexperten vom Deutschen Grünen Kreuz e. V., Marburg.
Es passiert ungewollt und plötzlich: Beim herzlichen Lachen, beim Husten, Niesen oder Heben der schweren Einkaufstasche „macht die Blase schlapp“ und noch bevor man die Toilette erreicht, ist es geschehen. Allein in Deutschland leiden etwa vier bis sechs Millionen Menschen, hauptsächlich Frauen, unter Blasenschwäche, medizinisch Harninkontinenz genannt.
Es fängt oft mit einem scheinbar harmlosen Husten an. Doch wenn Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Nachtschweiß hinzukommen, kann sich dahinter auch eine lebensgefährliche Krankheit verbergen: die Tuberkulose (Tbc), auch Schwindsucht genannt.
Zu flache Atmung beeinträchtigt das Wohlbefinden. Kaum jemand atmet heutzutage noch instinktiv richtig. Schon kleine Kinder sind häufig verspannt und atmen zu flach, und viele Erwachsene führen ein geradezu „atemloses“ Leben, getrieben von Stress und Zeitnot.
Nach dem milden Winter erwartet das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) eine regelrechte Zeckenplage. Aufgrund der warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen werden die Spinnentiere in diesem Jahr zahlreicher auftreten und früher aktiv sein.
Wenn die Bahn der Sonne allmählich steil verläuft, häufen sich Warnungen vor dem Sonnenlicht. Aus gutem Grund. Die Klimaveränderungen bringen eine hohe Intensität der ultravioletten Strahlen mit sich, sowohl im kurzwelligen (UV-B) als auch im langwelligen Bereich (UV-A). Um den Aufenthalt im Freien trotzdem genießen zu können, muss der Körper gut geschützt sein: durch Kleidung, Brille und Sonnencreme.
Von wegen „das bisschen Haushalt...“! Eine Untersuchung belegt, dass Frauen bei ihrer Arbeit daheim ähnlichen psychosozialen Belastungen ausgesetzt sind wie in anderen Berufen. So sei der Gesundheitszustand von Frauen mittleren Alters auffallend schlecht, weil bei dieser Altersgruppe besonders hohe psychosoziale Belastungen durch Haus- und Familienarbeit auftreten, sagt der Mannheimer Soziologe Dr. Christof Wolf vom Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA).
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt ab sofort die Impfung gegen HPV (Humane Papillomviren) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren (Epidemiologisches Bulletin vom 23. März 2007). Normalerweise werden die STIKO-Empfehlungen immer im Juli veröffentlicht, wegen der großen Bedeutung dieser Impfung, die sich gegen Gebärmutterhalskrebs richtet, gibt es aber ausnahmsweise eine Vorab-Veröffentlichung.
Britische Wissenschaftler haben möglicherweise einen neuen Ansatz im Kampf gegen Übergewicht gefunden. Die Forscher haben den Mechanismus entschlüsselt, mit dem die Fruchtfliege Drosophila Fett abbaut.
Düfte in der Nacht können helfen, Erinnerungen im Schlaf zu verbessern. Denn wer im Tiefschlaf Gerüche wahrnimmt, die mit einer Lernaufgabe verbunden sind, erinnert sich am nächsten Tag besser an das Gelernte als ohne die Duftstimulierung. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Lübeck und Hamburg in Experimenten gezeigt und damit bestätigt, dass während des Tiefschlafs Erinnerungen im Gehirn unbewusst hervorgerufen und im Gedächtnis verankert werden.
In der Schwangerschaft ist sie doppelt wichtig
So manche Frau quält sich regelmäßig mit Menstruationsbeschwerden. Der texanische Wissenschaftler Dr. Richard H. Richardson und sein Team fanden nun heraus, dass für perimenstruelle Beschwerden (während der Periode) wie Migräne, Asthma oder Entzündungen der Haut eine Allergie auf die körpereigenen Hormone Östrogen und Progesteron verantwortlich sein könnte.
Ein internationales Forschungsteam aus Großbritannien, Kanada und Frankreich berichtet, maßgeblich an der Entwicklung von Typ-2-Diabetes beteiligte Gene entschlüsselt zu haben. Damit sei der genetische Hintergrund der Zivilisationskrankheit Typ-2-Diabetes zu 70 Prozent erklärt, so die Untersucher im renommierten Fachmagazin Nature. Diese Ergebnisse könnten dazu führen, dass Gentests für das Risiko eines entstehenden Typ-2-Diabetes möglich werden.
Das muss und wird sich ändern. Denn die Cytomegalie gehört zu den häufigsten Virusinfektionen, die Kinder während der Entwicklung im Mutterleib schädigen können. Schätzungen zufolge sind weltweit zwischen 0,2 bis 2,4 Prozent aller Neugeborenen mit CMV infiziert.
Sobald sie einsetzen, wird der gute Vorsatz, wieder regelmäßig zu laufen, schnell über Bord geworfen: Seitenstiche machen nicht nur das Joggen zur Qual. Sie treffen meist untrai-nierte Laufanfänger oder Sportler in extrem hohen Belastungsphasen, zum Beispiel bei Wettkämpfen.
Mit Hilfe der Vorsorgeuntersuchungen sollen Gefahren für die Gesundheit rechtzeitig erkannt werden. Erkrankungen, die sich noch nicht einmal durch Beschwerden bemerkbar gemacht haben, können so frühzeitig erkannt und behandelt werden. Denn für viele Krankheiten gilt: Je früher sie diagnostiziert werden, desto größer sind die Heilungschancen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung sind Vorsorgeuntersuchungen wie die Untersuchung zur Früherkennung von Krebs, Schwangerschaftsvorsorge, der Gesundheits-Check-Up, die Untersuchungen zur Zahnvorsorge sowie Schutzimpfungen von der Praxisgebühr befreit.
Die beste Arznei nützt nichts, wenn man sie nicht nimmt. Wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu alarmierenden Ergebnissen: Nicht einmal jeder zweite Patient, der an einer gefährlichen chronischen Erkrankung wie Bluthochdruck oder Diabetes leidet, nimmt regelmäßig seine Tabletten. Die anderen setzen sie irgendwann ab. Mangelnde Therapietreue ist sogar unter Brustkrebspatientinnen verbreitet. Ein Jahr nach Behandlungsbeginn nehmen nur noch 77 Prozent der Patientinnen ihre Medikamente ein, nach vier Jahren sind es nur noch die Hälfte. Das hat eine Studie in den USA ergeben, berichtet der "Ratgeber aus Ihrer Apotheke" in seiner April-Ausgabe.
Der berühmte Fünf-Uhr-Tee ist weniger gesund als bisher gedacht: Berliner Kardiologen haben entdeckt, dass der von Briten heiß geliebte Tee seine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf verliert, wenn er einen Schuss Milch abbekommt.
Mit dem bundesweiten Informationstag „Vergiftungsschutz für Kinder im Haushalt“ am 20. März 2007 macht das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) zum wiederholten Mal auf Vergiftungsgefahren im Haushalt aufmerksam. Mit dem kalendarischen Beginn des Frühlings wollen die Initiatoren insbesondere auf Vergiftungsrisiken im Zusammenhang mit dem alljährlichen Frühjahrsputz hinweisen.
Zu Beginn der diesjährigen Spielplatzsaison regt das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) an, durch Aktionen vor Ort die Aufmerksamkeit auf notwendige Sicherheitskriterien für Spielplätze und Spielgeräte zu richten. So zum Beispiel zu Spielplatzfesten, bei denen Eltern und Kinder nicht nur gemeinsam spielen, sondern auch den Blick auf notwendige Sicherheitsvorkehrungen und sichere Verhaltensweisen beim Spielen richten.
Bei kaum einer anderen Krebsart ist die Früherkennung so effektiv wie beim Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Rechtzeitig erkannt, ist er fast immer heilbar; auch stehen mittlerweile vorbeugende Impfstoffe zur Verfügung. Dennoch nutzen in Deutschland derzeit nur etwa 30 bis 50 Prozent aller Frauen die kostenlose Früherkennungsuntersuchung. Motivation und Information fehlen offenbar.
Waschen Sie Ihre Schwämme und Lappen für die Küche regelmäßig? Das geht auch einfacher: Schon zwei Minuten in der Mikrowelle töten 99 Prozent aller Keime in Wischlappen und Co. ab oder inaktivieren sie. Das haben die amerikanischen Forscher um Gabriel Bitton aus Florida gezeigt.
Es sieht so aus, als ob der Gang zum Arzt heutzutage „out“ sei. Jeder dritte Deutsche sucht bei gesundheitlichen Problemen, größeren und kleineren Wehwehchen mittlerweile im www, also online, medizinische Hilfe. Das ist zwar sowohl schnell als auch unkompliziert – aber nicht ohne Risiken.
Glaubt man der Werbung, steigern Frühstückszerealien die Leistungsfähigkeit, probiotische Joghurtdrinks stärken die Abwehrkraft und Süßigkeiten könnten der Bikinifigur zuträglich sein, weil sie wenig Fett enthalten. Die Zahl der Produkte, die mit nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben beworben wird, steigt ständig und mancher Verbraucher, der sie hoffnungsvoll gekauft hat, mag sich fragen, warum seine Nase trotzdem läuft. Diese für den Verbraucher unbefriedigende Situation soll sich ändern, wenn ab 1. Juli 2007 in der EU die so genannte Health-Claims-Verordnung gilt.
Was viele vermuten, scheint sich zu bewahrheiten: Es gibt offensichtlich gute und schlechte Futterverwerter. Entscheidend hierfür ist die Zusammensetzung der Darmflora, wie Forscher der Washington Universität in St. Louis (Bundesstaat Missouri) kürzlich in der Zeitschrift Nature berichteten. Nachdem sie an übergewichtigen Mäusen festgestellt hatten, dass diese eine andere Darmflora aufwiesen als normalgewichtige Tiere, untersuchten sie auch die Darmflora von Menschen und kamen zum gleichen Ergebnis.
Angesichts der derzeit sommerlichen Temperaturen hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vor übermäßigem Sonnenbaden gewarnt. „Im Frühjahr ist die Haut besonders gefährdet, da sie sich erst langsam an die Sonne gewöhnen muss“, erklärte BfS-Sprecher Joachim Gross am Freitag in Salzgitter. Auch wer solariengebräunt sei, sei nicht geschützt und müsse unbedingt eine Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor verwenden, den Körper bedeckende Kleidung tragen oder sich im Schatten aufhalten. Langfristig könne zu viel Sonne zu vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs führen.
Leitende Angestellte leben gesünder und länger als Vertreter der unteren Gehaltsgruppen. Dies hatte - grob vereinfacht - die erste Whitehall-Studie ergeben. Eine Auswertung der Nachfolgestudie Whitehall-II im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2007: doi: 10.1136/bmj.39167.439792.55) zeigt jetzt, dass sich die soziale Schere nach dem Ende des Erwerbslebens sogar noch ausweitet. Die ehemaligen unteren Angestellten und heutigen Bezieher niedriger Renten altern schneller.
„Stärkt die Abwehrkräfte“, „Fördert die Leistungsfähigkeit“, „Reich an Vitamin C“ - das sind Angaben, die Verbraucher immer häufiger auf Lebensmitteln finden. Ab dem 1. Juli 2007 werden sich die gesetzlichen Regelungen zur Verwendung solcher Angaben ändern. Dann tritt die EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln in Kraft.
Praktisch jeder Arzt in den USA erhält Geschenke von Pharmafirmen, sei es in Form von Arzneimittelmustern, kostenfreiem Essen oder der Rückerstattung von Fortbildungskosten. Auch Beraterverträge sind keine Seltenheit. Am meisten heimsen Kardiologen ein, während Anästhesisten selten angesprochen werden. Dies geht aus einer Umfrage im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 1742-1750) hervor.
Für die Mehrheit der Deutschen ist Essen ein Genusserlebnis und Ausdruck der Lebenseinstellung. In einer repräsentativen Umfrage der Agentur Mediaedge:cia bekennen mehr als zwei Drittel der Männer, dass sie "gerne essen". Bei den Frauen sind es nur knapp 60 Prozent. Die weiblichen Befragten befürworten auch eher die bewusste Ernährung mit einer abwechslungsreichen, fettarmen Vollwertkost. Männer hingegen essen vorwiegend ungezwungen und greifen auch gerne zu fettreichen Speisen.
Schon heute werden in Deutschland knapp 8 % der gesamten Bevölkerung wegen Diabetes mellitus behandelt. Zu mehr als 90 % handelt es sich dabei um einen Typ-2-Diabetes. Jährlich steigt die Zahl der Erkrankten um 4 bis 5 % in unserem Land, so dass bis zum Jahr 2010 wahrscheinlich die 8-Millionen-Grenze überschritten wird. Betrachtet man die Situation weltweit, sieht es nicht besser aus: Im Jahr 2030 werden schätzungsweise 366 Mio. Menschen erkrankt sein. Ähnlich wie Übergewicht wird der Typ-2-Diabetes damit zur Epidemie.
Neben der Alkoholmenge haben auch die Trinkgewohnheiten einen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko. Nach einer prospektiven Beobachtungsstudie im European Journal of Public Health (2007; doi: 10.1093/eurpub/ckm036) ist das „Binge drinking“, der Konsum großer Alkoholmengen, besonders riskant.
In der Vergangenheit haben Studien belegt, dass eine salzarme Kost den Blutdruck senkt. Dass dadurch auch den kardiovaskulären Folgekrankheiten vorgebeugt wird, konnte jetzt in einer Nachbeobachtung von Patienten aus zwei prospektiven Studien im British Medical Journal (2007: doi:10.1136/bmj.39147.604896.55) gezeigt werden.
Eine Tasse warme Milch am Abend hilft nicht nur beim Einschlafen, sondern hemmt vermutlich auch den Knochenabbau in der Nacht. Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kiel (bfel) fanden heraus, dass Frauen nach den Wechseljahren besonders am Abend vom hohen Calciumgehalt der Milch profitieren.
Drei Viertel der erwachsenen Männer und mehr als die Hälfte der erwachsenen Frauen in Deutschland sind übergewichtig oder krankhaft fettleibig. Damit wiegen in Deutschland mehr Menschen zu viel als in den anderen EU-Staaten, wie eine Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) herausfand, die am Sonntag veröffentlicht wird und der „Süddeutschen Zeitung“ vom Donnerstag vorliegt. In den vergangenen Jahren hatten innerhalb der EU Tschechien, Zypern und Großbritannien die Spitzenplätze inne. Im globalen Vergleich liegt Deutschland nun mit den USA gleichauf.
Lecker essen „ja“, aber kochen „nein“? Immer mehr junge Menschen kochen nur selten. Die Gründe dafür sind vielfältig: sie haben keine Zeit, da sie berufstätig sind, sie haben keinen Spaß daran, da es sich nicht lohnt nur für sich alleine zu kochen oder sie haben einfach nicht genügend Grundkenntnisse. Mit ein paar Tricks und ein wenig Planung lassen sich jedoch viele Gerichte recht schnell zubereiten. Und was das alleine kochen betrifft: Verabreden Sie sich doch regelmäßig mit Kollegen zum gemeinsamen Kochen!
Körperliche Aktivität wird zunehmend gezielt zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Krankheiten eingesetzt, und das mit beeindruckenden Ergebnissen.
Eine große amerikanische Ernährungs- und Krebsstudie mit 183 518 Teilnehmern zeigt, dass eine flavonolreiche Ernährung helfen könnte, das Bauchspeicheldrüsenkrebs-Risiko zu senken. Flavonole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die besonders reichlich in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Grünkohl und Brokkoli enthalten sind. Die Studienergebnisse wurden am Sonntag den 15. April 2007 anlässlich des Annual Meeting of the American Association for Cancer Research (AACR) 2007 in Los Angeles erstmals vorgestellt.
Mit Mischpackungen von verschiedenen frischen Gemüsen fällt Abwechslung in der Küche besonders leicht. Geschmack und Optik werden dadurch ganz hervorragend bedient. Die Qualität dagegen kann unter Umständen leiden. Das ergaben Untersuchungen des Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V. (IGZ).
Spaghetti, Makkaroni oder Penne - die Liste der verschiedenen Nudelsorten ist lang und die immer wiederkehrenden Vorurteile sind groß. So verdammen Kartoffelfans die niedrige Nährstoffdichte der Nudeln und Anhänger der Glyxdiät sehen in Nudeln den Grund für Übergewicht. Doch was ist tatsächlich dran an den Gerüchten? Sollten wir Nudeln von unserem Speiseplan verbannen oder sie eher noch häufiger essen?
Nicht nur für die beliebten Ostereier: Ein kostenloses Faltblatt der Verbraucherzentrale hilft beim Entschlüsseln des Codes über Haltungsart der Henne und Herkunft des Eis.
Eine Meta-Analyse, die im Januar in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlicht worden ist, hat gezeigt, dass insbesondere bei Männern ab 45 und bei Frauen ab 55 das metabolische Syndrom für ein stark erhöhtes Risiko bei der Anfälligkeit von Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sorgt. Gleiches gilt für Diabetes.
Schwangere Frauen, die rauchen, riskieren nicht nur, dass ihre Kinder mit geringem Geburtsgewicht und Entwicklungsschäden zur Welt kommen, sondern auch, dass sie in späteren Jahren Übergewicht entwickeln. Das fand das Marktforschungsinstitut TNS Healthcare in einer Umfrage für das Bundesamt für Strahlenschutz heraus.
Die moderne Ernährungsmedizin setzt bei der Ernährung von kranken Menschen nicht auf das unbedingte Erreichen einer bestimmten Kalorienzahl, sondern auf eine individuell der klinischen Situation angepasste Ernährung der Patienten.
700 verschiedene Markennamen kennt ein Kind im Alter zwischen sieben und neun Jahren. Kinder sind kleine "Werbefachleute". Von klein auf sehen sie Werbung und begeistern sich für die kurzen Werbegeschichten, die einprägsamen Lieder und Figuren. Die Mitmachaktion "Spot Fit! - Clever essen und bewegen" soll den Spieß nun umdrehen. Für Kinder zwischen 3 und 13 Jahren lautet die Aufgabe, nicht nur Werbung zu konsumieren, sondern selbst witzige und fantasievolle Fernseh- oder Plakatwerbung zu gestalten, um anderen Kindern Lust auf gesunde Ernährung und Bewegung zu machen.
Fernsehen ist für viele Kinder eine wesentliche Freizeitbeschäftigung. Die AK hat deshalb das Nachmittagsprogramm von ORF1, ATV+, KI.KA und Super-RTL analysiert. Dabei zeigt sich: Gut zehn Prozent der Sendezeit gehen für Werbung drauf, bei den Privaten gar zwanzig. Wird mit Essen geworben, so bewerben zwei von drei Spots ungesunde Kost, etwa Naschereien oder süße Limonaden. Die AK fordert daher in der EU-Fernsehrichtlinie ein Werbeverbot für Süßes und Fettes in Kinderprogrammen.
Mehr als 50 Arbeitsgruppen aus 21 Ländern arbeiten in den nächsten fünf Jahren zusammen, um die Abläufe in der Schweinefleisch-Produktion zu verbessern. Hierfür stellen EU und Wirtschaft insgesamt 20,73 Millionen Euro zur Verfügung. Auch Forscher der Universität Bonn sind an dem Großprojekt beteiligt: Sie koordinieren die Arbeiten zum Management von Wertschöpfungsketten - vom Stall bis zur Fleischtheke im Supermarkt. Nach zweijähriger Vorarbeit fiel jetzt in Kopenhagen der Startschuss
Viele Tumoren verbrauchen massenhaft Zucker. Könnte man sie aushungern, wenn man ihnen diesen Stoff wegnimmt, wenn die Patienten eine spezielle Diät einhalten? Diese Frage stand am 10. Februar im Mittelpunkt einer öffentlichen Fortbildungsveranstaltung an der Uni Würzburg.
Das Institut "Arbeit und Technik" (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen sieht in der Seniorenwirtschaft eine Herausforderung für die Ernährungswirtschaft. 90 Prozent der älteren Bevölkerung leiden unter Folgen falscher Ernährung. Außerdem haben 90 Prozent der Senioren eine oder mehrere Erkrankungen, für die eine Ernährungsumstellung nützlich wäre. Mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, seniorengerecht verpackt und angeboten, könnten Lebensmittelindustrie und Handel erheblich zur Steigerung der Lebensqualität im Alter beitragen.
Das bittere Fazit der Ernährungsaufklärung der letzten Jahrzehnte brachte Prof. Hans Hauner auf den Punkt. "Unsere naive Vorgehensweise ist gescheitert, dass man Ernährungsempfehlungen einfach verbreitet und darauf wartet, dass sie umgesetzt werden".
Ein neuer Trend im Lebensmittelhandel und in der Schnellgastronomie lässt Packungen und Portionen immer größer werden. In dem Projekt lernen Schüler der Klassen 5 bis 7, Essen im "Super-Size-Zeitalter" adäquat zu portionieren. Der Projektbaustein umfasst die drei Einheiten "Gemüse, Obst und Getränke", "Clever snacken" und "Fastfood unter der Lupe".
metapeople und metaapes untersuchen erstmalig Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing der Kosmetikbranche in der netaspect Studie „Kosmetik Online 2007“
Kinder sind heute 10 Prozent weniger leistungsfähig als frühere Generationen. Das ist das ernüchternde Ergebnis der bundesweiten Motorik-Studie "MoMo", die im Rahmen des Kongresses "Kinder bewegen - Energien nutzen" Anfang März in Karlsruhe vorgestellt wurden. Dabei hat Studienleiter Prof. Klaus Bös herausgefunden, dass früh erlernte Aktivität und Fitness bis ins Alter erhalten bleiben.
Jon Bon Jovi kennt man als erfolgreichen Musiker und Schauspieler. Allerdings ist das letzte Bon Jovi-Album „Have A Nice Day“ auch schon wieder eineinhalb Jahre alt und die Schauspielkarriere gestaltet sich etwas zäh. Deshalb soll er sich laut „Sun“ jetzt auch noch als Perfümeur versuchen.
Welches Verhältnis hat die deutsche Frau zu ihrem Körper? Wie unterscheidet sie sich darin von Frauen aus anderen Nationen? Was heißt eigentlich Körperbewusstsein? Warum sieht die Frau ihren Körper nicht nur im Kontext mit äußerer Schönheit?
Der Anteil der Eier aus Käfighaltung am Gesamtverbrauch liegt nach ZMP-Berechnungen deutlich höher als gemeinhin angenommen.
Wer seinen Tee mit Milch trinkt, macht dessen günstige Auswirkungen auf das Blutgefäßsystem zunichte. Das weist eine Studie der Charité-Universitätsmedizin Berlin nach, die jetzt im European Heart Journal erschienen ist. Der Genuss von Tee hat eine entspannende und erweiternde Wirkung auf die Arterien. Untersuchungen an gesunden Probanden haben ergeben, dass dieser Effekt ausbleibt, wenn dem Getränk Milch hinzugefügt wird.
Nach Feierabend wird das Esszimmer der Familie Weiher zum Marktplatz: Fünf Frauen drängen sich um einen Tisch, auf dem sich Tiegel und Tuben mit Körperöl, Bodylotion, Fußpeeling und Handcreme türmen. Nacheinander ölen, cremen und bestreichen sie ihre Handrücken und Unterarme. "Riecht das köstlich", ruft eine ältere Dame verzückt. Zwischendurch gibt Kerstin Hieronymus kurze Anleitungen zu den Pflegeprodukten. Seit kurzer Zeit arbeitet sie als Beraterin auf Verkaufspartys von Body Shop. Diese funktionieren wie die bekannten Tupper-Partys, nur dass statt Plastikschüsseln Kosmetik verkauft wird.
Längst ist der Bio-Boom nicht mehr nur aufs Essen beschränkt. Wer seinem ganzen Körper etwas Gutes tun will, cremt und pudert nur noch mit dem Gütesiegel "Natur". Stars machen es vor, die schönheitsbewusste Restbevölkerung folgt.
US-Forscher haben altes Frittieröl zu einem Grundstoff für Kosmetik und Seife umgewandelt. Mit Hilfe eines Hefepilzes (Candida bombicola) erzeugten sie aus dem stinkenden Abfallprodukt ein für Kosmetika wichtiges Tensid.
Die Privathaushalte in Deutschland kauften 2006 etwa elf Prozent mehr Bio-Frischgemüse und 47 Prozent mehr Bio-Frischobst als 2005. Erreicht wurde dieser starker Zuwachs durch die Einlistung von Bio-Obst und Bio-Gemüse bei quasi allen Discountern und Unternehmen des LEH ab Herbst 2005.
Bereits seit mehr als zehn Jahren wird der "Oscar" der Kosmetikbranche vom Hochglanz-Magazin Cosmopolitan verliehen: Jedes Jahr werden herausragende Produktneuheiten der internationalen Kosmetikindustrie prämiert.
Die Kartellbehörden haben die Übernahme der Parfümmarken 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase durch das rheinische Kosmetikunternehmen Mäurer + Wirtz genehmigt. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.
Die Österreicher haben im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Euro für Kosmetik ausgegeben, etwas mehr als 2005. Das Angebot reicht von Luxuslabels aus der Parfümerie über Apothekenprodukte bis zu im Drogerie- und Supermarkt angebotener Markenware. Daneben punkten No-Name-Erzeugnisse großer Handelsketten - vor allem über den Preis.
Weidehaltung verbessert den ernährungsphysiologischen Wert von Fleisch erheblich. Zu dieser Erkenntnis kamen Wissenschaftler des Forschungsinstitutes für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in Dummerstorf bei Rostock (FBN). Ihre Untersuchungen bezogen sich speziell auf die Bestandteile von tierischem Muskelfett.
Behandlungsbedürftige Erkrankungen treten bei Schwangeren und Stillenden mit ähnlicher Häufigkeit auf wie bei anderen jungen Frauen. Fast alle nehmen irgendwann in dieser Zeit Medikamente ein. Der Anteil an Arzneimitteln, die Frauen wegen einer Grunderkrankung unbedingt benötigen, ist dabei verschwindend gering. Die meisten Produkte werden in der Schwangerschaft oder Stillzeit ohne eine ärztliche Verordnung angewendet.
Die normale Darmflora des Menschen setzt sich im Wesentlichen aus zwei Bakterien-Stämmen zusammen: den so genannten Bacteroidetes- und den Firmicutes-Bakterien. Neuere Untersuchungen liefern Hinweise, dass ein hoher Anteil der Firmicutes-Bakterien besonders häufig mit Übergewicht einhergeht, während die Vertreter der Bacteroidetes eher das „Schlanksein“ fördern.
Wer sie hat, spricht selten darüber: Erkrankungen im Analbereich umweht mehr als nur ein Hauch von Peinlichkeit. Betroffene schämen sich, fühlen sich unrein und fürchten den Spott ihrer Umwelt. Dabei können Hämorrhoiden Alltag und Lebensfreude erheblich beeinträchtigen. Viele können kaum sitzen – eine echte Pein für Menschen mit einem Bürojob. „Man sitzt auf der halben Pobacke“, schildern viele Patienten ihr Problem. Doch 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung werden irgendwann einmal in ihrem Leben mit hämorrhoidalen Komplikationen konfrontiert.
Mit dem absoluten Gehör kann man weder das Gras wachsen, noch die Flöhe husten hören. Man hört nicht mehr und nicht weniger als andere Menschen auch, aber man kann die Tonhöhe des Gehörten exakt bestimmen. Nur etwa 8.000 Deutsche können das. Sie stimmen einen Schlager immer in genau der richtigen Originaltonlage an, während „Otto Normalsänger“ irgendeinen Anfangston wählt und lediglich die nachfolgenden auf diesen Ton abstimmt.
Männer wie Frauen sind es gewohnt, sich täglich mit verschiedenen Cremes und Lotionen zu pflegen. Diese sind meistens mit vielen Zusätzen und synthetischen Stoffen versehen.
Fasten soll den Körper reinigen und dient vielen Menschen als Einstieg in ein gesünderes Leben. Doch für Diabetiker birgt der Verzicht auf feste Nahrung auch Risiken.
Im Programm von Volkshochschulen und naturheilkundlichen Verbänden werden immer häufiger so genannte „Wickelkurse“ angeboten. Der Begriff „Wickeln“ ist uns heutzutage vor allem durch das Windelnwechseln bei Babys vertraut. Die traditionelle Wickelkunst jedoch wird vor allem zu Heilzwecken genutzt.
Der häufige Verzehr von fettarmen Milchprodukten kann Frauen unfruchtbar machen. Das geht aus der Analyse einer prospektiven Beobachtungsstudie in Human Reproduction hervor.
Knoblauchextrakte werden als natürliche Cholesterinsenker gepriesen, wofür die Hersteller eine Fülle von in-vitro-Versuche und tierexperimentelle Studien anführen können. In einer vom US-National Institute of Health gesponserten und jetzt in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 346-353) publizierten randomisierten kontrollierten Studie war indessen keine cholesterinsenkende Wirkung nachweisbar. Auch der Konsum von frischen Knochlauchzehen erwies sich in dieser Hinsicht als wertlos.
Frauen mit hohen Cholesterinwerten haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko - auch, wenn sie ansonsten gesund sind. Dies geht aus einer Untersuchung von Wissenschaftlern des Brigham and Women’s Hospital an der Harvard Medical School in Boston hervor, die das Fachblatt Neurology veröffentlicht hat.
Keine Schäden im Erbgut von Kindern, die wegen einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ein Methylphenidat-Präparat erhalten haben, fanden Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sie publizierten ihre Ergebnisse am 27. Februar 2007 online in der Zeitschrift Environmental Health Perspectives.
Stress und dauerhafte Überlastung am Arbeitsplatz zehren nicht nur an den Nerven. Sie wirken sich auch nachteilig auf die körperliche Gesundheit aus. Zu den möglichen Folgekrankheiten gehört nach einer Studie in Psychosomatic Medicine auch ein Typ-2-Diabetes mellitus.
Die menschlichen Immunzellen arbeiten offenbar am effektivsten, wenn sie einen eingedrungenen Krankheitserreger dort vorfinden, wo er am häufigsten auftritt. Dieser Ort kann von Erreger zu Erreger unterschiedlich sein. Das berichten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig in der Publikation Public Liberary of Science.
Männer können nach Ansicht von Wissenschaftlern der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health und des Johns Hopkins Hospital über eine Umstellung ihrer Lebensweise eine verbesserten Sexualfunktion erreichen. Das American Journal of Medicine veröffentlicht die Ergebnisse der Studie der US-Forscher im Februar 2007 (2007; 120 (2): 151-157).
Dreizehn Jahre dauert es im Schnitt, bis die Ärzte bei Patienten mit Morbus Fabry erkennen, woran sie leiden. Dass es kein Rheuma ist, was sie plagt, keine Multiple Sklerose, keine Gicht und kein Nierenversagen. Kaum ein Leiden führt die Medizin so oft in die Irre wie diese Erbkrankheit.
In Deutschland reagieren 1,3 Millionen Menschen auf den Wirkstoff Para-Phenylendiamin. Ekzeme im Gesicht oder am Haaransatz sind die Folge. Betroffene färben sich trotzdem weiter die Haare.
Die weltweite Anzahl von Parkinsonkranken wird sich nach Ansicht von Wissenschaftlern der University of Rochester in den kommenden 25 Jahren verdoppeln. Das Fachblatt „Neurology“ veröffentlicht die Prognosen der Wissenschaftler (2007; 68:384-386).
Das Mikrobizid Zellulosesulfat, ein lokal zu applizierendes Gel, hat in einer großen randomisierten kontrollierten Studie, Frauen aus Hochendemieregionen in Afrika nicht vor HIV-Infektionen geschützt, sondern das Übertragungsrisiko sogar noch erhöht. Daraufhin wurde die Studie und eine weitere Studie mit dem gleichen Mittel abgebrochen.
Raucher gefährden am Arbeitsplatz Gesundheit und Leben ihrer Kollegen. Eine jetzt im American Journal of Public Health (2007; doi 10.2105/AJPH.2004.061275) publizierte Meta-Analyse bestätigt die bekannte Assoziation zwischen Passivrauchen und einem erhöhten Lungenkrebsrisiko. Erstmals wurde eine dosisabhängige Wirkung gefunden.
In einer tierexperimentellen Studie in Neuron (2007; 53: 325-335) liefern britische Neurologen erstmals den Beweis, dass Prionerkrankungen im Prinzip heilbar sind. Bei gentechnischen Mäusen besserten sich die kognitiven Störungen, nachdem das prionproduzierende Gen abgeschaltet wurde.
Pädiatrische Endokrinologen machen auf eine mögliche Nebenwirkung von Hautpflegemitteln aufmerksam, die mit natürlichen Duft- und „Heil“-Stoffen versetzt sind. Im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 479-485) beschreiben sie drei Jungen, bei denen im Alter von vier, sieben und zehn Jahren ein Brustwachstum einsetzte, nachdem sie über längere Zeit lavendel- oder teebaumölhaltige Hautpflegeprodukten benutzt hatten.
Die Genvariante FABP2 beeinflusst das Diabetesrisiko. Dies geht aus einer Studie von Wissenschaftlern der Saint Louis University hervor, die das American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht hat (2007; 85: 102).
Familienangehörige mit multipler Sklerose (MS) haben mit hoher Wahrscheinlichkeit das gleiche Alter bei Krankheitsbeginn, jedoch unterscheiden sich die Schweregrade. Dies geht aus Untersuchungen von Wissenschaftlern der University of Cambridge hervor, die das Fachblatt der American Academy of Neurology veröffentlicht hat (Neurology 2007; 68: 376-383).
Eine therapeutische Option zur Behandlung der so genannten trockenen altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) könnte eine Substanz namens Fenretinide sein. Darauf weist die Universitätsklinik Bonn in einer aktuellen Mitteilung hin.
Geschädigte oder zerstörte Organe und Körpergewebe einfach wieder regenerieren zu können, ist der Wunschtraum vieler Mediziner. Mit der Entdeckung so genannter adulter Stammzellen im Körper von Erwachsenen ist die Forschung diesem Traum ein gutes Stück näher gerückt. Stammzellen sind unspezialisierte, quasi jungfräuliche Zellen, deren Schicksal noch nicht endgültig festgelegt ist. Aus ihnen können also alle mögliche Körpergewebe hergestellt werden, zum Beispiel eine Muskelzelle, eine Gehirnzelle oder eine Zelle, die Insulin produziert.
Es mutet beinahe wie ein Anachronismus an: Eine Medizin wird geschluckt, gespritzt oder aufgetragen, ihr Wirkstoff verteilt sich im Körper. Wo er wirken soll, hilft er. Wo er nicht wirken soll, führt er nicht selten zu unerwünschten Wirkungen oder toxischen Effekten (Vergiftungen). Denn um den Zielort, das kranke Gewebe, in ausreichender Konzentration zu erreichen, beträgt die verabreichte Wirkstoffmenge meist ein Vielfaches vom Bedarf.
Frauen mit Kinderwunsch sollten schon vor der Schwangerschaft besonders auf ihre Zahn- und Mundgesundheit achten. Zu Beginn der Schwangerschaft klagen werdende Mütter häufig über empfindliches, leicht blutendes Zahnfleisch trotz gleichbleibender Zahnputzgewohnheiten. Verantwortlich dafür ist eine Entzündung des Zahnfleischs, die in erster Linie durch bakterielle Zahnbeläge verursacht wird.
In den nächsten 25 Jahren wird sich die jährliche Todesrate durch Aids mehr als verdoppeln, Rauchen weltweit für ein Zehntel der Todesfälle verantwortlich sein, Zigaretten werden 2030 rund 50 Prozent mehr Menschen töten als heute. Die Lebensbedingungen der Armen der Welt werden sich jedoch verbessern, ihre Lebenserwartung wird zunehmen und die Todesrate an Infektionskrankheiten zurückgehen.
Für 2006 beläuft sich das aus dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) resultierende Einsparvolumen für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auf mehr als 1,1 Milliarde Euro. Dies geht aus den Jahreszahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hervor. Demnach hat die GKV im Vorjahr 23,7 Milliarden Euro für Medikamente ausgegeben. Gegenüber 2005 sind die Ausgaben damit lediglich um 1,3 Prozent gestiegen. Damit fällt der Zuwachs geringer aus als die Inflationsrate (1,8 Prozent). Zum Vergleich: 2005 waren die Ausgaben für Arzneimittel um knapp 16 Prozent gestiegen.
Deutschland wird zurzeit von der bisher schlimmsten Norovirus-Epidemie seit Beginn der Surveillance durch das Robert-Koch-Institut (RKI) heimgesucht. Seit Oktober 2006 sind 46.746 Erkrankungen gemeldet worden, wie aus dem vorab im Internet veröffentlichten Epidemiologischen Bulletin (Ausgabe 5/2007) hervorgeht. Die wirkliche Zahl dürfte wesentlich höher sein. Das RKI geht von einer erheblichen Dunkelziffer aus.
Die US-Metropole New York droht zur Hauptstadt der Diabetes-Kranken zu werden. Jeder achte Einwohner der Millionenstadt leide inzwischen an der Volkskrankheit, teilte die Gesundheitsbehörde am Dienstag mit. Damit habe sich der Anteil der Erkrankten innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. In dem dramatischen Anstieg spiegele sich die wachsende Zahl der Übergewichtigen wider.
Die Frambösie gehört zu den tropischen Infektionskrankheiten, die fast als ausgestorben galten. In den letzten Jahren ist es aber zu einem Wiederanstieg der Krankheitsfälle gekommen, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich mitteilte.
Eine höhere Behandlungsqualität erhofft sich die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) von neuen Wirkstoffen zur Therapie des Diabetes Typ 2. Das berichtet die Fachgesellschaft in der Zeitschrift Der Diabetologe (2007; 3: 37-42). Studienergebnisse zeigten, dass der Wirkstoff Rimonabant die gestörte Wirkung des körpereigenen Insulinhormons positiv beeinflusst. Das Medikament ist nicht speziell für Diabetiker zugelassen, sondern für Menschen mit starkem Übergewicht.
Volatile Anästhetika könnten nach Ansicht von Wissenschaftlern der University of Pittsburgh School of Medicine (UPMC) mitverantwortlich für die Bildung von Alzheimer verursachenden Plaques sein. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Fachblatt Biochemistry veröffentlichte (2007; 46 (3): 762 -771).
Folsäure kann in der Frühschwangerschaft nicht nur Neuralrohrdefekte verhindern. Eine jetzt im Britischen Ärzteblatt (BMJ; 2007: doi:10.1136/bmj.39079.618287.0B) publizierte bevölkerungbasierte Fall-Kontroll-Studie deutet darauf hin, dass auch die Inzidenz von Spaltenbildungen im Gesichtsschädel gesenkt werden könnte.
Kinder, die in Südkalifornien in der Nähe viel befahrener Straßen aufwachsen, sind in ihrer Lungenentwicklung behindert. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektive Beobachtungsstudie im Lancet (2006; doi: 10.1016/S0140-6736(07)60037-3).
Erstmals ist es Wissenschaftlern - wenn auch nur im Tiermodell – gelungen, ein Krebswachstum zu stoppen, indem sie einen Tumorsuppressor reaktiviert haben. Die Studie in Nature (2007; doi:10.1038/nature05541) könnte zu einem neuartigen Ansatz in der Krebstherapie führen.
Frauen, die sich ballaststoffreich ernähren, erkrankten seltener am prämenopausalen Brustkrebs. Dies ergab eine jetzt im International Journal of Epidemiology (2007; doi:10.1093/ije/dyl295) publizierte prospektive Beobachtungsstudie. Für postmenopausale Mammakarzinome wurde keine protektive Assoziation gefunden.
Mikrowellenherde können nach Ansicht von Wissenschaftlern der University of Florida einen wertvollen Beitrag zur Hygiene in der Küche leisten. Sie publizierten die Ergebnisse ihrer Forschung im Journal of Environmental Health (2006; 69 (5): 17-25).
Die innere Uhr des Menschen orientiert sich an der Sonnenzeit, selbst wenn starke soziale Zeitgeber dazu im Gegensatz stehen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Till Roenneberg vom Zentrum für Chronobiologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München in der Zeitschrift Current Biology (2007; 17(2): 44-45).
Sind bestimmte Hirnbereiche geschädigt, funktioniert der Humor nicht mehr so wie bei gesunden Menschen. Diese Tatsache machte sich eine Arbeitsgruppe um Jennifer Uekermann vom Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für eine Studie über die Hirnschädigung durch Alkoholismus zunutze. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Addiction (2007; (102(2)).
Hypertoniker werden in den USA früher und offenbar auch besser behandelt. Dies ergibt sich aus einer Umfrage zu Patienten aus sechs Ländern, darunter auch Deutschland, deren Ergebnisse jetzt in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 141-1479) vorgestellt wurden.
Die Gabe von Folsäure als Nahrungsergänzung verbessert bei älteren Menschen mit dokumentiertem Folsäuremangel die kognitiven Leistungen. Dies geht aus den jetzt im Lancet (2007; 369: 208-16) publizierten Ergebnissen einer randomisierten kontrollierten Studie hervor. Sie wirft die Frage auf, ob eine Anreicherung von Nahrungsmitteln wie in den USA oder Kanada sinnvoll wäre. Die Editorialisten fordern weitere Studien.
US-Forscher sind dem Verständnis von Autoimmunerkrankungen einen Schritt näher gekommen. In Nature (2007; doi:10.1038/nature05478) berichten sie, mit welchen Genen der Körper verhindert, dass die T-Zellen den eigenen Körper attackieren. Die Forscher erhoffen sich neue Impulse zur Behandlung von Typ-1-Diabetes mellitus, multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und anderer Autoimmunerkrankungen.
Weibliches Interesse macht Männer für andere Frauen attraktiver Wenn ein Mann von einer Frau angelächelt wird, erhöht das seine Attraktivität für andere Frauen. Gleichzeitig setzt dieses Lächeln seinen Wert in den Augen anderer Männer herab, haben schwedische Psychologen in einer Studie mit 56 Freiwilligen gezeigt. Demnach gibt es auch beim Menschen das, was Forscher "Kopieren bei der Partnerwahl" nennen – ein Effekt, der bereits aus dem Tierreich bekannt ist, denn auch bei Zebrafinken, Wachteln und einigen Fischarten verbessert das Interesse eines Weibchens die Chancen eines Männchens.
Studie: Die Parasiten bremsen den Fortschritt von Multipler Sklerose Parasiteninfektionen können den Verlauf von Multipler Sklerose (MS) positiv beeinflussen, haben argentinische Forscher in einer kleinen Studie gezeigt: Bei MS-Patienten, die zusätzlich unter einem Befall mit Darmwürmern litten, traten seltener Krankheitsschübe auf als bei Betroffenen ohne die Parasiteninfektion, und auch die körperliche Beeinträchtigung durch die Autoimmunkrankheit verschlimmerte sich weniger stark. Verantwortlich dafür ist nach Ansicht der Wissenschaftler eine Art Umpolung des Immunsystems: Die Parasiten veranlassen die Körperabwehr, sie in Ruhe zu lassen, und vermindern damit gleichzeitig die für MS typischen Attacken des Immunsystems auf die Nervenzellen im Gehirn.
In den Entwicklungsländern bereitet der steigende Zigarettenkonsum den Boden für die Infektionskrankheit Der zunehmende Zigarettenkonsum in den Entwicklungs- und Schwellenländern verschärft die Bedrohung durch die Infektionskrankheit Tuberkulose (TBC), warnen amerikanischer Mediziner. Raucher haben ein stark erhöhtes Risiko, an TBC zu erkranken und an der Krankheit zu sterben, haben die Forscher um Megan Murray von der Harvard-Universität herausgefunden. Risikofaktoren für TBC sind außerdem Passivrauchen und die Belastung der Atemwege durch Rauch und Abgase aus Feuerstellen, wie sie häufig zum Kochen und Heizen verwendet werden.
Schottische Forscher verwandeln Eier in effiziente Bioreaktoren. Sie sollen günstige Medikamente produzieren
Noch ist Rumänien ein unbedeutender Forschungsstandort. Wissenschaftler wie der Biophysiker Eugen Gheorghiu könnten das ändern. In einem hochmodernen Institut entwickelt er schnelle und billige Biosensoren.
Noch ist Rumänien ein unbedeutender Forschungsstandort. Wissenschaftler wie der Biophysiker Eugen Gheorghiu könnten das ändern. In einem hochmodernen Institut entwickelt er schnelle und billige Biosensoren.
Die Nachfrage nach Bioprodukten ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen. In vielen Städten haben sich regelrechte Biosupermärkte etabliert. Doch inzwischen wird einem Zeitungsbericht zufolge der Nachschub knapp.
Ganz neu im Netz ist WikiFood - eine Datenbank rund um Allergene in Lebensmitteln. Wikifood ist - wie der Name schon sagt - eine ähnliche Datenbank wie die bekannte Online-Enzyklopädie Wikipedia. WikiFood dient als Nachschlagewerk für Zutaten von Lebensmitteln. Gleichzeitig können Verbraucher selbst Zutatenlisten einpflegen. Weitere Informationen: www.wikifood.de.
Schlechte Noten für das Essensangebot an Schulen: Zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler wünschen ein warmes Mittagsgericht und die Schulen kommen dieser Nachfrage auch immer häufiger in ihren eigenen Mensen oder durch beauftragte Caterer nach, jedoch nicht in der erwarteten Qualität und Atmosphäre.